Ska Cubano – Mambo Ska

23. August 2010  
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Jamaika-Ska mit einem definitiven Feeling für kubanischen Son, Mambo und Anverwandtes, getrieben von ein paar Angefressenen dies- und jenseits des Atlantiks: eine zündende Band.

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La Trova / Mambo Ska /Piel Canela

Es ist die dritte Scheibe dieser transatlantisch zusammen gewürfelten Band. Die Sound-Formel ist dieselbe geblieben: Scharfer Ska mit einem jamaikanischen Herzen, aber mit einem kubanischen Nervenkostüm und ebensolchen Stimmbändern. Das dritte Album baut auf die erprobten Stärken der Band: Vorwärts treibende Rhythmuscombo mit dem musikalischen Leiter Rey Crespo am Bass, ein punktgenaues Gebläse unter der Leitung von Megumi Mesaku, perlende, manchmal etwas schräge Tres und Gitarren, und überzeugende Frontleute.

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Buena Vista Social Club

18. August 2010  
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Mit diesem Album entdeckte die Welt erneut einen musikalischen Kontinent – und alles passierte wegen diversen Visa-Schwierigkeiten, ein paar Zufällen, einem amerikanischen Gitarristen und einem englischen Produzenten.

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Chan Chan / Dos Gardenias / Amor de Loca Juventud

Die Geschichte hinter diesem Projekt ist eine Aneinanderreihung von Zufällen. Nick Gold, Chef des World Circuit Labels, wollte eigentlich in Havanna kubanische und afrikanische Musiker für eine Aufnahme zusammenbringen. Die afrikanischen Musiker hatten aber Visa-Probleme, konnten nicht einreisen. In Havanna wartete bereits der amerikanische Gitarrist Ry Cooder. Und der ebenfalls eingeladene Juan de Marcos González, ehemals Leader von Sierra Maestra, stellte in jenen Wochen eine All Star Band der vergessenen Stars für sein Projekt «Afro Cuban All Stars» zusammen.

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Raúl Paz – Havanization

12. Mai 2010  
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Alles leicht verdreht: Obwohl Raúl 2008 aus Europa wieder in seine Heimat Kuba zurückkehrte legt er jetzt eine CD vor, die europäischer klingt als alle bisherigen Produktionen.

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Havanization / Carnaval (mit Camille) / Un Lugar

Erst veröffentlicht Raúl Paz fast jedes Jahr eine neue CD. Dann lässt er sich plötzlich viel Zeit, ganze drei Jahre für diese Scheibe. In dieser Zeit verlegte er seinen Wohnsitz von Paris wieder zurück nach Havanna. So sehr er ein Weltbürger ist, so sehr ist er eben auch gerne zuhause. Mehr davon kann in einem Videoclip bei Havana Cultura erfahren werden. Als brauche es einen erneuten Beweis, zeigt er mit diesem neuen Album, dass ihm der Platz zwischen den Stühlen, zwischen den Schubladen am besten gefällt.

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Sierra Maestra – Tibiri Tabara

13. März 2010  
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Diese Produktion legte einen der Grundsteine, auf dem später der Welterfolg des «Buena Vista Social Club» stehen konnte. Nick Gold hatte schon anfangs der 90ziger Jahre den richtigen Riecher.

Sierra Maestra ist eine Band, die sich dem kubanischen «Son» verschrieben hat. Für viele ist der Son Cubano der 20ziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Urform nicht nur der der kubanischen Musik. Der Son lebt im Rumba oder Mambo weiter, und im Moment ist gerade wieder mal ein Streit entbrannt, ob nun der Salsa als kubanischer Stil oder als amerikanische Musikentwicklung zu bezeichnen sei. Auf jeden Fall: Am Anfang stand immer der Son, und die Heimat des Son ist ein Bergrücken im Osten Kubas mit dem Namen Sierra Maestra.

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William Vivanco – El Mundo Esta Cambia’o

4. Januar 2010  
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william-vivanco-el-mundo-esta-cambia'oDer junge kubanische Singer/Songwriter spielt mit einer ganzen Reihe von Musikstilen: Son, Rumba und Cha-Cha-Cha sind ebenso in seinem Repertoire-Köcher, wie Reggae oder Samba.

Vivanco gehört zur jungen Garde der kubanischen Songwriter. Seine Stimme hat er im Chor geschult, seine Musik hat er sich „zusammengeklaut“. Oder wie er selber in einem Interview bei Havana-Cultura sagt: „Meine Musik habe ich von der Strasse.“ Das waren erst die Strassen seiner Heimatstadt Santiago, später Havanna. Dort machte er sich im Kreis der jungen Generation bald einen Namen als Texter und Songwriter, und wurde in diverse Projekte eingespannt.

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Gilles Peterson presents Havana Cultura

11. Dezember 2009  
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gilles-peterson-havana-culturaDie Doppel-CD hat drei Väter: den Journalisten und Sammler Gilles Peterson, den Jazzpianisten Roberto Fonseca und den Soundingenieur Vince Vella. Der eine sammelt Songs, der andere versammelt Musiker, der dritte sorgt für den Klang.

DJ, Radiomann und Soundsammler Gilles Peterson sucht mit Vorliebe jene musikalischen Zonen auf, in denen sich Jazz, Clubbing und eine klar erkennbare Musikkultur kreuzen. Er kann darauf zählen, dass er die verschiedenen Fäden einer Musiksszene nicht mühsam sammeln muss, sondern dass sie ihm in die Hand gegeben werden. Roberto Fonseca ist einer der zentralen Figuren in der jungen kubanischen Szene. Er ist Nachfolger von Rubén Gozález und Arrangeur im Netz des Buena Vista Social Clubs. Andererseits auch in HipHop-Kreisen ein gefragter Produzent, und als Jazzpianist mit eigener Band weltweit unterwegs.

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Buika & Chucho Valdés – El Ultimo Trago

6. November 2009  
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buika-&-chucho-valdes-el-ultimo-tragoDie Ausnahmestimme der neuen Flamenco-Szene, Buika, und der kubanische Meisterpianist Chucho Valdés interpretieren Lieder aus dem Songbook der mexikanischen Legende Chavela Vargas.

Initiant dieser Zusammenarbeit war der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Er hat die Songs der Vargas seit den 90ziger Jahre immer wieder in seine Filmen eingebracht. Im Frühling 2009 brachte er die neue Flamme des Flamenco, Concha Buika, und den Pianisten Chucho Valdés zusammen. Im April feierten sie den 90. Geburtstag der Vargas mit einem Live-Konzert in Havanna. Und anschliessend entstand in einer 11-stündigen Aufnahmesession diese Produktion. In einem Interview bei Mondomix erzählen die beiden von den Aufnahmen, und über die grosse Vargas.

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Diego El Cigala – Dos Lágrimas

6. Oktober 2009  
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el-cigala-dos-lagrimasDer Flamenco-Star hat in Kuba eine zweite musikalische Heimat gefunden. Was vor fünf Jahren wie ein Rausch begann ist zu einer tiefen Wahlverwandtschaft gewachsen.

Es ist ungerecht, aber unumgänglich, diese CD mit der Grammy-Produktion «Lagrimas Negras» zu vergleichen. Es ist wie eine Beziehung: Die Magie des Verliebens, die Entrücktheit der ersten Wochen voller Entdeckungen und Überraschungen, ist abgeklungen. Die gegenseitigen Gefühle haben sich vertieft, das Verständnis ist gewachsen, das Vertrauen ist stark geworden. Bezogen auf die Musik heisst das: die Sicherheit, aber auch die Verpflichtung zur Sorgfalt im Umgang mit den Liedern ist gewachsen.

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Maurice El Médioni meets Roberto Rodriguez – Descarga Oriental

23. September 2009  
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maurice-el-medioni---descarga-orientalHier treffen zwei musikalische Kosmopoliten aufeinander: Ein Algerier mit andalusischem Herzen in französischem Exil, und ein Kubaner in amerikanischem Exil.

Maurice El Médioni hat sich, als Folge seiner äusseren Lebensumstände, einen einzigartigen Piano- und Kompositions-Stil zugelegt: Die ersten französischen Chansons brachte er sich als kleiner Junge selber bei. Als dann die Amerikaner in seiner Heimatstadt Oran ihre Basis aufschlugen, lernte er Jazz, Rumba und Boogie kennen. Später kamen die andalusischen Einflüsse hinzu und schliesslich spielte er seine Rolle bei der Geburt der Raï-Musik. Sein Partner und Produzent dieses Projekts, Roberto Rodriguez,  wuchs im Exil in Miami auf, wählte später New York als Arbeitsort. Die Liste seiner Produktionen spiegelt sein Offenheit und Vielfalt: Ruben Blades, T-Bone Burnett, Randy Brecker, Paul Simon, John Zorn oder Marc Ribot figurieren darauf.

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Roberto Fonseca – Zamazu

9. Mai 2009  
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roberto-fonseca-zamazuRoberto Fonsecas neuste Produktion ist frischer, melodiöser Jazz. Aus den Kompositionen klingt die Erinnerung an die Grossen der kubanischen Musik – es ist auch eine Hommage an eine ganze Musikergeneration.

Als Pianist, und Arrangeur war Roberto Fonseca die letzen Jahre viel mit Ibrahim Ferrer auf Tour. Er wurde in Ferrers Orchester der Nachfolger von Pianolegende Ruben Gonzalez. Obwohl bereits bestens ausgewiesener Pianist habe er viel profitieren können von der Spieltechnik seines Vorgägners, sagte er kürzlich in einem Interview. Und auch die anderen Grössen wie Omara Portuondo, Chachaito Lopez oder Manuel Galban haben ihn entscheidend beeinflusst.

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