Le Trio Joubran – AsFâr
12. Mai 2011
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Die drei Oud-Virtuosen aus dem palästinensischen Ramallah wirken musikalische Zauber, die nicht allein durch Fingerfertigkeit und absolute Synchronizität zu erklären sind. Dynamik ist ein weiteres Stichwort. Hinter der Musik steckt auch sehr viel Vertrauen.
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Zawâj El Yamâm, Doujia, Sma Cordoba
Wer die Drei schon mal live gesehen hat, kann sich einen Reim daraus machen, wenn ich hier von Synchronizität schreibe. Die Brüder Samir, Wissam und Adnan Joubran haben durch jahrelanges Zusammenspiel eine Präzision in der Rhythmik gefunden, die so wohl einzigartig ist. Selbst wenn die Takte aufgelöst werden, oder sich dehnen, folgen die Drei den Tempi des jeweiligen Leadinstruments bis in die letzte Feinheit. Tempiwechsel geschehen mit der Selbstversändlichkeit des Atems.
Le Trio Joubran – Majâz
25. Februar 2010
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Die drei Brüder aus Ramallah haben sich mit Haut und Haar der Oud verschrieben, und diese Leidenschaft ist aus jedem Ton heraus zu hören.
Samir, Wissam und Adnan Joubran stammen aus einer alt-ehrwürdigen Oud-Macher und -Spieler-Familie. Wenn es nur nach dem Vater gegangen wäre, hätte lediglich Samir die Familientradition fortgeführt. Aber Wissam legte jeweils seine Geige nach dem Unterricht schnell beiseite, um auf dem Instrument des Bruders zu spielen. Und auch der Jüngste, Adnan, liess mit fünfzehn Jahren seinen Trommeln und Rasseln liegen und griff in die Saiten. Er war es auch, der die Idee eines gemeinsamen Projekts aufbrachte. Im August 2004 hatten sie ihren ersten Auftritt als Trio. Seither eilen sie von einem Erfolg zum nächsten.
Rabih Abou-Khalil – Em Portugês
4. Januar 2009
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Es ist eine jazzige Reise in eine portugiesische Musiktradition, die es so nie gab – und trotzdem sehr vertraut tönt.
Das neuste Projekt des libanesischen Oud-Virtuosen begannt mit einer Einladung: Ricardo Pais, der Direktor des National Theatre in Porto konnte Abou-Khalil für die Vertonung von moderner, portugiesischer Lyrik überzeugen. Für Abou-Khalil war es der erste Kontakt mit der portugiesischen Kultur – und Sprache. Das Ergebnis ist verblüffend, und einmal mehr ein einzigartiger Beleg dafür, dass Abou-Khalil ein Meister-Grenzgänger ist.



