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	<title>globalsounds.info &#187; China</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; China</title>
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		<title>Hanggai &#8211; He Who Travels Far</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 16:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Band hat ihren Sound gefunden, und bringt die Songs aus der mongolischen Steppe mit einer rockigen Attitude unter die Leute. Uruumdush, Yuan Ding Cap, Brothers Die zweite Produktion der Folkrocker aus den Grassländern des westlichen Chinas zeigt, dass sie an Selbstsicherheit zugelegt haben. Die Scheibe überträgt ohne viel zusätzliche Produktionstricks den Bühnensound auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Band hat ihren Sound gefunden, und bringt die Songs aus der mongolischen Steppe mit einer rockigen Attitude unter die Leute.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/hanggai-he-who-travels-far.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7116" title="hanggai-he-who-travels-far" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/hanggai-he-who-travels-far-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Uruumdush, Yuan Ding Cap, Brothers</em></p>
<p>Die zweite Produktion der Folkrocker aus den Grassländern des westlichen Chinas zeigt, dass sie an Selbstsicherheit zugelegt haben. Die Scheibe überträgt ohne viel zusätzliche Produktionstricks den Bühnensound auf den Silberling. Im Vergleich zur ersten Produktion <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/hanggai-introducing-hanggai/">«Introducing….»</a> kommt die Band klarer und etwas rockiger daher. Das hat auch mit den beiden Produzenten <a href="http://www.myspace.com/kenstringfellow" target="_blank">Ken Stringfellow</a> und <a href="http://www.jbmeijers.com/home.html" target="_blank">JB Meijers</a> zu tun, beides Gitarristen und eher in der Indie-Welt zuhause.</p>
<p><span id="more-7112"></span>Zweisaitige Laute, Pferdekopfgeige und Obertongesang bestimmen nach wie vor den Band-Klang. Den Schub verdankt diese Produktion dem klareren Einsatz von elektrischen Gitarren, Bass und Schlagzeug. Das ist nicht einfach eine geschäcklerische Anpassung an westliche Ohren, sondern das Ergebnis der eigenen musikalischen Entwicklung. Die sechs wuchsen zwischen mongolischen Folksongs, chinesischen Propagandaliedern und Popmusik von Pink Floyd bis Rage Against The Machine auf. So ist es verständlich, wenn der Blick über die weiten Steppen mit grasenden Pferden, die Sehnsucht nach der Liebsten oder der Familie, auch mal von einer rockigen Rhythmustruppe untermalt werden.</p>
<p>Moderner Folkrock aus China, ohne falsche Exotik aber mit Respekt vor der eigenen Tradition. In diesen Tagen ist die Truppe in Europa auf Tournee, am 9.11. in Zürich, am 10.11. in Bern zu erleben &#8211; den Rest der Gigs gibt&#8217;s auf der MySpace-Seite.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Sa Dingding &#8211; Harmony</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 08:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Exotik und chinesischen Melodien werden für den internationalen Mainstream aufbereitet. Es ist, als würde man aus Seide technologisch verarbeitete Baumwolle machen wollen. Als Sa Dingding vor zwei Jahren den Westen eroberte, was ihr u.a. einen World Music Award einbrachte, traf sie auch Marius De Vries. Der kennt jetzt so ziemlich jeden Studiotrick. Er ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/sa-dingding-harmony.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5040" title="sa-dingding-harmony" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/sa-dingding-harmony-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Exotik und chinesischen Melodien werden für den internationalen Mainstream aufbereitet. Es ist, als würde man aus Seide technologisch verarbeitete Baumwolle machen wollen.</p>
<p>Als Sa Dingding vor zwei Jahren den Westen eroberte, was ihr u.a. einen <a href="http://www.bbc.co.uk/radio3/worldmusic/a4wm2008/2008_sa_ding_ding.shtml">World Music Award</a> einbrachte, traf sie auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marius_de_Vries">Marius De Vries</a>. Der kennt jetzt so ziemlich jeden Studiotrick. Er ist der Mann hinter dem Solosstart von <a href="http://bjork.com/">Björk</a>, produzierte für <a href="http://www.madonna.com/">Madonna</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Eno">Brian Eno</a> oder <a href="http://www.u2.com/">U2</a>. Was mit einem Austausch von Demo-Aufnahmen begann, wurde schlussendlich dieses Album. Hatte Sa Dingding ihr erstes internationales  Album <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/sa-dingding-alive/">«Alive»</a> noch selber produziert, setzt sie jetzt also auf internationales Know How.</p>
<p><span id="more-5037"></span>Was bei dieser Produktionsmethode verloren geht ist die Zerbrechlichkeit, die feinen Stimmungen. Alles ist hier auf den grossen, internationalen Markt zugeschnitten. Gut möglich, dass sie damit als erste Chinesin die Hitparaden dieser Welt erobert. In den Arrangements der Stücke aber herrscht so viel Vorhersehbarkeit, dass sie schnell abstumpfen. Aus Liedern werden Produktionen, die Melodien gehen in den Sound-Layers unter. Es ist vermessen, als Zuhörer zu wünschen, dass eine Künstlerin nicht so kompromissbereit nach dem internationalen Erfolg greifen sollte, wenn dabei der Schmelz ihrer Lieder in den Mischpulten der Produzenten geschreddert wird &#8211; aber traurig stimmt es doch.</p>
<p>Sa Dingding geht zielstrebig den Weg in den internationalen Pop und läuft dabei wohl Gefahr, zum Spielball des Business zu werden.</p>
<ul>
<li>Ha Ha Li Li </li>
<li>Girl In A Green Dress </li>
<li>Yun Yun Nan Nan </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mamer &#8211; Eagle</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 10:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alte und neue Songs aus dem chinesischen Grasland, arrangiert für moderne Ohren. Oder wie Mamer sagt: Wir machen eine neue Tradition. Mamer pendelt zwischen seiner Heimat im Nordwesten Chinas und Peking hin und her. Die Steppen und die Nomaden erzählen ihm ihre Lieder, in der Hauptstadt macht er aus diesen Liedern das, was er als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/mamer-eagle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2113" title="mamer-eagle" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/mamer-eagle.jpg" alt="mamer-eagle" width="200" height="200" /></a>Alte und neue Songs aus dem chinesischen Grasland, arrangiert für moderne Ohren. Oder wie Mamer sagt: Wir machen eine neue Tradition.</p>
<p>Mamer pendelt zwischen seiner Heimat im Nordwesten Chinas und Peking hin und her. Die Steppen und die Nomaden erzählen ihm ihre Lieder, in der Hauptstadt macht er aus diesen Liedern das, was er als „neue Tradition“ definiert. Die meisten Songs seines Volkes, der Kazak, werden von einem Sänger gesungen, der sich auf einem zweisaitigen Instrument, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dombra">der Dombra,</a> begleitet. Früher hatte er versucht, die Musik  in ein rockiges Kleid zu verpacken, ist aber wieder davon abgekommen. Heute arrangiert und komponiert Mamer die Lieder für seine akustische Band IZ.</p>
<p><span id="more-2110"></span>Zusammen mit dem Produzenten-Duo Haller/Scumaci, das die westlichen Hörer vor einem Jahr bereits mit dem Album der Band <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/hanggai-introducing-hanggai/">Hanggai</a> überraschte, hat Mamer ein ruhiges, eindringliches Solo-Album geschaffen. Wenn er westliche Instrumente wie Gitarren oder Bouzouki einsetzt, dann nicht im westlichen Stil. Er stimmt die Instrumente so, dass sie eher wie eine Dombra zu bedienen sind, aber eben eine ganz anderen Klangfarbe bieten können. Unterstützung holt er sich von einigen MusikerInnen aus seinem Freundeskreis. Die Produzenten haben sie sich viel Zeit genommen, die moderne Technologie stilsicher, und so verhalten wie möglich einzusetzen.</p>
<p>Mamer bringt mit «Eagle» eine Produktion, die eine musikalische Brücke baut zwischen unseren westlichen Hörgewohnheiten und seiner musikalischen Heimat. Lassen sie sich auf die Ruhe dieser Songs ein!</p>
<ul>
<li>Iligai </li>
<li>Man </li>
<li>Mountain Wind </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Jah Wobble &amp; The Chinese Dub Orchestra &#8211; Chinese Dub</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/02/jah-wobble-the-chinese-dub-orchestra-chinese-dub/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[«All in all it&#8217;s something of a family affair» sagt Jah Wobble über sein neustes Album Chinese Dub. Es ist ein Album des gegenseitigen kulturellen Respekts. Jah Wobble ist ein musikalischer Schwamm. Anfänge im Punk (PiL), dann musikalische Experimente mit den Musikern der Kult-Truppe Can, später an den ausfransenden Rändern der Weltmusik unterwegs: So weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/jah-wobble-chinese-dub.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1119" title="jah-wobble-chinese-dub" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/jah-wobble-chinese-dub.jpg" alt="jah-wobble-chinese-dub" width="200" height="200" /></a>«All in all it&#8217;s something of a family affair» sagt Jah Wobble über sein neustes Album Chinese Dub. Es ist ein Album des gegenseitigen kulturellen Respekts.</p>
<p>Jah Wobble ist ein musikalischer Schwamm. Anfänge im Punk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Image_Ltd.">(PiL)</a>, dann musikalische Experimente mit den Musikern der Kult-Truppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Can_(Band)">Can</a>, später an den ausfransenden Rändern der Weltmusik unterwegs: So weit schweifend ist sein Musikantenleben. Und unter allem drunter und in allem drin hört er immer diese wuchtigen, wabernden Basstöne und die schleppenden Dub-Hallfahnen. Auf dem aktuellen Album sind die Mitmusiker mal nicht <a href="http://www.petergabriel.com/">Peter Gabriel</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Laswell">Bill Laswell</a>, sondern <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zi_Lan_Liao">Zi Lan Liao</a>, oder John und Charlie Wardle &#8211; übersetzt:  Seine Frau,  und seine beiden Söhne. Und Schwiegervater Kui Hsiung Li dirigiert das Pagoda Chinese Youth Orchestra.</p>
<p><span id="more-1116"></span>Was als musikalische Auftragsarbeit der Stadt Liverpool begann, wurde schliesslich eine Tour mit Tänzerinnen, Sängerinnen und Maskentänzern. Die vorliegende CD ist quasi ein Teil der Dokumentation dieser Arbeit. Es ist auch das Produkt einer Aneignung. Jah Wobble beschreibt das so: «Ich hörte meinen Kindern so oft beim üben ihrer Instrumente Glockenspiel oder Gao Hu zu, dass sich die meist traditionellen kantonesischen Melodien mit meinem Hirn direkt verdrahteten.» Er selber brauchte also nur noch die verbindenden Kabel zwischen Hirn und Maschinen richtig zu stöpseln. Um der Gefahr der Vermischung zu entgehen bringt Wobble einige Songs in zwei Versionen &#8211; mal eher bei der Melodie, mal mehr Dub-Style.</p>
<p>Chinese Dub ist ein Album auf dem die chinesischen Melodien auf Dub-Wellen reiten, ein respektvolles Miteinander. Kein epochales Album, aber ein herzliches.</p>
<ul>
<li>L1 Dub </li>
<li>Dragon and Phoenix </li>
<li>Horse Mountain Song </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Hanggai &#8211; Introducing Hanggai</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 16:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Junge Chinesen entdecken ihre musikalischen Wurzeln: Hanggai schöpfen aus dem reichhaltigen und wunderbaren Lieder-Fundus der Grassteppen der inneren Mongolei. China hatte nicht immer ein feines Gehör für seine Minderheiten, für die ältere Generation ist die Kulturrevolution noch gar nicht lange zurück. Doch das Riesenland ist im Aufbruch, junge Musiker entdeckt ihre Tradition neu. Kopf und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/hanggai-introducing.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-879" title="hanggai-introducing" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/hanggai-introducing-200x200.jpg" alt="hanggai-introducing" width="200" height="200" /></a>Junge Chinesen entdecken ihre musikalischen Wurzeln: Hanggai schöpfen aus dem reichhaltigen und wunderbaren Lieder-Fundus der Grassteppen der inneren Mongolei.</p>
<p>China hatte nicht immer ein feines Gehör für seine Minderheiten, für die ältere Generation ist die Kulturrevolution noch gar nicht lange zurück. Doch das Riesenland ist im Aufbruch, junge Musiker entdeckt ihre Tradition neu. Kopf und Herz von Hanggai sind der ehemalige Pekinger Punk-Musiker  Ilchi und zwei Musikstudenten aus der Kreishaupstadt Hohhot, Hugenjiltu und Bagen. Die Musik von Hanggai basiert auf traditionellen Melodien aus dem Grasland. Gespielt wird mehrheitlich auf der der zweisaitigen Laute Tobshuur und der Pferdekopfgeige, gesungen in mongolisch, auch mit der Technik des Obertongesangs.</p>
<p><span id="more-877"></span>Verglichen mit den Obertonsängern aus Tuva, Huun Hur Tu, oder dem Alt-Rocker Yat-Kha, bauen die Musiker von Hanggai mehr auf Melodien und die natürlichen Stimmen. Die beiden Produzenten aus dem Westen, Matteo Scumaci und Robin Haller, waren sehr zurückhaltend in ihrer Arbeit. Die Arrangements sind sorgfältig und brechen nicht in die Soundstruktur der Lieder aus dem Grasland ein, der Obertongesang wird nicht zur artistischen Stimmakrobatik. (Wer&#8217;s genau wissen will, kann einige Songs auf iTunes vergleichen. Hanggai haben 2005 einige der Songs schon auf ihrer CD «Hanggai Band» veröffentlicht.)</p>
<p>Die wesentlich berühmtere Kollegin <a href="http://www.globalsounds.info/?p=213">Sa DingDing</a> &#8211; auch sie stammt aus den Grassteppen &#8211; sagt über ihre Heimat: «Man singt frei. Und weil alles auf oraler Überlieferung basiert gibt es eigentlich keine Originale mehr &#8211; sondern nur Interpretationen. Das einzig Originale ist das Gefühl, das in den Liedern transportiert wird.» Hanggai sind dran, den Westen mit den Liedern und Gefühlen aus dem Grasland zu erobern.</p>
<ul>
<li>Five Heroes </li>
<li>Flowers </li>
<li>Lullaby (Borulai) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Sa DingDing &#8211; Alive</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2008/12/sa-dingding-alive/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 13:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Sa Dingding]]></category>

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		<description><![CDATA[So zart die Stimme, so anhaltend ist das Echo auf die erste CD der chinesischen Sängerin, welche im Westen erschienen ist. Sa DingDing hat einige Vorurteile über chinesische Popmusik aus der Welt geschaffen, bevor diese überhaupt entstehen konnten. Worldmusic-Kritiker vergleichen die CD &#8211; oft in Ermangelung von Vergleichbarem &#8211; mit Björk, dem isländischen Paradiesvogel. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/sa-dingding-alive.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-217" title="sa-dingding-alive" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2008/12/sa-dingding-alive-200x200.jpg" alt="sa-dingding-alive" width="200" height="200" /></a>So zart die Stimme, so anhaltend ist das Echo auf die erste CD der chinesischen Sängerin, welche im Westen erschienen ist.</p>
<p>Sa DingDing hat einige Vorurteile über chinesische Popmusik aus der Welt geschaffen, bevor diese überhaupt entstehen konnten. Worldmusic-Kritiker vergleichen die CD &#8211; oft in Ermangelung von Vergleichbarem &#8211; mit Björk, dem isländischen Paradiesvogel. Sie wisse den Vergleich zu schätzen, meint der chinesische Star, aber verspricht im gleichen Atemzug, dass alle Vergleiche revidiert werden müssen, wenn man sie erst mal live gesehen habe.</p>
<p><span id="more-213"></span>Warum der Vergleich gezogen wird ist klar: eine Stimme, die ihresgleichen sucht. Harmonien, die jenseits der bekannten Melodiemuster entstanden sind. Klar kommen sie aus der asiatischen Welt, aber weder tönen sie nach den süssen Teehaus-Klängen, noch taucht die Urigkeit der Musik aus der Mongolei auf &#8211; sie verbrachte manche Jahre in den Grassteppen, der Heimat ihres Vaters. Produziert ist die CD auf höchstem Pop-Niveau, wobei die Sängerin als Komponistin mit ihren Sequenzer-Spuren jeweils die Basis und die Klangfarbe vorgibt. Getextet sind die Lieder in Mandarin, Sanskrit, Tibetisch und einer von ihr selber entwickelten Sprache.</p>
<p>Alive ist das sehr persönliche Album einer Künstlerin die mit grosser Sicherheit auf dem Grat zwischen den Kulturen balanciert &#8211; wunderbar überraschend.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
<ul>
<li>Alive </li>
<li>Oldster by Xilin River </li>
<li>Holy Incense </li>
</ul>
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