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	<title>globalsounds.info &#187; Guinea</title>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
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		<title>globalsounds.info &#187; Guinea</title>
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		<title>Ba Cissoko &#8211; Nimissa</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten. Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ba vertraut seiner Kora, aber er verlangt von ihr auch sehr viel. Jedes Album, auch dieses vierte, ist ein Schritt aus der Kultur der Mandingue hinaus in stilistisch fremde Klangwelten.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9727" title="ba-cissoko-nimissa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/ba-cissoko-nimissa-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Nimissa, Naboran, Djoulo Diata</em></p>
<p>Seit <a href="http://www.amazon.de/Sabolan-Ba-Cissoko/dp/B0000X6G3M/ref=sr_1_2?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-2" target="_blank">«Sabolan»</a> (2003) sind Ba und seine Cousins Sekou (Kora) und Kourou Kouyaté (Bass) ein eingespieltes Trio. Für die letzte Produktion <a href="http://www.amazon.de/Seno-Ba-Cissoko/dp/B001U7FW8C/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1328351977&amp;sr=1-1" target="_blank">«Séno»</a> (2009) kam Gitarrist Abdoulaye Kouyaté hinzu, und für die Live-Auftritte Schlagzeuger d’Artagnan. Für die aktuellen Aufnahmen holte sich Ba Cissoko zusätzlich noch Blasinstrumente ins Studio &#8211; in einem Interview meinte er schmunzelnd, ja, jetzt sei die Truppe auf dem Weg eine Big Band zu werden.</p>
<p><span id="more-9725"></span>Es ist zum einen diese reichhaltige Instrumentierung, welcher der CD zu einer Groovevielfalt verhilft, die ich von dieser Band noch nie so klar gehört habe. Ba hat mittlerweile neben Conakry ein zweites Zuhause in Marseille, das färbt sicher  ab. Und dass mit Philippe Edel ein Mann am Mischpult sass, der schon Musiker wie Khaled betreute, hört man vor allem aus den Arrangements. Neben den festen Wurzeln in der Mandigue-Tradition tanzen Ba und seine Musiker nun mal einen Reggae, lassen es kräftig rocken, Latin-, Soca- und Ska-Anleihen sind da. Ja selbst jazzige und tief-bluesige Nummern. Ba und Sekou vertrauen auf ihre Koras &#8211; und die machen auch auf stil-fremdem Territorium eine sehr gute Figur.</p>
<p>Ba Cissoko Alben müssen wachsen, die Vielschichtigkeit wird erst mit der Zeit hörbar. Wer die Möglichkeit hat, die Band live zu sehen: Unbedingt hingehen, denn im Live-Groove entfalten die Songs ihr volles Potential!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Sia Tolno &#8211; My Life</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[My Life ist eine wunderbare Visitenkarte eines grossen Talents. Jetzt kann sich Sia daran machen ihr musikalisches Profil zu schärfen - sie hat alle Möglichkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Album ist der Lohn für Hartnäckigkeit und Vertrauen ins eigene Talent. Dass die Sängerin 2011 gleich noch den <a href="http://www.english.rfi.fr/africa/20110923-sia-tolno-wins-2011-rfi-discoveries-award" target="_blank">RFI Découvertes</a> Preis gewann dürfte die Türe in eine musikalische Zukunft noch mehr aufstossen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/sia-tolno-my-life.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9091" title="sia-tolno-my-life" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/sia-tolno-my-life-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Polli Polli, Ayiboh, Tonia</em></p>
<p>Guinea, die Süd-Region Kissi nahe der Grenze zu Sierra Leone und Liberia, ist die Heimat von Sia Tolno. Die Familie lebte in Sierra Leone, als dort in den 90er Jahren der Bürgerkrieg ausbrach und Sia und ihre Familie wieder in die ehemalige Heimat zurückkehrten. Ein Studium war nicht mehr möglich und Sia verdiente ihren Unterhalt als Sängerin in den Clubs von Conakry &#8211; eine harte Schule, aber sie lehrte ihr die Stilvielfalt, die sie jetzt auf My Life jetzt umsetzen kann.</p>
<p><span id="more-9086"></span>So stark Sia auch auf ihre Wurzeln baut, viele traditionelle Instrumente einsetzt, so sagt sie doch von sich selber: «Ich bin eine Rock-Natur.» Das zeigt sich nicht unbedingt in den Melodien, sondern in der Art, wie sie sich in diese Melodien reinhängt. Bühnenpower spricht aus den Interpretationen. Die CD ist nach allen Regeln der Pop-Kunst produziert und hat gleichzeitig den Vorteil, nicht klinisch herausgeputzt worden zu sein. Sia hat eine kräftige, warme Stimme, und ihr Repertoire reicht von Rumbas, Reggae-Anleihen über Soukous-Tanznummern und Balladen bis zu Afrobeat-Anleihen &#8211; und das ist auch der Nachteil der Produktion: Es ist etwas gar bunt.</p>
<p>My Life ist eine wunderbare Visitenkarte eines grossen Talents. Jetzt kann sich Sia daran machen ihr musikalisches Profil zu schärfen &#8211; sie hat alle Möglichkeiten.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Maciré Sylla &#8211; Talitha</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/06/macire-sylla-talitha/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist kein Wunder, dass die Songs der aktuellen Produktion von Maciré Sylla gleichermassen ins Ohr wie in die Hüften gehen, ist die Künstlerin aus Guinea doch Sängerin und Tänzerin. «Talitha» wurde als europäisches Afropop-Album mit hohem Schmeichelfaktor produziert. Ein  Album, das ruhig noch ein bisschen kantiger hätte produziert werden dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kein Wunder, dass die Songs der aktuellen Produktion von Maciré Sylla gleichermassen ins Ohr wie in die Hüften gehen, ist die Künstlerin aus Guinea doch Sängerin und Tänzerin. «Talitha» wurde als europäisches Afropop-Album mit hohem Schmeichelfaktor produziert.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/macire-sylla-talitha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8035" title="macire-sylla-talitha" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/macire-sylla-talitha-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Aïdara, Frediyo, Moba</em></p>
<p>Als Maciré als junges Mädchen in Conakry, Guinea, zum ersten Mal die Tanztruppe «Soleil d&#8217;Afrique» sah wusste sie: Das ist mein Leben. Und seither sind Tanz und Gesang ihr Lebensinhalt. Der Tanz brachte sie auch nach Europa, erst in die Niederlande, später nach Genf. Seit rund zwei Jahrzehnten pendelt sie nun zwischen ihren diversen Heimaten hin und her. «Talitha» ist die fünfte Produktion der Weltentänzerin, ein Album für lockere Hüften und lächelnde Gesichter.</p>
<p><span id="more-8030"></span>Entweder geben die Gitarren mit ihren perkussiven Riffs die Richtung an, oder der hüpfende Bass lockert schon mal die Tanzgelenke. Viel traditionelle Perkussion (Balafon, Djembe) ist zu hören, ab und an setzt ein scharfes Gebläse seine Akzente. Latin-Einflüsse sind ebenso auszumachen wie ein Schuss Reggae. Und immer ist da dieses schwingende, swingende Element drin, das einen unweigerlich mittänzeln lässt. So bleiben denn weniger einzelne Songs haften, sondern eine leichte, beschwingte Gesamtstimmung. Was auf der Produktion manchmal als zu süss und schmeichelnd daher kommt, dürfte auf der Bühne noch einen Zacken zulegen. Zu überprüfen wäre dies am <a href="http://www.afro-pfingsten.ch/liveKonzerte/africanMusic" target="_blank">Pfingstsonntag in Winterthur!</a></p>
<p>Ein tänzelndes Album, das ruhig noch ein bisschen kantiger hätte produziert werden dürfen.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mory Kanté &#8211; Akwaba Beach</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/08/mory-kante-akwaba-beach/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Album machte 1987/88 sämtlichen Tanzfreudigen Beine &#8211; «Yé Ké Yé Ké» eroberte die Charts in ganz Europa, und war für Mory Kanté gleichzeitig Glückstreffer und karrieremässiger Hemmschuh. Der junge Griot aus Guinea stand noch während seiner Ausbildung mit einer der führenden Bands aus Mali auf der Bühne, der Rail Band. Nachdem dem Ausscheiden von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/mory-kante-akwaba-beach.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3278" title="mory-kante-akwaba-beach" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/mory-kante-akwaba-beach-200x200.jpg" alt="mory-kante-akwaba-beach" width="200" height="200" /></a>Dieses Album machte 1987/88 sämtlichen Tanzfreudigen Beine &#8211; «Yé Ké Yé Ké» eroberte die Charts in ganz Europa, und war für Mory Kanté gleichzeitig Glückstreffer und karrieremässiger Hemmschuh.</p>
<p>Der junge Griot aus Guinea stand noch während seiner Ausbildung mit einer der führenden Bands aus Mali auf der Bühne, der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rail_Bandhttp://en.wikipedia.org/wiki/Rail_Band">Rail Band</a>. Nachdem dem Ausscheiden von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/02/salif-keita-mbemba/">Salif Keita</a> aus der Truppe wurde er deren Leadsänger. Nach einem sechsjährigen Abstecher in Abidjan, und ersten Aufnahmen unter eigenem Namen, machte er sich nach Paris auf. Das dritte Album «Akwaba Beach» machte Mory Kanté zum Überflieger und die Neuaufnahme von «Yé Ké Yé Ké» wurde zum Discoknüller.</p>
<p><span id="more-3275"></span>Bereits auf dem Vorgängeralbum «10 Cola Nuts» hatte Kanté die Erfolgsmischung getestet: perlende und schnelle Kora-Melodien, treibende Rhythmen, eine enge Zusammenarbeit zwischen Leadsänger und Chorstimmen. «Akwaba Beach» setzte noch stärker auf Sequenzer und Synthesizer, schraubte kräftig an den Reglern und bastelte einen hellen, klaren , manchmal aber etwas mechanischen Tanzsound. Den überaus grandiosen Erfolg vermochte Kanté nie mehr zu wiederholen. Erst als er 2004 mit dem Album <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=82641628&amp;s=143459">«Sabou»</a> zurück zu seinen Wurzeln fand, begannen seine Songs wieder zu strahlen.</p>
<p>Eines der erfolgreichsten afrikanischen Pop-Alben überhaupt. Für viele Europäer war diese Scheibe wohl der erste Kontakt mit afrikanische Musik. Auch wenn die Sounds heute etwas ältlich tönen: der Scheibe gebührt ein Ehrenplatz.</p>
<ul>
<li>Yé Ké Yé Ké </li>
<li>Deni </li>
<li>Nanfoulen </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Musiques Métisses &#8211; Afrique Atlantique</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 08:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt. «Musiques Métisses» heisst das Festival von Christian Mousset. Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/afrique-Atlantique.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3063" title="afrique-Atlantique" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/08/afrique-Atlantique.jpg" alt="afrique-Atlantique" width="200" height="200" /></a>Lieder aus Ländern entlang der Westküste Afrikas von Angola bis Senegal. Christian Mousset hat sich eine Visitenkarte seines Festivals zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://www.musiques-metisses.com/animation.php?festival=15">«Musiques Métisses»</a> heisst das Festival von <a href="http://christian_mousset.mondomix.com/fr/artiste.htm">Christian Mousset.</a> Es ist eine der angesehensten Adressen im französischen Festivalkalender. Deshalb darf man fast blind darauf vertrauen, dass dieser Mann seine Compilations nicht nach markttechnischen Kriterien zusammenstellt, sondern aus Liebe zur Musik und den Musikern. Wahrscheinlich standen alle schon mal in Angoulême auf der Bühne, und dies ist so etwas wie ein thematischer Rundgang durch die CD-Sammlung des Festivaldirektors. Für Weltmusik-Entdecker ein verlässlicher Führer, und für Kenner hat er doch noch die eine oder andere Trouvaille dabei.</p>
<p><span id="more-3061"></span>So hörte ich zum ersten Mal <a href="http://www.myspace.com/kingayisoba">King Ayisoba</a> aus Ghana, oder <a href="http://www.myspace.com/tolnosia">Sia Tolno</a> aus Sierra Leone. Aber natürlich sind auch die grossen Bekannten vertreten, von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bonga_Kuenda">Bonga</a> bis <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/malouma-nour/">Malouma</a>. Die aufstrebenden <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/les-espoirs-de-coronthie-tinkhinyi/">Les Espoirs de Coronthie </a>und die momentanen Überflieger<a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/justin-adams-juldeh-camara-tell-no-lies/"> Justin Adams &amp; Juldeh Camarah</a> sind dabei. Christian Mousset wählte nicht die unbedingt zwingenden Nummern der jeweiligen Künstler aus, sondern stellte wie ein DJ ein spannendes Programm zusammen &#8211; für den Rest der Entdeckungsreise ist jeder Hörer selber zuständig. Drei andere musikalischen Reiseführer gibt es schon aus seiner Hand: <a href="http://www.globalsounds.info/2009/08/musiques-metisses-ocean-indien/">«Océan Indien»</a>, <a href="http://www.amazon.de/Sahel-Musiques-Metisses-Diverse-Afrika/dp/B00166GM2W/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1249110415&amp;sr=8-1">«Le Sahel»</a> und <a href="http://www.amazon.fr/Musiques-Metisses-Mandingue-Various-Artists/dp/B000OY6I44/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1249110520&amp;sr=8-3">«Le Mandingue»</a>.</p>
<p>Wer erst im Herbst in die Ferien fährt erhält hier die Sammlung, die ihm bis dahin Wärme und Lebensfreude ins Haus bringt.</p>
<ul>
<li>King Ayisoba: Obiara eni begy </li>
<li>Les Espoirs de Coronthie: Babadi </li>
<li><a href="http://www.elhadjndiaye.com/">El Hadj N’Diaye</a>: Sant Yalla </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mamadou Barry &#8211; Niyo</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/07/mamadou-barry-niyo/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 12:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Mamadou Barry]]></category>

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		<description><![CDATA[Mamadou Barry gilt als einer der vielseitigsten und wandlungsfähigsten Saxophonisten Westafrikas. Erst nach jahrzehntelanger Karriere gibt es das erste Album, das seinen Namen trägt. Zwei Übernamen hat sich der Saxophonist im Laufe seines Musikerlebens eingehandelt. «Maître», weil er nach dem überstürzten Abzug aller Franzosen 1958 von der ersten unabhängigen Regierung Guineas als Lehrer zwangsverpflichtet wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/mamadou-barry-niyo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2971" title="mamadou-barry-niyo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/07/mamadou-barry-niyo.jpg" alt="mamadou-barry-niyo" width="200" height="200" /></a>Mamadou Barry gilt als einer der vielseitigsten und wandlungsfähigsten Saxophonisten Westafrikas. Erst nach jahrzehntelanger Karriere gibt es das erste Album, das seinen Namen trägt.</p>
<p>Zwei Übernamen hat sich der Saxophonist im Laufe seines Musikerlebens eingehandelt. «Maître», weil er nach dem überstürzten Abzug aller Franzosen 1958 von der ersten unabhängigen Regierung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guinea">Guineas</a> als Lehrer zwangsverpflichtet wurde. Eine Art Lehrer blieb er in manchem Sinn sein Leben lang. Er war Bandleader, Arrangeur, Komponist und stellte seine Saxophone oder seine Flöte immer anderen Musikern zu Verfügung. So handelte er sich  seinen zweiten Übernamen ein: «Arôme Maggi». Die Würzbouillon ist in Afrika sehr beliebt, und Mamadous Sax würzte viele Produktionen.</p>
<p><span id="more-2970"></span>Auf Initiative von Christian Mousset, dem Direktor des <a href="http://www.musiques-metisses.com/animation.php?festival=15">Festivals Musiques Metisses</a>, kam nun endlich die erste Solo-Scheibe zustande. Auf der Hülle steht: «file under: Africa / Cool Groove», und damit ist vieles gesagt. Mal regiert der Afrobeat, mal sind die kubanischen Elemente im Vordergrund, mal ist man klar im Mandingo-Land. Auch wenn die Saxofone den Ton angeben, erhält die Band doch genügend Auslauf. Etwas gewöhnungsbedürftiger sind jene Songs, in denen die Flöte das Sagen hat. Die Auftritte der Sängerinnen Sia Tolno  und Missia Saran in je einem Song sind quasi das Sahnehäubchen. Ebenfalls die schmunzelnde Version von Dave Brubecks «Take Five», das aus seinem Taktkorsett entlassen wird.</p>
<p>Mamadou Barry lässt sein Saxophon singen und swingen. Zusammen mit einer jazzigen Band ergibt das wirklich einen «cool groove».</p>
<ul>
<li>Niyo </li>
<li>Tala </li>
<li>Sumboya (feat. Sia Tolno) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Les Espoirs de Coronthie &#8211; Tinkhinyi</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 13:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Les Espoirs de Coronthie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hoffnung wird in Coronthie, einem Armen-Quartier von Conakry, gross geschrieben. Die Musik auch. Zusammen ergab das für ein paar junge Guineer eine Erfolgsgeschichte. In Guinea kann ein junger Mann davon träumen Fussballer zu werden, oder vielleicht Musiker. Die Mitglieder der, selbst für afrikanische Verhältnisse, grossen Truppe der Espoirs de Coronthie, haben ihre schulische Laufbahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/les-espoires-de-coronthie-tinkhinyi.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2416" title="les-espoires-de-coronthie-tinkhinyi" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/les-espoires-de-coronthie-tinkhinyi.gif" alt="les-espoires-de-coronthie-tinkhinyi" width="200" height="200" /></a>Die Hoffnung wird in Coronthie, einem Armen-Quartier von Conakry, gross geschrieben. Die Musik auch. Zusammen ergab das für ein paar junge Guineer eine Erfolgsgeschichte.</p>
<p>In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guinea">Guinea</a> kann ein junger Mann davon träumen Fussballer zu werden, oder vielleicht Musiker. Die Mitglieder der, selbst für afrikanische Verhältnisse, grossen Truppe der Espoirs de Coronthie, haben ihre schulische Laufbahn meistens schon nach wenigen Jahren aufgegeben. Musik war ihr Ziel, Salif Keita oder Baaba Maal ihre Helden. Mit selbst gebauten Instrumenten, Texten die von ihrem Alltag, von ihren Lebenswerten erzählen, haben sich die Espoirs in den letzten zehn Jahren in der Heimat eine grosse Fangemeinde ersungen.</p>
<p><span id="more-2413"></span>Die erste CD verkaufte sich sensationelle 70’000 Mal. Der Ruhm eilte ihnen auch in andere westafrikanische Länder voraus. Jetzt setzen sie mit dieser dritten Produktion zur Eroberung von Europa an. Ihr Rezept: eine eingeschworene Truppe, die durch dick und dünn zusammenhält, Echtheit, Freundschaft, Begeisterung und eine Attitüde im Sinn von „das schaffen wir auch noch“. Da die wenigsten Westeuropäer Fulfulde oder Malinke verstehen, sind es vor allem die Chor-Stimmen, welche den Funken überspringen lassen. Je tanzbarer die Songs, je präziser die Rhythmen (Super-Balafonarbeit!), umso grösser die Ansteckungsgefahr.</p>
<p>Les Espoirs de Coronthie haben alles auf die Karte Musik gesetzt, es wurde zu einer Trumpfkarte.</p>
<ul>
<li>Temedi </li>
<li>La Loi </li>
<li>Ma Cherie </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Ba Cissoko &#8211; Séno</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ba Cissoko]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Kora]]></category>

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		<description><![CDATA[Ba Cissoko hätte alles was es braucht, um endlich jenes Album zu machen, das seinem Können und dem seiner Band gerecht würde. Leider ist die Chance diesmal vertan. Ba und seine Mitstreiter sind vor sechs Jahren mit einer ziemlich ungewöhnliche Besetzung ins Rampenlicht getreten: Bass, Perkussion, und zwei Koras. Eine davon elektrisch verstärkt, und machmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/ba-cissoko-seno.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2197" title="ba-cissoko-seno" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/ba-cissoko-seno.jpg" alt="ba-cissoko-seno" width="200" height="200" /></a>Ba Cissoko hätte alles was es braucht, um endlich jenes Album zu machen, das seinem Können und dem seiner Band gerecht würde. Leider ist die Chance diesmal vertan.</p>
<p>Ba und seine Mitstreiter sind vor sechs Jahren mit einer ziemlich ungewöhnliche Besetzung ins Rampenlicht getreten: Bass, Perkussion, und zwei Koras. Eine davon elektrisch verstärkt, und machmal sogar über Distortion oder WahWah-Pedal gejagt &#8211; eine Art Kora-Rock schien hier zu entstehen. Leider haben die Musiker aus Guinea die Idee zu wenig zielstrebig weiter verfolgt. Die aktuelle Produktion versucht sich anzupassen, wo sie doch aufbrechen wollte zu neuen Ufern.</p>
<p><span id="more-2195"></span>Das Vertrauen in die Kunst der Finger auf der Kora scheint etwas verloren gegangen zu sein. Neu steht die Stimme im Mittelpunkt. Auch wenn Ba ein guter Sänger ist, er vermag die Songs nicht zu tragen, sie werden bald mal zu Grooves, die Harmoniewechsel sind voraussehbar. Da wenig auf Dynamik innerhalb der Songs und innerhalb der Song-Reihenfolge geachtet wurde, beginnt die Scheibe bald mal nett vor sich hin zu plätschern. Ba Cissoko und Sékou Kouyaté bieten solides Handwerk, aber wenig Aufregung.</p>
<p>Die CD ist nett, aber leider nicht mehr. Hoffentlich bekommen  die Songs live etwas mehr Kanten und Glanz.</p>
<ul>
<li>Séno </li>
<li>Bambo </li>
<li>Nina </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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