Lila Downs – Pecados y Milagros
16. Dezember 2011
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Die Sängerin mit der wandelbaren Stimme legt ein Konzeptalbum vor, in dem sie tief in ihre heimatliche Folklore und die magischen Weltanschauungen der Bewohner Mexikos eintaucht.
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Zapata Se Queda feat. Celso Piña y Toto La Momposina, La Reyna Del Inframundo, Tu Cárcel
«Sünde und Wunder», so der Konzept-Titel von Lila Downs sechstem Studioalbum. Rund drei Jahre vergingen von der Idee bis zur Fertigstellung. Denn die Sängerin bezog ihre Konzept-Idee nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die künstlerische Gestaltung von Booklet, Webauftritt und die Videos. Der Kern des Konzeptes: die magische Weltanschauung vieler MexikanerInnen. Geisterwelten sind Teil der Realität, und die verschiedenen Welten beeinflussen einander direkt. Erlebt wird dieser Bezug in der Magie, der Spiritualität, der Trance und dem Rausch. Die Geschichte des Album erzählt die Diva in einem 10-Minuten Feature auf ihrer homepage.
Intocable – Classic
11. März 2011
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Tejano und Norteño Sounds aus Zapata, Texas. Die Grammy-Gewinner lassen gerne Herzen schmelzen und Beine zucken.
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Rompiendo El Retrato, Capulito De Rosa, Eso Si Nunca Podras
Zapata scheint ein etwas verlorenes Städtchen im südlichen Texas direkt an der mexikanischen Grenze zu sein. Und wenn man schon verlorenen in der Pampa wohnt, ist Musik machen eine der besseren Möglichkeiten die Zeit zu vertreiben. Das sagten sich auch Ricky Muñoz und René Martinez anfangs der 90er Jahre. Mittlerweile ist Intocable eine der stilprägenden Tejano-Truppen und doppelter Grammy-Gewinner: 2005 für ihr Album «Intimamente», und 2010 für «Classic».
Bostich + Fussible – Bulevar 2000
6. Dezember 2010
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Die beiden Mitglieder des Nortec Collectives legen ein popiges Album vor, mit den Zutaten ihrer Heimatmusik, dem Norteño, einigen echten Instrumenten und viel Studio-Produktionsarbeit.
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Radio Borderland, Punta Banda, Boulevard 2000
Das Nortec Collective, das sind vier mexikanische Musiker/Produzenten. Sie nennen ihre Musik Nortec, weil sie auf den Pfeilern Norteño und Techno aufbaut. Aber genau so durchlässig, wie die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist, so löcherig ist auch diese Definition. Während die Kollegen Hiperboreal und Clorofila mit ihren Sounds Richtung Jazz/Lounge resp. Dub und Soundexperimente tendieren, zieht es Bostich + Fussible zum Pop. Übrigens: Bostich hat sich seinen Künstlernamen vom gleichnamigen Yello-Song ausgeleihen. Das sagt auch einiges.
Lila Downs y La Mysteriosa en Paris – Live à FIP
26. Mai 2010
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Aufgenommen in den Studios des französischen Radios ist diese Produktion so was wie eine Live-Version ihres letztjährigen Best Of-Albums «El Alma de…»
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El Relampago, Cumbia Del Mole, Yo Envidio El Viento
Begleitet von einer exzellenten Band spielte Lila Downs vor ziemlich genau einem Jahr in den Studios von FIP France Inter ein fast ausschliesslich spanisch-sprachiges Album ein. Im Gegensatz zum Best of Album «El Alma…» haben diesmal auch Songs aus der letzten regulären Studio-Produktion «Shake away» einen Platz in der Set-Liste erhalten. Kein Wunder, handelt es sich doch bei der Begleitband « La Misteriosa» um eben jene Truppe, die für einen Grossteil der Töne auf Shake Away verantwortlich war.
Los Cenzontles with David Hidalgo & Taj Mahal – American Horizon
17. Mai 2010
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Wie heisst es im Booklet: Die ist die Geschichte eines Ortes, aber auch einer Haltung…. Das trifft’s. Hier wird mexikanische Kultur gepflegt, und weiter entwickelt. Die CD ist eine überraschende und lockere Stil-Reise.
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La Luna / Carpintero / Tecolote
Los Cenzontles (die Spottdrosseln) sind eine Band, die aus einem Kulturprojekt heraus gewachsen sind. Das Projekt wurde 1989 in San Pablo, Kalifornien, gestartet. Hier können Kindern und Jugendliche lernen, was es mit ihrer mexikanischen Herkunft auf sich hat, wo die Wurzeln ihrer eigenen Kultur liegen. Die musikalische Kerntruppe hat mit ständig wechselnden Gästen die vielen Einflüsse und Farben der mexikanischen Musik auf mittlerweile 18 (!) Alben festgehalten. Einer der treusten Freunde ist des Projekts ist Los Lobos Mastermind David Hidalgo. Los Cenzontles sind auch beteiligt am jüngsten Albums der Chieftains: «San Patricio».
The Chieftains feat. Ry Cooder – San Patricio
10. März 2010
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Paddy Moloney von den Chieftains ist sich sicher: Selbst wenn historische Geschehnisse vergessen werden bleibt die Erinnerung in der Musik erhalten.
Die Legende um eine mehrheitlich irische Söldnertruppe, die San Patricios, die auf der Seite der Mexikaner gegen die Amerikaner kämpften, ist die historische Grundlage für dieses Album. Paddy Moloney machte sich daran, die Bruchstücke dieser Erinnerung in der mexikanischen Musik zu suchen. In Ry Cooder fand er einen Mitstreiter, der sich in der Kultur der Grenzregion USA / Mexiko historisch und musikalisch bestens auskennt.
Lhasa – The Living Road
5. Januar 2010
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Mit diesem Album sang sich Lhasa 2003 in die Herzen des grossen Publikums, mit «The Living Road» machte sie den Schritt vom Geheimtipp zum stillen Star.
Das Leben von Lhasa de Sela war ein Leben unterwegs. Sie verbrachte einen Grossteil ihrer Jahre „on the road“: Als Kind im Wohnwagen ihrer Eltern unterwegs in Mexiko und ganz Nordamerika, als Erwachsene zwischen Kanada und Europa, als Künstlerin zwischen der Malerei und der Musik. Sie bearbeitete, was immer Bildhaftes sich in ihrer Existenz einnistete. Dabei spielte die Stimmung eine grössere Rolle, als der Stil oder die Sprache. Am 1. Januar 2010 verlor sie in ihrer Wahlheimat Montreal ihren Kampf gegen den Krebs.
Rodrigo y Gabriela -11:11
30. September 2009
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Die beiden mexikanischen Gitarrenvirtuosen und -Traktierer haben ein Album für elf ihrer musikalischen Helden eingespielt. Und ein paar Gäste eingeladen.
Sie spielen immer noch Rock auf akustischen, mit Nylonsaiten bespannten Gitarren. Haben bei den Vorgänger-Alben vor allem ihre Helden aus der Metall-Szene ihre Spuren in den Kompositionen hinterlassen, so weitet sich nun der Horizont aus. Sie verneigen sich musikalisch vor Paco de Lucia, Jimi Hendrix, Astor Piazolla, Al di Meola, John McLaughlin, Carlos Santana oder dem Trio Joubran. Dies sind die Inspirationsquellen – die schlussendlichen Kompositionen sind ganz klar in der Technik der Virtuosen umgesetzt worden.
Mexican Boleros
17. August 2009
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Schon mal in Erinnerungen geschwelgt, die nicht die eigenen waren? Nicht? Dann kann die Erfahrung mit dieser Sammlung gemacht werden.
Im Untertitel heisst die CD «Songs of Heartbreaking, Passion & Pain, 1927 – 1957». Sie kommt aus dem Hause Trikont und bietet damit Gewähr, dass hier umsichtige Sammler und Spurensucher am Werk waren. In den Liedern wird geschmachtet, gelitten, gehofft und verzweifelt. Die Songs lassen in meinem Hirn ganze Sammlungen von schwarz-weiss Filmen ablaufen, in denen es um Sehnsucht, Liebe, Mord, Zorn und Ehre geht. Einzelne Aufnahmen kommen mit dem Charme der rauschenden Shellack-Platten daher, insgesamt aber haben die Toningenieure sehr gute Arbeit geleistet.
Lila Downs – El Alma De…
28. Juli 2009
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…und im Untertitel heisst es : «The Very Best of…». Stimmt fast, denn die letzte Produktion wird ausgeblendet.
Es müsste also heissen: Die besten Songs bis zum Album «Shake away». Mit dem letzten Album ist die Stimmakrobatin auch zu vielen HörerInnen durchgedrungen, die sie vorher als „zu mexikanisch“ oder „zu pathetisch“ ausgeblendet hatten. Das sind aber auch zehn Jahre, oder fünf Alben, welche hier zusammengefasst werden. Dass der eine oder andere Song „fehlt“, liegt im Schicksal einer Best-of-Sammlung.







