Syriana – The Road To Damascus
15. Dezember 2010
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Melodien und Harmonien aus dem Nahen Osten, umgesetzt im Orchesterkleid und verfremdet mit Surf-Gitarrensounds. Das könnte gut gehen, aber eben: könnte….
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Syriana, Gharibb (Stranger / feat. Lubana Al Quntar), Galatian Bridge at Dawn
Was im CD-Player dreht ist das Ergebnis eines Projekts, das leider zwischen Idee und Fertigstellung in die Mühlen der Missverständnisse und Kommunikations-Pannen geriet. Um es kurz zu machen: Die Band, die jetzt in England als Syriana unterwegs ist, hat nur noch wenig mit den Projekt-Initianten zu tun. Die waren der britische Dub-Guru Nick “Dubulah” Page, der syrische Kanun-Spieler Abdullah Chhadeh und der Bassist Bernhard O’Neill. Page schwebte ein ähnliches Projekt vor, wie er es vor zwei Jahren mit Dub Colossus vorgelegt hatte, aber im Kulturraum des Mittleren Ostens angesiedelt war.
Think Of One – Tráfico
9. Dezember 2009
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Think Of One ist eine belgische Groove-Maschine, die in unserer globalisierten Welt bestens Sinn macht, denn die Band wirft sich kopfüber und lachend in sämtliche Stile – auf diesem Album wird mit Brasilien gespielt.
Ohne Netzwerk, ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Der Kern von Think Of One besteht aus Bass, Schlagzeug, Sax, Tuba, Trompete. Beheimatet ist die Truppe in der Hafenstadt Antwerpen. Und wo Schiffe im Vorgarten stehen, ist das Reisefieber eine genetische Angelegenheit. Think Of One sind mit Rock, Pop und Jazz aufgewachsen. Und das in einem Viel-Kulturen-Staat wie Belgien, wo man zusätzlich noch auf diversen Sprach-Schnittstellen sitzt – da reagiert man auf Neues entweder abwehrend oder umarmend.
Niyaz – Nine Heavens
5. Januar 2009
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Sufigedichte, Melodien eingefangen zwischen dem Iran und Indien, Technologie aus den Studios von Los Angeles – das ist Niyaz.
Die zweite Produktion des Trios Azam Ali, Loga Ramin Torkian und Carmen Rizzo kommt sicher und ausgereift daher. Mit ihrem Erstling waren sie seit 2005 immer wieder live unterwegs,. Nicht nur in den Staaten sondern auch auf den Bühnen Europas haben sie Fuss gefasst, ihr Soundkonzept verfeinert und ausgebaut. Das Credo des Trios hiess früher Folk Music for the 21st century – sie haben nun das Folk durch World ersetzt. Passt auch besser. Noch besser wäre World-Lounge.



