Panama!2
7. August 2009
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Die Compilation blendet zurück in die Jahre 1967-77. In jene Zeit, als sich aus ganz unterschiedlichen Quellen so was wie ein panamaischer Musikstil zu entwickeln begann.
Die Musik Panamas ist zum einen definiert durch seine geografische Lage – das Land war bis vor hundert Jahren noch ein Teil von Kolumbien. Zum andern wurde zwischen 1880 und 1914 der Panamakanal gebaut. Und der wurde anschliessend von amerikanischen Truppen bewacht. Zuerst kamen also die Arbeiter aus aller Welt, von China, aus der Karibik, oder aus Europa. Später wollten die Truppen unterhalten werden. So entstand ein einmaliger Mix von Musikstilen, denn hier kamen Cumbia, Calypso, Reggae, Soul, Funk, und Jazz zusammen.
Arriba La Cumbia!
30. Dezember 2008
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Auf der Suche nach einer exotischen Mine, aus der der nächste Worldmusic-Trend geschürft werden könnte sind die DJs in Kolumbien fündig geworden: Cumbia soll der nächste Trend werden.
Die Cumbia und mit ihr die Tanzmusiken des Nordens von Südamerika werden mindestens einmal pro Jahrzehnt ans Licht gehoben. In den 80ziger Jahren schon machte Peter Gabriel auf die wirblige Toto La Momposina aufmerksam. Mit ihren Tambores eroberte sie die geneigte Hörerschaft. Anfangs 90ziger entdeckte Ex-Talking Head David Byrne für sich und viele Amerikaner den brasilianischen Verwandten, den Forró. Carlos Vives oder Juanes schöpften ebenfalls aus dem Cumbia und nun ist der Tanzrhythmus also bei den DJs angelangt.


