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	<title>globalsounds.info &#187; Jazz</title>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Die Welt zwischen den Ohren</itunes:subtitle>
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		<title>Riccardo Tesi &amp; Banditaliana &#8211; Madreperla</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Akkordeonist Tesi und seine kompakte Banditaliana bringen einen wundervollen Strauss von Songs. Viel Italianità auf der einen, instrumentale Abenteuerreisen ausserhalb der Heimat auf der anderen Seite.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9718" title="riccardo-tesi-madreperla" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/02/riccardo-tesi-madreperla-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Kafkaffè, Madreperla, Ali Virtuali</em></p>
<p>Die eigene Produktion von Riccardo Tesi segelte im Herbst lange im Aufmerksamkeitsschatten seiner <a href="http://www.globalsounds.info/2011/10/lepisto-munnelly-tesi-le-tron-laloy-accordion-samurai/" target="_blank">Zusammenarbeit mit den anderen 4 «Samurai»</a>. Ende 2011 schaffte es das Album dann doch noch in die Playlisten und Programme der Weltmusik-RedaktorInnen. Und dort gehört es auch hin, denn was der Akkordeonist und seine Kollegen hier vorlegen ist tief in der Folk- und Songwriter-Welt verwurzelt, gleichzeitig aber so virtuos welt- und stiloffen, dass Genre-Schubladen gesprengt werden.</p>
<p><span id="more-9713"></span>Gitarrist Maurizio Geri hat einige Songs in bester Cantautori-Tradition geschrieben. Dabei in den Arrangements aber immer genügend Freiraum offen gelassen, dass sich Akkordeonist Tesi und Saxofonist Carboni nie eingeengt fühlen müssen. Und die Instrumentalnummern, angelegt als harmonische wie rhythmische Schelmenstücke, werden von Perkussionist Biolcati bestens zusammen gehalten. Was beim ersten Hören als Liederalbum daher kommt, öffnet sich bei jeder Wiederholung weiter. Es ist, als sei man in einem italienischen Hafen zuhause, und reise immer wieder hinaus, z.B. in arabische oder nordische Länder. Und kaum ist man draussen kommt das Heimweh.</p>
<p>Ein Album das von der Spannung zwischen hohem handwerklichen Können, harmonischer Entdeckerfreude und einer gehörigen Portion Spielwitz lebt.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Camille &#8211; Ilo Veyou</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der totale Körpereinsatz ist der Zartheit gewichen, das Klangexperiment zugunsten von Melodien zwischen Chanson und Jazz in den Hintergrund gestellt. Camille erfindet sich neu.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9599" title="camille-ilo-veyou" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2012/01/camille-ilo-veyou-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>L’étourderie, Mars Is No Fun, Ilo Veyou</em></p>
<p>Auf den Vorgänger-Alben <a href="http://www.globalsounds.info/2008/12/camille-music-hole/" target="_blank">«Music Hole»</a> (2008), und noch mehr auf <a href="http://www.amazon.de/dp/B0007DAYBA/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">«Le Fil»</a> (2005), setzte die eigenwillige Französin auf dicht gewobene a capella Soundcollagen und Bodypercussion. Stimme wurde lautmalerisch perkussiv eingesetzt ohne in Beatbox-Manier zu verfallen, Sprache ist Klangfarbe. Das aktuelle Album führt Camille wieder dorthin zurück, wo sie herkommt &#8211; in die Harmoniemalerei, in Melodien die gleichzeitig durchkomponiert und improvisiert tönen.</p>
<p><span id="more-9596"></span>Die Hälfte der Songs sind Duette. Die Stimme von Camille und die Gitarre von <a href="http://www.myspace.com/clementducol" target="_blank">Clément Ducol</a>, und die Luft, der Raum dazwischen. Die andere Hälfte wurde mit einem Streichquartett eingespielt. Auch hier ist die Handschrift von Ducol, dem gelernten Cellisten, Pianisten und Perkussionisten klar, spielerisch und nie beengend. Camille singt oft mit einer zarten, zerbrechlichen Jungmädchenstimme, kippt dazwischen aber unvermittelt in die Klangfarben einer Bluessängerin oder einer Edith Piaf. Es sind paradoxe Lieder: äusserst zarte, fragile Melodien, die sich um eine zähe, biegsame Grund-Idee winden. Und bevor der Melodie der Atem ausgeht setzt die Sängerin auf die Stille als Duettpartnerin.</p>
<p>Camille setzt konsequent auf ihre Stimme. Von sphärisch bis locker-lässig-popig, und immer selbstsicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Amira &#8211; Amulette</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Interpretationen von Amira und Bojan befreien diese Lieder von jeglichem geografischen oder historischen Ballast und machen daraus Melodien, die nur sich selber genügen - und das schaffen sie wunderbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der dritten Produktion setzt die Sängerin aus Sarajewo ihre Lieder in ein jazziges Umfeld. Sie hat in <a href="http://www.bojanz.com/bio.html" target="_blank">Bojan Zulfikarpašić </a>einen sehr aufmerksamen Arrangeur gefunden.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/amira-amulett.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9420" title="amira-amulett" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/amira-amulett-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Zemi me zemi, Oj ti momče ohrigjanče, Marjio deli bela kumrijo</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sevdalinka" target="_blank">Sevdah</a>, die melancholischen, sehsüchtigen Melodien aus dem Balkan sind das Liederbuch der Amira Medunjanin. Mit jeder Produktion verleiht sie den traditionellen Melodien aus Serbien, Bosnien, dem Kosovo oder der Republik Mazedonien ein neues musikalisches Kleid. Auf ihrem Erstling «Amira» begleiteten sie die Musiker der <a href="http://www.mostarsevdahreunion.com/" target="_blank">Mostar Sevdah Reunion</a>. Der Zweitling <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/amira-merima-kljuco-zumra/" target="_blank">«Zumra»</a> führte sie auf klangexperimentelle Wege mit der Akkordeonistin Merima Ključo. Für die aktuelle Produktion wählte sie ein Jazztrio mit Gästen.</p>
<p><span id="more-9417"></span>Für Arrangeur und Pianist <a href="http://www.bojanz.com/bio.html" target="_blank">Bojan Z</a> gehörten die Melodien der Balkanregion zur Grundnahrung, Hausmusik wurde gross geschrieben. Später dann Klassik und Jazz, und jetzt wieder die „alten“ Melodien, aber eben in welt-jazzigen Arrangements. Amira und Bojan greifen nicht in die Melodien ein, verändern die Zwischenspiele, die Umrahmungen. In den Piano-Soli dürfen die Strukturen aufbrechen. Bass, Perkussion und Piano finden immer wieder rechtzeitig zusammen, um die Sängerin in die nächste Strophe zu begleiten. Und Amira glänzt dort am besten, wo sie ihre Stimme nicht forciert, keine übertriebene Gefühlsdichte in die Melodien hineinlegt, nur einfach singt.</p>
<p>Die Interpretationen von Amira und Bojan befreien diese Lieder von jeglichem geografischen oder historischen Ballast und machen daraus Melodien, die nur sich selber genügen &#8211; und das schaffen sie wunderbar.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Ibrahim Maalouf &#8211; Diagnostic</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trompeter, Pianist und Komponist Maalouf schreddert die Musik-Kategorien zugunsten von Melodie und Sound. Er spielt mit den Musikstilen wie mit einem Kaleidoskop: gerade wenn man sich gerade eingehört hat - schwupps, ein neues Muster, ein neues Bild.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kriegt man den Begriff Weltmusik gleich in mindestens zwölf Facetten (weil zwölf Kompositionen) vorgelegt: Der Trompeter, Pianist und Komponist Maalouf schreddert die Musik-Kategorien zugunsten von Melodie und Sound.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/ibrahim-malouf-diagnostic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9187" title="ibrahim-malouf-diagnostic" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/ibrahim-malouf-diagnostic-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Will soon be a woman, Never serious, Beirut</em></p>
<p>Dreissig Jahre alt, hochdekoriert, und immer auf der Suche nach dem persönlichen Ton &#8211; das wäre in Kürze eine Beschreibung des Trompeters Maalouf. Als Flüchtling kam er vom Libanon nach Frankreich. Aber er war schon vorher ein Weltenbürger, denn bereits als Neunjähriger begleitete er als Duett-Partner seinen Vater, ebenfalls Trompeter, auf dessen Konzerttourneen. Wenn Maalouf nicht selber auf der Bühne steht, unterrichte er am Konservatorium, oder wird ins Studio eingeladen. <a href="http://www.globalsounds.info/2010/01/lhasa-the-living-road/" target="_blank">Lhasa</a>, <a href="http://www.vanessaparadis.net/disco_divinydille.html" target="_blank">Vanessa Paradis</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2010/06/yom-unue/" target="_blank">Yom</a>, <a href="http://www.sting.com/discography/index/ablum/albumId/365/tagName/Albums" target="_blank">Sting</a>, <a href="http://www.myspace.com/vdelerm" target="_blank">Vincent Delerm</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/09/smadj-selin/" target="_blank">Smadj</a>: die Liste der Musiker, für die Maalouf im Studio oder als Bandmitglied arbeitete, ist lang &#8211; und sprengt alle Genre-Grenzen.</p>
<p><span id="more-9183"></span>So auch auf dieser CD: Da mischen sich Klezmertöne mit chinesischen Melodiebögen, Balkan-Brassgrooves mit R&amp;B-Gitarrenriffs, lyrische Klänge treffen auf Heavy Metal Arrangements &#8211; und alles in Cinemascope. Arabische Viertelton-Melodien auf der Trompete? Kein Problem, sein Vater hat eine Trompete konstruiert die eine solche Technik ermöglicht. Und zwischendurch eine klassische Etude auf dem Piano &#8211; alles ist da. Und das ist vielleicht der Wermutstropfen: weil alles in allem aufgeht, bleibt wenig haften. Ausser der Gesamteindruck. Diese Musik will nicht definiert werden, ist einfach Musik, Klangbild.</p>
<p>Maalouf spielt mit den Musikstilen wie mit einem Kaleidoskop: überraschende Kombinationen, ungehört, frech, kontrastierend. Und wenn man sich gerade eingehört hat &#8211; schwupps, ein neues Muster, ein neues Bild.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Bratsch &#8211; Urban Bratsch</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bratsch sind noch poetischer geworden und klang-malen ihre Lieder. Nichts für Schnell-Anhörer - diese Lieder öffnen sich nur durch mehrmaliges Hinhören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon 25 Jahre lang zusammen rund um die Welt unterwegs ist und immer noch etwas zu singen und zu spielen hat, hat definitiv Einiges richtig gemacht.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/bratsch-urbanbratsch.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9122" title="bratsch-urbanbratsch" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/bratsch-urbanbratsch-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Scétate, Malakoff, Pharizm</em></p>
<p>Es ist in den letzten Jahren etwas stiller um die Gypsy-Jazz-Weltenwanderer-Band geworden. Nicht weil ihnen die Ideen ausgegangen sind, Orpheus bewahre. Aber sie sind zur Zeit ebenfalls in einem Poesie-Musik-Projekt engagiert: <a href="http://www.bratsch.com/Urban/OMA.htm" target="_blank">«Orient mon Amour»</a> mit irakischen Gedichten und Musikern von Armenien bis in den Magreb. Bratsch haben nun mit ihrem aktuellen Album nicht gerade ein Konzeptalbum eingespielt, aber die Songs um ein Grossthema gruppiert: Erlebnisse aus dem Leben in den Städten, oder Reiseerinnerungen aus Grossstädten.</p>
<p><span id="more-9119"></span>Die Grundzutaten sind &#8211; wie in jeder Küche mit Renommee &#8211; dieselben geblieben: Gypsy-Swing, Balkantakte, Chanson, Klezmermelodien und die Freiheiten der Improvisation. Doch dann schleichen sich neue Töne ein: Hier ein Sprechgesang, ansprechend gegen die Oberschicht-Ratten, und gleichzeitig ein Aufruf zur Selbstbestimmung. Eine Brechtanleihe: Die Seeräuberjenny singt als alte Frau. Eine bulgarische Melodie verirrt sich in eine kleine Vorstadtgasse, eine neapolitanische Serenade, eine Verbeugung vor zwei pfeifenden Grossonkeln, das Wuseln von Mensch und Verkehr in New Yorks Gassen am Morgen früh, eine Liebeslied aus Burkina Faso &#8211; ein musikalisches Kaleidoskop.</p>
<p>Bratsch sind Poeten und klang-malen ihre Lieder. Nichts für Schnell-Anhörer &#8211; diese Lieder öffnen sich nur durch mehrmaliges Hinhören.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Hotel Palindrone &#8211; Jodulator</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/08/hotel-palindrone-jodulator/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es darum geht die Folk- und Volksmusik neu zu interpretieren sind Hotel Palindrone geradezu grinsend hemmungslos. Für jene, welche die Scheuklappen in Sachen Tradition und Folkmusik schon längst weggelegt haben, ist diese CD eine Frischzellenkur - und für die Anderen wäre dieses Album ein spassiger Weg zur Horizonterweiterung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Österreicher ticken einfach etwas anders als andere Europäer. Wenn es darum geht die Folk- und Volksmusik neu zu interpretieren sind sie manchmal geradezu grinsend hemmungslos.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/hotel-palidrone-jodulator.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8666" title="hotel-palidrone-jodulator" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/08/hotel-palidrone-jodulator-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Jodulator 3000, Alpine Muineira &amp; Matavenero, Mei Vota is a Weber</em></p>
<p>Die Vier, die sich als Hotel verkleiden und keines sind, legen mit «Jodulator»  ihre 4 CD vor. Aber das sagt ja kaum was. Ausser, dass sie schon einige Jährchen zusammen musizieren. Dann das etwas wuchernde  Instrumentarium: Klarinette, Dudelsäcke, Maultrommeln, Mandola, E-Bass, Saxophon, Geige, Drehleier, Nyckelharpa &#8211; und dazu wird gesungen und gejodelt. Nun ist den modernen Alpenmusikanten die Starre und Engheit der verwalteten Volksmusik schon seit langem Grund für Unerhörtes. Und dort beginnt das Abenteuer.</p>
<p><span id="more-8662"></span>Wenn Roboter jodeln oder Joseph Haydn eins auf’s Maul getrommelt kriegt, wenn Pop-Klassiker mit einem schottischen Tanz verbandelt werden, wenn Mittelalter auf Gegenwart trifft, dann ist es den Musikern am wohlsten. Nur ja nichts unversucht lassen! Zum Stärksten auf diesem Album gehören die Jodel-Nummern, die mal der Tradition entfremdet werden (Juutz &amp; Rongger, Dance the Steirer), oder in die Zukunft zeigen (Jodulator 3000). An Virtuosität mangelt es den Vier ganz sicher nicht, auch nicht an erfrischender Frechheit. Warum bin ich dann nicht restlos begeistert? Weil nicht durchgehend und konsequent mit den alten Songstrukturen gebrochen wurde?</p>
<p>Für jene, welche die Scheuklappen in Sachen Tradition und Folkmusik schon längst weggelegt haben, ist diese CD eine Frischzellenkur &#8211; und für die Anderen wäre dieses Album ein spassiger Weg zur Horizonterweiterung.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Imperial Tiger Orchestra &#8211; Mercato</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2011/07/imperial-tiger-orchestra-mercato/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich ein junger Genfer Trompeter in die Skalen und Grooves der goldenen Jazz- und Soul-Zeit der 70er Jahre in Addis Abeba verliebt und mit dieser Liebe noch ein paar Kollegen ansteckt, kann es passieren, dass auch in der Schweiz Tiger geboren werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich ein junger Genfer Trompeter in die Skalen und Grooves der goldenen Jazz- und Soul-Zeit von Addis Abeba verliebt und mit dieser Liebe noch ein paar Kollegen ansteckt, kann es passieren, dass auch in der Schweiz Tiger geboren werden.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/imperial-tiger-orchestra-mercato.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8334" title="imperial-tiger-orchestra-mercato" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/imperial-tiger-orchestra-mercato-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Lale Lale, Anchi Bale Game, Demamaye</em></p>
<p>Hinter dem Projekt steht Raphaël Anker. Als Ende des letzten Jahrhunderts die Aufnahmen der wichtigsten Labels der Blütezeit der äthiopischen Soul- und Jazz-Aera in der Serie <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89thiopiques_%28musique%29" target="_blank">«Les Ethiopiques»</a> auch in Europa erschienen, trafen sie beim jungen Genfer Trompeter auf offene Ohren. Seine Mitstreiter stammen aus ganz unterschiedlichen musikalischen Schulen, treffen sich aber auf den hypnotischen Beats und in jazziger Improvisation. <a href="http://www.myspace.com/mulatuastatke" target="_blank">Mulatu Astatke</a> oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Getatchew_Mekurya" target="_blank">Gétatchèw Mèkurya</a> standen wohl Pate beim Finden des Bandsounds.</p>
<p><span id="more-8329"></span>Die Nummern sind alle dem äthiopischen Liederbuch entnommen. Ehemalige Hits von Grössen wie <a href="http://www.globalsounds.info/2009/12/mahmoud-ahmed-soul-of-addis/" target="_blank">Mahmoud Ahmed</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RqrV15g4n1M" target="_blank">Martha Ashagani</a> erleben als Instrumental-Versionen einen neuen Frühling. Nur gerade eine Nummer wird mit der Stimme von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=otwPjakkKt8" target="_blank">Bethelem Dagnachew</a> verziert. Die Songs entwickeln ihren Zauber erst bei mehrmaligem Anhören. Die Aufnahmen versuchen die Schubkraft der Live-Konzerte der Truppe auf Silberling zu bannen, was nicht immer der Fall ist.  Und trotzdem so gut ankommt, dass das renommierte Fachblatt <a href="http://www.frootsmag.com/" target="_blank">«fRoots»</a> die Scheibe in ihre Bestenliste des Monats Juni 2011 aufnahm!</p>
<p>Die Scheibe ist gut &#8211; aber die Live-Konzerte legen da noch einen kräftigen Zacken zu. Unbedingt auf der Bühne erleben, z.B. am <a href="http://www.globalsounds.info/2011/07/podring-in-biel-bienne-bis-16-juli/" target="_blank">Pod&#8217;Ring Festival in Biel</a>.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Yom &amp; The Wonder Rabbies &#8211; With Love</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 20:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Klezmer]]></category>
		<category><![CDATA[Yom]]></category>

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		<description><![CDATA[Da macht der selbsternannte Neue König des Klezmer, Yom, aber ganz ungewohnte Türen auf. Mal pumpt der Bass und donnert das Schlagzeug, mal blubbern die Synthesizer. Und doch findet die Klarinette immer wieder Momente, in denen sie träumen, schmeicheln und plaudern kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da macht der selbsternannte Neue König des Klezmer, Yom, aber ganz ungewohnte Türen auf. Mal pumpt der Bass und donnert das Schlagzeug, mal blubbern die Synthesizer. Und doch findet die Klarinette immer wieder Momente, in denen sie träumen, schmeicheln und plaudern kann.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/yom-and-the-wonderrabbis-with-love.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7857" title="yom-and-the-wonderrabbis-with-love" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/yom-and-the-wonderrabbis-with-love-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Highway to Constantinople, Saving The World Is Easy, With Love</em></p>
<p>Die dritte Produktion des Klezmer-Klarinettisten ist eine Achterbahnfahrt, die gleich mal mit den lautesten Tönen des gesamten Albums losdonnert &#8211; «Picnic in Tchernobyl», das darf nicht leise sei. Und er gesteht mit diesem Album auch seine Liebe zu den Superhelden der Action- und Marvel-Generation, allen voran zu Superman. Wünscht sich, dass eine Melodie manchmal wie eine Superkraft wirken, alles wieder gerade biegen könnte.. Seine Melodien wirken aber viel öfter mit dem Charme eines Zorro &#8211; auch nicht schlecht!</p>
<p><span id="more-7851"></span>Neben den rockigen Tönen baut Yom Songs, die wie Filmsoundtracks wirken. Aus einem Titel wie «Saving The World Is Easy», einer schmelzenden Melodie, und Synthesizerklängen wie aus einem alten Lelouch-Film entwickelt sich eine Liebesszene mit Weichzeichner-Effekt. Auch andere Songs tragen Titel, die sich deutlich auf Filme beziehen: «With Love», für einmal ohne «from Russia», und «Once upon a time», egal wo. Das Trio der Wunderrabbiner trägt den Klezmerkönig durch Wind, Zorn und Sturm und verschafft ihm in nachdenklichen Momenten oder beim Besuch seiner Herzdame die nötige Abgeschiedenheit.</p>
<p>Yom erzählt mit seiner Klarinette Geschichten aus Soundlandschaften die jeder kennt, aber niemand betreten kann. Ausser vielleicht im Traum.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Paolo Fresu, A Filetta, Daniele di Bonaventura &#8211; Mistico Mediterraneo</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 15:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[A Filetta]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Fresu]]></category>
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		<description><![CDATA[Die äusserst flexiblen Chorstimmen von A Filetta werden vom Trompeter und Klangbauer Fresu zu intensiver Ton-Malerei verführt. Eine Klangwelt, in der sich auch Bandeonist Bonaventura sehr wohl fühlt. Da tè à mè, Le Lac, Gloria Sie kommen aus unterschiedlichen musikalischen Welten, sind aber alles ausgewiesene Teamplayer, und liessen dieses Projekt über die Jahre reifen. Liest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die äusserst flexiblen Chorstimmen von A Filetta werden vom Trompeter und Klangbauer Fresu zu intensiver Ton-Malerei verführt. Eine Klangwelt, in der sich auch Bandeonist Bonaventura sehr wohl fühlt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/paolo-fresu-a-filetta-d-buonaventura-mistico-mediterraneo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7766" title="paolo-fresu-a-filetta-d-buonaventura-mistico-mediterraneo" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/05/paolo-fresu-a-filetta-d-buonaventura-mistico-mediterraneo-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><em>Da tè à mè, Le Lac, Gloria</em></p>
<p>Sie kommen aus unterschiedlichen musikalischen Welten, sind aber alles ausgewiesene Teamplayer, und liessen dieses Projekt über die Jahre reifen. Liest man die jeweiligen Biografien, so tauchen bei allen sämtliche Genre-Beschreibungen auf, von Klassik bis Traditional, von Weltmusik über Tango bis Jazz.<a href="http://www.paolofresu.it/" target="_blank"> Paolo Fresu</a> und <a href="http://www.danieledibonaventura.com/home.php" target="_blank">Daniele di Bonaventura</a> werden eher dem Jazz zugeordnet, und <a href="http://www.globalsounds.info/2009/07/a-filetta-polyphone-gesange-aus-korsika/">A Filetta </a>haben den Begriff der korsischen Polyphonie schon längst in sämtliche Richtungen ausgeweitet.</p>
<p><span id="more-7760"></span>Mehrheitlich stehen die Stimmen im Vordergrund. Trompete und Bandoneon umgarnen den Chor, ziehen ihn mal bis fast in skat-artige Rhythmen, legen ihm Klangteppiche aus Minimal-Music-Elementen oder zeichnen fast barocke Verzierungen. Wer dieses Programm einmal live gesehen hat weiss, wie aufmerksam die Musiker auf einander eingehen, einander folgen. Auch wenn die Musik voll durchkomponiert ist, hat es genügend offene Räume in denen zuhören, spielen und improvisieren angesagt sind. Um diese intime und klangreiche Musik einzufangen brauchte es eine Klangphilosophie, wie sie das <a href="http://www.ecmrecords.com/Startseite/startseite.php" target="_blank">Label ECM</a> von Manfred Eicher seit Jahrzehnten in höchster Präzision pflegt.</p>
<p>Die Lieder sind Erzählung und Erinnerung, Ahnung und Legende, entstanden an den Küsten des Mittelmeers. Sie erzählen in schwebenden Bildern vom Entstehen und Vergehen. Mal rollt leise das Meer ans Ufer, mal tönen hoffnungsvolle und gläubige Chöre aus einer nahen Kirche, dann wieder nur Melancholie und Sehnsucht.</p>
<p>Live zu erleben am Freitag, 6.5.2011 in der Pfarrkirche Peter und Paul im Rahmen der <a href="http://www.stansermusiktage.ch/" target="_blank">Stanser Musiktage</a>!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Kálmán Balogh &#8211; Délibáb Mirage</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 10:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Kalman Balogh]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Meister des grossen ungarischen Konzertzymbals führt seine Gipsy Cimbalom Band in unterschiedliche jazzige Gefilde, ohne aber die Herkunft seiner Melodien zu vergessen. Sobri, Elindultam, Dunáról Balogh ist der unbestrittene Meister des Zymbals. Dass er in Ungarn aufwuchs mag vielleicht ein Grund sein, wieso sich in seiner Musik die Genregrenzen auflösen. Schliesslich haben sich klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Meister des grossen ungarischen Konzertzymbals führt seine Gipsy Cimbalom Band in unterschiedliche jazzige Gefilde, ohne aber die Herkunft seiner Melodien zu vergessen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/01/balogh-kalman-gipsy-cimbalom-band-elibab-mirage.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7574" title="balogh-kalman-gipsy-cimbalom-band-elibab-mirage" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/01/balogh-kalman-gipsy-cimbalom-band-elibab-mirage-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Sobri, Elindultam, Dunáról</em></p>
<p>Balogh ist der unbestrittene Meister des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zymbal" target="_blank">Zymbals</a>. Dass er in Ungarn aufwuchs mag vielleicht ein Grund sein, wieso sich in seiner Musik die Genregrenzen auflösen. Schliesslich haben sich klassische Komponisten wie Liszt, Brahms oder Bartok schon in verschiedenen Zeitepochen von den ungarischen Tänzen und Melodien inspirieren lassen. Umgekehrt führen auch heute Gypsy-Truppen klassische Kompositionen in ihrem Repertoire. So gesehen ist es nur logisch, dass Balogh seine Musik in jazzige Strukturen verlängert.</p>
<p><span id="more-7571"></span>Die Gipsy Cimbalom Band von Balogh ist ein unglaublich vielklingender Klangkörper. Die Lieder und Instrumentalnummern sind nicht einfach &#8220;aus Volksmelodie mach Jazz&#8221; Arrangements. Sie leben gleichzeitig in beiden Welten. Balogh holt sich seine Rhythmen und Harmonien aus der gesamten Balkanregion, und verknüpft sie mit Arrangements aus verschiedenen Jazz-Epochen. Da ist französischer Swing drin, amerikanische Arrangement-Ideen zwischen Swing und Bebop, oder Ethno-Jazz wie er in Skandinavien gepflegt wird. Balogh hat diverse SängerInnen eingeladen, die ihrerseits die Klangfülle noch weiter ausdehnen. Ein überraschender  Klangspaziergang.</p>
<p>Mal träumerisch-erzählend, mal groovig und rhythmisch vertrackt ist dieses Album ein Grenzgänger zwischen Tradition und Jazz.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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