Elina Duni Quartet – Lume Lume
5. Mai 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Die Jazzsängerin holt weitere Melodien aus ihrer heimatlichen Schatztruhe, wobei sie nicht nur im Repertoire Albaniens fündig wird, sondern auf dem ganzen Balkan bis hinüber nach Griechenland.
Es ist wohl Vor- wie Nachteil, als Vertriebene entweder keine, oder gleich zwei Heimaten zu haben. Auf jeden Fall ist die Auseinandersetzung mit der Musik der Heimat, die man verlassen musste, ein wichtiger Teil von manchem Musikerleben. Elina Duni hat in der Schweiz eine Wohn-Heimat, und im Jazz eine Musik-Heimat gefunden. Wenn sie nun auch auf ihrem zweiten Album Melodien aus ihrer Heimat verwendet, dann nicht, weil sie in Nostalgie schwelgen will, sondern weil diese Melodien reichhaltiges Material sind.
Elina Duni – Baresha
20. Oktober 2009
Gespeichert unter Angespielt
Ein nicht ganz einfaches Album das aktives Zuhören fordert, weil die beiden tragenden Säulen Volksmusik und Jazz sind.
Elina Duni stand bereits als Kind auf der Bühne zu einer Zeit, als ihre Heimat Albanien noch von der Welt abgeschottet war. Als junges Mädchen und nach ihrer Reise in die Schweiz entdeckte sie, dass es noch ganz andere Musik gibt als die traditionellen Volkslieder. Sie liess sich von Janis Joplin und Miles Davies beeinflussen, lernte von den französischen Chanson-Meistern Leo Ferré und Serge Gainsbourg. Heute studiert sie Komposition und Gesang.


