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	<title>globalsounds.info &#187; Finnland</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Finnland</title>
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		<title>Lepistö &amp; Lehti &#8211; Radio Moskova</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind nur zwei Instrumente, ein Akkordeon und ein Bass, und doch öffnet sich in dieser spartanischen Besetzung eine unerhörte Klang- und Harmonievielfalt. Die neun Kompositionen wachsen einem ins Ohr und ans Herz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nur zwei Instrumente, ein Akkordeon und ein Bass, und doch öffnet sich in dieser spartanischen Besetzung eine unerhörte Klang- und Harmonievielfalt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lepistö-lethi-radio-mposkwa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9655" title="lepistö-lethi-radio-mposkwa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lepistö-lethi-radio-mposkwa-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Lokakuu, Radio Moskova, Kaksi</em></p>
<p>Markku Lepistö und Pekka Lehti sind Satelliten des kreativen Epizentrums rund um die finnische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sibelius-Akademie " target="_blank">Sibelius-Akademie</a>. Alle Absolventen teilen mindestens eine Eigenschaft: Stilgrenzen spielen keine Rolle, Schubladisierung gibt’s nicht. Verlangt wird als Kriterium vor allem: wie tönt deine persönliche Interpretation, was machst du aus diesem Stück, jenem Lied? Kein Wunder dass die meisten Absolventen Klangwelten öffnen, die vorher so noch nicht gehört wurden.</p>
<p><span id="more-9651"></span>Ein Akkordeon ist nicht nur ein Harmonie- sondern auch ein Rhythmusinstrument, ein Stehbass ist sowohl ein Streich- wie ein Zupfinstrument. Und die Welt der Harmonie ist grenzenlos. Da driftet ein Walzer schlafwandlerisch in eine fast taktlose Improvisation, das Akkordeon rattert wie ein altersschwacher Eilzug, eine zarte Melodie wird aus dicken Saiten gezupft und gegenläufige Rhythmen türmen sich übereinander. Die beiden verlassen gerne die offensichtlichen Melodiewendungen, verlieren sich aber nie in intellektuellen Improvisationen, sondern haben sich ein stil-ungebundenes Klanguniversum geschaffen. Jede Komposition ist eine Klangreise, ein Hörabenteuer.</p>
<p>«This is the beginning of a beautiful friendship» kann ich ruhig sagen, denn auch beim x-ten Anhören sind immer wieder kleine Entdeckungen zu machen. Die neun Kompositionen wachsen einem ins Ohr und ans Herz.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Lepisto, Munnelly, Tesi, Le Tron, Laloy &#8211; Accordion Samurai</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des Accordion Tribes antreten wollen. Fünf diatonische Akkordeons, mal verspielt und zart, mal wuchtig und massiv, aber immer mit Spielwitz und Abenteuerlust.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des <a href="http://www.globalsounds.info/index.php?s=accordion+tribe" target="_blank">Accordion Tribes</a> antreten wollen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/accordion-samurai.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8996" title="accordion-samurai" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/accordion-samurai-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Trioolé, Polar Balkan, Mia</em></p>
<p>Die Gemeinsamkeiten erschöpfen sich gerade mal mit der Anzahl der Akkordeonisten &#8211; fünf. Schon die Herkünfte sind anders. Ja, es hat einen Finnen dabei: Markku Lepistö, bekannt von seiner Arbeit mit <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/varttina-25/" target="_blank">Värttinä</a> und <a href="http://www.globalsounds.info/2010/09/lepisto-lehti-helsinki/" target="_blank">jetzt im Duett</a> mit seinem Bass-Kollegen Pekka Lethi. Dazu kommt <a href="http://davidmunnelly.com/" target="_blank">David Munnelly</a>, quasi Irland pur. Der Italiener <a href="http://lnx.riccardotesi.com/" target="_blank">Riccardo Tesi</a> hat neben seiner eigenen Band Banditalia schon mit fast der ganzen Welt gespielt, oder zumindest mit dem ganzen Mittelmeerraum. Der Franzose <a href="http://users.telenet.be/accordeonist/bruno%20le%20tron.html" target="_blank">Bruno Le Tron</a> und der Belgier <a href="http://www.didierlaloy.be/pages/bio.htm" target="_blank">Didier Laloy</a> sind als Solisten aber auch im Duett sowohl in der Folk- wie der Theaterszene bestens bekannt.</p>
<p><span id="more-8993"></span>Es kommt noch ein entscheidendes Element dazu: die fünf spielen alle auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diatonisches_Akkordeon" target="_blank">diatonischen Akkordeons</a>. Manchmal ein sperriges Instrument, aber bestens geeignet um zum Tanz aufzuspielen. So schöpfen sie in ihren Kompositionen denn auch oft aus dem Folk-Tanzrepertoir ihrer jeweiligen Heimat. Sie ziehen und dehnen in den Improvisationen die Melodien aber bis in lautmalende und rhythmusfreie Zonen. Doch auch an den äusseren Rändern wirken die aufgelösten Harmonien nicht irgendwie jazzig oder elitär-neutönerisch, denn da bleibt immer das Bodenständige, die Folkwurzel hörbar. Traditions-Verächter finden wohl, da sei noch zuviel Folk drin, und Traditionalisten werden zornig, weil die Arrangements sie immer wieder aus der Schunkel-, oder Mitklatsch-Wohligkeit raus werfen.</p>
<p>Fünf diatonische Akkordeons, mal verspielt und zart, mal wuchtig und massiv, aber immer mit Spielwitz und Abenteuerlust.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Beginners Guide to Scandinavia</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/09/beginners-guide-to-scandinavia/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es macht durchaus Sinn, die nordischen Länder in einem gemeinsamen Sampler musikalisch vorzustellen, denn die Gemeinsamkeiten sind ohrenfälliger als die kulturellen Unterschiede. Pop &#38; Contemporary: Vuoko Hovatta (Finnland): Aletta, Valravn (Dänemark/Faröer): Seersken Folk &#38; Roots: Sigrid Moldestad (Norwegen): Gata, Morild (Dänemark/Finnland): Der Stole Tre Skalke Jazz, Experimental &#38; Atmospheres: Bazar Bla (Schweden): Stilla, Agnar Már [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht durchaus Sinn, die nordischen Länder in einem gemeinsamen Sampler musikalisch vorzustellen, denn die Gemeinsamkeiten sind ohrenfälliger als die kulturellen Unterschiede.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/09/beginners-guide-to-scandinavia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8743" title="beginners-guide-to-scandinavia" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/09/beginners-guide-to-scandinavia-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Pop &amp; Contemporary: <em>Vuoko Hovatta (Finnland): Aletta, Valravn (Dänemark/Faröer): Seersken</em></p>
<p>Folk &amp; Roots: <em>Sigrid Moldestad (Norwegen): Gata, Morild (Dänemark/Finnland): Der Stole Tre Skalke</em></p>
<p>Jazz, Experimental &amp; Atmospheres: <em>Bazar Bla (Schweden): Stilla, Agnar Már Magnússon (Island): Heimkoma</em></p>
<p>Hand auf’s Herz: Wie viele Bands und Interpreten aus den nordischen Ländern zwischen den Faröer Inseln und Island kennst du, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ABBA" target="_blank">ABBA</a>, <a href="http://bjork.com/" target="_blank">Björk</a> und <a href="http://www.garbarek.com/" target="_blank">Jan Garbarek</a> mal nicht eingerechnet? Was bleibt nach Namen wie <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/varttina-25/">Värttinä</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor/">Maria Kalaniemi</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/kari-bremnes-reise/">Kari Bremnes</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2010/03/wimme-mun/">Wimme</a> oder <a href="http://www.globalsounds.info/2009/09/mari-boine-sterna-paradisea-cuovgga-airras/">Mari Boine</a>? Eben. Hier kommt dieser 3 CDs starke Sampler gerade recht. Er macht keine Unterschiede zwischen den Ländern und braucht die Unterteilung in Roots, Pop und Jazz bloss als Strukturhilfe. Stilistisch ist alles so weit offen, dass vom Joik bis zum unstrukturierten klanglichen Experiment alles Platz hat. Zeitlich umfasst der Sammel-Horizont rund zwei Jahrzehnte.</p>
<p><span id="more-8740"></span>Zwei Dinge fallen beim Durchhören der 39 Songs sofort auf: Die Liebe der Nordländer zu ungewöhnlichen Sounds. Egal ob es irgendwelche traditionellen Instrumente, Eis und seltsamen Verstärkern sind, seltsamen Perkussionen (irgendwelche Besen auf irgendwelche Bleche) oder synthetisch produzierte Klänge. Und ein klares Bekenntnis zum steten Schlag der Trommel. Egal wie komplex die Rhythmen auch gebaut sind, irgendwo im Inneren der Lieder und Kompositionen schlägt eine Herzschlag ruhig, stark, unbeirrt, fast schon stoisch.</p>
<p><strong>Eine Entdeckungsreise</strong></p>
<p>Beim ersten Durchhören die Ahnung: Ja, die Winternächte sind lang in den Ländern oben im Norden, Schwermut und Melancholie formen die Melodien. Ein zweites und drittes Anhören bringt dann die anderen Stimmungen ans Licht: Da ist etwas Tänzelndes, dort etwas Ironie, hier eine rechte Portion Witz und daneben gleich wieder eine Romanze, ein Lächeln. Wer mehr zu den Hintergründen und zur Entstehung des Samplers erfahren möchte kann dies in einen Interview (auf Englisch) mit der Kuratorin des Samplers machen: <a href="http://worldmusiccentral.org/2011/07/23/tatiana-rucinska-reveals-the-beginner%E2%80%99s-guide-to-scandinavia/" target="_blank">Tatiana Rucinska im Gespräch mit Angel Romero von Worldmusic Central.</a></p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Kimmo Pohjonen, Samuli Kosminen, Kronos Quartet &#8211; Uniko</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/06/kimmo-pohjonen-samuli-kosminen-kronos-quartet-uniko/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 10:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kammermusikalischer Ritt durchs Fegefeuer? Eine vertonte Sammlung von finnischen Wetterstimmungen zwischen süsser, lauer Brise und donnerndem Sturm? Und warum hält sich so eine CD in den vordersten Rängen der Worldmusic-Charts? Plasma, Särmä, Emo Finnland ist ein Akkordeon-Land, gesegnet mit Akkordeonisten, die das Klangspektrum ihres Instruments bis an die Grenzen, und dann drüber hinaus treiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kammermusikalischer Ritt durchs Fegefeuer? Eine vertonte Sammlung von finnischen Wetterstimmungen zwischen süsser, lauer Brise und donnerndem Sturm? Und warum hält sich so eine CD in den vordersten Rängen der Worldmusic-Charts?</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/kronos-quartet-pohjonen-unik.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7970" title="kronos-quartet-pohjonen-unik" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/kronos-quartet-pohjonen-unik-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Plasma, Särmä, Emo</em></p>
<p>Finnland ist ein Akkordeon-Land, gesegnet mit Akkordeonisten, die das Klangspektrum ihres Instruments bis an die Grenzen, und dann drüber hinaus treiben. Dafür steht in dieser Aufnahme <a href="http://www.kimmopohjonen.com/" target="_blank">Kimmo Pohjonen</a>. Es ist auch ein Land der Electronica- und Klang-Tüftler, hier vertreten durch Samuli Kosminen. Dazu kommt das wohl biegsamste und interpretatorisch vitalste Streichquartett unserer Zeit, das<a href="http://kronosquartet.org/home" target="_blank"> Kronos Quartet</a> aus den USA. Die wagen jedes gehaltvolle Experiment, erst recht wenn es abenteuerlich und einmalig ist.</p>
<p><span id="more-7966"></span>Pohjonen komponierte mit Uniko eine Suite in 7 Teilen. In iTunes oder bei Amazon ist die Scheibe auch zu recht unter «Klassik» katalogisiert. Die Kompositionen übernehmen gerne Strukturen der Minimal Music, die Kronos-Streicher wechseln zwischen layer-mässigen Arrangements und schwebenden bis treibenden Melodie-Fetzen und -Themen. Die Loops und Sounds von Kosminen bleiben gerne im Hintergrund, sind aber gleichzeitig der Kitt, der alles zusammenhält. Furioses und Ahnendes wechselt sich ab, Stimmungen entstehen und zerfallen gleich wieder. Dynamik ist hier eine Konstante.</p>
<p>Bleibt noch die Frage nach den <a href="http://wmce.de/" target="_blank">Worldmusic-Charts? </a>Weil diese Musik dort auf offene Ohren trifft? Weil in den Melodien jene skandinavische Verwandtschaft herauszuhören ist, die man von <a href="http://www.myspace.com/boine" target="_blank">Mari Boine</a> über <a href="http://www.garbarek.com/" target="_blank">Jan Garbarek</a> und <a href="http://www.myspace.com/wimmeofficial" target="_blank">Wimme</a> bis <a href="http://www.mariakalaniemi.com/" target="_blank">Maria Kalaniemi</a> kennt? Ich kann es nicht beantworten. Gleichwohl kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Suite wirklich soviel Platz in den Sendungen und Playlisten der WMDE-RedaktorInnen einnimmt, dass dieser Platz (Mai und Juni  2011 Platz 2!) rechnerisch erreicht würde. Ich glaube da schwingt viel mehr der Wunsch mit, dass man diese Musik mehr hören, sich dazu Zeit nehmen sollte.</p>
<p>Eine aussergewöhnliche CD. Keine zum einfach mal hinhören. Dieser Suite in sieben Akten  muss man sich aussetzen, dann nimmt sie einen mit auf eine wilde Reise.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Sväng &#8211; Schladtzsche!</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/05/svang-schladtzsche/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 16:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vier Finnen geben allen möglichen Mundharmonikas einen Groove, als würden sich die Instrumente entschlossen dagegen wehren, beim nächsten Tanzfest nur die kleinen Cousins und damit im Schatten des Akkordeons  bleiben zu müssen. Auch die dritte Produktion: Von knie-lockernd bis schräg-träumend! Schladtzshe, Tango Tauko, Kyykäärmeen Polska Mundharmonikas haben es nicht immer leicht: Entweder suchen sie Instrumente, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Finnen geben allen möglichen Mundharmonikas einen Groove, als würden sich die Instrumente entschlossen dagegen wehren, beim nächsten Tanzfest nur die kleinen Cousins und damit im Schatten des Akkordeons  bleiben zu müssen. Auch die dritte Produktion: Von knie-lockernd bis schräg-träumend!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/svaeng-schladtzshe.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7797" title="svaeng-schladtzshe" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/svaeng-schladtzshe-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Schladtzshe, Tango Tauko, Kyykäärmeen Polska</em></p>
<p>Mundharmonikas haben es nicht immer leicht: Entweder suchen sie Instrumente, die zu ihrer Tonart passen, und damit Melodien, die sie begleiten oder zu denen sie improvisieren können, oder sie können nicht mitspielen. Die vier Herren, die das Kunstwerk fertig bringen, alle chromatischen, diatonischen, bluesigen und anderen Harmonikas zu einem orchestralen Ganzen zu verbinden, haben sich im Umfeld der <a href="http://www.siba.fi/en/" target="_blank">Sibelius-Akademie</a> in Helsinki kennen gelernt. Sie haben neben den bekannteren Einflüssen aus Jazz, Blues oder Tango auch die eigene, finnische Tradition der Harmonika-Bands wieder entdeckt.</p>
<p><span id="more-7792"></span>Es ist schwierig zu entscheiden, was einem an diesem absolut einzigartigen Klang mehr beeindruckt: Der absolut synchron-groovende Klangkörper im Zusammenspiel oder die Virtuosität in den Soli. Die Einflüsse für Komposition und Arrangement holen die Vier aus allen Weltgegenden, bleiben aber ihrer melancholisch erzählerischen, nordischen Seele treu. Hier ist eine Polka plötzlich mehr Erzählung als Tanz, da schwankt ein Tango, hier lehnt man sich an eine Balkan-Melodie an, dort wird ein Kinderlied plötzlich zum Hexentanz. Melodien kippen ins Chaos und die Erkenntnis wächst, dass zwischen den offiziellen Noten ganz viele Töne Platz haben.</p>
<p>Musikalität in höchstem Grad und eine Klangwelt, die einzigartig ist. Das Ganze wird wohl nur noch übertroffen durch eine &#8211; so hört man &#8211; absolut einzigartige Bühnenpräsenz der vier Finnen. Konzertkalender beachten!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Maria Kalaniemi &#8211; Vilda Rosor</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 11:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit ihren wilden Rosen zeigt Maria Kalaniemi, dass sie nicht nur die Lieder Finnlands liebt und pflegt, sondern auch das schwedische Liederbuch. I Fjol, Under Fullmanen, Vilda Rosor Das Instrument ist ein Monster, wenn man es auf den Knien der zierlichen Interpretin sieht. Maria Kalaniemi hat sich ausgerechnet das schwerste und grösste Knopf-Akkordeon aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihren wilden Rosen zeigt Maria Kalaniemi, dass sie nicht nur die Lieder Finnlands liebt und pflegt, sondern auch das schwedische Liederbuch.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7442" title="maria-kalaniemi-vilda-rosor" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>I Fjol, Under Fullmanen, Vilda Rosor</em></p>
<p>Das Instrument ist ein Monster, wenn man es auf den Knien der zierlichen Interpretin sieht. Maria Kalaniemi hat sich ausgerechnet das schwerste und grösste Knopf-Akkordeon aus der Modell-Vielfalt der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akkordeon" target="_blank"> Instrumentenfamilie</a> ausgesucht: Das Free Base-Akkordeon. Aber dieses riesige Instrument erlaubt es der Künstlerin auch, so richtig in den Tönen und Soundwolken zu schwelgen. Und für einmal spielt auf diesem Album auch die Stimme eine wichtige Rolle.</p>
<p><span id="more-7438"></span>Für das Repertoire erinnerte sich Maria Kalaniemi an die schwedischen Lieder aus ihrer Jugend. Geschickt stellt sie zwischen diese traditionellen Songs zwei eigene Kompositionen und zwei Songs ihres ehemaligen Accordion-Tribe-Kollegen Lars Hollmer. Das ergibt ein Album, das immer wieder aus eher melancholischen skandinavischen Träumereien ausbricht, zu einem wilden Tanz einlädt, oder schaurige Balladen erzählt. Musikalisch bleibt die Interpretin fest in den traditionellen Harmonien verwurzelt, auch wenn sie diese in alle Richtungen dehnt und zieht.</p>
<p>Die Ausnahme-Akkordeonistin legt ein Liederalbum vor, das von Liebe und Leid erzählt, aber auch gerne mal zum Tanz einlädt. Und leider nicht ganz einfach zu beschaffen ist….</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Lepistö &amp; Lehti &#8211; Helsinki</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Lepistö & Lehti]]></category>

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		<description><![CDATA[Akkordeon und Stehbass &#8211; braucht es mehr? Nicht wenn es darum geht, Klanglandschaften mit nordischen Melodien in jazzig bis orchestralen Arrangements zu malen. Helsinki, Vainajalan Tango, Länsiranta Markku Lepistö mit seinen Akkordeons und Pekka Lethi mit seinem Stehbass sind finnische Klangmeister. Sie trafen sich vor einigen Jahren in der Band Värttinä. Und wie das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Akkordeon und Stehbass &#8211; braucht es mehr? Nicht wenn es darum geht, Klanglandschaften mit nordischen Melodien in jazzig bis orchestralen Arrangements zu malen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/lepistö-lethi-helsinki.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6811" title="lepistö-lethi-helsinki" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/09/lepistö-lethi-helsinki-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Helsinki, Vainajalan Tango, Länsiranta</em></p>
<p>Markku Lepistö mit seinen Akkordeons und Pekka Lethi mit seinem Stehbass sind finnische Klangmeister. Sie trafen sich vor einigen Jahren in der Band <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/varttina-25/">Värttinä</a>. Und wie das Leben so spielt: Weil man oft zusammen unterwegs war, entwickelte sich da etwas, was 2004 auch zum ersten Mal auf die Bühne gebracht wurde: Ein Duo mit grandiosem und intensivem instrumentellen Erzähltalent.</p>
<p><span id="more-6807"></span>Für das Repertoire steuern die beiden je Hälftig die Songs bei. Und dann ist da der Tonfall, die Stimmung: Es ist jene Mischung aus Melodie und Klangbewusstsein, welche für mich ein ganz spezielles Aroma der skandinavischen Musik entwickelt. Da ist Sehnsucht drin, es darf geträumt werden, Zeit und Rhythmus spielen keine Rolle. Dann wieder kippt es in überschäumendes, tanzendes Gepurzel. Es ist nie ein Instrument, welches das andere begleitet. Immer spielen die beiden eng verzahnt, ziehen einander, schieben oder schubsen sich, lösen sich, rennen kurz weg, warten wieder auf den anderen.</p>
<p>Höre ich den beiden Instrumentalisten zu, verstehe ich warum man sagt: die Musik spielt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Wimme &#8211; Mun</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Wimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die archaische Gesangstechnik des hohen Nordens fühlt sich sehr wohl in modernen Klanglandschaften. Wimme findet zurück zur Akustik. Der Joik-Sänger Wimme Saari hat sich für seine aktuelle Produktion Zeit gelassen. Doch die war gut investiert. Seit seinen Bandjahren bei Hedningarna hatte er eine Vorliebe für elektronische Klänge. Seine letzten Alben waren geprägt von den kalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/wimme-mun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4863" title="wimme-mun" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/03/wimme-mun-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die archaische Gesangstechnik des hohen Nordens fühlt sich sehr wohl in modernen Klanglandschaften. Wimme findet zurück zur Akustik.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joik">Joik</a>-Sänger Wimme Saari hat sich für seine aktuelle Produktion Zeit gelassen. Doch die war gut investiert. Seit seinen Bandjahren bei Hedningarna hatte er eine Vorliebe für elektronische Klänge. Seine letzten Alben waren geprägt von den kalten Klängen der Synthesizer und dem unbeugsamen Dirigentenstock des Sequenzers. Das hat sich für das neue Album grundlegend geändert. Der Joik, die Stimme und ihre Fähigkeit, auch ohne grosse Worte Stimmungen zu kreieren, stehen im Vordergrund.</p>
<p><span id="more-4859"></span>Im hohen Norden scheinen die Jazz und Avantgarde-Musiker ihre Volksmusik zu lieben, und neu zu interpretieren. Mitmusiker von Wimme aus vergangenen Jazz- und Electronica-Tagen (z.B. <a href="http://www.rinneradio.com/">RinneRadio</a>) greifen hier zu akustischen Instrumenten von Klarinette bis Harmonium. Das hämmert, knarzt, quetscht und fiept schöner, als jede Sampling-Technik es könnte. Die Rhythmen geben den Songs einen dynamischen und atmenden Boden, selbst wenn sie sich ständig überschlagen. Über den zuweilen spröden und brüchigen Melodieteppichen webt Wimme seine Joiks. Die Technologie spielt  im Hintergrund eine wichtige Nebenrolle, indem sie  vor allem subtile Sahnehäubchen auf die akustischen Arrangements setzt.</p>
<p>Wimme hat für sich die Erdung des Joiks neu entdeckt, und ein Album voller Überraschungen und abenteuerlichen Stimmungen produziert.</p>
<ul>
<li>In mun du </li>
<li>Don leat </li>
<li>Sohka </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Värttinä &#8211; 25</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Värttinä]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gültiger Querschnitt durch die mittlerweile über 20 Alben einer Band, die mehr als ein Vierteljahrhundert auf der Grenze zwischen traditioneller Liedersammlung und modernem Arrangement unterwegs ist. Ganz am Anfang standen die Lieder aus Karelien, der Region an der Grenze zwischen Finnland und Russland. Und die Leidenschaft der Familie Kaasinen für diese Musik. Bald jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/värttinä-25.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4322" title="värttinä-25" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/12/värttinä-25-200x200.jpg" alt="värttinä-25" width="200" height="200" /></a>Ein gültiger Querschnitt durch die mittlerweile über 20 Alben einer Band, die mehr als ein Vierteljahrhundert auf der Grenze zwischen traditioneller Liedersammlung und modernem Arrangement unterwegs ist.</p>
<p>Ganz am Anfang standen die Lieder aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karelien">Karelien,</a> der Region an der Grenze zwischen Finnland und Russland. Und die Leidenschaft der Familie Kaasinen für diese Musik. Bald jedoch begann Sari, die eine der Kaasinen-Schwestern, und der Violonist Kari Reiman auch eigenen Songs für die Band zu schreiben. Im Kern besteht Värttinä &#8211; obwohl im Lauf der Jahre über 50 MusikerInnen Teil der Band waren &#8211; aus drei Frauenstimmen und, je nach Entwicklung, weniger oder zahlreichere akustische Folk-Instrumente: Akkordeon, Bass, Saiteninstrumente.</p>
<p><span id="more-4318"></span>Es ist erstaunlich, wie sich trotz dieser vielen Wechsel der Bandsound organisch entwickelte. Es gibt keine Brüche im Repertoire. Von den Kaasinen-Frauen ist noch Mari in der Band, für die Arrangements stehen heute u.a. die Sängerin Johanna Virtanen oder der Saitenmusiker Antto Varro. Diese «Best of»-Sammlung ist fast durchgehend chronologisch aufgebaut und zeigt vorbildlich, wie treu sich die Band all die Entwicklungen geblieben ist. Und das, obschon sie neben der eigenen Bandtätigkeit in ganz unterschiedliche Projekte von Leuten wie z.B. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hector_Zazou">Hektor Zazou</a>, <a href="http://www.tanitatikaram.com/">Tanita Tikaram</a>, <a href="http://www.simonho.ch/">Simon Ho</a>, oder der <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/the-lord-rings-original-london/id274086078">Musical-Version von «Lord of the Rings»</a> eingebunden waren.</p>
<p>Diese Album zum 25. Geburtstag zeigt, wie sich eine Band verändern kann, ohne der eigenen musikalischen Grundidee untreu zu werden.</p>
<ul>
<li>Nahkaruoska </li>
<li>Aitara </li>
<li>Maahinen Neito </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Maria Kalaniemi &#8211; Ahma</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 04:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[1999]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Kalaniemi]]></category>

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		<description><![CDATA[Finnland, Tango, Jazz &#8211; Maria Kalaniemi ist eine der grossen Akkordeon-Virtuosinnen dieser Welt. «Ahma» ist das Album, das sie auch ausserhalb ihrer Heimat bekannt machte. Finnland kann über die letzten Jahrzehnten einen enormes musikalisches Wachstum ausweisen. An der Sibelius-Akademie wurden in den letzten Jahrzehnten viele Musikerinnen von Weltrang ausgebildet. Erstaunlich ist auch, dass viele dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/maria-kalaniemi-ahma.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3832" title="maria-kalaniemi-ahma" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/10/maria-kalaniemi-ahma-200x200.jpg" alt="maria-kalaniemi-ahma" width="200" height="200" /></a>Finnland, Tango, Jazz &#8211; Maria Kalaniemi ist eine der grossen Akkordeon-Virtuosinnen dieser Welt. «Ahma» ist das Album, das sie auch ausserhalb ihrer Heimat bekannt machte.</p>
<p>Finnland kann über die letzten Jahrzehnten einen enormes musikalisches Wachstum ausweisen. An der <a href="http://www.siba.fi/en/">Sibelius-Akademie</a> wurden in den letzten Jahrzehnten viele Musikerinnen von Weltrang ausgebildet. Erstaunlich ist auch, dass viele dieser Musiker ihre Karriere der Auseinandersetzung mit der eigenen Musiktradition verdanken. So auch Maria Kalaniemi. Bevor sie als Solistin, mit wechselnden Besetzungen, oder mit dem <a href="http://www.globalsounds.info/2009/04/accordion-tribe-lunghorn-twist/">Accordion Tribe</a> die Welt eroberte, spielte sie in ihrer Heimat in unterschiedlichen Folkbands.</p>
<p><span id="more-3829"></span>Eine dieser Bands, Aldargaz, ist auch auf «Ahma» das Rückgrat der Studiocrew. Zusätzlich beigezogen wurden  diverse Bläser und zusätzliche Streicher. Maria Kalaniemi setzt auf einen Stilmix zwischen nordischen Tänzen, jazzigen Träumereien und Tango. Dieser hat ja bekanntlich in Finnland eine zweite Heimat, ist also kein «fremder» Stil. Ob Maria, oder einer ihre Musiker die Komposition beisteuerten, ist beim blossen Zuhören kaum auszumachen &#8211; alles kommt aus einem Guss, jeder kennt die Stärken seiner Mitmusiker. Manchmal etwas näher beim Volkslied, manchmal in die Melancholie des Tango tauchend, aber immer wieder in die Sonne zurückkehrend.</p>
<p>Maria Kalaniemi und Aldargaz haben 1999 mit «Ahma» eine zeitloses Instrumentalalbum eingespielt &#8211; harmonisch offen, träumend, bilderreich.</p>
<ul>
<li>Kaamos </li>
<li>Melos </li>
<li>Nibe </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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