SMOD – Smod
2. September 2010
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Drei Jungs aus Bamako erhalten Unterstützung von Manu Chao. Rap trifft auf Folk-Elemente und Loops – und der Produzent lässt den jungen Musikern zu wenig Raum.
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Ca Chante / Tidjidja / Fitri Waleya
SMOD steht für vier Namen: Sam, Mouzy, Ousco und Donsky. Dieses junge Quartett begann um’s Jahr 2000 in Bamako Musik zu machen. Etwas später schrumpfte die Truppe zum Trio. Der Name blieb aber, schliesslich hatte man sich die ersten Fans erspielt. Die Zutaten ihrer Songs: Gitarre, einfache Perkussion, mal singen, mal rappen. Und ja, es gibt da familiäre Vorbilder: Sam ist der Sohn von Amadou & Mariam, dem wohl bekanntesten singenden Ehepaar aus Mali. So traf es sich auch, dass Manu Chao während den Aufnahmen für «Dimanche à Bamako» die Youngsters auf der Dachterrasse des Elternhauses traf. Was dort begann, ist jetzt eine Produktion für den Musikmarkt im Norden geworden.
Idrissa Soumaoro – Djitoumou
13. Juli 2010
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Musik weitergeben ist seit über dreissig Jahren die Lebensaufgabe von Idrissa Soumaoro. Selber CDs einzuspielen war Nebensache. Glücklicherweise hat er sich wieder mal Zeit genommen.
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Bô kolo / Yèrè djaté / Tilénén ya
Wenige kennen Idrissa Soumaoro in seiner Heimatstadt Bamako. Genauer: Kaum jemand, der noch gut sieht. Dafür kennt ihn jeder Blinde, denn er unterrichtete während seines gesamten Lebens Musik an der Blindenschule in Bamako, ist einer der ganz wenigen afrikanischen Spezialisten für Musikunterricht in Braille. Seine berühmtesten Schüler: Amadou & Mariam. Wohl startete er seine Karriere in den 60ziger Jahren in der damaligen Band von Salif Keita, «Les Ambassadeurs du Motel», doch dann entschied er sich für die Lehrerlaufbahn.
Jacky Molard Quartet & Foune Diarra Trio – N’Diale
8. Juli 2010
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Bretonische Harmonien treffen auf Wassoulou-Sounds und -Rhythmen. Ein spannendes musikalisches Gespräch, das zusätzlich mit einer rechten Portion Gypsy-Jazz gewürzt wird.
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Kelemagny / Nafolo / Makaribana
Auf der einen Seite das Quartett um den bretonischen Violonisten Jacky Molard, auf der anderen Seite das junge Trio um die Sängerin und Tänzerin Foune Diarra aus Mali. Und dazwischen der Wunsch, eine gemeinsame musikalische Sprache zu finden. Was harmonisch nicht immer einfach ist, fand einen gemeinsamen Boden wohl im Tanz. In mehreren Übungswochen fanden die Musiker heraus, wo sie jeweils in den Groove der Anderen einsteigen konnten.
Etran Finatwa – Tarkat Tajje / Let’s go
31. Mai 2010
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Tuareg und Wodaabe, die Kultur der Nomaden aus der Sahara und der Sahelzone im spannenden und relaxten Liederaustausch.
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Daim Walla / Daandé / Ummee Ndaaren
Die Gitarren stammen hörbar aus dem Kulturkreis der Tuareg, man kennt sie von Tinariwen oder Tamikrest. Den Chorgesang bringen die Wodaabe ein. Sie leben etwas weiter südlich in der Sahelzone als nomadisierende Rinderzüchter. Die Musiker von Etran Finatawa haben sich 2004 am Festival Au Désert kennen gelernt. Aus einer ursprünglichen Grossformation ist eine Kerntruppe von 5 Musikern geworden, und dies ist ist ihre dritte CD.
Vieux Farka Touré – mit viel Druck freigespielt
16. April 2010
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Der Sohn einer Gitarren-Ikone zu sein, ist nicht immer einfach. Vieux Farka, der Sohn von Ali Farka Touré, hat sich in den letzten Jahren aus dem Schatten seines Vaters frei gespielt. Sechs Jahre Bühnenerfahrung und zwei Studio-Produktionen haben der Musikwelt gezeigt: Ja, er spielt auch Gitarre, er singt auch, aber er hat einen eigenen Stil gefunden.
Sein erster Schweizer Aufritt anfangs April 2010 im Moods in Zürich zeigte eine rockige Truppe mit einem selbstsicheren Bandleader, der weiss, woher er kommt, und auch ziemlich genau, wohin die Reise gehen soll. Selbst technische Pannen werfen die Band nicht aus dem Takt, und das Zürcher Publikum feiert einen neuen, viel versprechenden Musiker. Einen der ehrlichsten Musikkritiker in der Schweiz, Nick Joyce, hat er auf jeden Fall überzeugt.
Auf seinem musikalischen Weg konnte Vieux auf die Mithilfe und den Rat von Könnern und Chefs aus der Musikwelt Malis zählen: Afel Bocoum und Toumani Diabaté waren seine Lehrmeister, Bassekou Kouyaté ist sein Freund. Im Gespräch erzählt der junge Touré, wie diese Leute ihn unterstützt haben, und was seine nächsten Pläne sind.
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Tamikrest – Adagh
7. April 2010
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Es ist der Rock der Wüste, wie er aus den Lehmziegel-Häusern und Zelten der Tuareg tönt. Die zweite Generation des Tamaschek-Rocks meldet sich selbstbewusst zu Wort und Ton.
Die Lehrmeister sind sehr präsent: Tinariwen, und ihre Form von Wüsten-Rock, sind ab den ersten Tönen unschwer auszumachen. Es wäre aber etwas gar zu kurz gegriffen, die jungen MusikerInnen aus Niger, Algerien, Lybien und Mali einfach als Epigonen-Band zu definieren. Gitarrist und Produzent Chris Eckman (u.a. The Walkabouts) lernte die Band 2008 am «Festival au Désert» kennen, und lud sie später nach Bamako ins Bogolan-Studio ein. Ein neues Kapitel des Tamaschek- Rock wurde aufgeschlagen.
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté – Ali & Toumani
26. Februar 2010
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Der Korameister Toumani nutzte die letzte gemeinsame Tour nach England, um die Zusammenarbeit mit dem Gitarrenmeister Ali noch einmal zu vertiefen – das letzte Album dieser musikalischen Freundschaft ist ruhig und meditativ ausgefallen.
Für das erste gemeinsame Album «In The Heart Of The Moon» hatten die beiden 2006 einen Grammy erhalten. Noch vor der Auszeichnung wurden die beiden 2005 für einige Konzerte nach Europa eingeladen. Toumani wusste um die schwere Krebserkrankung von Ali, und wollte die vielleicht letzte Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen. Produzent Nick Gold arrangierte im Umfeld der Londoner Konzerte die Möglichkeit für drei Aufnahme-Sessions. Das Resultat ist diese CD.
Salif Keita – La Différence
17. Februar 2010
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Die lang erwartete neue Produktion der goldenen Stimme Malis ist ein Statement für Respekt und Menschenwürde ganz generell, und im speziellen für alle Albinos dieser Welt.
Keita ist der wohl berühmteste Albino Afrikas. Seit über einem Jahrzehnt setzt er sich für die Rechte und den Schutz aller Menschen ein, die mit dieser biologischen Anomalie leben müssen. Einer von 20’000 Menschen auf unserem Planeten leidet an Albinismus. In Afrika ist dieses Leiden dramatisch, denn sie werden ausgegrenzt, verflucht, gejagt, getötet und sind Opfer von Zauberern. Keita stellt sich mit seiner «Global Foundation» auf die Seite seiner Leidensgenossen, verhilft ihnen zu Schutzkleidern und medizinische Unterstützung. Vor allem aber verlangt er Respekt.
Toumani Diabaté – Mandé Variations
13. Januar 2010
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Einer der wichtigsten Kora-Meister der Gegenwart hat mit diesem Album nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen.
Toumani Diabaté, und vor ihm sein Vater Sidike, haben für die Kora neue Wege geöffnet. Der Vater erhob die Kora zum Soloinstrument, der Sohn nahm 1987 das erste Solo-Album für Kora auf. Gut zwanzig Jahre später folgte diese zweite Solo-Einspielung. Toumani sammelte in der Zwischenzeit viel Erfahrung in ganz unterschiedlichen Projekten. Er spielte mit und für Damon Albarn, Taj Mahal, Björk, experimentierte mit seinem eigenen Symmetric Orchestra, und sass immer wieder mit seinem wohl engsten musikalischen Freund, dem verstorbenen Gitarristen Ali Farka Touré, zusammen im Studio.
Vieux Farka Touré: Free download Remix von «Chérie Lé»
11. Dezember 2009
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Der junge Gitarrist aus Mali zeigte schon immer ein Interesse für Remixes seiner Songs. Allerdings trafen nicht alle Pult-Wizards auf dem Remix-Album «UFOs Over Bamako» (mit Songs aus Vieuxs erstem Album) den richtigen Groove. Mal schauen, ob Bigga Bush, Tamir Muskat oder Sabbo ihre Sache mit Vieuxs Zweitling «Fondo» etwas achtsamer angehen. Einen Vorgeschmack, Sabbos Version von «Chérie Lé», bietet Six Degrees auf seinem Global Noize-Blog als gratis download an. Das Remix-Album soll am 15.12.09 erscheinen.






