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	<title>globalsounds.info &#187; Electronica</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
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		<title>globalsounds.info &#187; Electronica</title>
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		<title>Inna Zhelannaya &#8211; Cocoon</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 09:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die russische Sängerin ist auf einer fortwährenden Suche nach neuen Zugängen zu den traditionellen Liedern Russlands. Als aktuellen Türöffner nutzt sie vermehrt die digitalen Klangmittel. Ein atmosphärisch dichtes und abenteuerliches Album.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die russische Sängerin ist auf einer fortwährenden Suche nach neuen Zugängen zu den traditionellen Liedern Russlands. Als aktuellen Türöffner nutzt sie vermehrt die digitalen Klangmittel.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/inna-zhelannaya-cocoon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8985" title="inna-zhelannaya-cocoon" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/inna-zhelannaya-cocoon-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Well, Naya Naya, Early Early</em></p>
<p>Inna Zheannaya beginnt zur Zeit so was wie eine dritte Karriere. Schon die beiden ersten Abschnitte hatten sie in ganz Russland und darüber hinaus bekannt gemacht. Der Ansatz ist dabei gleich geblieben: mit unterschiedlichen Formationen lotet sie das heimatliche Songbook aus. Oft gaben funky Rhythmustruppen das Tempo vor, während sie und ihr langjähriger Begleiter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Nikolajewitsch_Starostin" target="_blank">Sergey Starostin</a> Klangwelten zwischen Folk und Art-Rock um die traditionellen Melodien herum arrangierten. Die Bandstationen damals hiessen «Alliance» oder <a href="http://www.jaro.de/php/endex.php3/page/content:artist/artist_id/4ad2cbfdc50bbff31fc64e0a263b1e19" target="_blank">«The Farlanders»</a>.</p>
<p><span id="more-8982"></span>Jetzt, unter eigenem Namen unterwegs, setzt sie vermehrt auf elektronische Klänge und Sequenzer-Arrangements. In Gitarrist <a href="http://www.treygunn.com/" target="_blank">Trey Gunn</a> (Ex-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/King_Crimson" target="_blank">King Crimson</a>) hat sie einen ähnlich tüftelnden Klangfreund und Sideman gefunden. Die Lieder dieser CD sind mehrheitlich dem klagenden, dem trauernden Kapitel des russischen Songbooks entlehnt. Die klare Stimme der Zhelannaya wechselt dabei zwischen flüstern, klagen oder erzählen, und baut die Melodien gerne auch zur Chorarrangements aus. Immer wieder tauchen originale Feldaufnahmen in den Mixes auf. Obwohl viel Elektronik im Spiel ist wirkt diese meistens warm und ist sorgfältig gesetzt.</p>
<p>Russlands Lieder ohne Berührungsängste sondern mit einer respektvollen Verbeugung neu interpretiert. Ein atmosphärisch dichtes und abenteuerliches Album.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Imam Baildi &#8211; Cookbook</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 09:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden griechischen Brüder Orestis und Lysandro Falireas stellen ihr persönliches Menu zusammen: Melodien aus der griechischen Vergangenheit, schnelles Mundwerk aus Barcelona und LA, Tanzgrooves aus der Büchse - gut abgeschmeckt und mit viel Swing verrührt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden griechischen Brüder Orestis und Lysandro Falireas stellen ihr persönliches Menu zusammen: Melodien aus der griechischen Vergangenheit, schnelles Mundwerk aus Barcelona und LA, Tanzgrooves aus der Büchse &#8211; gut abgeschmeckt und mit viel Swing verrührt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/imam-baildi-cookbook.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7782" title="imam-baildi-cookbook" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/imam-baildi-cookbook-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Akrogialies Dilina feat. Stella Haskil, Logia Adallaxame Varia feat. Marika Ninou, Thilipsi feat. Meri Lida</em></p>
<p>Der Zweitling des Athener Brüderpaars hat die heimatlichen Gefilde verlassen und sich in der Welt umgehört. Neben den Trouvaillen aus den dem väterlichen Archiv sind die Einflüsse weit über die griechische Heimaterde hinaus gewachsen. Aus LA kommt der Rapper Ives Irie (<a href="http://www.thedelinquenthabits.com/?id=1x1" target="_blank">Delinquent Habits</a>), aus Barcelona der Schnellsprecher Maxwell Wright (<a href="http://www.ojosdebrujo.com/" target="_blank">Ojos de Brujo</a>). Und eine tüchtige Portion Gypsy-Swing ist auch noch dazu gekommen.</p>
<p><span id="more-7779"></span>Die Musik verbreitet gute Laune, und viel Zeitgeist. Alles geht zusammen. Das muss man den Brüdern lassen: sie mixen die verschiedenen Stilrichtungen sehr gekonnt zusammen, lassen Rembetiko-Melodien mit schweren Gitarren zusammenprallen, ziehen südafrikanischen Grooves ein Balkan-Kleidchen an. Das klingt aber auch schnell nach aktueller Pop-Schiene, wirkt oft zu konstruiert. Am besten sind die beiden Falireas, wenn sie Melodien und Hooklines aus der analogen griechischen Vergangenheit in den Sound von heute betten. Diese Mischung macht sie einzigartig.</p>
<p>Imam Baildi kochen dort am schmackhaftesten, wo Griechenland die Hauptzutat des Gerichtes ist. Wenn Stimmen von <a href="http://www.tsaligopouloueleni.com/" target="_blank">Eleni Tsaligopoulou</a>, <a href="http://www.rebetissa.net/stella.html" target="_blank">Stella Haskil</a> oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marika_Ninou" target="_blank">Marika Ninou</a> neu erstrahlen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Tradi-Mods vs. Rockers &#8211; Alternative Takes on Congotronics</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/02/tradi-mods-vs-rockers-alternative-takes-on-congotronics/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies sind keine Remixes. Sondern Anlehnungen und Kompositionen von westlichen Studio-Tüftlern und Electronica-Mixern, entstanden aus der Beschäftigung mit den kongolesischen Originalen. Skeletons vs Sobanza Mimanisa: Kiwembo/Unstuck, Micchu &#38; The Shapes vs Konono No1: NO.K, Au vs. Masanka Sankayi: Two Labors Crammed Disc hat mit der Definition «Congotronics» einen Musikbegriff kreiert, unter dem die Sounds und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies sind keine Remixes. Sondern Anlehnungen und Kompositionen von westlichen Studio-Tüftlern und Electronica-Mixern, entstanden aus der Beschäftigung mit den kongolesischen Originalen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/02/tradi-mods.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7642" title="tradi-mods" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/02/tradi-mods-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Skeletons vs Sobanza Mimanisa: Kiwembo/Unstuck, Micchu &amp; The Shapes vs Konono No1: NO.K, Au vs. Masanka Sankayi: Two Labors</em></p>
<p>Crammed Disc hat mit der Definition <a href="http://www.crammed.be/index.php?id=34&amp;art_id=41" target="_blank">«Congotronics»</a> einen Musikbegriff kreiert, unter dem die Sounds und Grooves von Bands aus den Vorstädten Kinshasas zusammengefasst werden. Bands wie <a href="http://www.myspace.com/kasaiallstars" target="_blank">Kasai Allstars</a> <a href="http://www.myspace.com/konononr1" target="_blank">oder Konono No1</a> kreieren mit ihren elektrisch verstärkten, und oft verzerrten Sounds von Mbiras (Daumenklavieren),  Gitarren oder traditionellen Instrumenten eine ganz neue Klangwelt: Trash trifft auf Afrobeat, Trance auf Noise, alles archaisch und unkonventionell, Tradi-Mod eben. Diese Bands haben in den letzten Jahren mit ihren ungewöhnlichen Sounds auch die Trend-Clubs und DJ-Pulte in London oder Paris erreicht.</p>
<p><span id="more-7638"></span>Das Projekt «Tradi-Mods vs. Rockers» dreht den Spiess nun um und fragt die westliche Studioszene: Zu was inspiriert euch diese Musik? Die meisten der Songs auf den zwei CDs sind nicht wirklich inspiriert, sondern nutzen die Grooves und Sounds in bekannter Puzzle-Manier, um darauf eigene Ideen zu setzen. Oft sind die Originale nur noch ansatzweise erkennbar, die Grooves auf den Grundtakt reduziert und von sauberen Sequenzern reproduziert. Nur wenige Mischpult-Zauberer wissen mit der Anarchie der verzerrten Töne und beissenden Klangwolken etwas anzufangen. Bei rund der Hälfte der Mixes fehlt das Weiterdenken und -entwickeln, es herrscht eher die Selbstbedienungs-Mentalität im Sound-Supermarkt.</p>
<p>Wenn die westliche Studio-Avantgarde auf afrikanischen Sound-Punk trifft, entstehen tönende Kommunikations-Experimente, die manchmal direkt aus dem Turm zu Babel stammen könnten.</p>
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		<title>Mercedes Péon &#8211; SOS</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 10:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die eigenwillige Galizierin legt mit ihrem vierten Album ihre bisher konsequenteste und abgerundetste Mischung aus Folkideen und Electronica vor. Derorán, Anacos, Desaparecer Mercedes Péon muss wahrlich mehr als eine Seele in ihrer Brust haben: Zum einen ist sie eine der konsequentesten Sammlerinnen von traditionellen Melodien und Rhythmen ihrer Heimat. Zum andern stürzt sie sich eifrig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die eigenwillige Galizierin legt mit ihrem vierten Album ihre bisher konsequenteste und abgerundetste Mischung aus Folkideen und Electronica vor.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/01/mercedes-peon-sos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7593" title="mercedes-peon-sos" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/01/mercedes-peon-sos-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Derorán, Anacos, Desaparecer</em></p>
<p>Mercedes Péon muss wahrlich mehr als eine Seele in ihrer Brust haben: Zum einen ist sie eine der konsequentesten Sammlerinnen von traditionellen Melodien und Rhythmen ihrer Heimat. Zum andern stürzt sie sich eifrig in die Arbeit mit Sounds und Sequenzer. Auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sackpfeife_%28Musikinstrument%29" target="_self">galizischen Dudelsack</a> ist sie eine anerkannte Meisterin, und andere Instrumente lernt sie dann, wenn sie sie einsetzen will. Ihre musikalische Welt ist gleichsam tief verwurzelt und avantgardistisch. Und sie ist so autark, dass sie ihre Kompositionen auch gerne solo, unterstützt von ihren Maschinen, vorträgt.</p>
<p><span id="more-7587"></span>SOS ist die vierte CD-Produktion der Galizierin. Obschon hier viel Electronica im Spiel ist, tönt es nie nach dem Diktat der Sequenzer. Archaische Melodien treffen auf vielschichtige Layers von Beats, Strassen-Tönen, Samples und perkussive Sounds. Machmal verliert sich Mercedes Péon zwischen den Soundschichten, aber sie findet immer wieder zur Melodie zurück. Es ist eine versponnene Welt, mit Anklängen und Tönen aus dem ganzen Mittelmeerraum. Klezmer-Klarinetten treffen auf Tarantella, Dubschlaufen auf Flamenco oder Minimal-Music.</p>
<p>Die Welt von Mercedes Péon ist verspielt und versponnen, bezirzend und einladend. Und garantiert keine Kopie von nichts.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Bostich + Fussible &#8211; Bulevar 2000</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 10:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden Mitglieder des Nortec Collectives legen ein popiges Album vor, mit den Zutaten ihrer Heimatmusik, dem Norteño, einigen echten Instrumenten und viel Studio-Produktionsarbeit. Radio Borderland, Punta Banda, Boulevard 2000 Das Nortec Collective, das sind vier mexikanische Musiker/Produzenten. Sie nennen ihre Musik Nortec, weil sie auf den Pfeilern Norteño und Techno aufbaut. Aber genau so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Mitglieder des Nortec Collectives legen ein popiges Album vor, mit den Zutaten ihrer Heimatmusik, dem Norteño, einigen echten Instrumenten und viel Studio-Produktionsarbeit.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/nortec-collective-bostich-fussible-bulevard-2000.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7328" title="nortec-collective-bostich-fussible-bulevard-2000" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/nortec-collective-bostich-fussible-bulevard-2000-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Radio Borderland, Punta Banda, Boulevard 2000</em></p>
<p>Das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nortec_Collective" target="_blank">Nortec Collective</a>, das sind vier mexikanische Musiker/Produzenten. Sie nennen ihre Musik Nortec, weil sie auf den Pfeilern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norte%C3%B1a" target="_blank">Norteño</a> und Techno aufbaut. Aber genau so durchlässig, wie die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist, so löcherig ist auch diese Definition. Während die Kollegen Hiperboreal und Clorofila mit ihren Sounds Richtung Jazz/Lounge resp. Dub und Soundexperimente tendieren, zieht es Bostich + Fussible zum Pop. Übrigens: Bostich hat sich seinen Künstlernamen vom <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PJFShE1VfEc" target="_blank">gleichnamigen Yello-Song</a> ausgeleihen. Das sagt auch einiges.</p>
<p><span id="more-7325"></span>Instrumentaler Pop also, mit mal mehr und mal weniger mexikanischer Würze. Wobei sich die vor allem durch die Melodiebögen des Akkordeon und einzelnen Rhythmen definiert. Die früher etwas banal und knochentrocken wirkenden Sequenzerschlaufen haben bei dieser Produktion deutlich Fleisch angesetzt. Das liegt nicht nur daran, das die Liste der eingesetzten Maschinen zugenommen hat (eindrücklich im Booklet aufgeführt), sondern, dass wärmere Sounds und echte Instrumente eingesetzt wurden. Von den Grooves her schwadronieren die beiden von den stampfenden Discobeats der 70er Jahre über Soul- und Cumbia-Anliehen bis zum einfachen bum-bum-ts-ts-Computerbeats der frühen Electronica-Jahre.</p>
<p>Eine Produktion zwischen den Stilen und Kulturen, aber dem deutlichem Bestreben, den Pop-Ohren zu gefallen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mitsoura &#8211; Dura Dura Dura</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 14:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Gypsy-Electronica Projekt, angeführt von einer einzigartigen Stimme &#8211; Mitsoura ist wohl eine der abenteuerlichsten Bands Ungarns. Sat Bhayan, Rumelaj, Pundela Vielleicht gibt die Instrumentierung ein bisschen eine Idee, wohin die musikalische Reise geht: Sax, Sitar, Computer, Tabla, Zymbal, Gadulka, Keyboards, Kalimba &#8211; und im Zentrum eine ganz eigenartige Stimme. Frontfrau Mitsou ist seit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gypsy-Electronica Projekt, angeführt von einer einzigartigen Stimme &#8211; Mitsoura ist wohl eine der abenteuerlichsten Bands Ungarns.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mitsoura-dura-dura.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6883" title="mitsoura-dura-dura" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/mitsoura-dura-dura-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Sat Bhayan, Rumelaj, Pundela</em></p>
<p>Vielleicht gibt die Instrumentierung ein bisschen eine Idee, wohin die musikalische Reise geht: Sax, Sitar, Computer, Tabla, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zymbal" target="_blank">Zymbal,</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gadulka" target="_blank">Gadulka</a>, Keyboards, Kalimba &#8211; und im Zentrum eine ganz eigenartige Stimme. Frontfrau Mitsou ist seit den 80er Jahren eine bestimmende Grösse in Ungarns Musikwelt. Zusammen mit Jeno Zsigó führte sie die Roma-Truppe Ando Drom. Als Gastsängerin ist sie im ganze Balkanbereich gerne gesehen, so u.a. bei den Aufnahmen für das Tribute-Album von Fanfare Ciočarlia: Queens and Kings.</p>
<p><span id="more-6880"></span>Es gibt Fusion-Projekte, bei denen das Ergebnis weniger ist als die Summe der Einzelteile. Glücklicherweise gehört Mitsoura nicht dazu. Selbst wenn in den Computer-getriebenen Arrangements die Dynamik manchmal etwas zu kurz kommt: das Unternehmen, Gypsy-Melodien aus Ungarn, Ägypten, Rajasthan, Serbien oder Rumänien in eine moderne Klangwelt zu verpflanzen, geht grösstenteils auf. Mitsou und ihre gepresste, charakteristische Stimme trägt selbst Songs wie den Roma-Ultra-Klassiker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ederlezi" target="_blank">Ederlezi</a> durch die Arrangement-Layers der Sequenzer. Handwerk und Programmierung gehen auf einander ein und versuchen, den «alten» Liedern ein zeitgemässes Kleid zu verpassen.</p>
<p>Ein mutiger Versuch, mit hohem Respekt vor der Tradition diese in die Gegenwart zu heben: Folk-Rock mit digitaler Unterstützung.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>[dunkelbunt] &#8211; Sun Dub Vol. 2</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 21:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus dem DJ Bag von Ulf Lindemann, alias [dunkelbunt], stammt diese Sommer-Sammlung, die jede Balkon- oder Gartenparty bestens untermalt. Amorf Ördögök feat. Lipi  Brown: Dunántúli Sláger / Stefano Miele feat. Ghetonia: To Proto Remix / Analogik/dunkelbunt: Gypsie Doodle Auch die zweite Sun Dub Sammlung von [dunkelbunt] bringt eigene Songs, Mixes und Favoriten von DJ-Kollegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem DJ Bag von Ulf Lindemann, alias [dunkelbunt], stammt diese Sommer-Sammlung, die jede Balkon- oder Gartenparty bestens untermalt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/08/dunkelbunt-sun-dub-vol2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6461" title="dunkelbunt-sun-dub-vol2" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/08/dunkelbunt-sun-dub-vol2-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Amorf Ördögök feat. Lipi  Brown: Dunántúli Sláger / Stefano Miele feat. Ghetonia: To Proto Remix / Analogik/dunkelbunt: Gypsie Doodle</em></p>
<p>Auch die zweite Sun Dub Sammlung von [dunkelbunt] bringt eigene Songs, Mixes und Favoriten von DJ-Kollegen und befreundeten Bands. Darunter  sind alte Bekannte: Eastenders, !DelaDap, und der eigene Hit Cinnamon Girl ist in neuem Instrumental-Mix auch wieder dabei. Aber dann kommen neue Farben: Das beginnt mit Klezmer Tönen von <a href="http://www.myspace.com/niftys">Niftys</a>, lässt einen halb-walzernder Schleifer aus Ungarn mit  <a href="http://www.myspace.com/amorfordogok">Amorf Ördögök</a> feat. Lipi Brown folgen, und landet dann in Mittelmeertönen.</p>
<p><span id="more-6457"></span>Hier haben es ihm u.a. die Remixes von <a href="http://www.myspace.com/stefanomiele">Stefano Miele</a> mit Tarantelle und der Musik aus Süditalien angetan. Eine Tarantella  von <a href="http://www.linocannavacciuolo.it/">Lino Cannavacciuolo</a> trifft auf To Proto, im Original von <a href="http://www.myspace.com/ghetonia">Ghetonia</a> aus Apulien. Dann fehlt natürlich der Abstecher in den Balkan nicht, u.a. mit der Belgrader Truppe <a href="http://www.myspace.com/shazalakazoo">Shazalakazoo</a>. Dazu ein vierfacher Mix von Versatzstücken frei nach dem Titletrack von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kebab_Connection">„Kebab Connection“</a> &#8211; man sieht, und hört, der Mann kümmert sich nicht um Schubladen. Allerdings: etwas gar viel Charleston, Jive und Twist könnten ein Klumpenrisiko sein.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Kottarashky &#8211; Opa Hey!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 04:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Kottarashky]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoch anrechnen muss man dem Computermusiker seine Liebe zur Jagd. Er geht oft mit Mikrofon und Aufnahmegerät ausgerüstet raus, und fängt seine Töne in der analogen Welt. Nikola Gruev ist im Brotberuf Architekt und arbeitet in Sofia. Musik war immer Teil seines Lebens, aber er legte irgendwann mal die Gitarre zugunsten des Computers weg. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/kottarashky-opa-hey.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4528" title="kottarashky-opa-hey" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/kottarashky-opa-hey-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Hoch anrechnen muss man dem Computermusiker seine Liebe zur Jagd. Er geht oft mit Mikrofon und Aufnahmegerät ausgerüstet raus, und fängt seine Töne in der analogen Welt.</p>
<p>Nikola Gruev ist im Brotberuf Architekt und arbeitet in Sofia. Musik war immer Teil seines Lebens, aber er legte irgendwann mal die Gitarre zugunsten des Computers weg. Wenn er musikalische Vorbilder aufzählt, sind das mehrheitlich alte Hand- resp. Mund-Werker wie <a href="http://www.tomwaits.com/">Tom Waits</a>, <a href="http://web.bobmarley.com/index.jsp">Bob Marley</a>, <a href="http://www.beefheart.com/">Captain Beefheart </a>oder <a href="http://www.bratsch.com/">Bratsch</a> &#8211; und die Gypsy-Bands seiner Heimat. Die Töne für seine eigenen Songs jagt er an Dorf- und Familien-Festen rund um das Schwarze Meer oder an der Grenze zur Türkei &#8211; oder in den Strassen von Sofia.</p>
<p><span id="more-4526"></span>Nun gibt es wahrlich schon viele Balkansounds-Mixer, aber Kottarashky (bulgarisch für «Kater») hat auf der einen Seite seine Musikalität bewahrt, andererseits arbeitet wie ein Architekt: Er baut aus einzelnen Sound-Bruchstücken erst mal Melodie-Bögen, die er dann in den Loop schickt &#8211; Verbundsysteme. Das ist konzentrierte Schnipselarbeit, Old School wenn man so will, wirkt aber viel organischer als die Arbeit vieler Sequenzer-Virtuosen, welche an die Macht der monoton stampfenden Pauke glauben, oder den Respekt vor dem Originalmaterial verloren haben. Manchmal drehen auch bei Kottarashky die Loops etwas gar lange, dämpft die Routine der Wiederholung die Aufmerksamkeit, aber die Liebe zum Song bleibt erhalten.</p>
<p>Eine interessante Mischung aus kühler Digitalwelt und authentischen analog-Sound-Fetzen.</p>
<ul>
<li>Opa Hey! </li>
<li>Tempe </li>
<li>I want you to sleep </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Watcha Clan &#8211; Diaspora Hi-Fi</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Watcha Clan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften. Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3985" title="watcha-clan---diaspora-hi-fi" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/watcha-clan-diaspora-hi-fi-200x200.jpg" alt="watcha-clan---diaspora-hi-fi" width="200" height="200" /></a>Die Nomaden mit Basislager in Marseille bereisen die Küsten und Kulturen rund um’s Mittelmeer, und verflechten die Fundstücke zuhause in ihren Maschinen zu globalen Soundlandschaften.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahrzehnt fischen Sängerin Sista K und ihre Truppe Songideen aus dem Mittelmeer. Alle Mitglieder der Truppe haben eine Biografie, die in den Kulturen, den Religionen, den Wohnorten im Magreb und in Südeuropa mäandert. Die vielfältigen Einflüsse übersetzen sie in Songs, die zwischen theatralischem Arrangement und sequenzer-getriebenen Rhythmen zuhause sind.</p>
<p><span id="more-3980"></span>Die Grundsprache ist Electronica. Französich, Hebräisch, Englisch und die Dialekte des Magreb sind die  Umgangssprachen. Melodiefetzen aus dem Balkan, Berberrythmen, sephardische Klänge, Chanson, Hip Hop, Reggae &#8211; jede Stilform ist beim Clan willkommen,  «Shalom – Salam Aleikum» ist die Losung. Das gilt nicht nur für die Musik, sondern ist gleichermassen soziales und gesellschaftspolitisches Kredo. Nicht alle Songs dieser CD, der mittlerweile fünften der Truppe, haben dieselbe Intensität. Einige haben den Charakter eines Haufens von Tönen und Rythmen, aus denen erst in der Live-Situation die Songs gebaut werden. Wie das geht, zeigen die Konzertvideos.</p>
<p>Diaspora Hi-Fi ist ein Tanz zwischen den Kulturen, zwischen Melodien aus der Vergangenheit und den DJ-Grooves von heute.</p>
<ul>
<li>Goumari </li>
<li>Tchiribim </li>
<li>Travelin’ Shoes </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gotan Project &#8211; La Revancha del Tango</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/06/gotan-project-la-revancha-del-tango/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 09:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tango]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Argentinier, ein Franzose und ein Schweizer verknüpften in Paris Tango und Electronica. Sie begeisterten damit die Lounge-Generation für eine Musiktradition, die bereits etwas Patina angesetzt hatte. Tango war für viele Musik der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Erst in den 80ziger Jahren erlebten sowohl Tanz wie Musik eine Renaissance. Ehemalige Rockmusiker wandten sich dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/gotanproject-revanche-del-tango.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2616" title="gotanproject-revanche-del-tango" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/gotanproject-revanche-del-tango.jpg" alt="gotanproject-revanche-del-tango" width="200" height="200" /></a>Ein Argentinier, ein Franzose und ein Schweizer verknüpften in Paris Tango und Electronica. Sie begeisterten damit die Lounge-Generation für eine Musiktradition, die bereits etwas Patina angesetzt hatte.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tango_Argentino">Tango</a> war für viele Musik der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Erst in den 80ziger Jahren erlebten sowohl Tanz wie Musik eine Renaissance. Ehemalige Rockmusiker wandten sich dem Tango zu, so z.B. <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/melingo-maldito-tango/">Daniel Melingo</a>. Im Zuge der Digitalisierung der Musik wurde in den 90ziger Jahren der Elektrotango geboren. Als um die Jahrhundertwende das Gotan Project auf den Plan trat, waren also die Ohren der Lounge Generation gut vorbereitet &#8211; aber mit einem so durchschlagenden Erfolg hatte wohl niemand gerechnet.</p>
<p><span id="more-2613"></span>Die ersten Tracks lancierte das Trio für die Plattenteller der DJs. Astor Piazzollas «Vuelvo al Sur» geriet zum ersten Insiderhit der Pariser Clubs. Das erste Album «La Revancha del Tango» wurde zu einem weltweiten Erfolg. Grund dafür war sicher nicht nur der gut gewählte Mittelweg zwischen klassisch anmutenden Tangophrasen und sorgfältig eingesetzter Studiotechnik. Die Live-Konzerte der Band und ihrer Mitstreiter folgten dem Konzept des Album: Musikwellen, die ein Meer von Lichtern, digitalisierten Bildern und Videos bewegten, cool aber leidenschaftlich.</p>
<p>Die folgenden Produktionen des Gotan Projects erreichten wohl die Qualität, aber nicht die Ausstrahlung dieses ersten Albums.</p>
<ul>
<li>Santa Maria (Del Buen Ayre) </li>
<li>El Capitalismo Foreano </li>
<li>Vuelvo al Sur </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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