William Vivanco – El Mundo Esta Cambia’o

4. Januar 2010  
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william-vivanco-el-mundo-esta-cambia'oDer junge kubanische Singer/Songwriter spielt mit einer ganzen Reihe von Musikstilen: Son, Rumba und Cha-Cha-Cha sind ebenso in seinem Repertoire-Köcher, wie Reggae oder Samba.

Vivanco gehört zur jungen Garde der kubanischen Songwriter. Seine Stimme hat er im Chor geschult, seine Musik hat er sich „zusammengeklaut“. Oder wie er selber in einem Interview bei Havana-Cultura sagt: „Meine Musik habe ich von der Strasse.“ Das waren erst die Strassen seiner Heimatstadt Santiago, später Havanna. Dort machte er sich im Kreis der jungen Generation bald einen Namen als Texter und Songwriter, und wurde in diverse Projekte eingespannt.

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Gilles Peterson presents Havana Cultura

11. Dezember 2009  
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gilles-peterson-havana-culturaDie Doppel-CD hat drei Väter: den Journalisten und Sammler Gilles Peterson, den Jazzpianisten Roberto Fonseca und den Soundingenieur Vince Vella. Der eine sammelt Songs, der andere versammelt Musiker, der dritte sorgt für den Klang.

DJ, Radiomann und Soundsammler Gilles Peterson sucht mit Vorliebe jene musikalischen Zonen auf, in denen sich Jazz, Clubbing und eine klar erkennbare Musikkultur kreuzen. Er kann darauf zählen, dass er die verschiedenen Fäden einer Musiksszene nicht mühsam sammeln muss, sondern dass sie ihm in die Hand gegeben werden. Roberto Fonseca ist einer der zentralen Figuren in der jungen kubanischen Szene. Er ist Nachfolger von Rubén Gozález und Arrangeur im Netz des Buena Vista Social Clubs. Andererseits auch in HipHop-Kreisen ein gefragter Produzent, und als Jazzpianist mit eigener Band weltweit unterwegs.

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Buika & Chucho Valdés – El Ultimo Trago

6. November 2009  
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buika-&-chucho-valdes-el-ultimo-tragoDie Ausnahmestimme der neuen Flamenco-Szene, Buika, und der kubanische Meisterpianist Chucho Valdés interpretieren Lieder aus dem Songbook der mexikanischen Legende Chavela Vargas.

Initiant dieser Zusammenarbeit war der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Er hat die Songs der Vargas seit den 90ziger Jahre immer wieder in seine Filmen eingebracht. Im Frühling 2009 brachte er die neue Flamme des Flamenco, Concha Buika, und den Pianisten Chucho Valdés zusammen. Im April feierten sie den 90. Geburtstag der Vargas mit einem Live-Konzert in Havanna. Und anschliessend entstand in einer 11-stündigen Aufnahmesession diese Produktion. In einem Interview bei Mondomix erzählen die beiden von den Aufnahmen, und über die grosse Vargas.

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Diego El Cigala – Dos Lágrimas

6. Oktober 2009  
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el-cigala-dos-lagrimasDer Flamenco-Star hat in Kuba eine zweite musikalische Heimat gefunden. Was vor fünf Jahren wie ein Rausch begann ist zu einer tiefen Wahlverwandtschaft gewachsen.

Es ist ungerecht, aber unumgänglich, diese CD mit der Grammy-Produktion «Lagrimas Negras» zu vergleichen. Es ist wie eine Beziehung: Die Magie des Verliebens, die Entrücktheit der ersten Wochen voller Entdeckungen und Überraschungen, ist abgeklungen. Die gegenseitigen Gefühle haben sich vertieft, das Verständnis ist gewachsen, das Vertrauen ist stark geworden. Bezogen auf die Musik heisst das: die Sicherheit, aber auch die Verpflichtung zur Sorgfalt im Umgang mit den Liedern ist gewachsen.

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Maurice El Médioni meets Roberto Rodriguez – Descarga Oriental

23. September 2009  
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maurice-el-medioni---descarga-orientalHier treffen zwei musikalische Kosmopoliten aufeinander: Ein Algerier mit andalusischem Herzen in französischem Exil, und ein Kubaner in amerikanischem Exil.

Maurice El Médioni hat sich, als Folge seiner äusseren Lebensumstände, einen einzigartigen Piano- und Kompositions-Stil zugelegt: Die ersten französischen Chansons brachte er sich als kleiner Junge selber bei. Als dann die Amerikaner in seiner Heimatstadt Oran ihre Basis aufschlugen, lernte er Jazz, Rumba und Boogie kennen. Später kamen die andalusischen Einflüsse hinzu und schliesslich spielte er seine Rolle bei der Geburt der Raï-Musik. Sein Partner und Produzent dieses Projekts, Roberto Rodriguez,  wuchs im Exil in Miami auf, wählte später New York als Arbeitsort. Die Liste seiner Produktionen spiegelt sein Offenheit und Vielfalt: Ruben Blades, T-Bone Burnett, Randy Brecker, Paul Simon, John Zorn oder Marc Ribot figurieren darauf.

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Roberto Fonseca – Zamazu

9. Mai 2009  
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roberto-fonseca-zamazuRoberto Fonsecas neuste Produktion ist frischer, melodiöser Jazz. Aus den Kompositionen klingt die Erinnerung an die Grossen der kubanischen Musik – es ist auch eine Hommage an eine ganze Musikergeneration.

Als Pianist, und Arrangeur war Roberto Fonseca die letzen Jahre viel mit Ibrahim Ferrer auf Tour. Er wurde in Ferrers Orchester der Nachfolger von Pianolegende Ruben Gonzalez. Obwohl bereits bestens ausgewiesener Pianist habe er viel profitieren können von der Spieltechnik seines Vorgägners, sagte er kürzlich in einem Interview. Und auch die anderen Grössen wie Omara Portuondo, Chachaito Lopez oder Manuel Galban haben ihn entscheidend beeinflusst.

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Bebo & Cigala – Lágrimas Negras

26. April 2009  
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bebo-cigala-laagrimas-negrasDiese Produktion ist ein musikalisches Meisterstück, eine transatlantisch-spanische Liebeserklärung an das grossartige lateinamerikanische Liederbuch.

Bebo Valdés steht heute, mit weit über 80 Jahren, im Zenith seiner Karriere – nach Jahren in der Vergessenheit. Für den Flamenco-Sänger Diego el Cigala war diese Zusammenarbeit das beste Eintritts-Ticket in die Latin-Szene der beiden Amerikas, das er sich nur wünschen konnte. Getroffen haben sich die beiden dank Fernando Trueba und «Calle 54», seinem Film über die Latin-Jazzszene. Die Legende erzählt, dass bei der ersten Aufnahmesession der beiden Musiker die Tränen nur so strömten.

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Yusa – Haiku

19. April 2009  
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yusa-haikuYusa steht für ein junges Kuba. Eine junge Musiker-Generation, die zwar die Tradition ehrt, aber musikalische Ideen aus der ganzen Welt zusammenträgt.

Sie ist Multiinstrumentalistin, Sängerin und versierte Komponistin. Ihre Ur-Instrumente sind die Gitarre und Tres, und sie reiste als Bassistin des brasilianischen Rockers Lenine um die Welt. Für «Haiku», ihr drittes Soloalbum, zog sie sich mit dem Produzenten Alê Siqueira ins Abdala Studio in Havanna zurück. Haiku ist nicht bloss ein Titel, sondern die Grundidee des gesamten Albums: Reduktion auf die Essenzen. So entstanden Songs, die persönlich, intim und gleichzeitig verspielt tönen. Und eine lange Lebensdauer haben – man will sie immer wieder anhören.

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Compay Segundo – Cien Años

20. März 2009  
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compay-segundo-100-anosDer grossartige Geschichtenerzähler wäre im November 2007 hundert Jahre alt geworden – eine sorgfältig editierte Anthologie ist zu seinen Ehren schienen.

Compay Segundo hätte sich seinen Platz in den Herzen der Musikliebhaber rund um den Globus wohl auch ohne seine Teilnahme am Buena Vista Social Club erobert – doch diese Aufnahmen trugen sein «Chan Chan» noch etwas schneller um die Welt. Es war dieser Song, der seine zweite Karriere als Musiker in den USA startete. Die erste hatte er in den 50ziger Jahren hingeschmissen. Erst in den 70ziger begann er wieder zu spielen. Mitte der 90ziger spielte er in Madrid seine erste «Antologia» ein. Es war dieses Repertoire, das ihm den Respekt und das Interesse von Ry Cooder einbrachte. Der Rest ist Musikgeschichte.

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Vocal Sampling – Akapelleando

15. Februar 2009  
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vocal-sampling-akapelleandoEine Beschreibung wird immer mangelhaft sein, denn die Virtuosität und das Können der kubanischen a capella Stimm-Akrobaten übersteigt sämtliche Hörerlebnisse.

In jedem Konzert gibt es Leute, die ungläubig am Mischpult stehen und kontrollieren, ob da nicht irgendwelche Hintergrundbänder mitlaufen. Nein, nie – das ist alles Mundwerk! Stimmen, Hände und für die Human Beatbox noch den einen oder anderen Schlag auf die Brust. Das ergibt Leadstimme, Chor, Perkussion von der Conga bis zu den Claves, alle Bläser, Bass, Geigen, Gitarren – einfach schlicht jedes Instrument wird gesungen. Um die Vielfalt auch “überprüfen” zu können, gibt’s in den Hörproben einen Ausschnitt aus einem Song, den alle kennen: Hotel California…

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