Boubacar Traoré – Mali Denhou
8. März 2011
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Nach fünf Jahren gibt es wieder ein Lebenszeichen der Blues-Ikone aus Mali – es ist ein tänzelndes, fröhliches Album.
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Mondeou, Mali Denhou, N’Dianamogo
Boubacar Traoré ist der letzte der noch lebenden grossen Blueser aus Mali. Etwas anders als seine Kollegen Ali Farka Touré oder Lobi Traoré hat er sich seit jeher gerne ausserhalb der Traditionen bewegt, seiner Musik immer wieder eine neue Färbung, ein neues Kleid verpasst. In den 60er und 70er Jahren liess er es twisten und grooven, in den 80er und 90er Jahren herrschte die totale Melancholie. Jetzt ist wieder Lebensfreude hörbar, und gelassene Altersweisheit.
AfroCubism – AfroCubism
18. November 2010
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Es ist jene Platte, die schon vor 14 Jahren hätte entstehen sollen. Aber sie wäre garantiert nicht so heraus gekommen, wäre sie damals eingespielt worden.
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Jarabi, Nima Diyala, Para los Pinares se va Montoro
Die Geschichte ist bekannt: Weil die Musiker aus Mali in Paris nicht weiter nach Havanna reisen konnten, machten Produzent Nick Gold und Gitarrist Ry Cooder 1996 eben aus der Not heraus die CD «Buena Vista Social Club». Der Rest ist Geschichte. Aber Nick Gold vergass seine Ur-Idee nie: Die besten Musiker Malis und Kubas miteinander musizieren zu lassen. Dass nun eine verjüngte Garde von Musikern diese Idee umsetzt, schadet der Produktion in keiner Weise. Die Aushängeschilder auf kubanischer Seite: Eliades Ochoa und sein Bassist José Angel Martinez. Bei den Maliern sind es Kasse Mady Diabaté, Toumani Diabaté, Bassekou Kouyaté und Djelimady Tounkara.
AfroCubism: Al vaiven de mi carreta
22. September 2010
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Al vaiven de mi carreta – Der erste Song aus der Produktion AfroCubism, der neusten Production aus dem Hause WorldCircuit.
Die CD wird im Oktober erscheinen, die Singel gibt’s schon jetzt, z.B. auf iTunes
SMOD – Smod
2. September 2010
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Drei Jungs aus Bamako erhalten Unterstützung von Manu Chao. Rap trifft auf Folk-Elemente und Loops – und der Produzent lässt den jungen Musikern zu wenig Raum.
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Ca Chante / Tidjidja / Fitri Waleya
SMOD steht für vier Namen: Sam, Mouzy, Ousco und Donsky. Dieses junge Quartett begann um’s Jahr 2000 in Bamako Musik zu machen. Etwas später schrumpfte die Truppe zum Trio. Der Name blieb aber, schliesslich hatte man sich die ersten Fans erspielt. Die Zutaten ihrer Songs: Gitarre, einfache Perkussion, mal singen, mal rappen. Und ja, es gibt da familiäre Vorbilder: Sam ist der Sohn von Amadou & Mariam, dem wohl bekanntesten singenden Ehepaar aus Mali. So traf es sich auch, dass Manu Chao während den Aufnahmen für «Dimanche à Bamako» die Youngsters auf der Dachterrasse des Elternhauses traf. Was dort begann, ist jetzt eine Produktion für den Musikmarkt im Norden geworden.
Idrissa Soumaoro – Djitoumou
13. Juli 2010
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Musik weitergeben ist seit über dreissig Jahren die Lebensaufgabe von Idrissa Soumaoro. Selber CDs einzuspielen war Nebensache. Glücklicherweise hat er sich wieder mal Zeit genommen.
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Bô kolo / Yèrè djaté / Tilénén ya
Wenige kennen Idrissa Soumaoro in seiner Heimatstadt Bamako. Genauer: Kaum jemand, der noch gut sieht. Dafür kennt ihn jeder Blinde, denn er unterrichtete während seines gesamten Lebens Musik an der Blindenschule in Bamako, ist einer der ganz wenigen afrikanischen Spezialisten für Musikunterricht in Braille. Seine berühmtesten Schüler: Amadou & Mariam. Wohl startete er seine Karriere in den 60ziger Jahren in der damaligen Band von Salif Keita, «Les Ambassadeurs du Motel», doch dann entschied er sich für die Lehrerlaufbahn.
Jacky Molard Quartet & Foune Diarra Trio – N’Diale
8. Juli 2010
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Bretonische Harmonien treffen auf Wassoulou-Sounds und -Rhythmen. Ein spannendes musikalisches Gespräch, das zusätzlich mit einer rechten Portion Gypsy-Jazz gewürzt wird.
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Kelemagny / Nafolo / Makaribana
Auf der einen Seite das Quartett um den bretonischen Violonisten Jacky Molard, auf der anderen Seite das junge Trio um die Sängerin und Tänzerin Foune Diarra aus Mali. Und dazwischen der Wunsch, eine gemeinsame musikalische Sprache zu finden. Was harmonisch nicht immer einfach ist, fand einen gemeinsamen Boden wohl im Tanz. In mehreren Übungswochen fanden die Musiker heraus, wo sie jeweils in den Groove der Anderen einsteigen konnten.
Etran Finatwa – Tarkat Tajje / Let’s go
31. Mai 2010
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Tuareg und Wodaabe, die Kultur der Nomaden aus der Sahara und der Sahelzone im spannenden und relaxten Liederaustausch.
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Daim Walla / Daandé / Ummee Ndaaren
Die Gitarren stammen hörbar aus dem Kulturkreis der Tuareg, man kennt sie von Tinariwen oder Tamikrest. Den Chorgesang bringen die Wodaabe ein. Sie leben etwas weiter südlich in der Sahelzone als nomadisierende Rinderzüchter. Die Musiker von Etran Finatawa haben sich 2004 am Festival Au Désert kennen gelernt. Aus einer ursprünglichen Grossformation ist eine Kerntruppe von 5 Musikern geworden, und dies ist ist ihre dritte CD.
Vieux Farka Touré – mit viel Druck freigespielt
16. April 2010
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Der Sohn einer Gitarren-Ikone zu sein, ist nicht immer einfach. Vieux Farka, der Sohn von Ali Farka Touré, hat sich in den letzten Jahren aus dem Schatten seines Vaters frei gespielt. Sechs Jahre Bühnenerfahrung und zwei Studio-Produktionen haben der Musikwelt gezeigt: Ja, er spielt auch Gitarre, er singt auch, aber er hat einen eigenen Stil gefunden.
Sein erster Schweizer Aufritt anfangs April 2010 im Moods in Zürich zeigte eine rockige Truppe mit einem selbstsicheren Bandleader, der weiss, woher er kommt, und auch ziemlich genau, wohin die Reise gehen soll. Selbst technische Pannen werfen die Band nicht aus dem Takt, und das Zürcher Publikum feiert einen neuen, viel versprechenden Musiker. Einen der ehrlichsten Musikkritiker in der Schweiz, Nick Joyce, hat er auf jeden Fall überzeugt.
Auf seinem musikalischen Weg konnte Vieux auf die Mithilfe und den Rat von Könnern und Chefs aus der Musikwelt Malis zählen: Afel Bocoum und Toumani Diabaté waren seine Lehrmeister, Bassekou Kouyaté ist sein Freund. Im Gespräch erzählt der junge Touré, wie diese Leute ihn unterstützt haben, und was seine nächsten Pläne sind.
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Tamikrest – Adagh
7. April 2010
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Es ist der Rock der Wüste, wie er aus den Lehmziegel-Häusern und Zelten der Tuareg tönt. Die zweite Generation des Tamaschek-Rocks meldet sich selbstbewusst zu Wort und Ton.
Die Lehrmeister sind sehr präsent: Tinariwen, und ihre Form von Wüsten-Rock, sind ab den ersten Tönen unschwer auszumachen. Es wäre aber etwas gar zu kurz gegriffen, die jungen MusikerInnen aus Niger, Algerien, Lybien und Mali einfach als Epigonen-Band zu definieren. Gitarrist und Produzent Chris Eckman (u.a. The Walkabouts) lernte die Band 2008 am «Festival au Désert» kennen, und lud sie später nach Bamako ins Bogolan-Studio ein. Ein neues Kapitel des Tamaschek- Rock wurde aufgeschlagen.
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté – Ali & Toumani
26. Februar 2010
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Der Korameister Toumani nutzte die letzte gemeinsame Tour nach England, um die Zusammenarbeit mit dem Gitarrenmeister Ali noch einmal zu vertiefen – das letzte Album dieser musikalischen Freundschaft ist ruhig und meditativ ausgefallen.
Für das erste gemeinsame Album «In The Heart Of The Moon» hatten die beiden 2006 einen Grammy erhalten. Noch vor der Auszeichnung wurden die beiden 2005 für einige Konzerte nach Europa eingeladen. Toumani wusste um die schwere Krebserkrankung von Ali, und wollte die vielleicht letzte Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen. Produzent Nick Gold arrangierte im Umfeld der Londoner Konzerte die Möglichkeit für drei Aufnahme-Sessions. Das Resultat ist diese CD.









