Razia

2. Januar 2015  
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razia_said_facebook_gsRazia Said fühlt sich in mindestens vier Kontinenten zuhause. Geboren in Madagascar, aufgewachsen in Europa und Asien lebt sie heute in New York. In der Musikwelt ist sie eine Spät-Starterin, und sie gebann sie in jazzigem Umfeld. Ihre Lieder sind denn auch weit weg von Pop-Tändeleien.

Nie hat sie ihre Ur-Heimat aus den Augen verloren, und sie setzt seit ein paar Jahren ihre Musik für umweltpolitische Zwecke ein. So kämpft sie u.a.  gegen die totale Rodung ihrer Heimatinsel. Die schon fast totale Entwaldung ist die grösste Umweltkatastrophe für die Insel.

Diskografie
2010: Zebu Nation
2014: Akory

Razia – Akory

2. Januar 2015  
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razia-akory-gsRazia legt ein zweites Album vor: ihr Engagement für die Natur auf Madagaskar in Songs in zehn Songs umgemünzt. Sie lässt sich dabei von einigen Chefs der Musikszene Madagaskars begleiten.

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Régis Gizavo

2. Juli 2014  
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Regis-Gizavo_Trarnsmundial_2011_globalsoundsDer madagassische Akkordeonist und Sänger ist ein charismatischer Musiker. Wo immer er auf der Bühne steht zieht er die Zuhörer in seinen Bann. Es liegt nicht nur an der madagassischen Musik, diesem Zusammenspiel von sehr komplexen Rhythmen und harmonischen Stimmen und Chören. Régis Gizavo ist ein Herz-Musiker.

1990 erhielt er von RFI den Prix Média ihres Wettbewerbs «Decouvertes». Das brachte ihn nach Frankreich, und zwei Jahre später in Kontakt mit der korsischen Gruppe «I Muvrini». Seither ist er Sideman für verschiedenen französische Interpreten (I Muvrini, Christophe Maé), gefragter Studiomusiker (u.a. Césaria Evora, Razia,  Mahotella Queens) und als Solokünstler unterwegs.

Diskografie (Auszug)

1996: Mikea
2000: Samy Olombelo
2006: Stories (mit Louis Mhlanga und David Mirandon
2009: Madagascar All Stars (mit Justin Vali, Feonamby, Dama, Erick Manana)
2012: Ilakake

Konzertberichte / Slideshows / Podcast

Transmundial 2011
Podcast: Régis Gizavo spielt Farben und Gerüche

Lala Njava – Malagasy Blues Song

4. November 2013  
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lal-njava-malagasy-blues-songBlues ist in diesen Songs weniger Musik-Struktur, sondern bedeutet für Lala Njava vor allem Ausdruck. Die CD erscheint unter dem Namen der Sängerin, und doch es ist fast eine Fortsetzung ihrer ehemaligen Familienband.

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Régis Gizavo spielt Farben und Gerüche

28. Juni 2013  
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Regis-Gizavo_2011_transmundial_globalsounds

Der Akkordeonist aus Tulear, Madagaskar, zieht eine musikalische Zwischenbilanz. «Ilakake» ist eine Verbeugung an die Heimat, und ein Aufbruch in die Welt.

Régis Gizavo nimmt sich Zeit für seine CD-Produktionen. Mit dem Effekt, dass seine CDs nicht so schnell verstauben. Er nimmt sich auch Zeit, von anderen Musikern zu lernen. Er ist ein Sammler und Jäger von Klangfarben und musikalischen Stimmungen.

Für seine jüngste Produktion hat er Musiker eingeladen, die seinen Klang-Wortschatz vergrössern. Gleichzeitig vertieft er seine Verbindung zur Heimat Madagaskar. Ilakake ist auch eine musikalische Träne: der Titelsong erzählt die  Geschichte eines Dorfes, das von der sogenannt wirtschaftlichen Entwicklung und der Gewinnung von Bodenschätzen geschändet wurde.

Play

Rajery – Tantsaha

29. Mai 2013  
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Der Valiha-Meister hat sich sehr lange Zeit gelassen für ein neues Album – ganze sechs Jahre. Tantsaha entschädigt für das Warten: es ist ein fast weises und fröhliches Album.

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 Tantsaha, Tsofy rano, Jery

Verständlich dass der Mann seine Zeit für anderes aufgewendet hat als im Studio zu sitzen und Songs einzuspielen. Rajery ist nämlich nicht nur ein Meister der Valiha, er ist auch Lehrer – die Strassenkinder lieben ihn -, Organisator des Festivals «Angaredona» in Tana, und Heiler. Wie er das alles unter einen Hut bringt wird uns hoffentlich der Dokufilm «Le Prince de la Valiha» bald zeigen.

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D’Gary

2. Januar 2013  
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d'gary-label-bleuErnest Randriansolo a.k.a. D’Gary ist ein madagassischer Gitarrist mit einer sensationellen Fingertechnik. Hat er sie der typisch madagassischen Zither, der Marovany, abgelauscht, oder eifert er dem Melodienspiel der Lokanga, der Geige aus dem Süden Madagaskars nach? Egal, er ist wohl einer der schnellsten Tsapiky-Spieler auf der Vanille-Insel. Und er ist ein Meister des Open-Tunings.

Für den Westen entdeckt wurde er via die Feldaufnahmen von David Lindley und Henry Kaiser und ihren Samplern «A World Out Of Time». D’Gary tritt in verschiedenen Formationen und auch als Solist auf.

Diskografie (Auszug)

1991: Malagasy Guitar
1993: Long Way Home (im Duett mit Dama)
1994: Horombé (mit seiner Band Jihé)
1996: Mbo Loza
2001: Akata Meso

Auf Samplern

1992: A World Out Of Time Vol.1
1993: A World Out Of Time Vol.2
1996: A World Out Of Time Vol.3
2006: Musiques Métisses – Océan Indien

 

D’Gary – Malagasy Guitar

2. Januar 2013  
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d'gary-malagasy-guitarDiese erste CD des madagassischen Ausnahme-Gitarristen D’Gary war eine direkte Folge der musikalischen Entdeckungsreise von David Lindley und Henry Kaiser in Madagaskar («A World Out Of Time»). Hier zeigt D’Gary zum ersten Mal einem internationalen Publikum, was eine Tsapiky-Gitarre ist: schnell, rhythmisch, fantasievoll, melodisch. Die CD ist der Anfang einer (im Moment etwas ins Stocken geratenen) Karriere.

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D’Gary – Mbo Loza

2. Januar 2013  
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d'gary-mbo-lozaNach dem Auftritt mit Jihé lässt D’Gary seine Band schrumpfen. Im Trio spielt er diese CD ein –  das tut seiner Virtuosität keinen Abbruch. Im Gegenteil: D’Garys Gesang wird immer sicherer und die Gitarre kommt noch mehr zum tragen. Neben D’Gary spielt “seine” Sängerin Rataza eine wichtige Rolle. Sie folgt ihm auch in die rhythmisch vertracktesten Breaks.

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D’Gary – Akata Meso

2. Januar 2013  
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d'gary-akata-mesoEine Trio-Aufnahme mit einem schnellfingrigen Gast. Während die Finger von D’Gary mit jeder Produktion  schneller über die Saiten gleiten, holt er sich für einige Aufnahmen mit Nantha Kumar einen Tabla-Spieler ins Studio.

Das ist ein Trick, denn die Madagassen im Süden gerne anwenden, denn die Tablas sind prädestiniert dafür, die komplexen Rhythmen zu betonen. Allerdings finde ich den Einsatz einer verzerrten E-Gitarre auf zwei Songs nicht gerade glücklich.

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Régis Gizavo – Ilakake

28. November 2012  
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Der Meister-Akkordeonist aus Madagaskar stellt nun auch offiziell sein Zweitinstrument vor: die Gitarre. Nach sieben Jahre gibt es endlich ein neues Solo-Album von Régis Gizavo.

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 Love, Nahazo, Toliara

Es ist nicht ganz einfach: Ich bin seit Jahr und Tag ein Fan dieses Akkordeonisten. Also schiebe ich den Silberling in den Player und zähle darauf, dass sich nun das erwartete Höchst-Genuss-Gefühl einstellt – und reagiere dann leicht verschnupft, weil sich das nicht einstellen will. Aber das liegt nicht an Régis, nicht an den Songs, die sind nämlich nach wie vor ohrwurmig und wunderbar arrangiert. Aber er hat sich nicht neu definiert – das knickt höchstens meine Erwartungshaltung, spricht aber keineswegs gegen die Produktion!

Gizavo hat viele Freunde ist Studio geholt: Neben seinem “Hausperkussionisten” David Mirandon sorgt Edouard Prabhu mit seinen Tablas für akzentgenaue Rhythmen. Greg Zlap und seine Mundharmonika haben einen prominenten Auftritt. Viele Gitarren sind da, auch Régis spielt auf vier Songs sein Zweitinstrument, das er früher vor allem zum komponieren brauchte. Klar ist das enorm rhythmisch eingesetzte Akkordeon nach wie vor das klangtechnisch wichtigste Instrument. Régis ist sich treu geblieben: warme Songs mit viel Herz und Stimme interpretiert.

Régis Gizavo hat sich nicht neu erfunden, sondern einfach sein persönliches Repertoire um ein paar wunderbare neue Songs vergrössert.

Rating: ★★★★☆ 

Jaojoby – Mila Anao

28. Juni 2012  
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Schnell, schneller, Salegy. Und der unbestrittene König dieses madagassischen Rhythmus ist Jaojoby, selbst wenn er nach 40 Jahren Karriere etwas altersweise wird.

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 Prezida, Mangala Vaiavy, Tsaiky Joby

Auch wenn Jaojoby den Salegy nicht erfunden hat, für seine Fans ist er der König dieser Tanzmusik. Der Soziologe und Journalist ist mit diesem, seinem siebten Album, wieder zu seinen Wurzeln, und denen seines Musikstils zurück gekehrt. Dass mittlerweile drei seiner Söhne in der Band an Gitarre, Bass und Schlagzeug mitmachen dürfte Beweis genug sein, dass der Name Jaojoby auch weiterhin eine Rolle in der Musikwelt Madagaskars spielen wird.

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Teta – Fototse Racines Roots

7. Juni 2012  
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Pfeilschnelle Finger huschen über die Gitarrenbünde, Rhythmen durchmischen sich wie Schlangen, und die Stimmen rufen, schmeicheln oder beschwören – willkommen in der Welt des Tsapiky.

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 Kabary Lava, Riake, Olombelona

Es gibt viele Gitarristen auf Madagaskar, und jene mit den schnellsten Fingern kommen aus dem Süden, aus der Region Tulear. Dort hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Musik zwischen spiritueller Trance und ausgelassener Festfreude entwickelt: Tsapiky. Sowohl bei den Zeremonien wie bei den Festen spielt der Rum oder sonst ein vergorener Saft stets eine grosse Rolle.

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Dama & D’Gary – The Long Way Home

21. Februar 2012  
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dama-d'Gary-lon-way-homeEine der charismatischen Stimmen Madagaskars zusammen mit dem Mann mit der Valiha-Technik auf der Gitarre – ein Album das ganz den Liedern verpflichtet ist und auch nach fast zwei Jahrzehnten taufrisch tönt.

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A World Ouf Of Time Vol 3

6. Januar 2012  
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a-world-out-of-time-vol-3Der letzte Teil der Madagaskar-Trilogie der Herren Lindley und Kaiser, aufgepeppt mit einigen Produktionen die nach dem Ende ihrer musikalischen Abenteuerreise durch die Vanille-Insel entstanden sind. Da sind pfeilschnelle Tsapiky-Gitarren dabei, viel Instrumentales, und bereits aus Vol.1 und Vol.2 bekannte Formationen mit weiteren Songs.

Die Übersicht

A World Out Of TIme Vol. 1
A World Out Of TIme Vol. 2

 

A World Out Of Time Vol. 2

6. Januar 2012  
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Ich bin versucht zu sagen, dass dies die zweite (Aus)-Wahl von Aufnahmen ist, welche die Herren David Lindley und Henry Kaiser von ihrer musikalischen Abenteuerreise in Madagaskar in den 90er Jahren nach Hause gebracht haben. Auch einige gute Aufnahmen drauf, aber nicht so überzeugend wie Vol.1.

Die Übersicht

A World Out Of TIme Vol. 1
A World Out Of TIme Vol. 3

 CD und Download

Island Blues – Entre Mer Et Ciel

6. Oktober 2010  
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island-blues-gsDas Network-Label ist bekannt für seine thematischen Sampler. Auf dieser Doppel-CD hat Christian Scholze Musik von den Inseln des gesamten Globus  zusammengetragen.

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Samy Izy – Tsara Madagasikara

15. September 2010  
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Der Kopf der jungen Truppe ist seit Jahrzehnten einer der Fixpunkte in Madagaskars Musikwelt. Er lässt seinen jungen KollegInnen in diesem Projekt viel Raum zur Mitgestaltung des Repertoires.

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Omaly, Manahirana, Bozy

Egal welchen Sampler mit madegassischer Musik man in den letzten zwei Jahrzehnten in die Finger nahm, Sammy war mit drauf. Vor allem mit seiner Band «Tarika Sammy», die sich Mitte der 90er Jahre aufsplittete, weil die singenden Schwestern Hanitra und Noro sich als «Tarika» selbständig machten. Auf Madagaskar hat jeder Landesteil seine spezifischen Musikstile. Umso spannender, dass Sammy seine jetzige Formation aus MusikerInnen aus ganz unterschiedlichen Regionen zusammengestellt hat.

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