Riccardo Tesi & Banditaliana – Madreperla
3. Februar 2012
Gespeichert unter Angespielt
Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
 Kafkaffè, Madreperla, Ali Virtuali
Die eigene Produktion von Riccardo Tesi segelte im Herbst lange im Aufmerksamkeitsschatten seiner Zusammenarbeit mit den anderen 4 «Samurai». Ende 2011 schaffte es das Album dann doch noch in die Playlisten und Programme der Weltmusik-RedaktorInnen. Und dort gehört es auch hin, denn was der Akkordeonist und seine Kollegen hier vorlegen ist tief in der Folk- und Songwriter-Welt verwurzelt, gleichzeitig aber so virtuos welt- und stiloffen, dass Genre-Schubladen gesprengt werden.
Gianmaria Testa – Vitamia
21. Dezember 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
18’000 Tage lang (und noch einige dazu) war Gianmaria Testa von Musik umgeben. Bisher unveröffentlichte Lieder aus seinem gesamten Musikerleben fasst der Cantautore hier zusammen.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Lasciami andare, Dimestichezze d’amor, 18 mila giorni
Cantautore … manchmal hatte ich das Gefühl, die italienischen Liedermacher seinen vom Erdboden verschluckt worden. Namen wie Dalla, deGregori, Bennato, de André: alle nur noch ein musikalisches Echo. Doch da ist einer, der erst mit knapp 40 Jahren begann, seine Lieder aufzunehmen. Und er tut es noch heute. Testa aus Cuneo im Piemont schreibt Lieder, seit er seine ersten Akkorde auf der Gitarre lernte. Elf dieser Lieder, die es bisher auf kein Album geschafft hatten, sind hier zusammengefasst – eine Rückblende in Liedern.
Lepisto, Munnelly, Tesi, Le Tron, Laloy – Accordion Samurai
12. Oktober 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
Nur weil fünf Akkordeonisten aus fünf verschiedenen Ländern zusammen spielen bedeutet das noch lange nicht, dass sie das Erbe des Accordion Tribes antreten wollen.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Trioolé, Polar Balkan, Mia
Die Gemeinsamkeiten erschöpfen sich gerade mal mit der Anzahl der Akkordeonisten – fünf. Schon die Herkünfte sind anders. Ja, es hat einen Finnen dabei: Markku Lepistö, bekannt von seiner Arbeit mit Värttinä und jetzt im Duett mit seinem Bass-Kollegen Pekka Lethi. Dazu kommt David Munnelly, quasi Irland pur. Der Italiener Riccardo Tesi hat neben seiner eigenen Band Banditalia schon mit fast der ganzen Welt gespielt, oder zumindest mit dem ganzen Mittelmeerraum. Der Franzose Bruno Le Tron und der Belgier Didier Laloy sind als Solisten aber auch im Duett sowohl in der Folk- wie der Theaterszene bestens bekannt.
Nidi d’Arac – Taranta Container
27. August 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
Eine Art Best of, nicht nur der Songs aus der Feder von Frontmann Alessandro Coppola, sondern einer ganzen Region, dem Süden Italiens. Einige dieser Songs haben schon mal anders getönt.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Matinata, Gocce, Ronde Noe
Nidi D’Arac gibt es seit über zwölf Jahren und rund sieben CDs. Die Grundidee der Truppe definierte der Songschreiber der Truppe, Alessandro Coppola, in einem Interview mit Rootsworld so: «Nidi d’Arac are about folk music and progress». Der ehemalige Punk-Musiker hatte sich den Wurzeln der eigenen Heimat, der Stadt und Region Lecce zugewandt. Seine Aussage hierzu: «Punk ist eine Haltung, kein Musikstil». Seither experimentiert er mit seiner Band, wie man die Tarantella und Pizzica einem urbanen Publikum nahe bringen kann.
Paolo Fresu, A Filetta, Daniele di Bonaventura – Mistico Mediterraneo
2. Mai 2011
Gespeichert unter Neu in den Läden
Die äusserst flexiblen Chorstimmen von A Filetta werden vom Trompeter und Klangbauer Fresu zu intensiver Ton-Malerei verführt. Eine Klangwelt, in der sich auch Bandeonist Bonaventura sehr wohl fühlt.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Da tè à mè, Le Lac, Gloria
Sie kommen aus unterschiedlichen musikalischen Welten, sind aber alles ausgewiesene Teamplayer, und liessen dieses Projekt über die Jahre reifen. Liest man die jeweiligen Biografien, so tauchen bei allen sämtliche Genre-Beschreibungen auf, von Klassik bis Traditional, von Weltmusik über Tango bis Jazz. Paolo Fresu und Daniele di Bonaventura werden eher dem Jazz zugeordnet, und A Filetta haben den Begriff der korsischen Polyphonie schon längst in sämtliche Richtungen ausgeweitet.
Enzo Avitabile – Napoletana
14. August 2010
Gespeichert unter Angespielt
Ein wunderbares Album! Auf der Suche nach Worten hat der Cantautore Lieder geschaffen, die neu sind, doch so vertraut, als würden sie seit eh und je zum Liederbuch Neapels gehören.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Malincunia / Beneditta Sia / Amaro Nunn’ess’a Essere Maje
Enzo Avitabile schafft als Cantautor, Komponist und Musikethnologe Neues, indem er Altes entdeckt. Er sucht nach den Traditionen der Musik seiner Heimat, und kommt dabei der musikalischen Seele Neapels immer näher. Diese lebendige Verknüpfung von Tradition und modernem Lied liess in schon 2004 die Kunst der Bottari neu entdecken, das Album «Salvamm’ ’o munno» schreiben. Dann wandte er sich der klassischen Musik, später der Kirchenmusik zu, und er schrieb gar eine klassische Sinfonie.
Vinicio Capossela – The Story-Faced Man
7. Juli 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
In einem theatralischen Auftritt zerfetzt Capossela Klischees über die Bel Canto-Seele der Italiener, um schon im nächsten Atemzug seine rauchig-sanfte Stimme über die so geschlagenen Wunden zu legen.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Il Ballo Di San Vito / La faccia della terra / Si è spento il sole
Vinicio Capossela ist ein visueller Musiker. Und ein Literat. Seine Text-Inspiration sind Dichter wie Oscar Wilde, oder John Fante. Geboren in Deutschland, aber aufgewachsen in der Emiglia-Romana gehört er seit den 90ziger Jahren zu den wichtigsten Cantautori Italiens. Oft wird er als Tom Waits Italiens bezeichnet. Ein Vergleich, der insofern stimmig ist, als dass Capossela gerne mit Waits-Gitarrist Marc Ribot zusammenarbeitet. Und weil beide dieselbe Liebe zu theatralischen Auftritten teilen.
Nuova Compagnia Di Canto Popolare – Medina
28. Januar 2010
Gespeichert unter Angespielt
In der fast vierzigjährigen Geschichte dieser Truppe ist «Medina» so etwas wie eine Wendemarke – aus einer Folktruppe wurde eine weltmusikalische Botschafterin.
Die Compagnia fand sich in den späten 60ziger Jahren, um die Folk-Tradition von Kampanien, der Gegend um Neapel, zu pflegen und zu bewahren. In diesen Späthippie-Zeiten hatte die Band eine grosse Anhängerschaft. 1992 formierte Corrado Sfogli eine neue Truppe und öffnete die musikalische Welt in den gesamten Mittelmeer-Raum. Es war die erste italienische Gruppe, die sowohl glaubhaft die damals noch neue Musiksparte der Weltmusik vertrat, als auch am Schlager-Wettbewerb von San Remo auftrat (mit «Pe’ Dispietto»).
Pietra Montecorvino – Italiana
17. Dezember 2009
Gespeichert unter Neu in den Läden
Die erotische Schmirgelpapier-Stimme aus Neapel legt nach sechs Jahren endlich wieder ein ausgewachsenes Album vor – sie ist sich treu geblieben und tönt doch anders.
Es ist wohl nicht ein Mangel an Interesse für die Musik, welche die Montecorvino so lange zögern liess, ein neues Album zu machen. Eher die verschiedenen Projekte, in welche die Sängerin und Schauspielerin involviert ist. So singt sie als Muse des Taranta-Kopfes und Cantautore Eugenio Bennato auch immer wieder auf dessen Produktionen. Dieser zeigt sich auf diesem Album als umsichtiger Produzent, gerade weil er die unterschiedlichen Facetten seiner Partnerin nicht in eine Einheitsform pressen will.
Gianmaria Testa – Da questa parte del mare
3. Oktober 2009
Gespeichert unter Angespielt
Testa hält die Tradition des Cantautor aufrecht – fein gewobene Lyrik in ruhige, manchmal jazzige, manchmal fast gemurmelte Melodien verpackt.
Es gibt viele italienische Interpreten, die das Brummeln dem Singen vorziehen. Auch bei Gianmaria Testa hat man das Gefühl, dass er manchmal lieber rezitieren möchte, als singen. Dabei schreibt der Piemontese Lieder, seit er sich als Teenager die ersten Gitarrengriffe beigebracht hatte. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass er erst nach dem Umweg über die Rockmusik die leisen Töne entdeckte. Und sein Talent, auch die Zwischentöne in Text und Melodie zu finden.









