Island Blues – Entre Mer Et Ciel
6. Oktober 2010
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Das Network-Label ist bekannt für seine thematischen Sampler. Auf dieser Doppel-CD hat Christian Scholze Musik von den Inseln des gesamten Globus zusammengetragen.
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Titina: Note di Mindelo / Phoenix Choir: Lutu Sobu Na Yakavi / Donnisulana: Chama Paghjella / Catherine-Ann MacPhee: O Hi Ri Lean
Inselmusik hat immer mit Sehnsucht zu tun. Es hat wohl damit zu tun, dass man sich eher bewusst ist, dass «da draussen» noch ganz viele Menschen, Länder und Kulturen existieren. Andererseits fanden auf Inseln Musik-Stile auch viel leichter zusammen, denn es legt immer wieder ein Schiff an, und ein Musiker kam an Land mit ungehörten Liedern. Für die Kreuzfahrt auf dem Sofa ist dies der geeignete Soundtrack – auch wenn die Reise manchmal fast zu schnell weiter geht.
Israel Kamakawiwo’ole – Facing Future
31. März 2010
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Er wird uns in Erinnerung bleiben als der Riese mit der Ukulele und der seidenen Stimme – und der immer noch gültigen Herz-Version von «Somewhere over the rainbow» und «What a wonderful world».
Seine Freunde sagten ihm Iz. Sein Leben gehörte der Musik, und der hawaiischen Kultur. Iz und sein Bruder Skippy gründeten in den 70ziger Jahren die Gruppe «Makaha Sons of Ni’ihau», eine der Bands, die für die Renaissance der kulturellen Selbständigkeit auf Hawaii eine wichtige Rolle spielten. Gerne hätte er auch eine politische Unabhängigkeit seiner Heimat gehabt. Dafür setzte er sich auch in seinen Songs immer wieder ein. Iz wurde nur 38 Jahre alt.
Gabby Pahinui Hawaiian Band – Vol. 1
18. Februar 2010
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Dieses Album ist nicht nur der Hawaii-Schmelzer schlechthin, sondern war auch der Beginn der weltmusikalischen Karriere von Ry Cooder.
Hawaiis Musik war in den USA in der Mitte des letzten Jahrhunderts vor allem touristische Folklore, Zuckerschnulzen für die Cocktail-Parties in den Hotel-Loobys. In den 60ziger und vor allem den 70ziger Jahren aber begannen sich die Hawaiianer vermehrt auf ihre eigenen Wurzeln zu besinnen: Man spricht von der Hawaiianischen Renaissance. Es war eine Besinnung auf die eigene Sprache und die ursprüngliche Musiktradition, und im Mittelpunkt dieser Bewegung stand Gabby Pahinui. Er war nicht nur ein Könner auf der Steel Guitar (in Europa oft als Hawaii-Gitarre bezeichnet), sondern vor allem bekannt für seine Meisterschaft in der Slack-key-Technik. Dabei werden die Gitarren nicht auf normale Art gestimmt, sondern in unterschiedlichen Akkorden.
Bonsai Garden Orchestra – Take One
24. Oktober 2009
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Es lebe die Ukulele, und die Lust am Musizieren! Solche Produktionen entstehen, wenn stilistischer Schabernack, Freude am Handwerk und ein herzliches Lachen zusammen kommen.
Als der Medienkünstler Wolfgang Temmel vor ein paar Jahren eine Ukulele geschenkt erhielt, ahnte er wohl nicht, wohin ihn das kleine, unscheinbare Instrument führen würde. Er ist in guter Gesellschaft – das Instrument feiert in diesen Zeiten so was wie eine Renaissance. Als künstlerischer Grenzüberschreiter sah er keinen Grund, die bislang verborgene Verwandtschaft von österreichischer und hawaiischer Musik weiterhin vor der Welt zu verbergen. Und er fand für sein Unterfangen Mitstreiter, die alle irgendwie musikalische Wilderer sind:
Jake Shimabukuro – Live
25. Mai 2009
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Was in 4 Nylon-Saiten und einem kleinen Holz-Resonanzkörper alles drin steckt zeigt Jake Shimabukuro, der Meister der Ukulele. Da flattern die Ohren!
Wer die die Begriffe Hawaii und Ukulele hört, landet unweigerlich bei Klischees von Sonne, Strand, Hula-Girls, Blumenkränzen etc. Da ist Jake Shimabukuro ein anderes Kaliber. Seit er sich als Vierjähriger in sein Instrument verliebt hat, versucht er alle seine musikalischen Einflüsse auf das kleine Instrument zu übertragen. Er macht das Unmögliche möglich und entlockt der Ukulele Töne, die man so noch nie gehört hat.



