Nguyên Lê – Saiyuki
17. Juli 2010
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Mehrheitlich instrumentale Fusion-Musik, entstanden im kulturellen Schmelztiegel Paris. Es ist ein asiatisches Projekt mit Koto, Tabla, Flöte und Gitarre, und fliesst zwischen Tradition und Jazz.
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Mina Zuki / Sangam / Ila
Die hier aufspielenden Musiker bewegen sich auch als Solisten zwischen den Stilen. Koto-Spielerin Mieko Miyazaki trat mit ihrem klassischen Repertoire schon vor dem japanischen Kaiserpaar auf, fühlt sich aber in der improvisierenden Musik ebenso wohl. Tablaspieler Edouard Prabhu ist ein gefragter Begleiter in der indischen Tradition, aber auch für Interpreten aus so unterschiedlichen Kulturkreisen wie z.B. Afghanistan, Senegal oder Frankreich. Der Flötist Hariprasad Chaurasia ist ein Meister der Bansuri-Flöte und gilt als einer der Wegbereiter der Ost-WEst-Fusion (u.a. Projekte mit John McLaughlin und Jan Garbarek).
Paban Das Baul – Music of the Honey Gatherers
5. Juli 2010
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Diese Album ist eine Reise in eine Aera, als Zeit noch kein Wirtschaftsfaktor war, und die menschliche Stimme nicht nur gebraucht wurde, um Informationen zu verbreiten, sondern um ein inneres Erlebnis zu ermöglichen.
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Pagla Ghora / Katha Kare Bolbo Ki / Prem Katha Ti Shunte Bhalo
Paban ist ein charismatischer Sänger, ein Baul. Die Bauls sind eine Gruppe von wandernder Sängern und Geschichtenerzähler, die ihre Tradition auf eine spirituelle Quelle gründen. Angesiedelt zwischen Hinduismus, Sufismus und Buddhismus nutzen die Bauls ihre Lieder und Tänze, um den Menschen als göttliches Wesen zu feiern.
Etwas vereinfacht könnte man sagen, dass die Baul Schamanen sind. Die Metapher «Honigsammler» bezieht sich weniger auf den realen Honig, sondern steht für seelische Erlebnisse, erweitertes Bewusstsein, klarere Wahrnehmung. Mit demselben Titel ist auch ein Buch (im Moment erst auf englisch) erschienen: The Honey Gatherers.
Kailash Kher & Kailasa – Yatra (Nomadic Souls)
19. Februar 2010
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Bollywood goes West, oder ein indischer Superstar macht sich daran, mit Popmusik die Welt ausserhalb von Delhi und Mumbai zu erobern.
Die Geschichte vom Aufstieg von Kailash Kher ist das klassische Drama: Armer Junge eines Hindu-Priesters und Musik-Amateurs darf erst nicht singen, sondern soll Händler werden. Doch die Musik lässt ihn nicht los. Die Muse lässt ihn drei Jahre lang zappeln: Jingels und Werbesongs, produziert in der Filmmetropole Mumbai. Dann aber ging’s los: Dem ersten Filmhit «Allah ke Bande» (2003) folgten bis heute über 150 Soundtracks. Doch Playback-Sänger in Bollywood ist nur die eine Hälfte der Medaille.
Paban Das Baul & Sam Mills – Real Sugar
8. Februar 2010
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Gitarre, sorgfältige Electronica und die Folkgesängen der Baul treffen hier aufeinander. «Real Sugar» war 1997 eines der wegbereitenden Projekte für eine ganz Reihe von englisch-indischen Projekten.
Die Baul sind Wandermusiker und stehen sowohl in der Tradition der Sufi wie der Bhakti. Trance und Ekstase spielen in ihrer Musik eine wichtige Rolle. Paban zog als Jugendlicher mit seinem Vater durch Bengalen im Nordosten Indiens und wurde dort zum Baul. Sam Mills begann seine musikalische Laufbahn mit der Rocktruppe 23 Skidoo, die anfangs der 80ziger Jahre mit Versatzstücken aus ganz unterschiedlichen Weltkulturen experimentierten. Die Begegnung der beiden führte dazu, dass sich Sam intensiv für die Kultur der Baul interessierte. Er lebte auch mehrere Jahre in Bengalen, und lernte so seine spätere Partnerin kennen: Susheela Raman.
Susheela Raman – Music For Crocodiles
12. September 2009
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Das dritte Album von Susheela Raman findet eine Balance zwischen englischer und indischer Kultur. Ein jazziges Popalbum mit anhaltender Frische.
Entstanden ist es in London und Madras. Wobei Susheela auf ihrer Site schmunzelnd meint, dass diesmal indische Musiker englische Songs interpretierten. Sie selber stammt aus einer südindischen Familie, wuchs in England und Australien auf. Schon als Kind stand sie auf der Bühne und sang klassische indische Melodien. Als Teenager richtete sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf den Blues. Bereits das erste Album «Salt Rain» (2001) zeigte eine Musikerin, die mühelos und angstfrei zwischen den Kulturen und Stilen tanzte.
Debashish Bhattacharya – O Shakuntala!
11. September 2009
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Eine klassische Liebesgeschichte vertont auf der Slidegitarre, die noch gar nicht so lange zum Instrumentarium der indische Musik gehört.
Gitarren kannte man in Indien, vor allem in der Gegend rund um Goa, schon seit dem 16 Jhd. Es brauchte jedoch Tau Moe, einen hawaiianischen Slidegitarrist und die Wirren des 2. Weltkriegs, um die Slidegitarre in Indien populär zu machen. (Die Geschichte von Tau und Rose Moe erzählt Bob Brozman auf seiner Site). Debashish war der Gitarre schon als Knabe verfallen, allerdings erst der klassischen spanischen Version. Via Sitarstudium, und einer mehrjährigen Lehrzeit bei Slide-Pionier Brij Bhushan Kabra wurde er zum unangefochtenen Slide-Meister.
Transglobal Underground – Run Devils and Demons (The best of..)
27. Juni 2009
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Sie sind Pioniere der digitalen Fusion von Musikstilen aus aller Welt: Neugierig, weltoffen, und absolut gnadenlos beim Einreissen von Genrebarrieren.
Die Karriere von Transglobal Underground beginnt anfangs der 90ziger Jahre. Die wichtigsten Zutaten für ihren Mix sind die Digitalisierung der Musikproduktion, die Globalisierung der Musikstile und London. In dieser Stadt führt ein Spaziergang in kurzer Zeit durch Afrika, Asien, Arabien und England. London ist aber auch eine der Hauptstädte des Pop und des Dancefloors. Nirgendwo werden Trends so schnell und intensiv lanciert – um oft ebenso schnell wieder fallen gelassen zu werden.
Kronos Quartet & Asha Bhosle – You’ve stolen my heart
18. Mai 2009
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Eines der kreativsten Quartette der westlichen E-Musik begeistert sich für die indische Soundtracks, und holt mit Asha Bhosle eine der singenden Legenden des indischen Films wieder ins Studio. Eine Sternstunde.
Asha Bhosle und ihre ältere Schwester Lata Mangeshkar waren beinahe drei Jahrzehnte lang die führenden Sängerinnen der indischen Filmindustrie. Unter Fans von Bollywood-Soundtracks läuft im Moment eine freundliche Diskussion, wer der „bessere“ Komponist sei: A.R. Rahman, der mit «Slumdog Millionaire» gerade Oscar und Grammie-Ehren eingefahren hat. Oder R.D. Burman, der in den 70er und 80er Jahren die Ohrwürmer für Asha komponierte (und auch ihr Ehemann wurde). Das Gemeinsame der beiden Komponisten ist wohl, dass sie ihre Klangwelten nicht einschränkten.
A.R.Rahman – Slumdog Millionaire
27. Februar 2009
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Am 11.1., 8.2. und am 22.2.2009 jubelte ganz Indien: “Ihr” A.R.Rahman holte sowohl den Golden Globe, den Bafta-Award sowie den Oscar für den Besten Soundtrack nach Indien – zusammen mit Textern Shah und Gulzar auch noch den Oscar für den besten Song.
Filmmusik ist Funktionsmusik, steht selten für sich allein. A.R. Rahman kennt sein Handwerk bestens: Seit 1992 liefert er für die indische Filmindustrie pro Jahr zwischen vier und fünf Soundtracks. Heimische Auszeichnungen hat er schon einige abgeholt, nun holte er sich auch auf einen Schlag die höchsten Auszeichungen des westlichen Kulturkreises. Der Preise-Regen, der auf den Film niederprasselt gilt nicht nur dem Komponisten und seinen Interpreten, sondern ist auch eine Verbeugung vor einer der grössten Filmindustrien der Welt: Indien.
Kiran Ahluwalia – Wanderlust
17. Januar 2009
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Der Wanderweg aus Indien über Kanada nach Europa ist lang – darum erschien diese CD jenseits des Ozeans bereits 2007, bei uns in old Europe, begleitet mit einem neuen Coverbild, erst 2008.
Kiran Ahluwalia hat ihre musikalischen Wurzeln in der Kunst des Ghasel, der Liebeslieder-Tradition aus dem kulturellen Grenzbereich zwischen Arabien und Indien. Sie nahm diese Musik aus ihrer Heimat Indien mit und giesst sie in ihrer jetzigen Heimat, Kanada, in moderne Formen. Auf ihren Konzertreisen mit ihrem CD-Erstling, der ihren Namen trägt, kam sie in Portugal mit dem Fado in Kontakt. Eine Begegnung, die sich in zwei Songs auf der neuen CD niederschlug, in denen sie von Musikern aus dem Umfeld von Mariza begleitet wird.




