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	<title>globalsounds.info &#187; Cajun</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Cajun</title>
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		<title>The Rough Guide to Cajun &amp; Zydeco</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cajun]]></category>
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		<description><![CDATA[„No french no more“ sang einst Zachary Richard. Für die französische Sprache in Amerika gilt dies  heute mehr denn je. Umso erfreulicher zu hören, dass die französich-afrikanisch-amerikanische Musikkultur sich bester Gesundheit erfreut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„No french no more“ sang einst Zachary Richard. Für die französische Sprache in Amerika gilt dies heute mehr denn je. Umso erfreulicher zu hören, dass die französich-afrikanisch-amerikanische Musikkultur sich bester Gesundheit erfreut.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/rough-guide-to-cajun-and-cydeco.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9290" title="rough-guide-to-cajun-and-cydeco" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/rough-guide-to-cajun-and-cydeco-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em><a href="http://www.horacetrahan.com/" target="_blank">Horace Trahan</a>: Same Knife Cut The Sheep Cut The Goat, <a href="http://feufollet.net/" target="_blank">Feufollet</a>: Femme L’A Dit, <a href="http://www.bonsoircatin.com/" target="_blank">Bonsoir Catin</a>: J’Aimerais Sentir Comme Ça Chez Moi, <a href="http://www.ossunplayboys.com/" target="_blank">Kevin Naquin And The Ossun Playboys</a>: T’Es Jamais Satisfait</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zydeco" target="_blank">Zydeco</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun-Musik" target="_blank">Cajun</a> sind die schwarz-weissen Geschwister einer französischen Musiktradition, die sich mit afro-amerikanischen Einflüssen vermischte. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun_%28Bev%C3%B6lkerungsgruppe%29" target="_blank">Cajuns </a>waren die französischen Einwanderer, die nach dem britisch-französischen Krieg im 18. Jhd aus ihrer „Heimat“ im Osten Kanadas vertrieben wurden und in den Südstaaten eine neue Bleibe fanden. Cajun und Zydeco sind seit jeher Tanzmusik, und die Instrumentierung ist handlich, die Band also schnell bereit: Akkordeon, Geige, Waschbrett, Triangel, später dann auch Stehbass, Gitarre, Schlagzeug, Banjo.</p>
<p><span id="more-9283"></span>Die auf diesem Sampler vorgestellten Musiker sind alle jünger als 44 Jahre &#8211; ein Zeichen dafür, dass dieser Musikstil auch heute Musiker und Fans findet. Die jungen Formationen weiten ihre Songs  aus, nehmen Elemente aus R&amp;B, Soul, Southern-Rock oder Country hinzu. Aber sie pflegen auch das traditionelle Repertoire und lassen es weiterleben &#8211; denn Cajunmusik wurde nie aufgeschrieben, sondern immer direkt weiter gegeben. Heute hilft da natürlich auch eine gut sortierte Plattensammlung weiter. Die Namen der Interpreten werden den Wenigsten etwas sagen, aber da hilft (wie bei jeder Rough Guide Sammlung) ein sorgfältig editiertes Booklet weiter.</p>
<p>Die Musik, mal schnell und antreibend, dann wieder melancholisch walzernd, malt sofort das Bild einer Party rund um ein grosses Feuer irgendwo da draussen, wo die Cowboystiefel den Staub aufwirbeln und noch weiter draussen vielleicht ein Coyote heult. Und mit dem Pick-up ist man nach wenigen Kilometern Fahrt in Lafayette oder Beau Bridge.</p>
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		<title>Féloche &#8211; La Vie Cajun</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der rockende Franzose hat die Tanzstimmung des Cajun aus Louisiana in die alte Heimat zurückgeholt und mischt ihn mit modernen Grooves aus den Städten. Darwin avait raison, Emilie, Reste avec moi Über Féloche gibt&#8217;s nicht sehr viel Information. Selbst das Internet weiss für einmal kaum was. Irgendwo im Hintergrund soll der Mandoline spielende Féloche mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der rockende Franzose hat die Tanzstimmung des<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun-Musik" target="_blank"> Cajun</a> aus Louisiana in die alte Heimat zurückgeholt und mischt ihn mit modernen Grooves aus den Städten.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/feloche-la-vie-cajun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7342" title="feloche-la-vie-cajun" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/feloche-la-vie-cajun-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Darwin avait raison, Emilie, Reste avec moi</em></p>
<p>Über Féloche gibt&#8217;s nicht sehr viel Information. Selbst das Internet weiss für einmal kaum was. Irgendwo im Hintergrund soll der Mandoline spielende Féloche mal in einer ukrainischen Rock Band mitgemacht haben. Dem Booklet ist zu entnehmen, dass der aus Estland stammende Violonist<a href="http://www.myspace.com/dimitriartemenko" target="_blank"> Dimitri Artemenko</a> einer der treusten Studio-Musiker auf dieser Scheibe ist, und hörbar eine kräftige Gypsy-Note reinbringt. Im Live-Auftritt, <a href="http://liveweb.arte.tv/de/video/Feloche_bei_den__Nuits_Zebrees__von_Radio_Nova/" target="_blank">wie hier auf Arte</a>, fehlt diese Soundfarbe leider.</p>
<p><span id="more-7338"></span>Auf jeden Fall: Hier kommen Chanson, Rock und Tanznummern im Cajunstil zusammen. Es ist nicht klassischer Cajun, beileibe nicht. Aber die Songs haben etwas vom Tanzgroove der franco-amerikanischen Musik, schon nur durch die Instrumentierung. Geige, Akkordeon und Mandoline tragen die Nummern. Es gibt eine rechte Portion Samples im Mix, aber die Technik übernimmt nie die Führung. <a href="http://www.drjohn.org/" target="_blank">Dr. John</a> spielt auf einer Nummer mit, und verleiht dem Album so die Anbindung ans Cajun-Motherland. Gleichermassen ist das Album auch eine Suche, dem französischen Chanson ein paar neue Kleider zu verpassen.</p>
<p>Féloche ist Tüftler und Chansonschreiber, musikalischer Hofnarr ohne König, aber immer mit einem Witz und einem Lächeln auf den Lippen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mama Rosin &#8211; Brûle Lentement</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama Rosin]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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		<description><![CDATA[Cajun aus der Schweiz, oder wie die Macher es selber betiteln «crazy bluesy rocking combat cajun» &#8211; das mit dem «combat» lässt sich auch übersetzen mit «punky». Le two-step de l’haricot / You Stole My Motorcycle / Dead Love Rag Im englischen Fachblatt fRoots einen Artikel zu erhalten, ist so was wie ein Ritterschlag. Zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun">Cajun</a> aus der Schweiz, oder wie die Macher es selber betiteln «crazy bluesy rocking combat cajun» &#8211; das mit dem «combat» lässt sich auch übersetzen mit «punky».</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/06/mama-rosin-brule-lentement.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5673" title="mama-rosin-brule-lentement" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/06/mama-rosin-brule-lentement-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Le two-step de l’haricot / You Stole My Motorcycle / Dead Love Rag</em></p>
<p>Im englischen <a href="http://www.frootsmag.com/radio/playlists/09/12/">Fachblatt fRoots</a> einen Artikel zu erhalten, ist so was wie ein Ritterschlag. Zumindest weiss man dann, dass man nicht alles falsch gemacht hat. Und Mama Rosin haben das in der Mai-Nummer fertig gebracht. Dabei folgen die Drei aus Genf nicht zwingend der musikalischen Tradition, sondern leben mehr aus und mit  der Energie ihrer Musik. Kein Wunder, wenn man die <a href="http://www.theclash.com/">Clash</a>, <a href="http://www.artistdirect.com/nad/music/artist/card/0,,422026,00.html">John Delafose</a> oder den <a href="http://www.myspace.com/thegunclub">Gun Club</a> zu den musikalischen Einflüssen zählt.</p>
<p><span id="more-5670"></span>Schnelle Tanzmusik wird hier gespielt, ohne Netz und doppelten Boden. Die Band sagt von sich, dass sie nie mit einer Set-Liste auf die Bühne gehe, sondern mal sehe, wie das Publikum reagiere &#8211; der Rest sei dann Improvisation. Im Herzen der Cajun-Gemeinde, in Louisianna haben sie sich schon viele Freundschaften erspielt. Stampfendes Schlagzeug, Waschbrett, rockig-trashige Gitarre, mal ein schräges Banjo, zwei schmetternde Stimmen und natürlich das Melodeon, das ist das Instrumentarium der Truppe. Die Hauptbeigabe &#8211; Energie &#8211; die kann am besten bei Live-Auftritten erleben, wo die rasenden 2-Minuten-Songs auch mal in lange <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzwut">Veitstänze</a> ausufern.</p>
<p>Unkompliziert, frech und laut sind die Töne aus Genf. Hey, Musik hat was mit Lust, Tanz und Fest zu tun.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Zachary Richard &#8211; Travailler&#8230; Anthologie 1976 &#8211; 1999</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[USA Louisiana]]></category>
		<category><![CDATA[Zachary Richard]]></category>

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		<description><![CDATA[Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert. Zachary Richard ist Cajun mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2592" title="zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99.jpg" alt="zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99" width="200" height="200" /></a>Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert.</p>
<p>Zachary Richard ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun">Cajun</a> mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. Aber in dieser Sammlung entdeckt man auch einen Musiker, der sich am Blues, am Rock, und an der Kirchenmusik geschliffen hat. Seine ersten ERfolge feierte er nicht in der eigenen, sondern in der selbstgewählten Heimat Montreal, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qu%C3%A9bec">Québec</a>, dem französisch sprechenden Teil von Kanada.</p>
<p><span id="more-2588"></span>Ein weiterer wichtiger Stand- und Produktionsort ist Frankreich. Zwischen diesen drei Destinationen pendelt er hin und her, zwischen New Orleans, Montreal und Paris entsteht ein umfangreiches Songbook in Französisch und Englisch. Man kann sich fragen, ob Zachary Richard vor sich selber flüchtete oder konsequent auf sich zu marschierte. Auf jeden Fall hat dieser Unzufriedene einen eigenen Liederkosmos geschaffen. Wer von ihm nur die Cajun-Klassiker «Travailer, c’est trop dur» oder «Bon temps rouler» kennt, darf sich mit dieser Sammlung auch auf rockige Grooves wie «Snake Bite Love», «No French no More», und Balladen wie «Les ailles des hirondelles» oder «La ballade de Jean Batailleur» freuen.</p>
<p>Diese Doppel-CD ist nicht einfach eine Best-of-Sammlung &#8211; dazu hat er bei der Zusammenstellung zu viele Kanten drin gelassen &#8211; sondern die Wegbeschreibung eines Musikerlebens zwischen den Kulturen. Und: hier wird nur die erste Hälfte des Weges beschreiben. An der zweiten schreibt Zack noch. Gut so.</p>
<ul>
<li>Travailler c’est trop dur </li>
<li>No French, no more </li>
<li>La ballade de Jean Batailleur </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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