The Very Best – Warm Heart Of Africa
16. Oktober 2009
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Esau Mwamwaya und Radioclit legen einen Baukasten vor, aus dem in den kommenden Wochen wohl ganz unterschiedliche Clubtracks entstehen werden. An Material fehlt es nicht.
Als vor zwei Jahren das erste gratis Mixed Tape von Esau und Radioclit unter dem gemeinsamen Bandnamen «The Very Best» auftauchte, schwärmten die Trendmusik-Fachblätter in den höchsten Tönen. Was der Secondhand-Ladenbesitzer Mwamwaya und die beiden europäischen Produzenten Etienne Tron und Johan Karlberg in ihrem Studio in London zusammenbauten war jener Sound, der dem Begriff «Worldmusic» den Staub von den Ohren blies. Oder etwas netter gesagt: Worldmusic war wieder einmal in der Pop-Welt angekommen. Das hat sich mit der ersten «richtigen» CD-Produktion im Prinzip nicht geändert.
Susheela Raman – Music For Crocodiles
12. September 2009
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Das dritte Album von Susheela Raman findet eine Balance zwischen englischer und indischer Kultur. Ein jazziges Popalbum mit anhaltender Frische.
Entstanden ist es in London und Madras. Wobei Susheela auf ihrer Site schmunzelnd meint, dass diesmal indische Musiker englische Songs interpretierten. Sie selber stammt aus einer südindischen Familie, wuchs in England und Australien auf. Schon als Kind stand sie auf der Bühne und sang klassische indische Melodien. Als Teenager richtete sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf den Blues. Bereits das erste Album «Salt Rain» (2001) zeigte eine Musikerin, die mühelos und angstfrei zwischen den Kulturen und Stilen tanzte.
Smadj – Selin
9. September 2009
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Drei Freunde treffen sich am Bosporus, und weben einen stilübergreifenden Klangteppich aus Melodie-Fäden und jazzigen Improvisationen.
Jean-Pierre Smadja scheint voller Ideen und Energie zu sein. Noch ist sein DuOud-Album «Ping Kong» hoch in den Worldmusic-Charts, schon schickt er das nächste Projekt auf die Reise. Diesmal sind der französische Ausnahmetrompeter Erik Truffaz und der indische Tablaspieler Talvin Singh seine Gäste. Alle drei kennen das Territorium zwischen Melodie, Technologie und Improvisation bestens. Weitere Gäste sind der argentinische Tambor Minino Garay, der hier allerdings nur seine Stimme einbringt, und Streicher, Sänger und Computerwizards aus Smadjs Wahlheimat Istanbul.


