Anoushka Shankar – Traveller
3. Januar 2012
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Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen, vielschichtig und voller Überraschungen.
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Boy Meets Girl feat. Pepe Habichuela, Traveller, Casi Uno feat. Concha Buika
Die Beziehung zwischen indischer Musik und dem Flamenco wurde schon in vielen Projekten erforscht. Wie genau die verwandtschaftlichen Fäden laufen ist noch lange nicht geklärt. Je nach Forschungsgebiet – Melodie, Rhythmus, Tanz – zeigen sich andere Verwandtschaften, die manchmal über zwei Jahrtausende zurück reichen. Sehr oft wurde dies Verwandtschaft aus europäisch-spanischem Blickwinkel erkundet. Anoushka Shankar kehrt den Fokus für einmal um, bringt ihre Kompositionen in ein spanisches Umfeld.
Dave Holland / Pepe Habichuela – Hands
20. Juli 2010
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In Abwandlung einer viel zitierten politischen Wahrheit könnte man behaupten: It’s in the rhythm, stupid! Und Pepe würde mich wohl korrigieren, und ergänzen: …and in the sound!
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Hands / El Ritmo Me Lleva / Puente Quebrao
Dave Holland ist einer der vielseitigsten Jazzbassisten, seit mehreren Jahrzehnten gefragt in Studios und in Projekten. Mit Pepe Habichuela, einem der gefeiertsten Gitarristen Spaniens, konnte er seinen Traum eines Jazz/Flamenco-Albums umsetzten. Diese Kombination gab es wohl schon öfters, aber die beiden gingen es insofern anders an, als dass sie sich Zeit liessen. Zeit, von einander zu lernen. Es geht in beiden Stilen nicht nur um Technik, sondern um Haltung, und die zu begreifen braucht Zeit. Es ist deshalb wohl nicht nur Schmeichelei, wenn Pepe Habichuela im CD-Booklet sagt:
Diego El Cigala – Dos Lágrimas
6. Oktober 2009
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Der Flamenco-Star hat in Kuba eine zweite musikalische Heimat gefunden. Was vor fünf Jahren wie ein Rausch begann ist zu einer tiefen Wahlverwandtschaft gewachsen.
Es ist ungerecht, aber unumgänglich, diese CD mit der Grammy-Produktion «Lagrimas Negras» zu vergleichen. Es ist wie eine Beziehung: Die Magie des Verliebens, die Entrücktheit der ersten Wochen voller Entdeckungen und Überraschungen, ist abgeklungen. Die gegenseitigen Gefühle haben sich vertieft, das Verständnis ist gewachsen, das Vertrauen ist stark geworden. Bezogen auf die Musik heisst das: die Sicherheit, aber auch die Verpflichtung zur Sorgfalt im Umgang mit den Liedern ist gewachsen.
Ojos de Brujo – Aocanà
20. Mai 2009
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Die charismatische Truppe aus Barcelona trägt ihren Rumba-HipHop-Flamenco-Latin-Mix auf die nächste Ebene. Ein zündendes Album.
Zurück nach der Babypause für Frontfrau Marina „la Canillas“ haben sich Ojos de Brujo tüchtig im Studio ausgetobt. Und nicht nur sie alleine: Die Liste der eingeladenen Gäste ist imposant und ausführlich, viele SängerInnen, einiges an Gebläse und zusätzlicher Hand- und anderer Perkussion, plus die ganze Truppe von Los Van Van sind da aufgeführt. Es wurde in Studios zwischen Indien und Havanna aufgenommen, und dementsprechend vielfältig, resp. viel-harmonisch klingt die Scheibe auch.




