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	<title>globalsounds.info &#187; Folk</title>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
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		<title>Riccardo Tesi &amp; Banditaliana &#8211; Madreperla</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9718" title="riccardo-tesi-madreperla" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Kafkaffè, Madreperla, Ali Virtuali</em></p>
<p>Die eigene Produktion von Riccardo Tesi segelte im Herbst lange im Aufmerksamkeitsschatten seiner <a href="http://www.globalsounds.info/2011/10/lepisto-munnelly-tesi-le-tron-laloy-accordion-samurai/" target="_blank">Zusammenarbeit mit den anderen 4 «Samurai»</a>. Ende 2011 schaffte es das Album dann doch noch in die Playlisten und Programme der Weltmusik-RedaktorInnen. Und dort gehört es auch hin, denn was der Akkordeonist und seine Kollegen hier vorlegen ist tief in der Folk- und Songwriter-Welt verwurzelt, gleichzeitig aber so virtuos welt- und stiloffen, dass Genre-Schubladen gesprengt werden.</p>
<p><span id="more-9713"></span>Gitarrist Maurizio Geri hat einige Songs in bester Cantautori-Tradition geschrieben. Dabei in den Arrangements aber immer genügend Freiraum offen gelassen, dass sich Akkordeonist Tesi und Saxofonist Carboni nie eingeengt fühlen müssen. Und die Instrumentalnummern, angelegt als harmonische wie rhythmische Schelmenstücke, werden von Perkussionist Biolcati bestens zusammen gehalten. Was beim ersten Hören als Liederalbum daher kommt, öffnet sich bei jeder Wiederholung weiter. Es ist, als sei man in einem italienischen Hafen zuhause, und reise immer wieder hinaus, z.B. in arabische oder nordische Länder. Und kaum ist man draussen kommt das Heimweh.</p>
<p>Ein Album das von der Spannung zwischen hohem handwerklichen Können, harmonischer Entdeckerfreude und einer gehörigen Portion Spielwitz lebt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Beoga &#8211; How To Tune A Fish</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Wunder feiern die Kritiker auf der irischen Insel diese Band nicht allein wegen ihres spielerischen Könnens sondern auch weil sie das Lachen in die traditionelle Musik zurückgebracht haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irische Tradition, aber mit überraschenden Schwenkern ins Americana-Territorium, in nordische oder alpenländische Klangregionen &#8211; weltoffen und weit gereist.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/beoga-how-to-tune-a-fish.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9365" title="beoga-how-to-tune-a-fish" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/beoga-how-to-tune-a-fish-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Dolan’s 6am, Home cooking, Back in the Lab</em></p>
<p>Das Line-up ist nicht gerade konventionell: Manchmal geben gleich zwei Akkordeons den Ton an, ausser es sei ein Saiteninstrument gefragt. Dann greift Sean Og Graham zu seiner Sammlung von Gitarren, Mandolinen, Bouzouki oder was gerade gewünscht wird. Diverse Tasteninstrumente sind da, eine Geige, und alles wird angetrieben durch Eamon Murrays <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodhran" target="_blank">Bodhrán</a>. Das Album lässt sowohl träumen wie tanzen.</p>
<p><span id="more-9361"></span>Zur Hälfte Instrumentals, meistens zum Tanz einladende Reels und Polkas, zur anderen Hälfte Songs. Hier überwiegen die Balladen. Viele Melodie-Ideen sind Erinnerungen an Reisen und Freunde, eingefangen auf den Tourneen welche die Band bereits um den ganzen Planeten geführt haben. Die Raffinesse sitzt in den Arrangement-Details. Unverhofft taucht ein New Orleans Piano auf, oder ein Clavinet tönt nach 80er Jahren. Die Rhythmen brechen, ja stolpern, und Melodien überschlagen sich. Das macht das Album zu einem Leckerbissen selbst für jene, die sonst mit der irischen Tradition nicht so viel anfangen können, von wegen zuviel Flöten- und Geigenmelodien und Hopsasa.</p>
<p>Kein Wunder feiern die Kritiker auf der irischen Insel diese Band nicht allein wegen ihres spielerischen Könnens sondern auch weil sie das Lachen in die traditionelle Musik zurückgebracht haben.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Levon Eskenian &amp; The Gurdjieff Folk Instruments Ensemble &#8211; Music of Georges I. Gurdjieff</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die oft melancholischen, von der Duduk geprägten Balladen, und die fröhlicheren Tänze aus dem Mittelmeerraum  oder dem Kaukasus sind wie ein altes Fotoalbum: die schwarz-weissen Fotos erzählen von einer farbigen Vergangenheit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Georges I. Gurdjieff war ein Sucher und Sammler, ein Katalysator. Er war Schriftsteller, Lehrer und Komponist, von einigen als Menschenlehrer verehrt, von andern als Scharlatan verworfen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/gurdieff-fol-instruments-ensemble-Levon-Eskenian.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9338" title="gurdieff-fol-instruments-ensemble-Levon-Eskenian" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/gurdieff-fol-instruments-ensemble-Levon-Eskenian-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Chant From A Holy Book, Sayyid Chant and Dance No 10, Atarnakh &#8211; Kurd Song</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_I._Gurdjieff" target="_blank">Gurdjieff</a> ist eine bis heute umstrittene Figur. War er ein grosser Weiser, oder ein Sammler, der sich aus seinen Fundstücken ein eigenes System zusammen stellte? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_I._Gurdjieff" target="_blank">Wikipedia</a> weiss darüber einiges. Auf seinen Reisen in Russland, Indien, dem Kaukasus und den arabischen Länder interessierte er sich nicht nur für die unterschiedlichen esoterischen Traditionen, sondern auch für die Musik. Diese spielt ja in dem meisten Religionen eine verbindende Rolle. Komponiert hat Gurjieff nicht im eigentlichen Sinne. Er diktierte die Melodien und Ideen seinem Schüler, dem Pianisten und Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_de_Hartmann" target="_blank">Thomas de Hartmann</a>.</p>
<p><span id="more-9331"></span>Aus der umfangreichen Sammlung wählte Levon Eskenian, der musikalische Leiter des <a href="http://www.naregatsi.org/new/about.php" target="_blank">Naregatsi Art Instituts</a>, Stücke aus, die klare Verbindung zu ihrer geografischen Herkunft aufwiesen. Um die Melodien so ursprünglich wie möglich zu arrangieren stellte er ein Ensemble zusammen, das diese Melodien auf den traditionellen Instrumenten des 18. und 19. Jhd spielt. So erhalten diese volkstümlichen oder religiösen Lieder wieder jenen Klangcharakter, den Gurdjieff wohl beabsichtigte. Entstanden ist eine Sammlung von Folk-Melodien, die auf dem Umweg über die Kunstmusik tradiert wurden und jetzt neu, mit viel Wissen und Empathie arrangiert, ihre ursprüngliche Form wieder finden.</p>
<p>Die oft melancholischen, von der Duduk geprägten Balladen, und die fröhlicheren Tänze aus dem Mittelmeerraum  oder dem Kaukasus sind wie ein altes Fotoalbum: die schwarz-weissen Fotos erzählen von einer farbigen Vergangenheit.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Čači Vorba &#8211; Tajno Biav (Secret Marriage)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehrheitlich rumänische und bulgarische Melodien, arrangiert von einer polnisch-ukrainische Gypsy-Truppe. Lieder getragen von einer kristallklaren Stimme - und alles in aktuellen Arrangements. Ohren auf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrheitlich rumänische und bulgarische Melodien, arrangiert von einer polnisch-ukrainische Gypsy-Truppe. Lieder getragen von einer kristallklaren Stimme &#8211; und alles in aktuellen Arrangements. Ohren auf!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/caci-vorba-tajno-biav.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9243" title="caci-vorba-tajno-biav" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/caci-vorba-tajno-biav-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Pe Ulita Armeneasca, Me Pačav, Te Astept</em></p>
<p>Als Čači Vorba mit ihrem ersten Album <a href="http://www.amazon.de/dp/B003U3WD90/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Szczera Mowa»</a> letztes Jahr in Westeuropa ihren internationalen Auftritt hatten, fragte sich mancher: Wo haben die so lange diese Stimme versteckt? Denn es ist in erster Linie die helle und klare Stimme von Maria Natanson die auffällt. Da merkt man erst beim zweiten Anhören wie exzellent sie auch Geige spielt. Die Truppe existiert schon seit 2002, hat ein Standbein im polnischen Lublin und das andere im ukrainischen Lemberg, und hat sich mit Herz und Seele den Gypsy-Liedern des Balkan und der Karpaten verschrieben.</p>
<p><span id="more-9240"></span>Je länger die CD sich dreht &#8211; und sie wird oft in ihrem Player drehen! &#8211; umso klarer werden die feinen, vorsichtigen und erfrischenden Arrangement-Ideen von Piotr Majczyna, dem Saitenmann der Truppe. Auch Bass und Akkordeon entfernen sich gerne von allzu traditionellen Vorbildern, schmücken und verzieren die alten Melodien mit Musikfarben aus aller Welt: Hier ein bisschen Musette, da ein Tupfer Jazz, dort die Betonung der Klezmer-Verwandtschaft vieler Roma-Songs. Aus dem Süden kommen Einflüsse aus dem Mittelmeerraum. Hier tönt Osteuropa nicht national, sondern grenzübergreifend, mal melancholisch und nachdenklich, mal feurig und tanzend. Und immer sehr nah, berührend.</p>
<p>In so attraktiver und moderner Aufmachung beginnt das Label «Folk» wieder zu glänzen. Osteuropa mal ganz ohne Gebläse-Hektik, sondern mit erzählenden, schmeichelnden und strahlenden Melodien.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Snakefarm &#8211; My Halo At Half-Light</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist dies die Zukunft der Folk-Musik? Vielleicht. Auf jeden Fall ist diese CD eine der sinnlichsten und berührendsten Produktionen des Jahrgangs 2011 und eine Trouvaille für stille Geniesser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Songs schleichen und schmeicheln sich nicht nur in die Gehörgänge sondern tief ins Herz. Und sie haben keinerlei Absicht, je wieder von dort zu verschwinden &#8211; das ist sehr gut so!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/snakefarm-my-halo-at-halflight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9079" title="snakefarm-my-halo-at-halflight" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/snakefarm-my-halo-at-halflight-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Johnny, The Lady O, Marbletown Girl</em></p>
<p>Snakefarm ist ein Duo: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anna_Domino" target="_blank">Anna Domino</a> und Michael Delory. Halt! Anna Domino? Electro-Pop in den 80er Jahren? Ja genau, die. Schon 1999 hatten die amerikanische Weltenbürgerin und ihr belgischer Multiinstrumentalist eine CD mit Coverversionen von amerikanischen Folkklassikern &#8211; von Tom Dooley bis House of The Rising Sun &#8211; in eigenwilligen Adaptionen herausgebracht, und wurden als die Zukunft der Folkmusik gefeiert (<a href="http://www.amazon.de/dp/B00299J5QA/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Songs from My Funeral»</a>). Dann verschwanden sie wieder von der Bildfläche. Wer Snakefarm heute hört, sagt sich: Die dürfen nicht mehr abtauchen, die sind zu gut!</p>
<p><span id="more-9073"></span>Auch die Songs der aktuellen CD basieren alle auf klassischem Material: die Mörderballade Stagger Lee, der Bluegrass-Klassiker Little Maggie, die Bürgerkriegs-Ballade When Johnny comes marching home. Aber die Geschichten sind nicht nur neu arrangiert, sondern klar verändert, werden zu neuen Melodien gesungen. Anna und Michael geben den Songs auch einen neuen Klang, der die Grenzen zwischen Pop und Folk aufhebt. Annas ungemein klare Stimme und die wirklich vielschichtigen und sorgfältigen Saiten- und Tastenarragements der beiden, machen aus den zehn Songs ein Album, das in vielen CD-Players lange im Repeat-Modus drehen wird!</p>
<p>Ist dies die Zukunft der Folk-Musik? Vielleicht. Auf jeden Fall ist diese CD eine der sinnlichsten und berührendsten Produktionen der Gegenwart und eine Trouvaille für stille Geniesser.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Inna Zhelannaya &#8211; Cocoon</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 09:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die russische Sängerin ist auf einer fortwährenden Suche nach neuen Zugängen zu den traditionellen Liedern Russlands. Als aktuellen Türöffner nutzt sie vermehrt die digitalen Klangmittel. Ein atmosphärisch dichtes und abenteuerliches Album.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die russische Sängerin ist auf einer fortwährenden Suche nach neuen Zugängen zu den traditionellen Liedern Russlands. Als aktuellen Türöffner nutzt sie vermehrt die digitalen Klangmittel.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/inna-zhelannaya-cocoon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8985" title="inna-zhelannaya-cocoon" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/inna-zhelannaya-cocoon-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Well, Naya Naya, Early Early</em></p>
<p>Inna Zheannaya beginnt zur Zeit so was wie eine dritte Karriere. Schon die beiden ersten Abschnitte hatten sie in ganz Russland und darüber hinaus bekannt gemacht. Der Ansatz ist dabei gleich geblieben: mit unterschiedlichen Formationen lotet sie das heimatliche Songbook aus. Oft gaben funky Rhythmustruppen das Tempo vor, während sie und ihr langjähriger Begleiter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Nikolajewitsch_Starostin" target="_blank">Sergey Starostin</a> Klangwelten zwischen Folk und Art-Rock um die traditionellen Melodien herum arrangierten. Die Bandstationen damals hiessen «Alliance» oder <a href="http://www.jaro.de/php/endex.php3/page/content:artist/artist_id/4ad2cbfdc50bbff31fc64e0a263b1e19" target="_blank">«The Farlanders»</a>.</p>
<p><span id="more-8982"></span>Jetzt, unter eigenem Namen unterwegs, setzt sie vermehrt auf elektronische Klänge und Sequenzer-Arrangements. In Gitarrist <a href="http://www.treygunn.com/" target="_blank">Trey Gunn</a> (Ex-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/King_Crimson" target="_blank">King Crimson</a>) hat sie einen ähnlich tüftelnden Klangfreund und Sideman gefunden. Die Lieder dieser CD sind mehrheitlich dem klagenden, dem trauernden Kapitel des russischen Songbooks entlehnt. Die klare Stimme der Zhelannaya wechselt dabei zwischen flüstern, klagen oder erzählen, und baut die Melodien gerne auch zur Chorarrangements aus. Immer wieder tauchen originale Feldaufnahmen in den Mixes auf. Obwohl viel Elektronik im Spiel ist wirkt diese meistens warm und ist sorgfältig gesetzt.</p>
<p>Russlands Lieder ohne Berührungsängste sondern mit einer respektvollen Verbeugung neu interpretiert. Ein atmosphärisch dichtes und abenteuerliches Album.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Hotel Palindrone &#8211; Jodulator</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/08/hotel-palindrone-jodulator/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es darum geht die Folk- und Volksmusik neu zu interpretieren sind Hotel Palindrone geradezu grinsend hemmungslos. Für jene, welche die Scheuklappen in Sachen Tradition und Folkmusik schon längst weggelegt haben, ist diese CD eine Frischzellenkur - und für die Anderen wäre dieses Album ein spassiger Weg zur Horizonterweiterung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Österreicher ticken einfach etwas anders als andere Europäer. Wenn es darum geht die Folk- und Volksmusik neu zu interpretieren sind sie manchmal geradezu grinsend hemmungslos.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/hotel-palidrone-jodulator.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8666" title="hotel-palidrone-jodulator" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/hotel-palidrone-jodulator-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Jodulator 3000, Alpine Muineira &amp; Matavenero, Mei Vota is a Weber</em></p>
<p>Die Vier, die sich als Hotel verkleiden und keines sind, legen mit «Jodulator»  ihre 4 CD vor. Aber das sagt ja kaum was. Ausser, dass sie schon einige Jährchen zusammen musizieren. Dann das etwas wuchernde  Instrumentarium: Klarinette, Dudelsäcke, Maultrommeln, Mandola, E-Bass, Saxophon, Geige, Drehleier, Nyckelharpa &#8211; und dazu wird gesungen und gejodelt. Nun ist den modernen Alpenmusikanten die Starre und Engheit der verwalteten Volksmusik schon seit langem Grund für Unerhörtes. Und dort beginnt das Abenteuer.</p>
<p><span id="more-8662"></span>Wenn Roboter jodeln oder Joseph Haydn eins auf’s Maul getrommelt kriegt, wenn Pop-Klassiker mit einem schottischen Tanz verbandelt werden, wenn Mittelalter auf Gegenwart trifft, dann ist es den Musikern am wohlsten. Nur ja nichts unversucht lassen! Zum Stärksten auf diesem Album gehören die Jodel-Nummern, die mal der Tradition entfremdet werden (Juutz &amp; Rongger, Dance the Steirer), oder in die Zukunft zeigen (Jodulator 3000). An Virtuosität mangelt es den Vier ganz sicher nicht, auch nicht an erfrischender Frechheit. Warum bin ich dann nicht restlos begeistert? Weil nicht durchgehend und konsequent mit den alten Songstrukturen gebrochen wurde?</p>
<p>Für jene, welche die Scheuklappen in Sachen Tradition und Folkmusik schon längst weggelegt haben, ist diese CD eine Frischzellenkur &#8211; und für die Anderen wäre dieses Album ein spassiger Weg zur Horizonterweiterung.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Eliza Carthy &#8211; Neptune</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Eliza Carthy]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Theatralisch, burlesk, dramatisch, witzig - Eliza Carthy beweist mit diesem Album erneut, dass sie eine der kreativsten Quellen der neuen englischen Folk-Bewegung ist. Wobei die Frage erlaubt sei: Ist das noch Folk? 
Nichts für Fastfood-Liebhaber, für schwelgende Gemüter aber ein wahres Fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theatralisch, burlesk, dramatisch, witzig &#8211; Eliza Carthy beweist mit diesem Album erneut, dass sie eine der kreativsten Quellen der neuen englischen Folk-Bewegung ist. Wobei die Frage erlaubt sei: Ist das noch Folk?</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/eliza-carthy-neptune.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8415" title="eliza-carthy-neptune" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/eliza-carthy-neptune-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Blood On My Boots, War, Revolution</em></p>
<p>Eliza Carthy ist nicht zu schubladisieren. Mal ist sie die Sammlerin der Tradition, mal sprengt sie die Grenzen dessen, was man von ausserhalb er Insel als «britische Folkmusik» kennt. Egal in welchem Umfeld die Sängerin, Gitarristin, Geigerin und Komponistin auftritt, ihr Massstab ist die Musikalität. Ob sie zusammen mit Mutter <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Norma_Waterson" target="_blank">Norma Waterson</a> ein klassisches <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/gift/id377780623" target="_blank">Song-Album</a> aufnimmt, oder zusammen mit ihrem Vater <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Carthy" target="_blank">Martin Carthy </a>mit Projekten wie <a href="http://www.globalsounds.info/2010/03/the-imagined-village-empire-love/">«The Imagined Village»</a> unterwegs ist, sie setzt überall klare Marken.</p>
<p><span id="more-8411"></span>Vieles kommt einem in den Sinn, wenn man durch das Album geführt wird: Folkrock, Zirkus, bombastische Bühnenbilder, Art-Rock, Cabaret &#8211; überall stecken Dramaturgie und Theater drin. Es sind keine Mitträller-Songs, sondern kunstvoll arrangierte Kompositionen. Für einige mag es fast ein bisschen zu «britisch» sein, wenn man das mit «dramatisiert» gleichsetzt. Je länger die CD dreht, umso mehr werde ich als Zuhörer abgeholt: da klingt sogar ein bisschen Calypso durch, auch Soul-Anklänge liegen drin, dann wieder eine Schwelgerei in Voll-Orchester. Wenn dann die letzten Töne verklingen ist man erst mal gesättigt &#8211; und sicher, dass man dieses Menu noch einige Male geniessen wird.</p>
<p>Opulent und reichhaltig &#8211; nichts für Fastfood-Liebhaber, für schwelgende Gemüter aber ein wahres Fest.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Shisas &#8211; Biriken San</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Okinawa]]></category>
		<category><![CDATA[Shisas]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik aus Okinawa, sehr exotisch und nicht auf Anhieb zugänglich. Shisas ist ein Frauen-Duo, das mit neuen Arrangements die traditionellen Lieder der Inseln südlich von Japan in die Neuzeit überträgt. Hounen Nu Ayagu, Kawaigaranse, Kawaii Su-Chan Die Melodien sind fremd, die Harmonien auch, die Instrumente tönen archaisch: Trommeln, die Sanshin &#8211; eine dreisaitige Banjo-Verwandte &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musik aus Okinawa, sehr exotisch und nicht auf Anhieb zugänglich. Shisas ist ein Frauen-Duo, das mit neuen Arrangements die traditionellen Lieder der Inseln südlich von Japan in die Neuzeit überträgt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/shisas-biriken-san.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8229" title="shisas-biriken-san" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/shisas-biriken-san-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Hounen Nu Ayagu, Kawaigaranse, Kawaii Su-Chan</em></p>
<p>Die Melodien sind fremd, die Harmonien auch, die Instrumente tönen archaisch: Trommeln, die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sanshin" target="_blank">Sanshin</a> &#8211; eine dreisaitige Banjo-Verwandte &#8211; Zimbeln und mehrheitlich Unisono-Gesang: alles tönt fremd. In ihrer Heimat sind die Shisas so was wie Hüterinnen aber gleichzeitig auch Erneuererinnen der Tradition. Dass ich den Zugang dann doch noch fand liegt wohl an den Arrangements.</p>
<p><span id="more-8223"></span>Allerdings: die eine der Sängerinnen, Yoshie Uno, starb 2009. Sie war es wohl auch, die für einen wilderen Erneuerungskurs gestanden hat &#8211; inkl. Schlagzeug, krachender E-Gitarre und frei improvisierender Klarinette. Zu hören war diese Mischung auf dem Sampler <a href="http://www.amazon.de/Rough-Guide-Okinawa-Various/dp/B00005KIZ6/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1309421104&amp;sr=8-3" target="_blank">Rough Guides to Okinawa</a> im Songs <a href="http://www.amazon.de/gp/recsradio/radio/B00005KIZ6/ref=pd_krex_dp_001_004?ie=UTF8&amp;track=004&amp;disc=001" target="_blank">«Itta Anma Makaiga &#8211; Karabato»</a>. Wer mehr über die Geschichte des Duos erfahren möchte, kann diese im Blog <a href="http://powerofokinawa.wordpress.com/2011/04/20/shisas-new-cd-and-dvds/" target="_blank">«Power of Okinawa»</a> nachlesen.</p>
<p>Die neue Formation hat die rockige Wildheit beiseite gelassen. Die Klarinette ist noch da, aber sehr gemässigt. Piano und Gitarre setzen eher Farbtupfer, keine neuen Akzente. Und auf dem Song «Kawaigaranse» wagen sich die beiden Sängerinnen sogar an ein Duett. Und plötzlich ist das Fremde dann nicht mehr ganz so fremd.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
<p><strong>Schwierige Beschaffung</strong></p>
<p>Solche CDs in Europa zu beschaffen ist schwierig. Sprachlich verständliche Download-Sites habe ich noch keine gefunden &#8211; wenn, dann ist alles in japanisch. <a href="http://www.lastfm.de/music/+free-music-downloads/japanese" target="_blank">Last.fm</a> ist da noch die beste Quelle. Aber es gibt eine englische Adresse, die sich auf den Import aus dem Fernen Osten spezialisiert hat: <a href="http://www.farsidemusic.com/acatalog/AN_CHANG_PROJECT_SHISARS.html" target="_blank">Farsidemusic</a>. Paul Fisher, der die Site betreibt, veröffentlich auch alle zwei Wochen einen <a href="http://www.farsidemusic.com/acatalog/Far_Side_Radio.html" target="_blank">Podcast</a> mit Neuerscheinungen oder Gästen.</p>
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		<title>Maria Kalaniemi &#8211; Vilda Rosor</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 11:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Kalaniemi]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihren wilden Rosen zeigt Maria Kalaniemi, dass sie nicht nur die Lieder Finnlands liebt und pflegt, sondern auch das schwedische Liederbuch. I Fjol, Under Fullmanen, Vilda Rosor Das Instrument ist ein Monster, wenn man es auf den Knien der zierlichen Interpretin sieht. Maria Kalaniemi hat sich ausgerechnet das schwerste und grösste Knopf-Akkordeon aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihren wilden Rosen zeigt Maria Kalaniemi, dass sie nicht nur die Lieder Finnlands liebt und pflegt, sondern auch das schwedische Liederbuch.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7442" title="maria-kalaniemi-vilda-rosor" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/12/maria-kalaniemi-vilda-rosor-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>I Fjol, Under Fullmanen, Vilda Rosor</em></p>
<p>Das Instrument ist ein Monster, wenn man es auf den Knien der zierlichen Interpretin sieht. Maria Kalaniemi hat sich ausgerechnet das schwerste und grösste Knopf-Akkordeon aus der Modell-Vielfalt der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akkordeon" target="_blank"> Instrumentenfamilie</a> ausgesucht: Das Free Base-Akkordeon. Aber dieses riesige Instrument erlaubt es der Künstlerin auch, so richtig in den Tönen und Soundwolken zu schwelgen. Und für einmal spielt auf diesem Album auch die Stimme eine wichtige Rolle.</p>
<p><span id="more-7438"></span>Für das Repertoire erinnerte sich Maria Kalaniemi an die schwedischen Lieder aus ihrer Jugend. Geschickt stellt sie zwischen diese traditionellen Songs zwei eigene Kompositionen und zwei Songs ihres ehemaligen Accordion-Tribe-Kollegen Lars Hollmer. Das ergibt ein Album, das immer wieder aus eher melancholischen skandinavischen Träumereien ausbricht, zu einem wilden Tanz einlädt, oder schaurige Balladen erzählt. Musikalisch bleibt die Interpretin fest in den traditionellen Harmonien verwurzelt, auch wenn sie diese in alle Richtungen dehnt und zieht.</p>
<p>Die Ausnahme-Akkordeonistin legt ein Liederalbum vor, das von Liebe und Leid erzählt, aber auch gerne mal zum Tanz einlädt. Und leider nicht ganz einfach zu beschaffen ist….</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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