Haiti – Konzert mit Youssou N’Dour, Stephan Eicher, u.a.

18. Februar 2010  
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Vom ersten Tag an haben sich Musiker eingesetzt, um den Menschen in dem vom Erdbeben zerstörten Haiti zu helfen. Erst recht seit die Presse mit ihren Kameras wieder abgezogen ist, Haiti für die Tagesschau an Priorität verloren hat, darf die Hilfeleistung nicht vergessen werden. Hier einige Möglichkeiten, wie sich Künstler und Industrie für die Menschen einsetzen:

Die Crew des Paleo-Festivals in Nyon, Schweiz, organisiert am 24. Februar in der Arena in Genf ein Benefizkonzert mit klingendem Line-Up: Youssou N’Dour, Laurent Voulzy, K, Stevans, Stephan Eicher oder Kassav stehen auf der Bühne. Mehr Infos entweder bei Paleo oder direkt bei der Genf-Arena.

Der Erlös der Veranstaltung geht an die Glückskette von Radio DRS/RSR, die bis heute bereits mehr als 51 Millionen gesammelt hat. Das Geld wird an rund 16 Partnerorganisationen weiter geleitet, die in den nächsten Jahren den Wiederaufbau von Staat und Gesellschaft unterstützen werden. Das Post-Konto ist 10-15000-6, Glückskette, 1211 Genf.

Mondomix.com hat zusammen mit jenen Künstlern, die ihre Musik für die MP3-Plattform von Mondomix vertreiben, einen eigenen Sampler zusammengestellt. Die hier gesammelten Gelder werden vor allem in die lokale Presse und kulturelle Aktivitäten vor Ort investiert.

World Music Network leitet 100% des Umsatzes ihres Sampler «Rough Guide to the music of Haiti» an die Organisation Medecins Sans Frontieres Haiti weiter.

Die Rot-Kreuz-Organisationen in der Schweiz, Deutschland und Österreich unterstützen die Anstrengungen des Internationalen Roten Kreuzes vor Ort.

Boukman Eksperyans – Kalfou Danjere

10. Februar 2010  
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Vodoun-Rythmen, politischer Klartext und Karneval – das ist die musikalische Mixtur der Truppe aus Port-au-Prince, mit der die Welt in den 90ziger Jahren ein Haiti abseits der Karibik-Idylle entdeckte.

Boukman Experyans stehen oft im politischen Rampenlicht. Sie sind auch die bekanntesten Vertreter von «Mizik Rasin», jener Stilrichtung, welche die Rhythmen der Vodoun-Zeremonien mit Rock’n’Roll und Reggae kombinierten. Jimi Hendrix und Bob Marley sind die Patrons dieser Musik. Und möglich wurde diese Musikform erst, als die Diktatoren-Familier Duvalier verjagt wurde, und die Zeremonien wieder zugelassen waren. Allerdings ging es nicht lange, bis sich die Band auch mit den neuen Machthabern anlegte, die einzelne Songs gar verbieten liess («Fey»).

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Tumbélé – Sounds from the French Caribbean 1963-74

28. Dezember 2009  
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tumbeleHier präsentiert sich eine musikalische Epoche als sehr schmackhafte Ursuppe, aus der ein Jahrzehnt später der Zouk entstehen würde.

Man muss sich die Antillen als ein Gewusel von ganz unterschiedlichen Kulturströmungen vorstellen. Auch wenn in den vergangenen Jahrhunderten ganz unterschiedliche „Herrschaften“ über die Inseln zwischen Haiti und Grenada regierten, so wirkte die Musik doch als kultureller Leim. In den Gemeinsamkeiten fand aber doch jede Insel ihr eigenständiges Profil. Die hier ausgegrabenen Schätze stammen vorwiegend von den Inseln Guadeloupe und Martinique, auf denen auch Bands aus Haiti und Westafrika kräftig mitmischten.

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Ti-Coca & Wanga-Nègès – Haïti Colibri

28. August 2009  
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ti-coca-&-wanga-nègès-haïti-colibriAus Haiti, dem Armenhaus in der Karibik, kommt fröhliche Musik. Voodoo-Gesänge und Gassenhauer feiern gemeinsam ein Fest, mal mit Moral, mal mit grossem Lachen.

In Haiti haben die Bevölkerungsströme über die Jahrhunderte faszinierendes kulturelles und musikalisches Treibgut hinterlassen. Hier liegen noch die Erinnerungen der Konquistadoren – Hispaniola, die Insel auf der Haiti liegt, war die erste Kolonie in der Neuen Welt – und hier kam es auch zum ersten erfolgreichen Sklavenaufstand. Vodun aus dem afrikanischen Benin und Katholizismus vermischten sich zum Voodoo, der nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Musik prägt.

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