AfroCubism – AfroCubism
18. November 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Es ist jene Platte, die schon vor 14 Jahren hätte entstehen sollen. Aber sie wäre garantiert nicht so heraus gekommen, wäre sie damals eingespielt worden.
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Jarabi, Nima Diyala, Para los Pinares se va Montoro
Die Geschichte ist bekannt: Weil die Musiker aus Mali in Paris nicht weiter nach Havanna reisen konnten, machten Produzent Nick Gold und Gitarrist Ry Cooder 1996 eben aus der Not heraus die CD «Buena Vista Social Club». Der Rest ist Geschichte. Aber Nick Gold vergass seine Ur-Idee nie: Die besten Musiker Malis und Kubas miteinander musizieren zu lassen. Dass nun eine verjüngte Garde von Musikern diese Idee umsetzt, schadet der Produktion in keiner Weise. Die Aushängeschilder auf kubanischer Seite: Eliades Ochoa und sein Bassist José Angel Martinez. Bei den Maliern sind es Kasse Mady Diabaté, Toumani Diabaté, Bassekou Kouyaté und Djelimady Tounkara.
Djelimady Tounkara – Solon Kôno
9. Oktober 2009
Gespeichert unter Angespielt
Einer der grössten Gitarristen Malis spannt mit jungen Kollegen und SängerInnen zusammen, um seine Version von Mali-Pop zu kreieren.
Er hätte mal Schneider werden wollen, die Musik war dann aber doch stärker. Und Djelimady Tounkara war denn auch bald ein gefragter Musiker, wurde als Rhythmus Gitarrist ins National Orchester von Mali berufen. Als in den 70ziger Jahren die Musikszene Malis durch turbulente Zeiten ging, ersetzte er als Lead-Gitarrist Mory Kanté in der «Rail Band», weil dieser seinerseits Nachfolger von Salif Keita als Lead-Sänger wurde. Bis heute blieb er der «Rail Band» treu, steuerte nebenher aber auch eine Solo-Karriere an, die ihm einen BBC World Music-Award im Jahre 2001 einbrachte.



