Lord Mouse & The Kalypso Katz – Go Calypsonian

7. August 2013  
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Es gibt invasive Pflanzen und Tiere, und in Zukunft müssen wir uns auch vermehrt mit invasiver Musik beschäftigen. Neustes Beispiel: der Calypso wird in Berlin heimisch.

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Kobo Town – Jumbie In The Jukebox

31. Mai 2013  
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Calypso, ohne Patina und angesiedelt in der Gegenwart, landet nicht jeden Tag in unseren Ohren. Umso erfreulicher dass Drew Gonsalves für sich – und uns – diesen Stil neu entdeckte.

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The Rough Guide to – Calypso Gold

1. September 2009  
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rough-calypso-goldEine Reise durch die Zeit: Calypso Gold zeigt in historischen Aufnahmen, wie das Herz des Calypso schlug.

Jeder, der mit einigermassen offenen Musik-Ohren durch die Welt läuft, wird erstaunt sein, wie viele Melodien er aus dieser Sammlung kennt. Das beginnt bei «Rum & Coca Cola», berühmt gemacht von den Andrew Sisters. Oder «Scandal in the family» – letztmals in die Charts getragen von Madness. Einige Klassiker fehlen, so Harry Belafontes «Banana Boat». Auf der CD befindet sich auch eine, leider nicht sehr attraktiv aufgemachte, aber ausführliche Geschichte des Calypso und seiner Weiterentwicklungen.

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Marvellous Boy – Calypso from West Africa

1. September 2009  
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marvellous-boyDas Label Honest Jon’s Records hat sich wieder einmal erfolgreich durch alte Musiksammlungen und  Phonotheken gegraben, und dabei erstaunliche Sounds aus den 40ziger und 50ziger Jahren ausgegraben.

Dass der Calypso aus seiner Heimat in der Karibik nach West Afrika kam, hat politische und handwerkliche Gründe. Ende des 18. Jhd. wurde die Sklaverei in England verboten, und die Sklaven ihrem Schicksal überlassen – für die meisten hiess das hungern und betteln. Nach dem verlorenen Unabhängigkeitskrieg in den USA suchten ehemalige schwarze Soldaten sowohl aus England wie den ehemals amerikanischen Kolonien eine neue Heimat. In Westafrika wurden für die «Black Poor» neue Kolonien definiert, erst Sierra Leone, später Liberia. Hierher flüchteten Tausende aus England und den Westindischen Inseln.

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Panama!2

7. August 2009  
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panama2Die Compilation blendet zurück in die Jahre 1967-77. In jene Zeit, als sich aus ganz unterschiedlichen Quellen so was wie ein panamaischer Musikstil zu entwickeln begann.

Die Musik Panamas ist zum einen definiert durch seine geografische Lage – das Land war bis vor hundert Jahren noch ein Teil von Kolumbien. Zum andern wurde zwischen 1880 und 1914 der Panamakanal gebaut. Und der wurde anschliessend von amerikanischen Truppen bewacht. Zuerst kamen also die Arbeiter aus aller Welt, von China, aus der Karibik, oder aus Europa. Später wollten die Truppen unterhalten werden. So entstand ein einmaliger Mix von Musikstilen, denn hier kamen Cumbia, Calypso, Reggae, Soul, Funk, und Jazz zusammen.

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Calypso Rose – Calypso Rose

4. Januar 2009  
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calypso-rose-calypso-roseSie ist die Königin des Calypso – und dies seit mehr als einer Generation: McArthy Lewis. Als Calypso Rose hat sie bisher über 800 Titel geschrieben und zu einem grossen Teil auch auf Vinyl oder CD gebracht.

Calypso ist ihr musikalisches Ur-Territorium. Aber das hat Calypso Rose nie davon abgehalten, unter sämtlichen Zäunen durch zu grasen: Reggae, Rock Steady, Soul, und auch das eine oder andere Quentchen Jazz ist in den Songs der grossen Interpretin. Und sie glänzte in einer Musiksparte, die sonst ausschliesslich von Männern dominiert wurde. Wäre sie nicht mit ihrer Musik bekannt geworden, sie hätte garantiert hätte einen Platz in der Geschichte der Gleichberechtigung erhalten. In einem Interview auf jouvay.com erzählt sie, wie sie es denn mit den Männern so hält.

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