Hanggai – He Who Travels Far
8. November 2010
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Die Band hat ihren Sound gefunden, und bringt die Songs aus der mongolischen Steppe mit einer rockigen Attitude unter die Leute.
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Uruumdush, Yuan Ding Cap, Brothers
Die zweite Produktion der Folkrocker aus den Grassländern des westlichen Chinas zeigt, dass sie an Selbstsicherheit zugelegt haben. Die Scheibe überträgt ohne viel zusätzliche Produktionstricks den Bühnensound auf den Silberling. Im Vergleich zur ersten Produktion «Introducing….» kommt die Band klarer und etwas rockiger daher. Das hat auch mit den beiden Produzenten Ken Stringfellow und JB Meijers zu tun, beides Gitarristen und eher in der Indie-Welt zuhause.
Sa Dingding – Harmony
30. März 2010
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Exotik und chinesischen Melodien werden für den internationalen Mainstream aufbereitet. Es ist, als würde man aus Seide technologisch verarbeitete Baumwolle machen wollen.
Als Sa Dingding vor zwei Jahren den Westen eroberte, was ihr u.a. einen World Music Award einbrachte, traf sie auch Marius De Vries. Der kennt jetzt so ziemlich jeden Studiotrick. Er ist der Mann hinter dem Solosstart von Björk, produzierte für Madonna, Brian Eno oder U2. Was mit einem Austausch von Demo-Aufnahmen begann, wurde schlussendlich dieses Album. Hatte Sa Dingding ihr erstes internationales Album «Alive» noch selber produziert, setzt sie jetzt also auf internationales Know How.
Mamer – Eagle
17. Mai 2009
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Alte und neue Songs aus dem chinesischen Grasland, arrangiert für moderne Ohren. Oder wie Mamer sagt: Wir machen eine neue Tradition.
Mamer pendelt zwischen seiner Heimat im Nordwesten Chinas und Peking hin und her. Die Steppen und die Nomaden erzählen ihm ihre Lieder, in der Hauptstadt macht er aus diesen Liedern das, was er als „neue Tradition“ definiert. Die meisten Songs seines Volkes, der Kazak, werden von einem Sänger gesungen, der sich auf einem zweisaitigen Instrument, der Dombra, begleitet. Früher hatte er versucht, die Musik in ein rockiges Kleid zu verpacken, ist aber wieder davon abgekommen. Heute arrangiert und komponiert Mamer die Lieder für seine akustische Band IZ.
Jah Wobble & The Chinese Dub Orchestra – Chinese Dub
4. Februar 2009
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«All in all it’s something of a family affair» sagt Jah Wobble über sein neustes Album Chinese Dub. Es ist ein Album des gegenseitigen kulturellen Respekts.
Jah Wobble ist ein musikalischer Schwamm. Anfänge im Punk (PiL), dann musikalische Experimente mit den Musikern der Kult-Truppe Can, später an den ausfransenden Rändern der Weltmusik unterwegs: So weit schweifend ist sein Musikantenleben. Und unter allem drunter und in allem drin hört er immer diese wuchtigen, wabernden Basstöne und die schleppenden Dub-Hallfahnen. Auf dem aktuellen Album sind die Mitmusiker mal nicht Peter Gabriel oder Bill Laswell, sondern Zi Lan Liao, oder John und Charlie Wardle – übersetzt: Seine Frau, und seine beiden Söhne. Und Schwiegervater Kui Hsiung Li dirigiert das Pagoda Chinese Youth Orchestra.
Hanggai – Introducing Hanggai
20. Januar 2009
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Junge Chinesen entdecken ihre musikalischen Wurzeln: Hanggai schöpfen aus dem reichhaltigen und wunderbaren Lieder-Fundus der Grassteppen der inneren Mongolei.
China hatte nicht immer ein feines Gehör für seine Minderheiten, für die ältere Generation ist die Kulturrevolution noch gar nicht lange zurück. Doch das Riesenland ist im Aufbruch, junge Musiker entdeckt ihre Tradition neu. Kopf und Herz von Hanggai sind der ehemalige Pekinger Punk-Musiker Ilchi und zwei Musikstudenten aus der Kreishaupstadt Hohhot, Hugenjiltu und Bagen. Die Musik von Hanggai basiert auf traditionellen Melodien aus dem Grasland. Gespielt wird mehrheitlich auf der der zweisaitigen Laute Tobshuur und der Pferdekopfgeige, gesungen in mongolisch, auch mit der Technik des Obertongesangs.
Sa DingDing: Alive
29. Dezember 2008
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Sa DingDing: Alive
Sa DingDing – Alive
19. Dezember 2008
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So zart die Stimme, so anhaltend ist das Echo auf die erste CD der chinesischen Sängerin, welche im Westen erschienen ist.
Sa DingDing hat einige Vorurteile über chinesische Popmusik aus der Welt geschaffen, bevor diese überhaupt entstehen konnten. Worldmusic-Kritiker vergleichen die CD – oft in Ermangelung von Vergleichbarem – mit Björk, dem isländischen Paradiesvogel. Sie wisse den Vergleich zu schätzen, meint der chinesische Star, aber verspricht im gleichen Atemzug, dass alle Vergleiche revidiert werden müssen, wenn man sie erst mal live gesehen habe.



