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	<title>globalsounds.info &#187; Mali</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Mali</title>
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		<title>Ballaké Sissoko &amp; Vincent Segal &#8211; Chamber Music</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für die Ideen des Gegenübers und den Fluss der Melodien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei musikalische Welten, die sich unverkrampft aufeinander einlassen, die ihre Instrumente miteinander spielen lassen, fast absichtslos und mit offenen Ohren für den Fluss der Melodien.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9458" title="sissoko-segal-chamber-music" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/12/sissoko-segal-chamber-music-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Oscarine, Wo Yé N’Gnougobine, Ma-Ma FC</em></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ballakesissoko" target="_blank">Ballaké Sissoko</a>, tief verwurzelt in seiner heimatlichen Griot-Tradition, ist ein Fremdgänger. Er liebt es sich mit seiner Kora auf fremde Stile und Musikanschauungen einzulassen: Blues<a href="http://www.amazon.de/dp/B001TYCCDY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank"> mit Taj Mahal</a>, Minimal Music <a href="http://www.amazon.de/dp/B0042J3ZNE/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit Ludovico Einaudi</a>, iranische Rhythmen <a href="http://www.amazon.de/dp/B004OZROZG/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">mit dem Trio Chemirani</a>, oder eben freie Improvisation mit dem Cello von <a href="http://www.bumcello.com/page.php" target="_blank">Vincent Segal</a>. Dieser wiederum kennt auch keine Grenzen ausser die seines eigenen Instruments. Seine musikalischen Spannweite reicht von der europäischen Klassik bis in die Trip Hop Welt z.B. von <a href="http://www.amazon.de/dp/B003XPRWGY/?tag=wwwglobalsoun-21" target="_blank">Bumcello</a>.</p>
<p><span id="more-9453"></span>Was als lockerer Jam am Rande von französischen Festivalbühnen begann wurde 2009 in drei nächtlichen Aufnahme-Sessions in Salif Keitas Moffou-Studio in Bamako eingefangen. Die beiden hatten sich mittlerweile einen Korb voller Melodie-Phrasen und -Ideen zurecht gelegt und spielten sich diese Puzzleteile locker zu. Arrangements dienen als gemeinsame Ausgangsbasis, aus der sich die Improvisationen entwickeln können. Sorgfältige eingesetzte Gäste mit Balafon, Ngoni und ganz selten einige gesungenen Verse begleiten das Gespräch von Kora und Cello.</p>
<p>Kammermusik mal ganz anders definiert. Als Hörer muss man Zeit mitbringen, sich auf die leisen Töne einlassen. Sonst wirkt der Zauber nicht.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Amadou &amp; Mariam &#8211; Dimanche à Bamako</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Manu Chao nach Bamako kam uns sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Manu Chao nach Bamako kam und sich mit Amadou und Mariam zusammen tat entstand ein ungemein popiges Album. Einige Songs konnten dem Zahn der Zeit trotzen und grooven noch heute.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9228" title="amadou-mariam---dimanche-a-bamako" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/11/amadou-mariam-dimanche-a-bamako-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>La Réalité, Sénégal Fast-Food, Artistiya</em></p>
<p>Pop, Mali-Pop war schon immer die musikalische Zielrichtung von Amadou und Mariam. Der Gitarrist und die Sängerin hatten sich in der Blindenschule von Bamako kennen gelernt, um dort u.a. bei <a href="http://www.globalsounds.info/2010/07/idrissa-soumaoro-djitoumou/" target="_blank">Idrissa Soumaoro</a> die Tricks der Pop-Musik zu lernen. Gleichzeitig hatte in Europa <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/manu-chao-clandestino/" target="_blank">Manu Chao</a> seinen ureigenen Mestizo-Sound geschaffen: groovendes upbeat-Tempo, eingängige Melodiephrasen und Mitsing-Refrains. Als sich die beiden Welten 2004  trafen funkte es mächtig.</p>
<p><span id="more-9225"></span>Einige Songs haben es nicht über die Jahre geschafft. Aber einige Klassiker haben sich heraus geschält: Amadous lakonisches Lied über das Leben («La Réalité»), eine Aneinanderreihung von Höhen und Tiefen, und das Fazit: Lasst uns tanzen! Reiseerlebnisse der Drei («Sénégal Fast-Food»): Es ist Mitternacht in Tokyo, fünf Uhr in Mali, wie spät ist es im Paradies? Und immer wieder besingen Amadou &amp; Mariam die Liebe, ihre Liebe. Manu spielt mit Sounds und Grooves, und findet eine gute Balance zwischen Einmischung und Zurückhaltung. So entstand ein lustiges, positives Album, das die beiden Malier endgültig zu Weltstars machte.</p>
<p>Ein schönes Beispiel, wie die Nord-Süd-Zusammenarbeit von MusikerInnen positiv ausfallen kann, dank gegenseitigem Respekt, Experimentierfreude und Spass.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Terakaft &#8211; Aratan N Azawad</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre Weggefährten, Tinariwen, doch unterwegs mit zwei unterschiedlichen Absichten: die Pflege der alten Mahnungen und die Suche nach neuen Grooves. Anleihen bei Reggae, Soukous oder westlichem Pop bringen neue Ideen in den Bluesrock aus der Sahara.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre Weggefährten, <a href="http://www.globalsounds.info/2011/09/tinariwen-tassili/" target="_blank">Tinariwen</a>, doch unterwegs mit zwei unterschiedlichen Absichten: die Pflege der alten Ermahnungen und die Suche nach neuen Grooves.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/terakaft-aratan-n-azawad.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9010" title="terakaft-aratan-n-azawad" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/terakaft-aratan-n-azawad-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Aman Wi Kawalnen, Amazzagh, Agoz Imgharen</em></p>
<p>Die Musiker der bei uns bekannten Wüstenrocker schöpfen aus derselben Quelle: Ibrahim Ag Alhabib und Inteyeden Ag Ablil gelten als Gründer des Tuareg-Rocks. Der erste ist noch heute Frontmann von Tinariwen, der zweite ist leider gestorben. Aber sein Bruder, Diara, ist Sänger und Gitarrist von Terakaft. Darum tönen beim ersten Hinhören die beiden Bands so eng verwandt. Terakaft tönen soundmässig etwas spröder &#8211; das liegt auch daran, dass sie als Quartett unterwegs sind: Gitarren, Bass, Kalebasse, fertig &#8211; haben aber auch neue  Rhythmen und Harmonien aus der westlichen Musikwelt integriert.</p>
<p><span id="more-9004"></span>Selbst wenn Reggae-Anleihen in den Songs von Terakaft auftauchen, geht die bluesige Grundnote, die immer etwas an den Passgang ihrer Wüsten-Reittiere erinnert, nicht verloren. Perlende Gitarrenmelodien, wie man sie aus den Ländern südlich des Sahels kennt, tauchen ebenfalls auf. In den Texten bleibt die Band den Wurzeln treu. Zum einen bilderreiche Poesie voller Metaphern, zum anderen Belehrung und Ermahnung and ie Jüngeren: Lernt und nutzt unsere Sprache, vergesst nicht woher ihr kommt!</p>
<p>Anleihen bei Reggae, Soukous oder westlichem Folkpop bringen neue Ideen in den Bluesrock aus der Sahara.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Fatoumata Diawara &#8211; mit Talent, Glück und Überzeugung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die junge Frau, zuhause in Bamako und Paris, ist eine neue Stimme des selbstbewussten Afrika. Sie ist noch nicht 30 Jahre alt, und hat schon die Zuschauer auf den Strassen, in den Theatern und Kinosälen mit ihrer Präsenz und ihrem Charme überzeugt. Auf den Konzertbühnen ist sie mit ihren eigenen Liedern auch bereits seit rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/fatoumata_live.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8911" title="fatoumata_live" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/10/fatoumata_live.jpg" alt="" width="590" height="250" /></a></p>
<p>Die junge Frau, zuhause in Bamako und Paris, ist eine neue Stimme des selbstbewussten Afrika. Sie ist noch nicht 30 Jahre alt, und hat schon die Zuschauer auf den Strassen, in den Theatern und Kinosälen mit ihrer Präsenz und ihrem Charme überzeugt. Auf den Konzertbühnen ist sie mit ihren eigenen Liedern auch bereits seit rund 3 Jahren unterwegs. Jetzt endlich die erste CD mit eigenen Liedern &#8211; <a href="http://www.globalsounds.info/2011/09/fatoumata-diawara-fatou/" target="_blank">«Fatou»</a>.</p>
<p>Das Album wäre eigentlich schon vor etwas über einem Jahr fast fertig gewesen, dann aber kam das Angebot von Nick Gold und seinem <a href="http://www.worldcircuit.co.uk/#Fatoumata_Diawara" target="_blank">Label World Circuit</a> &#8211; und wer würde schon diesem Produzenten widersprechen wollen, wenn er die Geschicke zur Lancierung einer Karriere in die Finger nehmen will. Er ist fast so was wie der Garant für Erfolg.</p>
<p>Als ich Fatoumata Diawara an Afropfingsten 2010 zum Gespräch im Backstage-Bereich traf, wusste sie zwar noch nicht genau wohin ihre Karriere als Sängerin sie führen würde. Aber sie konnte erzählen woher sie kommt, und sie wusste schon damals, wohin sie gerne gehen möchte.</p>
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		<itunes:subtitle>Die junge Frau, zuhause in Bamako und Paris, ist eine neue Stimme des selbstbewussten Afrika. Sie ist noch nicht 30 Jahre alt, und hat schon die Zuschauer auf den Strassen, in den Theatern und Kinosälen mit ihrer Präsenz und ihrem Charme überzeugt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Die junge Frau, zuhause in Bamako und Paris, ist eine neue Stimme des selbstbewussten Afrika. Sie ist noch nicht 30 Jahre alt, und hat schon die Zuschauer auf den Strassen, in den Theatern und Kinosälen mit ihrer Präsenz und ihrem Charme überzeugt. Auf den Konzertbühnen ist sie mit ihren eigenen Liedern auch bereits seit rund 3 Jahren unterwegs. Jetzt endlich die erste CD mit eigenen Liedern - «Fatou».

Das Album wäre eigentlich schon vor etwas über einem Jahr fast fertig gewesen, dann aber kam das Angebot von Nick Gold und seinem Label World Circuit - und wer würde schon diesem Produzenten widersprechen wollen, wenn er die Geschicke zur Lancierung einer Karriere in die Finger nehmen will. Er ist fast so was wie der Garant für Erfolg.

Als ich Fatoumata Diawara an Afropfingsten 2010 zum Gespräch im Backstage-Bereich traf, wusste sie zwar noch nicht genau wohin ihre Karriere als Sängerin sie führen würde. Aber sie konnte erzählen woher sie kommt, und sie wusste schon damals, wohin sie gerne gehen möchte.</itunes:summary>
		<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>Mamani Keita &#8211; Gagner L&#8217;Argent Français</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mamani Keita, die helle Stimme aus Bamako, gehört zu jenen Sängerinnen, die zu Unrecht und zu lange einfach als Geheimtipp galten. Diese dritte Produktion, die zweite mit Nicolas Repac, wird dies wohl ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mamani Keita, die helle Stimme aus Bamako, gehört zu jenen Sängerinnen, die zu Unrecht und zu lange einfach als Geheimtipp galten. Diese dritte Produktion, die zweite mit Nicolas Repac, wird dies wohl ändern.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/mamani-keita-gagner-largent.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8349" title="mamani-keita-gagner-l'argent" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/mamani-keita-gagner-largent-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Gagner L&#8217;Argent Français, Waleya, Douba</em></p>
<p>Als ganz junge Frau landete Mamani Keita anfangs der 90er Jahre als Background-Sängerin in der Band von <a href="http://www.salifkeita.net/" target="_blank">Salif Keita</a> in Paris. Das Leben war eine harte Lehrmeisterin für die scheue, verschüchterte Frau. Aber sie hat sich durchgebissen, resp. durchgesungen. Hier eine Studioarbeit, dort ein Bandprojekt, 2002 dann das erste eigene Album, eine Zusammenarbeit mit Marc Minelli <a href="http://itunes.apple.com/ch/album/electro-bamako/id2582068" target="_blank">«Electro Bamako»</a>. Und diesem Amalgam zwischen Grossstadt-Electronica und Bamara-Songs ist sie bis heute treu geblieben.</p>
<p><span id="more-8344"></span>Die Songs schrieb Mamadi zusammen mit dem Gitarristen <a href="http://tpafrica-eng.blogspot.com/2009/10/djeli-moussa-kouyate-ousmane-kouyate.html" target="_blank">Djeli Moussa Kouyaté</a>. Sobald ihr Mentor in Mali, Mohamed Sissoko, seinen Kommentar dazu gegeben hatte, gingen die Songs zum Arrangement an <a href="http://www.allmusic.com/artist/nicolas-repac-p566672/biography" target="_blank">Nicolas Repac.</a> Für diese Produktion zog dieser diverse Musiker der malischen Diaspora in Paris hinzu, so den Ngoni-Virtuosen <a href="http://mp3.mondomix.com/moriba_koita" target="_blank">Moriba Koita</a>. Entstanden ist ein modernes Afrika-Album, das nicht in Erinnerungen an die alte Heimat schwelgt, sondern die Melodien in die neue, europäische Klangwelt stellt. Die Verbindung ist die helle, unverkennbare Stimme von Mamani Keita, die in ihrer Muttersprache Bamara über das nicht immer einfache Leben in Europa singt. Die Songs sind extrem dicht gepackt, lassen aber der Stimme überall den Vortritt.</p>
<p>«Gagner L&#8217;Argent Français» ist ein afrikanisches und gleichermassen europäisches Album, Mamani Keita könnte sich damit freisingen. Ihre Live-Tour beginnt am 20. Juli in Genf!</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Tamikrest &#8211; Toumastin</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die jüngere Generation der Tamashek-Rocker hat für diese zweite Produktion enorm nachgelegt: im musikalischen Handwerk, dem Songwriting und der Umsetzung. Von der englischen Presse werden sie bereits als die legitimen Nachfolger von Tinariwen gefeiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngere Generation der Tamashek-Rocker hat für diese zweite Produktion enorm nachgelegt: im musikalischen Handwerk, dem Songwriting und der Umsetzung. Von der englischen Presse werden sie bereits als die legitimen Nachfolger von Tinariwen gefeiert.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/tamikrest-toumastin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8304" title="tamikrest-toumastin" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/07/tamikrest-toumastin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Aratan N Tinariwen, Ayitma Madjam, Tidit</em></p>
<p>In den Liedern singt Ousmane Ag Mossa oft von seinem Heimweh. Heimweh nach einer Heimat, die er nie hatte. Denn das Volk der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tuareg" target="_blank">Tuareg</a> (Kal Tamashek) wird seit Jahrhunderten immer wieder vertrieben, die Stämme leben verstreut in allen Ländern der westlichen Sahara. Die moderne Zivilisation zwingt sie immer vehementer, ihr Nomadenleben aufzugeben. So wird aus dem Heimweh eine Sehnsucht, dass zumindest die Kultur der Tuareg, ihre Lebensweisheit und ihr Freiheitsdrang nicht untergehen oder vereinnahmt werden. In der Musik haben die Tamashek eine Möglichkeit  gefunden, von der restlichen, westlichen Welt wahrgenommen werden.</p>
<p><span id="more-8299"></span>Tamikrest sind selbstsicherer geworden. Die Songs dieses Albums sind viel mehr auf den Punkt gebracht. Der Bass pumpt, die Gitarren sirren, die Stimmen singen von der Wüste, der Liebe, der Freiheit. Blues, Reggae oder Rock liefern die Basis, auf denen mit Melodien jene Trancekraft und Sogwirkung entwickeln, wie man sie nur aus der Sahara kennt. <a href="http://www.myspace.com/chriseckmanmusic" target="_blank">Chris Eckman,</a> ihr Entdecker und Förderer macht das, was Produzenten auszeichnet: Nicht musikalisch eingreifen, sondern einfach die Songs zum klingen bringen.</p>
<p>Sehnsucht, Traum und Trauer, aber auch viel Hoffnung und Freude schwingen in diesen Songs mit.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Fatoumata Diawara &#8211; Kanou</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 15:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schwer, aus dieser 4-Songs-EP herauszulesen, wohin die musikalische Karriere dieser Sängerin zielt. Vielleicht ist es auch "nur" der Teaser zum seit über einem Jahr angekündigten Album der jungen Malierin. Auch wenn das Potential herauszuhören ist, kommt es doch nicht zum tragen. Ist diese EP nur ein Amuse Bouche für ein kommendes Feuerwerk?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schwer, aus dieser 4-Songs-EP herauszulesen, wohin die musikalische Karriere dieser Sängerin zielt. Vielleicht ist es auch &#8220;nur&#8221; der Teaser zum seit über einem Jahr angekündigten Album der jungen Malierin. Das volle Album ist für September angekündigt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/fatoumata-diawara-kanou-ep.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8212" title="fatoumata-diawara-kanou-ep" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/fatoumata-diawara-kanou-ep-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Kanou, Bakonoba, Nayan</em></p>
<p>Musik ist nicht die einzige Leidenschaft von Fatoumata Diawara. Sie wurde erst zuhause, und später in Europa als Tänzerin und Schauspielerin bekannt.  In ihrer Wahlheimat Frankreich vor allem als Mitglied der Theatertruppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Royal_de_Luxe" target="_blank">Royal de Luxe</a> und der Bühnenfassung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiriku_und_die_Zauberin" target="_blank">Kirikou et Karaba</a>. Seit rund zwei Jahren hat sie ein fixfertiges Album in der Schublade. Das blieb auch dort, weil Nick Gold von <a href="http://www.worldcircuit.co.uk/#Home" target="_blank">World Circuit </a>das junge Talent unter Vertrag nahm. Fatoumata tourte quer durch Europa, trat an vielen Festivals auf, machte sich dem <a href="http://www.womex.com/" target="_blank">WOMEX-</a>Publikum bekannt, und jetzt endlich etwas auf einem Silberling.</p>
<p><span id="more-8208"></span>Ich habe Fatoumata mit ihren Songs und ihrer Bühnen-Energie live erlebt. Da ist sie ein Wirbelwind, die Songs sind oft auf die Tanzbeine gerichtet. Hier kommt es mir vor, als sei hier die Handbremse angezogen worden, oder ich finde en Einstieg nicht. Von den vier Songs sind drei Balladen, nur in «Bakonoba» zeigt sie, dass sie die Wassoulou-Tricks ihrer Lehrmeisterin <a href="http://www.globalsounds.info/2009/03/oumou-sangare-seya-2/">Oumou Sangare </a>begriffen hat, für die sie immer wieder unterwegs war. Aber die sprudelnde Frische fehlt. Ist das vielleicht eine Auswahl aus dem Frankreich-Album? Und das Nick-Gold-Album kommt erst? Oder was ist der Karriereplan?</p>
<p>Auch wenn das Potential herauszuhören ist, kommt es doch nicht zum tragen. Oder ist diese EP nur ein Amuse Bouche für ein kommendes Feuerwerk im September?</p>
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		<title>Mamadou Diabaté &#8211; Courage</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 10:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Kora]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Mamadou Diabaté]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Niger, die Wasserader seiner Heimat Mali, fliessen die Melodien von Mamadou Diabaté, seine Kora klingt hell und sprudelnd. Denken sie an einen Fluss, wenn sie diese CD einlegen. Dann nehmen sie die Musiker mit auf eine weite Reise durch Farben und Landschaften, die sie in keinem Reiseprospekt finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Niger, die Wasserader seiner Heimat Mali, fliessen die Melodien von Mamadou Diabaté, seine Kora klingt hell und sprudelnd. Der Grammy-Gewinner hat für sein aktuelles Album zwei  ausgewiesene Instrumentalisten Malis ins Studio nach Bamako eingeladen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/mamadou-diabate-courage.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8172" title="mamadou-diabate-courage" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/mamadou-diabate-courage-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Yaka Yaka, Welcome Home, Kita Djely</em></p>
<p>Die Kora und die Familie Diabaté, das passt bestens zusammen. Mamadou ist der Cousin von <a href="http://www.globalsounds.info/2010/01/toumani-diabate-mande-variations/">Toumani</a>, aber seine Karriere hat ihn einen ganz andern Weg gehen lassen. Sein musikalisches Handwerk war schon so ausgefeilt, dass er bereits als 21jähriger die Möglichkeit erhielt, mit dem Instrumental Ensemble of Mali für eine Tournee in die USA zu reisen. Er blieb in New York hängen, und fand dort schnell auch Kontakt zur Jazzszene. Trotz dieser Stilausweitung blieb seine musikalische Quelle die Melodienwelt der westafrikanischen Griots.</p>
<p><span id="more-8168"></span>In Bamako fand Mamadou zwei seiner Mitstreiter für diese Aufnahmen, Abou Sissoko und dessen Ngoni, und Lansana Fode Diabaté mit seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balafon" target="_blank">Balafon.</a> Ihn kennt man bei uns auch durch seine Mitarbeit beim <a href="http://www.globalsounds.info/2010/11/afrocubism-afrocubism/">Afrocubism-Projekt</a> von Nick Gold. Aus der neuen Heimat New York  brachte Mamadou den Bassisten <a href="http://www.noahjarrett.com/bio.html" target="_blank">Noah Jarrett</a> mit. Dieses Quartett produziert einen Sog von sich entwickelnden Melodiebögen, der wie ein Kaleidoskop ständig neue Formen entstehen lässt. Wie sich Kora und Balafon in der Melodieführung abwechseln ist schlicht grandios. Bass und Ngoni sorgen im Hintergrund für die anhaltende, fliessende Bewegung. Den westlichen Hörgewohnheiten entgegen kommt die Tatsache, dass sowohl Kora wie Balafon in den uns geläufigen Tonschritten mit Halbtönen gestimmt sind.</p>
<p>Denken sie an einen Fluss, wenn sie diese CD einlegen. Dann nehmen sie die Musiker mit auf eine weite Reise durch Farben und Landschaften, die sie in keinem Reiseprospekt finden.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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		<title>Vieux Farka Touré &#8211; The Secret</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Matthews]]></category>
		<category><![CDATA[Derek Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[John Scofield]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Vieux Farka Toure]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dritte Studioproduktion von Vieux zeigt, dass der junge Gitarrist auf keinen Fall auf irgendwelchem Lorbeer ausruhen will. Die Studio-Gäste sind nicht nur eine Bereicherung, sondern auch eine Herausforderung, denn die meisten sind Gitarristen. Vieux ist immer noch tief in Mali verwurzelt, aber er streckt sich voller Abenteuerlust nach allen Seiten, ohne Angst vor Fehltritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Studioproduktion von Vieux zeigt, dass der junge Gitarrist auf keinen Fall auf irgendwelchem Lorbeer ausruhen will. Die Studio-Gäste sind nicht nur eine Bereicherung, sondern auch eine Herausforderung, denn die meisten sind Gitarristen.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/vieux-Farka-Toure-the-secret.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8023" title="vieux-Farka-Toure-the-secret" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/vieux-Farka-Toure-the-secret-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Aigna (feat. Derek Trucks), All The Same (feat. Dave Matthews), Lakkal</em></p>
<p>Schlag auf Schlag geht&#8217;s vorwärts mit dem junge Touré. Auf eine fast endlose Konzerttour durch die amerikanischen Staaten folgte ein Projekt mit Toumani Diabaté mit Songs seines Vaters Ali. Dann die grosse Eröffnungsshow der Fussballweltmeisterschaft, eine weitere Tour, diesmal mit Taj Mahal, und ab ins Studio. Die Produktion des aktuellen Albums lag diesmal in den Händen von <a href="http://www.myspace.com/ekraz" target="_blank">Eric Krasno</a>, der als Gitarrist zwischen Soul, Hip Hop und Funk hin und her pendelt. Und eine illustre Gästeschar ist auch dabei. Mit <a href="http://www.davematthewsband.com/index.php#/home" target="_blank">Dave Matthews</a> entsteht gar ein Song mit Pop-Appeal.</p>
<p><span id="more-8017"></span>«The Secret» ist über weite Strecken ein Gitarrenalbum. Überraschend dabei zwei Gäste: <a href="http://www.derektrucks.com/home" target="_blank">Derek Trucks</a>, früher mal bei der Allman Brothers Band, und <a href="http://www.johnscofield.com/" target="_blank">John Scofield </a>(u.a. Miles Davies, Charles Mingus). Der ist schon längst in der Hall of Fame des Jazz angekommen. Während die Slidegitarre von Trucks fast nahtlos in den Mali-Groove passt, entführt Scofield den jungen Malier auf eine Trancereise weg von Afrika. Eine weitere Nummer («Lakkal») mit <a href="http://www.myspace.com/ivanscrape" target="_blank">Ivan Neville</a> an der Hammond, Manager Eric Hermann am Bass, Produzent Krasno an der Gitarre, aufgenommen in einem einzigen Take, zeigt die Spontaneität und Riskiobereitschaft von Vieux. Gleichzeitig sei die Frage erlaubt: Brauchte es noch eine Nummer aus den Archiven seiner Sessions mit dem verstorbenen Vater, Ali Farka Touré? In meinen Ohren nicht.</p>
<p>Vieux ist immer noch tief in Mali verwurzelt, aber er streckt sich voller Abenteuerlust nach allen Seiten, ohne Angst vor Fehltritten.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Boubacar Traoré &#8211; Mali Denhou</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 10:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Boubacar Traoré]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Bucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fünf Jahren gibt es wieder ein Lebenszeichen der Blues-Ikone aus Mali &#8211; es ist ein tänzelndes, fröhliches Album. Mondeou, Mali Denhou, N&#8217;Dianamogo Boubacar Traoré ist der letzte der noch lebenden grossen Blueser aus Mali. Etwas anders als seine Kollegen Ali Farka Touré oder Lobi Traoré hat er sich seit jeher gerne ausserhalb der Traditionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf Jahren gibt es wieder ein Lebenszeichen der Blues-Ikone aus Mali &#8211; es ist ein tänzelndes, fröhliches Album.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/03/boubacar-traore-mali-denhou.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7681" title="boubacar-traore-mali-denhou" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/03/boubacar-traore-mali-denhou-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Mondeou, Mali Denhou, N&#8217;Dianamogo</em></p>
<p>Boubacar Traoré ist der letzte der noch lebenden grossen Blueser aus Mali. Etwas anders als seine Kollegen <a href="http://www.globalsounds.info/2009/11/ali-farka-toure-savane/">Ali Farka Touré</a> oder <a href="http://www.bbc.co.uk/music/reviews/568r" target="_blank">Lobi Traoré</a> hat er sich seit jeher gerne ausserhalb der Traditionen bewegt, seiner Musik immer wieder eine neue Färbung, ein neues Kleid verpasst. In den 60er und 70er Jahren liess er es twisten und grooven, in den 80er und 90er Jahren herrschte die totale Melancholie. Jetzt ist wieder Lebensfreude hörbar, und gelassene Altersweisheit.</p>
<p><span id="more-7679"></span>Mit dem Bluesharp-Virtuosen <a href="http://www.myspace.com/vincentbucher" target="_blank">Vincent Bucher</a> aus Paris hat Traoré in den letzten 20 Jahren ein immer intensiver werdendes Musikverständnis entwickelt. Heute singen und spielen die beiden in einer so grossen Selbstverständlichkeit zusammen, dass Gitarre, Stimme und Harmonika fast übergangslos jeweils die Rollen wechseln. Mal übernimmt die Harmonika die Rolle der Stimme, mal duettiert sie mit den Licks der Gitarre, mal unterstützt sie die Arbeit des langjährigen Perkussionisten von Traoré, Kalebasse-Spielers Madieye Niang. Und alles tönt so selbstverständlich, so unangestrengt, dass es eine wahre Freude ist.</p>
<p>Es ist ein wahres Mali-Blues-Album, und eines von der ganz fröhlichen Sorte! Die drei reisen zur Zeit durch Europa &#8211; MySpace kennt die Konzertdaten.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&nbsp;</p>
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