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	<title>globalsounds.info &#187; Kanada</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Kanada</title>
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		<title>Kiran Ahluwalia &#8211; Aam Zameen: Common Ground</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Indo-Kanadierin hat sich mit diesem Album einen langen Traum erfüllt: Sie holte die Wüstenrocker von Tinariwen und Terakaft ins Studio und experimentierte &#8211; erfolgreich. Mustt Mustt, Rabba Ru, MataDJem Kiran Ahluwalia hat sich mit ihren Songs im Stil der Ghasel-Tradition, eingepackt in westliche Arrangements, einen Platz als Kulturvermittlerin ersungen. Dass sie nun ihre Stilvielfalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Indo-Kanadierin hat sich mit diesem Album einen langen Traum erfüllt: Sie holte die Wüstenrocker von Tinariwen und Terakaft ins Studio und experimentierte &#8211; erfolgreich.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/kiran-aluhwahlia-aam-zameen-common-ground.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9311" title="kiran-aluhwahlia-aam-zameen-common-ground" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/kiran-aluhwahlia-aam-zameen-common-ground-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Mustt Mustt, Rabba Ru, MataDJem</em></p>
<p>Kiran Ahluwalia hat sich mit ihren Songs im Stil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghasel" target="_blank">Ghasel</a>-Tradition, eingepackt in westliche Arrangements, einen Platz als Kulturvermittlerin ersungen. Dass sie nun ihre Stilvielfalt gleichzeitig nach Pakistan und in die Sahara ausdehnt hat mit einem Konzerterlebnis zu tun: Sie sah vor einigen Jahren per Zufall Tinariwen bei einem Konzert in Toronto und war von der Direktheit ihrer Musik fasziniert. Der effektive Kontakt und ein Teil der Produktion kam dank den Verbindungen von Justin Adams zustande.</p>
<p>Mustt Mustt, der Sufi-Klassiker den der grosse <a href="http://www.globalsounds.info/2010/04/nusrat-fateh-ali-khan-mustt-mustt/" target="_blank">Nusrat Fateh Ali Khan</a> bereits rund um die Welt getragen hat, ist denn auch ein Glücksgriff für die Zusammenarbeit Ahluwalia und Tinariwen. Für die Zusammenarbeit mit Terakaft griff Ahluwalia auf ein Lied von Tinariwen zurück, und ergänzte es mit einem Gedicht von Punjabs berühmtester Poetin, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amrita_Pritam" target="_blank">Amrita Pritam</a>. Dort, wo sich die so unterschiedlichen Soundwelten aus der Sahara und dem indisch-persischen Raum die Balance halten, hat das Album seine starken Seiten. Einige der anderen Songs entwickeln nicht denselben Sog und wirken oft zu aufgesetzt, leben weniger aus sich selbst heraus.</p>
<p>Wo sich die Klangwelten aus dem Punjab und der Sahara treffen hat diese Produktion einige Glücksmomente.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Martha Wainwright &#8211; Piaf Record</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine neue Interpretation muss sich immer mit dem Original messen &#8211; Martha Wainwright braucht den musikalischen Vergleich mit der Originalinterpretin, Edith Piaf, nicht zu fürchten. Neben Essen und Kleidung gehörte wohl die Musik zur Grundausstattung des Wainwrightschen Haushalts: Vater Loudon Wainwright III machte sich einen Namen als Singer-Songwriter und Schauspieler, Mutter Kate stammt aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/02/martha-wainwright-piaf-record.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4616" title="martha-wainwright-piaf-record" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/02/martha-wainwright-piaf-record-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Eine neue Interpretation muss sich immer mit dem Original messen &#8211; Martha Wainwright braucht den musikalischen Vergleich mit der Originalinterpretin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Piaf">Edith Piaf</a>, nicht zu fürchten.</p>
<p>Neben Essen und Kleidung gehörte wohl die Musik zur Grundausstattung des Wainwrightschen Haushalts: Vater <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loudon_Wainwright_III">Loudon Wainwright III</a> machte sich einen Namen als Singer-Songwriter und Schauspieler, Mutter <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kate_McGarrigle">Kate</a> stammt aus der Folk-Musikerdynastie der McGarrigle. Nicht erstaunlich deshalb, dass sowohl Martha wie auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rufus_Wainwright">Bruder Rufus</a> Musiker wurden. Die Songs der Piaf gehörten für Martha zu den frühesten musikalischen Erinnerungen. Auf der eigenen <a href="http://www.marthawainwright.com/">Homepage</a> erzählt sie von der Nähe zu Piaf:</p>
<p><span id="more-4611"></span></p>
<blockquote><p>There are certain things about her that I have always been influenced by. The emotive sensibility of her voice. She&#8217;s an incredibly emotional singer and I&#8217;ve always been an incredibly emotional singer and pained singer.</p></blockquote>
<p>Martha macht auf diesem Album eigentlich alles richtig: Sie wählt jene Songs aus dem Repertoire der Piaf, die nicht zu stark mit der Person verhängt sind, also kein «Milord», «Je ne regrette rien» oder «La vie en rose». Dafür «Adieu mon Coeur» oder «L’Accordéoniste». Sie hat die Songs in einer Live-Atmosphäre im Dixon Place Theatre New York vor Publikum aufgenommen. Und doch ist es kein Live-Album, bei dem sich das Publikum mitfeiert &#8211; hier gehört die Aufmerksamkeit der Sängerin, und der Aufnahme. Die Intensität und das Können von Martha und ihrer Musiker ist so gross, dass sich <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/Eine-grossmaeulige-Frische-die-dem-Original-bald-einmal-abhanden-kam/story/18390501">Simone Meier im Tages-Anzeiger</a> sogar dazu hinreissen liess, Martha als die bessere Piaf zu bezeichnen.</p>
<p>Der volle Titel der Produktion ist «Sans Fusils, Ni Souliers, à Paris: Martha Wainrights Piaf Record» &#8211; es ist eine der ehrlichsten Aneignungen eines fremden Repertoires, die ich je hörte.</p>
<ul>
<li>Adieu Mon Coeur </li>
<li>L’Accordéoniste </li>
<li>C’est Toujours La Meme Historie </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Lhasa &#8211; The Living Road</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 03:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2003]]></category>
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		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star. Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/lhasa-living-road.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4438" title="lhasa-living-road" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/01/lhasa-living-road-200x200.jpg" alt="lhasa-living-road" width="200" height="200" /></a>Mit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star.</p>
<p>Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und ganz Nordamerika, als Erwachsene zwischen Kanada und Europa, als Künstlerin zwischen der Malerei und der Musik. Sie bearbeitete, was immer Bildhaftes sich in ihrer Existenz einnistete. Dabei spielte die Stimmung eine grössere Rolle, als der Stil oder die Sprache. Am 1. Januar 2010 verlor sie in ihrer Wahlheimat Montreal ihren Kampf gegen den Krebs.</p>
<p><span id="more-4434"></span>Die Songs dieses zweiten Albums schrieb sie in Europa, in Frankreich. Und so erstaunte es nicht, wenn nach dem ganz in Spanisch gesungenen Erstling «La Llorona» jetzt auch Lieder in Englisch oder Französisch ihren Weg ins Repertoire fanden. Die Instrumentierung ist unaufdringlich, leise, sehnsüchtig. Die Stimme zählt, die manchmal mehr haucht als singt. Lhasa war keine Sängerin für das Fest, sondern eine Begleiterin von Träumereien, der Melancholie und des Sehnens.</p>
<p>Die erste Strophe von «La Frontera» lautet:</p>
<blockquote><p>Today I return to the border<br />
I have to cross over again<br />
It’s the wind that commands me<br />
And pushes me to the border<br />
And erases the path<br />
Which disappears behind.</p></blockquote>
<ul>
<li>La Marée Haute </li>
<li>Anywhere on this road  </li>
<li>La Frontera </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Zachary Richard &#8211; Travailler&#8230; Anthologie 1976 &#8211; 1999</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Cajun]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[USA Louisiana]]></category>
		<category><![CDATA[Zachary Richard]]></category>

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		<description><![CDATA[Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert. Zachary Richard ist Cajun mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2592" title="zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99.jpg" alt="zachary-Richard-travailer...anthologie-76-99" width="200" height="200" /></a>Zack folgt keinem Karriereplan, sondern seinen Musen und Dämonen. Das Hadern mit sich und der Welt hat uns einige wunderschöne Klassiker beschert.</p>
<p>Zachary Richard ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajun">Cajun</a> mit Herz und Seele. Wenn er von seiner von seinem Louisiana erzählt, dann ist es das französisch sprechende Louisiana, wo Akkordeon, Gitarre und Geige das Tanzbein zum schwingen bringen. Aber in dieser Sammlung entdeckt man auch einen Musiker, der sich am Blues, am Rock, und an der Kirchenmusik geschliffen hat. Seine ersten ERfolge feierte er nicht in der eigenen, sondern in der selbstgewählten Heimat Montreal, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qu%C3%A9bec">Québec</a>, dem französisch sprechenden Teil von Kanada.</p>
<p><span id="more-2588"></span>Ein weiterer wichtiger Stand- und Produktionsort ist Frankreich. Zwischen diesen drei Destinationen pendelt er hin und her, zwischen New Orleans, Montreal und Paris entsteht ein umfangreiches Songbook in Französisch und Englisch. Man kann sich fragen, ob Zachary Richard vor sich selber flüchtete oder konsequent auf sich zu marschierte. Auf jeden Fall hat dieser Unzufriedene einen eigenen Liederkosmos geschaffen. Wer von ihm nur die Cajun-Klassiker «Travailer, c’est trop dur» oder «Bon temps rouler» kennt, darf sich mit dieser Sammlung auch auf rockige Grooves wie «Snake Bite Love», «No French no More», und Balladen wie «Les ailles des hirondelles» oder «La ballade de Jean Batailleur» freuen.</p>
<p>Diese Doppel-CD ist nicht einfach eine Best-of-Sammlung &#8211; dazu hat er bei der Zusammenstellung zu viele Kanten drin gelassen &#8211; sondern die Wegbeschreibung eines Musikerlebens zwischen den Kulturen. Und: hier wird nur die erste Hälfte des Weges beschreiben. An der zweiten schreibt Zack noch. Gut so.</p>
<ul>
<li>Travailler c’est trop dur </li>
<li>No French, no more </li>
<li>La ballade de Jean Batailleur </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Lhasa &#8211; Lhasa</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie beeilt sich nicht, die Sängerin/Songschreiberin aus Kanada. Weder in ihren Songs, noch mit der Produktion ihrer Werke. Die Songs von Lhasa de Sela wuchsen bisher auf den kulturellen Grenzlinien zwischen der englischen, der französischen und der spanischen Kultur. Genauer: in jenen Regionen, wo sich diese Kulturen überschneiden &#8211; Mexiko, USA und Kanada. Waren die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/04/lhasa-lhasa.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1938" title="lhasa-lhasa" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/04/lhasa-lhasa.jpg" alt="lhasa-lhasa" width="200" height="200" /></a>Sie beeilt sich nicht, die Sängerin/Songschreiberin aus Kanada. Weder in ihren Songs, noch mit der Produktion ihrer Werke.</p>
<p>Die Songs von Lhasa de Sela wuchsen bisher auf den kulturellen Grenzlinien zwischen der englischen, der französischen und der spanischen Kultur. Genauer: in jenen Regionen, wo sich diese Kulturen überschneiden &#8211; Mexiko, USA und Kanada. Waren die letzten Alben gut instrumentiert, die Arrangements für die Aussagen der Lieder mitverantwortlich, so pinseln Pedal Steel Gitarre, Harfe oder ein einsames Piano jetzt mehr musikalische Atmosphären. Die Stimme steht im Vordergrund und trägt die Songs fast alleine.</p>
<p><span id="more-1935"></span>Das aktuelle Album &#8211; sechs Jahre nach «The Living Road» entstanden &#8211; ist ganz in englischer Sprache gesungen. Die Songs sind gleichzeitig ätherischer und geerdeter geworden. In Walzertakten, Country-Harmonien oder Lonely-Bar-Atmosphäre kommen die Melodien daher. Altmodisch aufgenommen &#8211; analoge Technik und grösstenteils live eingespielt &#8211; wirken die Lieder wie Erinnerungen aus einem alten Fotoalbum. Jedes Foto erzählt mehr als bloss eine einzelne Geschichte. Und diese Geschichten wollen inszeniert sein &#8211; das braucht Zeit, und eine etwas empfindsame Seele.</p>
<p>Mehr noch als bei den älteren Produktion wird sich die Hörerin entscheiden müssen: Will ich mich diesen zerbrechlichen Seelenzuständen, diesen skurrilen Bilder- und Soundwelten aussetzen? Bloss anhören reicht nicht, um die Songs zu entschlüsseln.</p>
<ul>
<li>Love came here </li>
<li>Fool&#8217;s Gold </li>
<li>The Lonely Spider </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>The Duhks &#8211; Fast Paced World</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 15:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[Bluegrass]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[The Duhks]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder hat eine Lieblings-Radiosendung. Es könnte sein, dass The Duhks ihre Lieblingssendung werden &#8211; denn sie bieten einen ganzen Kosmos von Songs und Stilen. Ihr offizielles Label in den Gestellen und Datenbanken ist «Folk». Das ist etwas gar kurz gegriffen. Oder es würde höchstens die Instrumentierung des Quintetts beschreiben: Gitarren, Banjo, Perkussion, Mandoline &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/dukhs-fast-paced-world.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-956" title="dukhs-fast-paced-world" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/dukhs-fast-paced-world.jpg" alt="dukhs-fast-paced-world" width="200" height="200" /></a>Jeder hat eine Lieblings-Radiosendung. Es könnte sein, dass The Duhks ihre Lieblingssendung werden &#8211; denn sie bieten einen ganzen Kosmos von Songs und Stilen.</p>
<p>Ihr offizielles Label in den Gestellen und Datenbanken ist «Folk». Das ist etwas gar kurz gegriffen. Oder es würde höchstens die Instrumentierung des Quintetts beschreiben: Gitarren, Banjo, Perkussion, Mandoline &#8211; und viele Stimmen. Als Folk könnte man auch eine Haltung der Band beschreiben, die da wäre: Lebe ökologisch bewusst, sorge dich um Nachhaltigkeit. Deshalb hat die Band auch gleich ihr eigenes Nachhaltigkeitsprojekt gestartet: <a href="http://www.greenduhks.com/">www..greenduhks.com. </a></p>
<p><span id="more-954"></span>Und musikalisch? Da steht eine R&#8217;b'B/Gospel-Nummer, wie sie ins Repertoire einer Mavis Staples passen könnte, neben einem Bluegrass-Chanson (Kanada ist zweisprachig!). Beim Arrangement von «The Fall» hat wohl Tom Waits Pate gestanden. Dann wird Carlinhos Browns «Magalenha» gecovert, drei Songs vorher wird zum Walzer geladen und drei Songs später gibt&#8217;s ein irisches Tänzchen. Stilmix als Richtschnur. Es ist wie eine Radiosendung aus jenen Tagen, als Musik noch auf Vinylscheiben gepresst und diese auf Plattenspielern abgespielt wurde. Apropos Radio: Einige Songs haben <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=94521079">die Duhks live bei Radio WXPN</a> in Philadelphia zu besten gegeben.</p>
<p>The Duhks sind Songschreiber erster Güte, und «Fast paced world» ein wunderbares Album, das abwechslungsreich, farbig und charmant ist &#8211; eine Produktion die gute Laune macht.</p>
<ul>
<li>Fast paced world </li>
<li>This Fall </li>
<li>95 south </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Kiran Ahluwalia &#8211; Wanderlust</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 13:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wanderweg aus Indien über Kanada nach Europa ist lang &#8211; darum erschien diese CD jenseits des Ozeans bereits 2007, bei uns in old Europe, begleitet mit einem neuen Coverbild, erst 2008. Kiran Ahluwalia hat ihre musikalischen Wurzeln in der Kunst des Ghasel, der Liebeslieder-Tradition aus dem kulturellen Grenzbereich zwischen Arabien und Indien. Sie nahm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/kiran-ahluwalia-wanderlust.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-817" title="kiran-ahluwalia-wanderlust" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/kiran-ahluwalia-wanderlust-200x200.jpg" alt="kiran-ahluwalia-wanderlust" width="200" height="200" /></a>Der Wanderweg aus Indien über Kanada nach Europa ist lang &#8211; darum erschien diese CD jenseits des Ozeans bereits 2007, bei uns in old Europe, begleitet mit einem neuen Coverbild, erst 2008.</p>
<p>Kiran Ahluwalia hat ihre musikalischen Wurzeln in der Kunst des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghasel">Ghasel</a>, der Liebeslieder-Tradition aus dem kulturellen Grenzbereich zwischen Arabien und Indien. Sie nahm diese Musik aus ihrer Heimat Indien mit und giesst sie in ihrer jetzigen Heimat, Kanada, in moderne Formen. Auf ihren Konzertreisen mit ihrem CD-Erstling, der ihren Namen trägt, kam sie in Portugal mit dem Fado in Kontakt. Eine Begegnung, die sich in zwei Songs auf der neuen CD niederschlug, in denen  sie von Musikern aus dem Umfeld von Mariza begleitet wird.</p>
<p><span id="more-814"></span>Beim ersten anhören könnte man Kiran als eine Cousine von Susheela Raman bezeichnen. Das ist aber zu einfach gestrickt: Raman kommt aus der Musiktradition des Südens, ihre Melodien sind mittlerweile sehr britisch, und sie setzt gerne auch mal Computertechnik ein. Ahluwalia und ihr Mann, Gitarrist und Produzent Rez Abbasi, bleiben der Ghasel-Tradition des Nordindiens treu, setzen auf akustische Instrumente, brauchen aber auch gerne Arrangements-Kniffe, die man aus den Bollywood-Soundtracks kennt. So gelingt der Brückenschlag zwischen den Kulturen leichter, auch wenn manchmal das eine oder andere harmonisch-supersüsse Zückerchen gestreut wird.</p>
<p>Mit Wanderlust hat Kirna Ahluwalia die indischen Ghasel-Melodien auf eine Reise in den Westen eingeladen &#8211; ein spannender Spaziergang.</p>
<ul>
<li>Jo Dil </li>
<li>Yakeenan </li>
<li>Tumba </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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