The Cambodian Space Project – 2011: A Space Odyssey

28. September 2011  
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Die Neuauflage einer bereits bekannten Mischung: kambodschanische Sängerin trifft Rockgitarristen, und in Phnom Penh wird ein neues Kapitel Khmer-Rock aufgeschlagen.

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Chom 10 Kae Theav, Tek Tum, Rom Chong Vat A Go Go

Julien Poulson kommt aus Tasmanien. Als Filmemacher hatte er Kambodscha schon mehrere Male bereist und sich ständig gefragt: Warum passiert neben Hochzeits-Musik und Karaoke nichts in diesem Land? Als er dann die Bar-Sängerin Srey Thy trifft ist die Grundidee zur Band geboren. Man will dort anknüpfen, wo Pol Pot und seine Roten Khmer Schergen 1975 das kulturelle Leben ausgerottet haben, beim Khmer-Rock. Eine ähnliche Geschichte kennt die jüngere Worldmusic-Szene ja bereits – von Dengue Fever.

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Dengue Fever – Sleepwalking through the Mekong

24. Juli 2009  
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dengue-fever-sleepwalking-thorugh-mekongEin lachender Roadmovie, gedreht in Kambodscha. Dengue Fever bringen die Khmer Songs in die Heimat zurück.

Dengue Fever spielen eine Mischung von kalifornischem Surf-Sound und Khmer-Rock der 60ziger und 70ziger Jahre. Ein Teil ihres Repertoires besteht aus Klassikern aus der gefeierten Rock’n’Roll-Ära in Kambodscha, aus der Zeit vor der brutalen Diktatur von Pol Pot. Selbst nach einem Viertel-Jahrhundert unter einem mörderischen Regime, das beinahe die gesamte kambodschanische Kultur vernichtete, sind die Songs dieser Ära noch immer in den Ohren und Herzen der Kambodschaner.

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Dengue Fever – Venus on Earth

12. Januar 2009  
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dengue-fever-venus-on-earthDengue Fever ist für einmal keine Krankheit, sondern ein musikalischer Virus: Khmer-Sängerin trifft auf Musiker mit langen Haaren und Bärten, die so tönen, als würde man in Los Angeles und San Franzisko immer noch Blumen im Haar tragen.

Hype ja, aber dass der momentane Erfolg reiner Zufall ist, ist sicher falsch. «Venus on Earth» ist das mittlerweile dritte Album der Band. Motor der Truppe sind Farfisa-Orgler  Ethan und Gitarrist Zac Holtzman. Beide kommen aus der Rock-Ecke, haben aber seit Jahren ihre Liebe zum Khmer-Rock der 50ziger und 60ziger Jahre gepflegt. Bass und Schlagzeug sind sämtlichen studiotechnischen Quantisierungen entgangen und rumpeln ohne Firlefanz. Und das Saxofon tönt mal nach Äthiopien, mal nach Psychedelik.

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