Susana Baca – Afrodiaspora

4. Juni 2011  
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Susana Baca ist die grosse Diva der afro-peruanischen Musik. Die Trommel steht immer im Herzen ihrer Musik, aber auch die spanischen Gitarren oder die indianischen Flöten-Melodien sind nicht weit. Es ist die Mischung, die es ausmacht – und jedes Land Südamerikas hat seine eigene Mischung gefunden.

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Detras De La Puerta, Plena Y Bomba (feat. Rene Perez / Calle 13), Takiti Ti Taki

Für Susana Baca ist Heimat nicht auf ihr Heimatland Peru beschränkt. Sie steckt Heimat mit musikalischen Längenmassen ab. Und vom Süden der USA bis Patagonien ziehen sich dieselben Kraftadern ganz unterschiedlicher Kulturen, die sich über die Jahrhunderte in unterschiedliche Verhältnissen vermischt haben: die ursprüngliche  Indianer-Kultur, der massgebliche Einfluss der spanischen und portugiesischen Konquistadoren, und in ihrem Gefolge die Schiffsladungen von Sklaven aus Afrika.

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The Roots of Chicha 2

9. November 2010  
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Was in den 60er und 70er Jahren in den Ölförderstädten des peruanischen Amazonas angesagt war, wird heute in New York zu neuem Leben erweckt.

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Colegiala, Como un Ave, A Trabajar, Siboney

Die Mischung hat einen hohen Wiedererkennungswert: Cumbia-Rhythmen, eine gehörige Portion kubanische Guajira, Melodien aus den Anden. Aber ganz wichtig: psychedelische Surfgitarren und Farfisa-Orgel. Diese Mixtur segelte erst mal unter dem Label Cumbias Amazonicos, bevor sie dann in «Chicha» umgetauft wurde. Namensgeber war das Maisbier aus dem Rezeptbuch der alten Inkas.

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Novalima – Coba Coba Remixed

2. September 2009  
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novalima-coba-coba-remixedDie erste grosse Welt-Tournee von Novalima ist Geschichte, die Remixed-CD von «Coba Coba» in die Läden. So können die Konzert-Erinnerungen auf dem Dancefloor aufgefrischt werden.

Einzelne Nummern erhalten gleich mehreere Neuverpackungen. Novalima liefern zusätzlich einen neuen Song, eigentlich eine Songskizze: «Bomba», der Remix (Coba Soundsystem) ist ausgefeilter. «Yo Voy» wird gleich drei Mal neu gemixt – vor allem der Groove wird hochgetuned, die Melodie ganz ausgeblendet. Wohl eher was für den Bastelkasten von DJs. Vorsichtiger ausgelegt z.B. die Dub-Versionen von «Ruperta» oder «Camote», sehr auf Lounge getrimmt «Africa Lando».

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Novalima – Afro-Peruanische Rythmen treffen auf Electronica

16. Juni 2009  
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novalima-podEs gibt genug Beispiele dafür, dass man mit Studiotechnik der Musik die Luft abdrehen kann. Novalima zeigen auf CD und im Konzert, dass es nicht so sein muss. Im Gegenteil: Im Studio kann man an den Loops und Sounds feilen, bis einem die Ohren abfallen (siehe auch die Kritik zu «Coba Coba»). Auf der Bühne aber darf man Gas geben – wenn darunter die Songs nicht leiden.

Den Beweis erbrachten Novalima am 30. Mai 09 auf der Bühne des Afropfingsten Festivals in Winterthur. Nach dem Konzert erzählten Bassist Carlos Lo Carillo, Laptop-Mann Grimaldo del Solar und Sängerin Milagros Guerrero, was es brauchte, um die peruanische Musik auf der Weltkarte neu zu platzieren.

Die Reportagen des Festivals: Reggae-Night, Noche Latina, African Soul Night.

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Radiokijada – Nuevos sonidos afro peruanos

28. Mai 2009  
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radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanosEs lebe das Gebiss des Maultiers! Oder wie ein Electronica-Tüftler und ein Perkussionist eine Soundlandschaft malen.

Radiokijada sind der peruanische Perkussionist Rodolfo Muñez, und der Klangtüftler Christoph H. Müller, der Mann, der auch den Sound für Gotan Project schuf. Die beiden haben in den letzten Jahren in mehreren Sessions eine Klangwelt geschaffen, die archaische Instrumente und modernste Digitaltechnik verschmelzen liess. Der Hintergrund ist der afrikanische Einfluss auf die peruanische Musik als Folge der Sklaverei. Eine Wurzel des Projekts steckt in der Musikgeschichte, eine andere ist das Stromkabel.

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Novalima: Libertá

16. März 2009  
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Novalima: Libertá


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Chicha Libre – ¡Sonido Amazonica!

3. Februar 2009  
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chicha-libre-sonido-amazonicaAls in Peru die Farfisa-Orgel auf Cumbia-Rhythmen traf, entstand ein Musikstil, der jetzt, 40 Jahre später, augenzwinkernd wieder belebt wird.

Das Barbès-Label aus Brooklyn hat ein paar schillernde Musiker unter Vertrag: Hazmat Modine lassen die Mundharmonika und die Tuba aufleben, den Mix aus Balkan und Soul haben sich die Slavic Soul Party schon in den Namen geschrieben. Dritter Paradiesvogel ist nun Chicha Libre, die Truppe von Olivier Conan, einem Franzosen, der in Brooklyn hängen geblieben ist. In Peru hat er Tanzmelodien aus den 70ziger Jahren ausgegraben. Truppen mit schillernden Namen wie «Los Diablos Rojos» spielten dort in den Arbeitersiedlungen der boomenden Ölstädte zum Tanz. Wahrscheinlich wurde auch viel getrunken, geraucht und der eine oder andere Pilz geschluckt.

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Novalima – Coba Coba

22. Januar 2009  
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novalima-coba-cobaVier Musiker, die zusammen in Lima aufwuchsen, leben heute in alle Welt verstreut. Eines verbindet sie: Die afro-peruanischen Rhythmen. Und die entwickeln sich auch in Barcelona, Hong Kong oder London prächtig.

Getragen wird Novalima vom Quartett Rafael Morales, Grimaldo del Solar, Ramón Pérez-Prieto und Carlos Li-Carillo. Ihr gemeinsames Übungs-Studio ist das Internet. In ihrer Heimatstadt Lima werden sie von einer verschworenen Gruppe von Sängern und Perkussionisten unterstützt, von denen die meisten schon auf dem Vorgänger-Album «Afro» zu hören waren. Und es dreht sich alles um Rhythmen. Aber Achtung: die peruanischen Versionen des afrikanischen Erbes sind nicht so glatt wie die brasilianischen oder karibischen Cousins. Sie sind sperriger, vertrackter.

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