Christine Salem – Lanbousir
2. Dezember 2010
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Der Maloya, beheimatet in La Réunion, hat eine kräftige, berührende Frauenstimme: Christine Salem. Ihre neue CD ist ehrlich, offen, und trifft mitten ins Herz.
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Alouwe, Oyé, Manbeliwa
Der Maloya, die Musik der Sklaven auf der Insel La Réunion, war lange eine Männersache. Das hat Christine Salem nie abgehalten, gerade diesen Stil als ihre Ausdrucksform zu wählen. Heute, mit diesem mittlerweile dritten Album, ist sie eine der beeindruckendsten Vertreterinnen des Maloya. Mit ihrer Band Salem Tradition verpasst sie dem Musikstil einen mächtigen Schub für die Zukunft, indem sie auch Einflüsse aus anderen Musiktraditionen des Indischen Ozeans und der Ostküste Afrikas einfliessen lässt.
Danyel Waro – Aou Amwin
25. Oktober 2010
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Dieser Rückblick auf das gesamte Werk des Sängers von La Réunion zeigt zwei Dinge: Die aussergewöhnliche Stimme des Maloya-Sängers und die Lebendigkeit der musikalischen Tradition.
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Degaz Anou Vitman, A Merula feat. A Filetta, Salim
Der Mann ist Poet, und Stimme. Die Erklärung, wie er zu seiner Stimme gefunden habe, gab er letzthin in einem Interview: Als Kind erkrankte er an Diphterie, eine Infektion der Atemwege. In La Réunion, auf dem Land, war eine solche Diagnose gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Aber er überlebte. Dazu kam ein unbändiger Freiheitswille. Und die Liebe zu den Worten, der Poesie. Dies machte ihn zum grossen Geschichtenerzähler des Maloya, jener Mischung aus Gesang und Rhythmus, welche auf den Plantagen der Insel von den Sklaven entstanden war.
Danyel Waro – Grin n syèl
16. Juni 2010
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Waro ist der Preisträger des WOMEX-Artist-Awards 2010. Dies ist die jüngste Produktion des Dichters und Sängers von der Insel La Réunion: Ein Manifest der Emotionen.
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Zangoun / Kaz moulalé / Po mwin maloya
Auf der Bühne gibt Danyel Waro alles: Er windet sich in seinen Sätzen und holt durch die Interpretation auch noch Bedeutungen aus den Sätzen heraus, die nicht in den Worten selber stecken. Der Schriftsteller und Sänger gilt als der wichtigste Vertreter des Maloya. Dieser Mix aus melodiöser Erzählung, Wechsel-Gesang und rhythmischer Begleitung durch Rasseln und Tommeln, war u.a. der Soundtrack der kreolischen Emanzipation von der französischen Kolonialmacht.
René Lacaille – Cordéon Kaméléon
23. Februar 2009
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La Réunion im Herzen, im Kopf eine Riesenportion Jazz und die Finger auf allem was Tasten, Felle oder Saiten hat: René Lacaille ist ein musikalisches Kamäleon – und das seit über 55 Bühnenjahren. Die Doppel-CD feiert dieses Jubiläum: ein Silberling enthält Songs, der andere Instrumental-Nummern.
Weil er auf La Réunion schon als Knirps mit seinem Vater von Fest zu Party, und von Hochzeit zu Geburtstag pilgerte, um für die Gäste aufzuspielen, lernte er früh zwei Dinge: Akkordeon spielen und trinken. Das erstere hat er perfektioniert, das andere Gott sei dank nicht. Als dann aus Frankreich Jazzplatten auf der Insel auftauchten, wurde er Fan von Wes Montgomery, lernte Gitarre spielen, gründete die Kultband «Caméléon» und wanderte schliesslich nach Frankreich aus. Erst in der neuen Wahlheimat, dank eines Konzertes seines Landsmannes Danyel Waro, entdeckte er seine alte Liebe zu Sega, Maloya und den anderen heimatlichen Musikstilen erneut.





