Mari Boine – Sterna Paradisea (Čuovgga Áirras)

20. September 2009  
Gespeichert unter Neu in den Läden

mari-boine-sterna-paradiseaSie ist eine Meisterin im vertonen von Seelenlandschaften. Und verknüpft auf dem aktuellen Album mühelos die Kultur der Samen im hohen Norden mit jener der Xhosa in Südafrika.

Weit, aber konsequent, ist der Weg, den Mari Boine bisher zurücklegte: Von der jungen Sami-Sängerin, die der Welt die Joiks ihrer Heimat brachte und sich dabei auf die Trommel als Begleitung verliess, bis zur Singer/Songwriterin die sie heute ist. Jede CD ist ein Reisetagebuch, die Songs wie Fotos, Erinnerungen. Im letzten Jahr entstand der Filmsoundtrack zu   «The Kautokeino Rebellion». Dort arbeitete sie auch mit der Sami-Lyrikerin Rawdna Carita Eira zusammen. Eine Zusammenarbeit, die sich jetzt in über der Hälfte der Songs fortsetzt, denn Rawdna malt so mit Worten, wie es Mari mit Tönen macht.

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Mari Boine – Idjagieđas

3. September 2009  
Gespeichert unter Angespielt

mari-boine-idjaiedasMit jeder Produktion wächst die Sicherheit der norwegischen Sängerin. Die Songs sind fest geerdet, und einige kommen in die Nähe einer schamanischen Anrufung.

Am 3. September 2009 erhält Mari Boine offiziell den höchsten norwegischen Kulturpreis, den Anders Jahres Legat. Als sie 1990 ihr erstes Album «Gula Gula» auch auf Peter Gabriels Realworld-Label veröffentlichte, wurde die Welt ausserhalb Norwegens auf die Kunst des Joik und die Kultur der Samen aufmerksam. Boines  Stimme, ihre Trommelbegleitung hatten etwas Archaisches und gleichzeitig Berührendes an sich. Die musikalische Entwicklung führte sie in über zehn Produktion weg vom Joik, hin zu einer sphärischen Umsetzung von Seelenzuständen und Naturbetrachtungen.

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