Cheikh Lô – Jamm
4. September 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Der Sänger aus dem Senegal hat sich – wie immer – Zeit gelassen für sein neustes Album. «Jamm» will vor allem eines: gefallen. Das tut es.
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Conia / Il N’est Jamais Trop Tard / Seyni
Fünf Jahre sind für die Fans und die Musikindustrie kaum zu ertragen, selbst wenn der Weltmusikbereich nicht von derselben Produktionshektik geprägt ist, wie die Popmusik. Aber fünf Jahre braucht der Meister einfach, um seine neusten Songs zu zimmern und schleifen. Ein kurzer Film auf seiner Site beim Label WorldCircuit bringt einige Aussagen zum neuen Album, z.B. Es solle sein wie ein reichhaltiges Essen, von allem etwas: Früchte, Brot, Käse. Das hat geklappt. Kritiker bemängeln, 10 Songs, nur rund 40 Minuten Musik, sei etwas mager nach so langer Zeit: Na, auch wenn alles auf dem Tisch ist, sollte man sich ja nicht gleich überessen.
Cheikh Lô – Lamp Fall
4. Juni 2009
Gespeichert unter Angespielt
Längst hat sich Cheikh Lô aus dem Schatten seines Förderers Youssou N’Dour heraus gespielt. Das dritte Album zeigt einen Künstler, der Afrika und Südamerika zusammenbringt.
Mit Schule hatte der junge Cheikh nichts am Hut, lieber war er hinter all den Trommeln, den Perkussions-Werkzeugen oder einer Gitarre her. Während seinen Lehr- und Wander-Jahren als Perkussionist eignete er sich die Stile von Senegal, die ganze Westküste Afrikas runter, bis Nigeria an. Wissen, das ihm später als Session-Drummer in Paris sehr dienlich war. Ein Fixpunkt in seinem Leben ist seine tiefe Gläubigkeit. Aus einer Familie von Marabouts kommend, schloss er sich der muslimischen Glaubensrichtung Baye Fall an.



