Island Blues – Entre Mer Et Ciel
6. Oktober 2010
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Das Network-Label ist bekannt für seine thematischen Sampler. Auf dieser Doppel-CD hat Christian Scholze Musik von den Inseln des gesamten Globus zusammengetragen.
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Titina: Note di Mindelo / Phoenix Choir: Lutu Sobu Na Yakavi / Donnisulana: Chama Paghjella / Catherine-Ann MacPhee: O Hi Ri Lean
Inselmusik hat immer mit Sehnsucht zu tun. Es hat wohl damit zu tun, dass man sich eher bewusst ist, dass «da draussen» noch ganz viele Menschen, Länder und Kulturen existieren. Andererseits fanden auf Inseln Musik-Stile auch viel leichter zusammen, denn es legt immer wieder ein Schiff an, und ein Musiker kam an Land mit ungehörten Liedern. Für die Kreuzfahrt auf dem Sofa ist dies der geeignete Soundtrack – auch wenn die Reise manchmal fast zu schnell weiter geht.
Samy Izy – Tsara Madagasikara
15. September 2010
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Der Kopf der jungen Truppe ist seit Jahrzehnten einer der Fixpunkte in Madagaskars Musikwelt. Er lässt seinen jungen KollegInnen in diesem Projekt viel Raum zur Mitgestaltung des Repertoires.
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Omaly, Manahirana, Bozy
Egal welchen Sampler mit madegassischer Musik man in den letzten zwei Jahrzehnten in die Finger nahm, Sammy war mit drauf. Vor allem mit seiner Band «Tarika Sammy», die sich Mitte der 90er Jahre aufsplittete, weil die singenden Schwestern Hanitra und Noro sich als «Tarika» selbständig machten. Auf Madagaskar hat jeder Landesteil seine spezifischen Musikstile. Umso spannender, dass Sammy seine jetzige Formation aus MusikerInnen aus ganz unterschiedlichen Regionen zusammengestellt hat.
Razia Said – Zebu Nation
27. April 2010
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Eine Heimkehrerin besingt eine Welt, die aus Erinnerungen besteht, und aus Sorge um eine brennende, eine verbrennende Insel.
Razia Said hat eine Biografie, die eigentlich zwei Konstanten kennt: Die Veränderung, und die Suche nach Identität. Die geografischen Stationen sind Madagaskar, Tansania, Gabun, Frankreich, Italien, Bali, USA-New York. Die beruflichen Stationen: Eine Ausbildung in Pharmazie, Jobs als Schauspielerin, Model, Stylistin. Und die Musik als der rote Faden, der alles zusammenhielt. Auch hier: erst mal ein tanzen in allen Stilen zwischen Chanson, Jazz und R’n’B.
Tarika – 10: Beasts, Ghosts & Dancing with History
4. März 2010
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Dieser Best-Of-Sammlung fasst die erfolgreichen Jahre von Tarika, einer der erfolgreichsten Bands aus Madagaskar, zusammen.
Treibende Kraft hinter Tarika ist Leadsängerin Hanitra, ihre jahrelange Helferin ihre Schwester Noro. Sie wuchsen auf dem Hochplateau in der Nähe der Haupstadt Antananarivo auf. Madagaskar war bis weit in die 80ziger Jahre hinein eine von der Welt ziemlich isolierte Insel. Singen konnten die beiden Schwester sämtliche lokalen Hits, aber aktiv beschäftigen sie sich erst in den 90ziger Jahren mit der Musik. Doch schnell wurden sie ein der wichtigsten Bands, die die wunderbaren Harmonien Madagaskars in die Welt hinaus trugen. Diese CD umfasst die 10 erfolgreichen Jahre der Band und schöpft aus insgesamt 4 Alben – drei davon sind bei iTunes erhältlich, aber leider nicht dieser Sampler.
D’Gary + Jihé – Horombe
29. Oktober 2009
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Der madegassische Gitarrenvirtuose D’Gary, normalerweise eher solo unterwegs, lancierte Mitte der neunziger Jahre auch ein Band-Projekt: Ein Glücksfall.
Ernest Randrianasolo, genannt D’Gary, gehört zu jenen Musikern, die bei Kollegen und der Kritik weltweit höchstes Ansehen geniessen. Ausserhalb seiner Heimat und der madegassischen Exilgemeinde in Frankreich ist er aber kaum bekannt. In dieser Produktion trifft er auf den Akkordeon-Virtuosen Régis Giazvo, Mitbegründer der Band Jihé, die hier D’Gary unterstützt. Ich habe leider nie gehört, dass dieses Projekt je weitergeführt wurde. Aber die resultierende CD ist ein Prunkstück.
Musiques Métisses – Océan Indien
1. August 2009
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Von Madagaskar bis zu den Komoren wird eine Musik gespielt, die urig, und gleichermassen so etwas wie Seelenbalsam ist.
Das musikalische Erbe Madagaskars ist reich an Stilen und Musikern, darum sind mit u.a. Régis Gizavo, Jean Emilien, Rajery oder D’Gary viele Musiker dieser Insel auf der Sammlung vertreten. Bei anderen Inseln, wie den Komoren oder L’Ile Maurice weiss man kaum, wo sie liegen, geschweige denn, wie die Musik dort tönt. Die musikalischen Vertreter sind Menwar oder Mikidache, Nathalie Natiembé oder René Lacaille.
Régis Gizavo – Samy Olombelo
10. Juni 2009
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Er ist ein Meister des Akkordeons, ein begnadeter Sänger, und einer der profiliertesten Botschafter der Musik Madagaskars.
Régis Gizavo nimmt nie den leichten Weg. Ständig ist er am lernen, spielt mal hier mit, hat dort was am Laufen, oder gründet eine neue Formation. Er einer der weltoffensten und innovativsten Akkordeonisten. Seit er, dank dem Gewinn eines Preises bei Radio France Internationale RFI, den Sprung nach Paris geschafft hat, ist er dort viel beschäftigter Studiomusiker. Sein Palmares ist ausführlich und vielseitig: Ray Lema, Sally Nyolo, Richard Bona, Mahotella Queens, Lura, Cesária Evora. Und er war jahrelang Mitglied der korsischen Truppe I Muvrini.
Rajery – Sofera
16. Mai 2009
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Der Meister der Valiha aus Madagaskar überzeugt mit seinen Songs, seinem Charme und seinem Können.
Die Valiha, die Zither Madagaskars, ist kein einfaches Instrument – erst recht nicht, wenn der Spieler nur eine gesunde Hand hat. Rajery erduldet ein ähnliches Schicksal wie der Gitarrenvirtuose Django Reinhardt – der verlor seine linke, Rajery seine rechte Hand. Bei Reinhardt war es das Feuer schuld, bei Rajery ein vergiftetes Stück Fleisch. Aber gerade das Handicap wurde zu seiner grössten Motivation oder wie er es definiert: „My handicap would become my strength.“ Heute ist er einer der innovativsten Meister seines Instruments.
Driss El Maloumi, Ballaké Sissoko, Rajery – 3MA
30. Dezember 2008
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Drei Saitenkünstler treffen sich für ein Projekt, das die Stile aus Nord-, West und Südafrika verschmelzen lässt – es entstehen Melodien wie ein lauer Sommerwind.
Für den Norden steht der Oud-Musiker Driss El Maloumi, für den Westen – oder die Mitte des Kontinents – der Korameister Ballaké Sissoko. Und aus dem Süden, Madagaskar, kommt Rajery mit seiner Valiha. Die drei trafen sich 2006 beim Festival Timitar in Agadir zum ersten Mal – und beschlossen, das zufällige Aufeinandertreffen zu vertiefen und festzuhalten. Marokko, Mali und Madagaskar ergibt abgekürzt 3MA.




