Luso Noir – Music from Portugese-Speaking Africa
3. Oktober 2011
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Mit Luso Noir will Piranha wohl an seinen Sampler «Egypt Noir» anknüpfen. Dazu musste die Kuratorin DJ Grace Kelly tief im Archiv der Berliner graben und weist damit unfreiwillig auf einen Missstand hin.
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Simentera: Dor di Amor, Orchestra Marrabenta Star de Moçambique & Wazimbo: Nhimba Ya Dota, Ghorwane: Pim-Pam-Pum
Das Label Piranha veröffentlicht auch nicht mehr so viele Neuentdeckungen wie noch vor einem Jahrzehnt. Es pflegt seinen Katalog und bringt aus diesem immer wieder thematische Sampler. Für diesen hier ist der Ausdruck «Saudade» wichtig: von Mosambik bis auf die Kapverden hat die Sehnsucht eine etwas andere musikalische Färbung angenommen als die mitgebrachten Fado-Melodien der portugiesischen Kolonisatoren es vor-fühlten. Da ist nicht nur Herzschmerz in den Songs, sondern auch gleich eines der besten Heilmittel dagegen: Tanz.
Massukos – Bumping
12. November 2009
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Gute Nachricht aus Mosambik – Massukos machen nicht nur gute Musik, sie singen auch noch von Dingen, welche das Leben in ihrer Heimat fördern.
Treibende Kraft hinter Massukos ist Sänger und Gitarrist Feliciano Dos Santos. Wenn er nicht Musik macht, ist er Direktor der NGO «Estamos», einer Organisation, die sich für die Themen Wasser, Hygiene und Aids in ganz Mosambik einsetzt. In vielen afrikanischen Ländern werden Musiker und Theater als Kommunikationsmittel eingesetzt, um die Bevölkerung für Themen zu sensibilisieren, über gesellschaftliche Probleme zu informieren. Auftritte an der EXPO 98 in Lissbon oder eine heimische Tour mit der englischen Gruppe «empty boat» brachten internationale Kontakte. So spielten sie auch am WOMAD Festival 2007.



