<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
xmlns:rawvoice="http://www.rawvoice.com/rawvoiceRssModule/"
>

<channel>
	<title>globalsounds.info &#187; Frankreich</title>
	<atom:link href="http://www.globalsounds.info/tag/frankreich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.globalsounds.info</link>
	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 14:14:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/2.0.4" -->
	<itunes:new-feed-url>http://www.globalsounds.info/feed/podcast/</itunes:new-feed-url>
	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/powerpress/globalsounds_podcast.jpg" />
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Jodok W. Kobelt</itunes:name>
		<itunes:email>jodok@jodok.info</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<managingEditor>jodok@jodok.info (Jodok W. Kobelt)</managingEditor>
	<copyright>globalsounds.info</copyright>
	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
	<itunes:keywords>Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Folk, Roots, Rai, Roots, Chanson,</itunes:keywords>
	<image>
		<title>globalsounds.info &#187; Frankreich</title>
		<url>http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/powerpress/globalsounds_rss.jpg</url>
		<link>http://www.globalsounds.info</link>
	</image>
	<itunes:category text="Music" />
		<item>
		<title>Ba Cissoko &#8211; Nimissa</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/02/ba-cissoko-nimissa/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2012/02/ba-cissoko-nimissa/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Ba Cissoko]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Kora]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9725</guid>
		<description><![CDATA[Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten. Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album, auch dieses vierte, ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9727" title="ba-cissoko-nimissa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Nimissa, Naboran, Djoulo Diata</em></p>
<p>Seit <a href="http://www.amazon.de/Sabolan-Ba-Cissoko/dp/B0000X6G3M/ref=sr_1_2?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-2" target="_blank">«Sabolan»</a> (2003) sind Ba und seine Cousins Sekou (Kora) und Kourou Kouyaté (Bass) ein eingespieltes Trio. Für die letzte Produktion <a href="http://www.amazon.de/Seno-Ba-Cissoko/dp/B001U7FW8C/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-1" target="_blank">«Séno»</a> (2009) kam Gitarrist Abdoulaye Kouyaté hinzu, und für die Live-Auftritte Schlagzeuger d’Artagnan. Für die aktuellen Aufnahmen holte sich Ba Cissoko zusätzlich noch Blasinstrumente ins Studio &#8211; in einem Interview meinte er schmunzelnd, ja, jetzt sei die Truppe auf dem Weg eine Big Band zu werden.</p>
<p><span id="more-9725"></span>Es ist zum einen diese reichhaltige Instrumentierung, welcher der CD zu einer Groovevielfalt verhilft, die ich von dieser Band noch nie so klar gehört habe. Ba hat mittlerweile neben Conakry ein zweites Zuhause in Marseille, das färbt sicher  ab. Und dass mit Philippe Edel ein Mann am Mischpult sass, der schon Musiker wie Khaled betreute, hört man vor allem aus den Arrangements. Neben den festen Wurzeln in der Mandigue-Tradition tanzen Ba und seine Musiker nun mal einen Reggae, lassen es kräftig rocken, Latin-, Soca- und Ska-Anleihen sind da. Ja selbst jazzige und tief-bluesige Nummern. Ba und Sekou vertrauen auf ihre Koras &#8211; und die machen auch auf stil-fremdem Territorium eine sehr gute Figur.</p>
<p>Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar. Wer die Möglichkeit hat, die Band live zu sehen: Unbedingt hingehen, denn im Live-Groove entfalten die Songs ihr volles Potential!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2012/02/ba-cissoko-nimissa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zebda &#8211; Second Tour</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/02/zebda-second-tour/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2012/02/zebda-second-tour/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reggae]]></category>
		<category><![CDATA[Zebda]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9704</guid>
		<description><![CDATA[Sie waren in den 90ern das musikalische Sprachrohr der algerischen Secondos in Frankreich. 2004 verabschiedeten sich von der Szene - aber halt: das ist keine Reunion! Zebda sind vielfältiger geworden: neue musikalische Farben, harmonische Experimente, mehr Melodie, mit spürbar neuem Elan und Spass.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie waren in den 90ern das musikalische Sprachrohr der algerischen Secondos in Frankreich. 2004 verabschiedeten sich von der Szene, jetzt sind sie zurück &#8211; aber halt: das ist keine Reunion!</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/zebda-second-tour.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9709" title="zebda-second-tour" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/zebda-second-tour-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Le Dimanche Autour De L’Eglise, Le Théorème Du Châle, Les Proverbes</em></p>
<p>Weg von der musikalischen Szene waren die einzelnen Musiker von Zebda sowieso nie. Als sich die Band Zebda von ihrem Publikum verabschiedete deklarierten sie diesen Abschied denn auch als Pause, und nicht als Ende der Band. <a href="http://www.moussethakim.fr/" target="_blank">Mouss und Hakim </a>machten als Duo weiter, <a href="http://www.magydcherfi.com/" target="_blank">Magyd</a> wandte sich vermehrt der Schreiberei zu, veröffentlichte zwei Bücher und zwei Alben. Was von der Zeit noch übrig blieb, gehörte der Politik. Und dann, 2008, schaffte es ein Veranstalter die unterschiedlichen Formationen wieder auf einer Bühne zusammen zu bringen &#8211; Boom!</p>
<p><span id="more-9704"></span>Es ist keine Reunion, aber der harte Kern von Zebda, die drei Stimmen, Bassist Joël und und Keyboarder Rémi haben wieder zusammen gefunden. Musikalisch haben die Soloerfahrungen der Band eine grössere Klarheit gebracht. Das Chanson-Muffin hat sich  Richtung Melodie verschoben, auch wenn die drei noch heute gerne sprech-singen. Die Grooves bewegen sich immer noch zwischen Ska, Reggae und Chanson. Und zwar jenes Chansons mit dem speziellen Parfum, das man nur im Süden, zwischen Toulouse und Marseille riecht &#8211; Volksliedhaft witzig und spitzzüngig, Refrains zum mitsingen, klatscht in die Hände, tanzt!</p>
<p>Zebda sind vielfältiger geworden: neue musikalische Farben, harmonische Experimente, mehr Melodie, mit spürbar neuem Elan und Spass.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2012/02/zebda-second-tour/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Titi Robin &#8211; Les Rives</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/titi-robin-les-rives/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2012/01/titi-robin-les-rives/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Titi Robin]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9626</guid>
		<description><![CDATA[Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko - drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband. Es ist Kammermusik - nur dass die Kammer ein Wohnzimmer, ein Zelt oder ein Feuer ist, um das man sitzt und sich Geschichten erzählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltenwanderer hat sein Tryptichon vollendet: Indien, Türkei, Marokko &#8211; drei wichtige Stationen für die Musik von Titi. Entstanden ist ein musikalischer Erzählband.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/titi-robin-les-rives.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9633" title="titi-robin-les-rives" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/titi-robin-les-rives-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> Indien: <em>Farq Hai Kya, Us Dost Ki Taalash Mein, </em>Türkei: <em>Farimaz &#8211; Rumba Türkmen, Lorin, </em>Marokko: <em>Asbrrk, Sahara</em></p>
<p>Dieses Projekt hat Titi Robin die letzten zwei Jahre beschäftigt. <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/thierry-%C2%ABtiti%C2%BB-robin-tonmaler-zwischen-den-kulturen/" target="_blank">Er erzählte auch in einem Podcast davon</a>. Die Grundidee: in den drei Kulturen, die sein musikalisches Handwerk grundlegend geprägt hatten mit jungen Musikern je eine CD einspielen. Produziert für den heimischen Markt und mit der Infrastruktur des jeweiligen Landes. Erst am Schluss wurden die drei Produktionen zu einer 3 CD &amp; 1 DVD Box zusammen gefügt. Die Geschenkpackung für den Westen, der Inhalt aber ist in den Herkunftsländern hergestellt.</p>
<p><span id="more-9626"></span>Der gesamte Entstehungsprozess des Werkes kann nachvollzogen werden: <a href="http://les-rives.thierrytitirobin.com/" target="_blank">Titi Robin hat über die gesamte Dauer des Projekts einen Blog geführt</a>. Er erzählt ausführlich von seinen Begegnungen mit jungen Musikern und alten Dichtern. Ein Statement stellvertretend hier:</p>
<blockquote><p>Seit dem Beginn meines musikalischen Abenteuers habe ich enorm viele junge und exzellente Musiker getroffen. Sie sind voller Respekt gegenüber der Tradition und gleichzeitig voller Tatendrang, die Tradition weiter zu entwickeln. Voller Energie und Freude.</p></blockquote>
<p><strong>Erzählungen</strong></p>
<p>Das Tryptichon ist ein von der Musik getragener Erzählband. Texte werden immer mal wieder deklamiert, rezitiert und nicht gesungen. Die Grundstimmung ist ruhig. Die Lieder sind nicht komponiert um auf der grossen Bühne zu wirken, sondern um die Zeit im Freundeskreis zu geniessen. Es ist Kammermusik &#8211; nur dass die Kammer ein Wohnzimmer, ein Zelt oder ein Feuer ist, um das man sitzt und sich Geschichten erzählt.</p>
<p>«Les rives» als Titel ist gut gewählt. Es sind Melodien, die vom Meer herangetragen werden, in der Brandung leicht schaukeln und dann wieder hinausgetragen werden &#8211; sie sind wieder weg. Doch ich weiss sie sind da draussen und werden bald an einen anderen Strand getragen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2012/01/titi-robin-les-rives/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Camille &#8211; Ilo Veyou</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/camille-ilo-veyou/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2012/01/camille-ilo-veyou/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Camille]]></category>
		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9596</guid>
		<description><![CDATA[Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9599" title="camille-ilo-veyou" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>L’étourderie, Mars Is No Fun, Ilo Veyou</em></p>
<p>Auf den Vorgänger-Alben <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/camille-music-hole/" target="_blank">«Music Hole»</a> (2008), und noch mehr auf <a href="http://www.amazon.de/dp/B0007DAYBA/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Le Fil»</a> (2005), setzte die eigenwillige Französin auf dicht gewobene a capella Soundcollagen und Bodypercussion. Stimme wurde lautmalerisch perkussiv eingesetzt ohne in Beatbox-Manier zu verfallen, Sprache ist Klangfarbe. Das aktuelle Album führt Camille wieder dorthin zurück, wo sie herkommt &#8211; in die Harmoniemalerei, in Melodien die gleichzeitig durchkomponiert und improvisiert tönen.</p>
<p><span id="more-9596"></span>Die Hälfte der Songs sind Duette. Die Stimme von Camille und die Gitarre von <a href="http://www.myspace.com/clementducol" target="_blank">Clément Ducol</a>, und die Luft, der Raum dazwischen. Die andere Hälfte wurde mit einem Streichquartett eingespielt. Auch hier ist die Handschrift von Ducol, dem gelernten Cellisten, Pianisten und Perkussionisten klar, spielerisch und nie beengend. Camille singt oft mit einer zarten, zerbrechlichen Jungmädchenstimme, kippt dazwischen aber unvermittelt in die Klangfarben einer Bluessängerin oder einer Edith Piaf. Es sind paradoxe Lieder: äusserst zarte, fragile Melodien, die sich um eine zähe, biegsame Grund-Idee winden. Und bevor der Melodie der Atem ausgeht setzt die Sängerin auf die Stille als Duettpartnerin.</p>
<p>Camille setzt konsequent auf ihre Stimme. Von sphärisch bis locker-lässig-popig, und immer selbstsicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2012/01/camille-ilo-veyou/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lëk Sèn &#8211; Burn</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2012/01/lek-sen-burn/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2012/01/lek-sen-burn/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Lek Sen]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9572</guid>
		<description><![CDATA[Verwurzelt in Senegal, aufgewachsen in der Grossstadt Paris - das in aller Kürze der Steckbrief dieses Albums. Stimmt alles daran, aber der grosse Erfolg blieb ihm versagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwurzelt in Senegal, aufgewachsen in der Grossstadt Paris &#8211; das in aller Kürze der Steckbrief dieses Albums. Stimmt alles daran, aber der Erfolg blieb ihm versagt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lek-sen-burn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9576" title="lek-sen-burn" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/lek-sen-burn-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Life, Massamba feat. Amadou Bagajoko, Ana Ngeen</em></p>
<p>Lëk Sèn stammt aus einem Dorf in der Nähe von Dakar. Er machte sich erst in der Reggae- und Hip Hop Szene der Hauptstadt eine Namen. Mit seiner Truppe <a href="http://www.myspace.com/soundsk" target="_blank">SSK</a> gelang ihm der Brückenschlag in die französische Szene und brachte ihn 2007 in die Endrunde des <a href="http://www.rfimusique.com/prix-decouvertes-rfi" target="_blank">Prix Découvertes</a> von RFI. Für das Album «Burn» setzte er auf dieselbe Produktionscrew, die ihm bereits den Zugang zu Europa öffnete &#8211; u.a. sitzt der Soundmann von <a href="http://www.globalsounds.info/2010/10/tiken-jah-fakoly-african-revolution/" target="_blank">Tiken Jah Fakoly</a> am Mischpult -  und lud illustre Gäste ein, z.B. <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/amadou-mariam-welcome-to-mali/" target="_blank">Amadou Bagayoko</a> oder <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/duoud-ping-kong/" target="_blank">Medhi Dahhabi</a>.</p>
<p><span id="more-9572"></span>Von der Produktion her stimmt alles: Funky Rhythmen und gute Sounds, knallende Gitarren, eine herbe Stimme, die Refrains laden zum mitsingen ein. Es ist schwer auszumachen, warum dieses Album nicht durchgestartet ist. Denn gleichzeitig ist es eines, das man immer wieder in die Finger nimmt, in der Hoffnung dass jetzt vielleicht der Funke springt. Ist da zuviel Simplizität in den Worten, sind die Melodie-Schlaufen und Refrains zu repetitiv, hat er einfach den Erfolg erzwingen wollen? Ich werde das Album sicher immer mal wieder hervor nehmen &#8211; denn da ist viel Stimmiges drin, auch wenn es irgendwie verdeckt, versteckt ist.</p>
<p>Ein Album, das irgendwie verschlossen bleibt und doch immer wieder seinen Weg in den Player findet. Mehr Potential als Erfolg.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2012/01/lek-sen-burn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ballaké Sissoko &amp; Vincent Segal &#8211; Chamber Music</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/12/ballake-sissoko-vincent-segal-chamber-music/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/12/ballake-sissoko-vincent-segal-chamber-music/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ballaké Sissoko]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Segal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9453</guid>
		<description><![CDATA[Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für die Ideen des Gegenübers und den Fluss der Melodien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für den Fluss der Melodien.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9458" title="sissoko-segal-chamber-music" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Oscarine, Wo Yé N’Gnougobine, Ma-Ma FC</em></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ballakesissoko" target="_blank">Ballaké Sissoko</a>, tief verwurzelt in seiner heimatlichen Griot-Tradition, ist ein Fremdgänger. Er liebt es sich mit seiner Kora auf fremde Stile und Musikanschauungen einzulassen: Blues<a href="http://www.amazon.de/dp/B001TYCCDY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank"> mit Taj Mahal</a>, Minimal Music <a href="http://www.amazon.de/dp/B0042J3ZNE/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit Ludovico Einaudi</a>, iranische Rhythmen <a href="http://www.amazon.de/dp/B004OZROZG/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit dem Trio Chemirani</a>, oder eben freie Improvisation mit dem Cello von <a href="http://www.bumcello.com/page.php" target="_blank">Vincent Segal</a>. Dieser wiederum kennt auch keine Grenzen ausser die seines eigenen Instruments. Seine musikalischen Spannweite reicht von der europäischen Klassik bis in die Trip Hop Welt z.B. von <a href="http://www.amazon.de/dp/B003XPRWGY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Bumcello</a>.</p>
<p><span id="more-9453"></span>Was als lockerer Jam am Rande von französischen Festivalbühnen begann wurde 2009 in drei nächtlichen Aufnahme-Sessions in Salif Keitas Moffou-Studio in Bamako eingefangen. Die beiden hatten sich mittlerweile einen Korb voller Melodie-Phrasen und -Ideen zurecht gelegt und spielten sich diese Puzzleteile locker zu. Arrangements dienen als gemeinsame Ausgangsbasis, aus der sich die Improvisationen entwickeln können. Sorgfältige eingesetzte Gäste mit Balafon, Ngoni und ganz selten einige gesungenen Verse begleiten das Gespräch von Kora und Cello.</p>
<p>Kammermusik mal ganz anders definiert. Als Hörer muss man Zeit mitbringen, sich auf die leisen Töne einlassen. Sonst wirkt der Zauber nicht.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/12/ballake-sissoko-vincent-segal-chamber-music/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akli D. &#8211; Paris Hollywood</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/12/akli-d-paris-hollywood/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/12/akli-d-paris-hollywood/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Akli D.]]></category>
		<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9320</guid>
		<description><![CDATA[Als Musiker ist Akli zwischen den Kontinenten unterwegs, als Komponist zwischen den Stilen. Ein Singer-Songwriter der in seinen Texten nichts beschönigt und mit seiner Musik immer ansteckende Heiterkeit und gute Laune verbreitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Akli in den 80er Jahren aus Algerien floh ist er unterwegs: Als Musiker zwischen den Kontinenten und als Komponist zwischen den Stilen. Aber das Herz schlägt immer noch in den Rhythmen der Wüste.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/akli-d-paris-hollywood.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9323" title="akli-d-paris-hollywood" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/akli-d-paris-hollywood-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Luken-Lounès, Thé à la menthe, Paris-Hollywood</em></p>
<p>Akli D wusste bereits als Junge, dass Musik sein Leben bestimmen würde. Nach seiner Flucht aus der algerischen Heimat schlug er sich auf den Strassen und den Clubs von Paris erst alleine durch, später mit Band. Und dort begegnete er auch Manu Chao, der sein zweites Album «Ma Yela» produzierte, ein Türöffner weit über Europa hinaus. Auch das aktuelle Album hat eine prominente Gästeliste: <a href="http://www.hossamramzy.com/" target="_blank">Hossam Ramzy</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Hillage" target="_blank">Steve Hillage</a>, <a href="http://www.magydcherfi.com/index2.php" target="_blank">Magyd Cherfi </a>(u.a. <a href="http://zebda.artiste.universalmusic.fr/" target="_blank">Zebda</a>) oder <a href="http://www.amparanoia.com/" target="_blank">Amparo Sanchez</a>.</p>
<p><span id="more-9320"></span>Akli D scheint wie ein Schwamm zu funktionieren: Er saugt auf, was ihm begegnet, was ihn beeindruckt, seien das menschliche Geschichten oder Musikstile. Da treffen Chanson auf Dylan, Gnawa-Grooves auf R&amp;B-Gitarrenriffs, Französisch und Kabylisch vermischen sich. Freiheit, ein Leben als Sans-Papier, Kindersoldaten oder die Unmöglichkeit, als Nomade in Ruhe gelassen zu werden: das sind Themen, über die Akli D singt. Er erzählt diese Geschichten in einfachen Melodien ohne Bitterkeit, ohne Schwere, immer lächelnd. Hier, und in den Arrangements erkennt man, wie viel Akli seinem Freund Manu abgelauscht hat, ohne ihn aber zu kopieren.</p>
<p>Ein Singer-Songwriter im klassischen Sinn, der in seinen Texten nichts beschönigt aber mit seiner Musik immer ansteckende Heiterkeit und gute Laune verbreitet.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/12/akli-d-paris-hollywood/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amadou &amp; Mariam &#8211; Dimanche à Bamako</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Amadou & Mariam]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Manu Chao]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9225</guid>
		<description><![CDATA[Als Manu Chao nach Bamako kam uns sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Manu Chao nach Bamako kam und sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9228" title="amadou-mariam---dimanche-a-bamako" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>La Réalité, Sénégal Fast-Food, Artistiya</em></p>
<p>Pop, Mali-Pop war schon immer die musikalische Zielrichtung von Amadou und Mariam. Der Gitarrist und die Sängerin hatten sich in der Blindenschule von Bamako kennen gelernt, um dort u.a. bei <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/idrissa-soumaoro-djitoumou/" target="_blank">Idrissa Soumaoro</a> die Tricks der Pop-Musik zu lernen. Gleichzeitig hatte in Europa <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/manu-chao-clandestino/" target="_blank">Manu Chao</a> seinen ureigenen Mestizo-Sound geschaffen: groovendes upbeat-Tempo, eingängige Melodiephrasen und Mitsing-Refrains. Als sich die beiden Welten 2004  trafen funkte es mächtig.</p>
<p><span id="more-9225"></span>Einige Songs haben es nicht über die Jahre geschafft. Aber einige Klassiker haben sich heraus geschält: Amadous lakonisches Lied über das Leben («La Réalité»), eine Aneinanderreihung von Höhen und Tiefen, und das Fazit: Lasst uns tanzen! Reiseerlebnisse der Drei («Sénégal Fast-Food»): Es ist Mitternacht in Tokyo, fünf Uhr in Mali, wie spät ist es im Paradies? Und immer wieder besingen Amadou &amp; Mariam die Liebe, ihre Liebe. Manu spielt mit Sounds und Grooves, und findet eine gute Balance zwischen Einmischung und Zurückhaltung. So entstand ein lustiges, positives Album, das die beiden Malier endgültig zu Weltstars machte.</p>
<p>Ein schönes Beispiel, wie die Nord-Süd-Zusammenarbeit von MusikerInnen positiv ausfallen kann, dank gegenseitigem Respekt, Experimentierfreude und Spass.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gotan Project &#8211; La Revancha En Cumbia</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/11/gotan-project-la-revancha-en-cumbia/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/11/gotan-project-la-revancha-en-cumbia/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Cumbia]]></category>
		<category><![CDATA[Electrotango]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gotan Project]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9197</guid>
		<description><![CDATA[Zehn Jahre ist es her, seit das Gotan Project ihre Electronica-Version von Tango in die Welt setzte. Jetzt macht sich die Generation von Cumbia-Remixern daran, das Gesamtwerk neu zu interpretieren. Wo der Respekt gegenüber den Originalen im Vordergrund steht funktionieren die Songs auch in den neuen Versionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre ist es her, seit das Gotan Project ihre Electronica-Version von Tango in die Welt setzte. Jetzt macht sich die Generation von Cumbia-Remixern daran, das Gesamtwerk neu zu interpretieren.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9200" title="la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/la-revancha-en-cumbia-gotan-remixed-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Queremos Paz &#8211; King Coya Remix, Chunga’s Revenge &#8211; Axel Krygier Remix, Triptico &#8211; Frikstailers Remix,</em></p>
<p>Das Gotan Project ohne die Dancefloors von Paris &#8211; undenkbar. Denn dort entstand der Electrotango à la Gotan &#8211; er musste auf der Tanzfläche bestehen. Das Album <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/gotan-project-la-revancha-del-tango/" target="_blank">«La Revancha Del Tango»</a> gehört zu den absoluten Klassikern des Genres. Nicht nur mit einem oder zwei Songs, sondern als Gesamtwerk. Heute ist in den Clubs von Argentinien u.a. Electro-Cumbia angesagt. Und die Szene hat sich daran gemacht, jedem der Original-Songs ein neues Outfit zu verpassen.</p>
<p><span id="more-9197"></span>Einige Remixers haben es geschafft, den Originalen einen neuen Lebenshauch einzugeben &#8211; gerade weil sie möglichst nahe am Original arbeiteten. z.B. <a href="http://www.myspace.com/kingcoya" target="_blank">King Coya</a> mit seiner Version von Queremos Paz, oder <a href="http://www.globalsounds.info/2010/10/axel-krygier-pesebre/" target="_blank">Axel Krygier</a> mit Chunga’s Revenge. Dort wo die Remixers die Originale als Melodie- und Groove-Puzzlekasten interpretieren, wo die Song-Struktur aufgelöst wird, geht auch viel von der Magie der Originale verloren. <a href="http://www.myspace.com/frikstailers" target="_blank">Frikstailer</a> oder <a href="http://www.globalsounds.info/2010/02/bomba-estereo-blow-upestalla/" target="_blank">Bomba Estéreo</a> nutzen die Puzzleteile nur als Füllmaterial zwischen den eigenen Cumbia-Rhythmus-Loops und produzieren Versionen, die wohl nur im Glitzerlicht der Tanzfläche funktionieren &#8211; die Songs haben sie ihre Seele verloren und dienen lediglich als Ersatzteillager.</p>
<p>Wo der Respekt gegenüber den Originalen im Vordergrund steht funktionieren die Songs auch in den neuen Versionen. Wo sie sich dem Stampfbeat des Cumbia-Dancefloors unterordnen müssen gehen sie schnell unter.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/11/gotan-project-la-revancha-en-cumbia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ibrahim Maalouf &#8211; Diagnostic</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/11/ibrahim-maalouf-diagnostic/</link>
		<comments>http://www.globalsounds.info/2011/11/ibrahim-maalouf-diagnostic/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ibrahim Maalouf]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.globalsounds.info/?p=9183</guid>
		<description><![CDATA[Der Trompeter, Pianist und Komponist Maalouf schreddert die Musik-Kategorien zugunsten von Melodie und Sound. Er spielt mit den Musikstilen wie mit einem Kaleidoskop: gerade wenn man sich gerade eingehört hat - schwupps, ein neues Muster, ein neues Bild.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kriegt man den Begriff Weltmusik gleich in mindestens zwölf Facetten (weil zwölf Kompositionen) vorgelegt: Der Trompeter, Pianist und Komponist Maalouf schreddert die Musik-Kategorien zugunsten von Melodie und Sound.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/ibrahim-malouf-diagnostic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9187" title="ibrahim-malouf-diagnostic" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/ibrahim-malouf-diagnostic-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Will soon be a woman, Never serious, Beirut</em></p>
<p>Dreissig Jahre alt, hochdekoriert, und immer auf der Suche nach dem persönlichen Ton &#8211; das wäre in Kürze eine Beschreibung des Trompeters Maalouf. Als Flüchtling kam er vom Libanon nach Frankreich. Aber er war schon vorher ein Weltenbürger, denn bereits als Neunjähriger begleitete er als Duett-Partner seinen Vater, ebenfalls Trompeter, auf dessen Konzerttourneen. Wenn Maalouf nicht selber auf der Bühne steht, unterrichte er am Konservatorium, oder wird ins Studio eingeladen. <a href="http://www.globalsounds.info/2010/01/lhasa-the-living-road/" target="_blank">Lhasa</a>, <a href="http://www.vanessaparadis.net/disco_divinydille.html" target="_blank">Vanessa Paradis</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2010/06/yom-unue/" target="_blank">Yom</a>, <a href="http://www.sting.com/discography/index/ablum/albumId/365/tagName/Albums" target="_blank">Sting</a>, <a href="http://www.myspace.com/vdelerm" target="_blank">Vincent Delerm</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/09/smadj-selin/" target="_blank">Smadj</a>: die Liste der Musiker, für die Maalouf im Studio oder als Bandmitglied arbeitete, ist lang &#8211; und sprengt alle Genre-Grenzen.</p>
<p><span id="more-9183"></span>So auch auf dieser CD: Da mischen sich Klezmertöne mit chinesischen Melodiebögen, Balkan-Brassgrooves mit R&amp;B-Gitarrenriffs, lyrische Klänge treffen auf Heavy Metal Arrangements &#8211; und alles in Cinemascope. Arabische Viertelton-Melodien auf der Trompete? Kein Problem, sein Vater hat eine Trompete konstruiert die eine solche Technik ermöglicht. Und zwischendurch eine klassische Etude auf dem Piano &#8211; alles ist da. Und das ist vielleicht der Wermutstropfen: weil alles in allem aufgeht, bleibt wenig haften. Ausser der Gesamteindruck. Diese Musik will nicht definiert werden, ist einfach Musik, Klangbild.</p>
<p>Maalouf spielt mit den Musikstilen wie mit einem Kaleidoskop: überraschende Kombinationen, ungehört, frech, kontrastierend. Und wenn man sich gerade eingehört hat &#8211; schwupps, ein neues Muster, ein neues Bild.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.globalsounds.info/2011/11/ibrahim-maalouf-diagnostic/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

