Riccardo Tesi & Banditaliana – Madreperla

3. Februar 2012  
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Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.

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 Kafkaffè, Madreperla, Ali Virtuali

Die eigene Produktion von Riccardo Tesi segelte im Herbst lange im Aufmerksamkeitsschatten seiner Zusammenarbeit mit den anderen 4 «Samurai». Ende 2011 schaffte es das Album dann doch noch in die Playlisten und Programme der Weltmusik-RedaktorInnen. Und dort gehört es auch hin, denn was der Akkordeonist und seine Kollegen hier vorlegen ist tief in der Folk- und Songwriter-Welt verwurzelt, gleichzeitig aber so virtuos welt- und stiloffen, dass Genre-Schubladen gesprengt werden.

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Enzo Avitabile – Napoletana

14. August 2010  
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Ein wunderbares Album! Auf der Suche nach Worten hat der Cantautore Lieder geschaffen, die neu sind, doch so vertraut, als würden sie seit eh und je zum Liederbuch Neapels gehören.

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Malincunia / Beneditta Sia / Amaro Nunn’ess’a Essere Maje

Enzo Avitabile schafft als Cantautor, Komponist und Musikethnologe Neues, indem er Altes entdeckt. Er sucht nach den Traditionen der Musik seiner Heimat, und kommt dabei der musikalischen Seele Neapels immer näher. Diese lebendige Verknüpfung von Tradition und modernem Lied liess in schon 2004 die Kunst der Bottari neu entdecken, das Album «Salvamm’ ’o munno» schreiben. Dann wandte er sich der klassischen Musik, später der Kirchenmusik zu, und er schrieb gar eine klassische Sinfonie.

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Vinicio Capossela – The Story-Faced Man

7. Juli 2010  
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In einem theatralischen Auftritt zerfetzt Capossela Klischees über die Bel Canto-Seele der Italiener, um schon im nächsten Atemzug seine rauchig-sanfte Stimme über die so geschlagenen Wunden zu legen.

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Il Ballo Di San Vito / La faccia della terra / Si è spento il sole

Vinicio Capossela ist ein visueller Musiker. Und ein Literat. Seine Text-Inspiration sind Dichter wie Oscar Wilde, oder John Fante. Geboren in Deutschland, aber aufgewachsen in der Emiglia-Romana gehört er seit den 90ziger Jahren zu den wichtigsten Cantautori Italiens.  Oft wird er als Tom Waits Italiens bezeichnet. Ein Vergleich, der insofern stimmig ist, als dass Capossela gerne mit Waits-Gitarrist Marc Ribot zusammenarbeitet. Und weil beide dieselbe Liebe zu theatralischen Auftritten teilen.

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