Transmundial – 2. Konzertnacht

15. November 2010  
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Funky, groovy und mit viel Charme und Leidenschaft ging der zweite Konzertabend des 1. Worldmusic Festivals in Zürich, Transmundial, über die Bühne.

«Ihr habt nach mir gefragt, ich bin gekommen» war eine Bühnenansage von Bonga. Und er kam mit einer sehr kompetenten Band und dem Charme eines Sängers, der schon fast alles gesehen hat. Selbst nach vierzig Jahren Bühnenkarriere musiziert Bonga aber nicht aus Routine, sondern aus Leidenschaft. Er liess das Publikum nicht gleich vom ersten Song weg tanzen, sondern baute sein Set geschickt auf. So geschickt, dass die Zugabe zwingend war.

Heimspiel

King Kora, gutgelaunt und spielfreudig, genossen sichtlich ihr Heimspiel. Das Gebläse stichelte in vertrackten Arrangements, die Grooves entwickelten Schub, das Publikum tanzte. Und wenn es mal nicht tanzte sondern sich unterhielt, hörte man oft: «Tolle Band, und sie kommen aus unserer Stadt!» Ja, die Zürcher können wirklich stolz sein auf diese Truppe. Wer den Gig verpasst hat, kann ab dem 21. November im Kino RiffRaff miterleben, wie die Band in Gambia auf abenteuerlicher Konzertreise unterwegs war. King Kora bringen ihren Konzert-Road-Movie «Kings of the Gambia» auf die grosse Leinwand.

Salsa picante

Kolumbien bietet nicht nur Cumbia oder Palenque. Aus Bogota kommt eine der schärfsten Salsabands der junge Generation, LA-33. Sie traten an mit dem Wunsch alle, und zwar sofort!!!, zu überzeugen, wie heiss ihre Musik ist. Und wie gerne sie spielen. Die Truppe ist eine Rhythmusmaschine, die ihre Arrangements haargenau auf den Punkt spielt. Nicht mit der Gnadenlosigkeit eines  Sequenzers, sondern mit der Leidenschaft und dem Elan einer Truppe, die die Welt erobern will. Das Publikum im Moods jedenfalls hatten sie bald im Sack.

Fazit des ersten Transmundial-Festivals: Auf Wiedersehen und -hören und -tanzen in einem Jahr!

King Kora – Mandingda

23. Juni 2009  
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king-Kora-MandingdaWie kriegen wir unsere Songs auf den Dancefloor? Diese Frage stellten sich King Kora vor gut drei Jahren. Die Antwort liegt als Silberling vor, und macht Freude.

Als Grossorchester mit scharf arrangiertem Gebläse hat sich King Kora in den vergangenen acht Jahren einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Die Fachblätter verliehen den bisherigen zwei Alben gute bis sehr gute Wertungen, die Konzertbesucher in Europa und Afrika schwärmen. Die Band hat zu einem Sound gefunden, der klar die Kora, das Königsinstrument, in die Mitte stellt. Darum herum aber wuselt und groovt es gehörig, die Bläsersätze kommen kompakt und funky daher. Das ging immer schon in die Beine.

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Von China nach Kamerun

12. Mai 2009  
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09-newsEinige Neuerscheinungen der letzten Tage im Überblick: Aterciopelados – Rio; Goran Bregović – Alkohol; Lhasa – Lhasa; Kari Bremnes – Ly; Deolinda – Canção ao lado; Blick Bassy – Léman; King Kora – Mandingda; Mamer – Eagle; Radiokijada – nuevos sonidos afro peruanos; Cissoko und Goetze – Sira.

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