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	<title>globalsounds.info &#187; Peru</title>
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	<description>Die Welt zwischen den Ohren</description>
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	<itunes:summary>globalsounds.info bringt Neuerscheinungen, Reportagen und Interviews mit MusikerInnen rund um den Planeten. Egal ob man diese Musik mit Worldmusic, Ethnopop, Afrobeat, Latin, Roots, Raï, International Folk oder sonst wie betitelt - wir sagen dem Globalsounds, und stellen MacherInnen und ihre Werke hier vor.</itunes:summary>
	<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>globalsounds.info &#187; Peru</title>
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		<title>Susana Baca &#8211; Afrodiaspora</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 13:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Susana Baca ist die grosse Diva der afro-peruanischen Musik. Die Trommel schlägt immer im Herzen ihrer Musik, aber auch die spanischen Gitarren oder die süssen Indio-Melodien sind nicht weit. Es ist die Mischung, die es ausmacht - und jedes Land Südamerikas hat seine eigene Mischung gefunden. 
Hier nimmt uns Susana Baca auf eine afro-südamerikanische Tour mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susana Baca ist die grosse Diva der afro-peruanischen Musik. Die Trommel steht immer im Herzen ihrer Musik, aber auch die spanischen Gitarren oder die indianischen Flöten-Melodien sind nicht weit. Es ist die Mischung, die es ausmacht &#8211; und jedes Land Südamerikas hat seine eigene Mischung gefunden.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/susana-baca-afrodiaspora.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7998" title="susana-baca-afrodiaspora" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2011/06/susana-baca-afrodiaspora-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> <em>Detras De La Puerta, Plena Y Bomba (feat. Rene Perez / Calle 13), Takiti Ti Taki</em></p>
<p>Für Susana Baca ist Heimat nicht auf ihr Heimatland Peru beschränkt. Sie steckt Heimat mit musikalischen Längenmassen ab. Und vom Süden der USA bis Patagonien ziehen sich dieselben Kraftadern ganz unterschiedlicher Kulturen, die sich über die Jahrhunderte in unterschiedliche Verhältnissen vermischt haben: die ursprüngliche  Indianer-Kultur, der massgebliche Einfluss der spanischen und portugiesischen Konquistadoren, und in ihrem Gefolge die Schiffsladungen von Sklaven aus Afrika.</p>
<p><span id="more-7993"></span>Es sind die afro-peruanischen Wurzeln denen sich Susana am meisten verpflichtet fühlt. Aber jede Ausprägung der Durchmischung der Traditionen ist ihr gleich viel wert. So hat ein Forro seinen Platz gleich neben einem Flamenco oder Tango. Eine Cumbia aus Kolumbien oder die Trommeln aus Venezuela nehmen den Second Line Groove von New Orleans in die Mitte. Auch wenn nicht alle Nummern dieses Albums dieselbe Strahlekraft entwickeln, werden sie doch alle durch die Glaubwürdigkeit der Interpretin zusammen gehalten. Sorgfältig ausgewählte Gäste, vom Saitenkünstler bis zum Rapper,  machen das Album zu einer unaufgeregten und vielfältigen Hörreise durch den südlichen, amerikanischen Kontinent.</p>
<p>Susana Baca steht vor allem für afro-peruanisches Songschreiben. Hier nimmt sie uns auf eine weiter reisende, eine afro-südamerikanische Tour mit.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>The Roots of Chicha 2</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2010/11/the-roots-of-chicha-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angespielt]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Chicha]]></category>
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		<description><![CDATA[Was in den 60er und 70er Jahren in den Ölförderstädten des peruanischen Amazonas angesagt war, wird heute in New York zu neuem Leben erweckt. Colegiala, Como un Ave, A Trabajar, Siboney Die Mischung hat einen hohen Wiedererkennungswert: Cumbia-Rhythmen, eine gehörige Portion kubanische Guajira, Melodien aus den Anden. Aber ganz wichtig: psychedelische Surfgitarren und Farfisa-Orgel. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was in den 60er und 70er Jahren in den Ölförderstädten des peruanischen Amazonas angesagt war, wird heute in New York zu neuem Leben erweckt.</p>
<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/chicha2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7126" title="chicha2" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2010/11/chicha2-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><em>Colegiala, Como un Ave, A Trabajar, Siboney</em></p>
<p>Die Mischung hat einen hohen Wiedererkennungswert: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cumbia" target="_blank">Cumbia</a>-Rhythmen, eine gehörige Portion kubanische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guajira" target="_blank">Guajira</a>, Melodien aus den Anden. Aber ganz wichtig: psychedelische Surfgitarren und Farfisa-Orgel. Diese Mixtur segelte erst mal unter dem Label Cumbias Amazonicos, bevor sie dann in «Chicha» umgetauft wurde. Namensgeber war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chicha" target="_blank">das Maisbier</a> aus dem Rezeptbuch der alten Inkas.</p>
<p><a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=91479044" target="_blank"><span id="more-7122"></span>Olivier Conan</a> hat für das <a href="http://www.barbesrecords.com/rootsofchicha.html" target="_blank">Barbes-Label</a> eine zweite Sammlung von Chincha-Ohrwürmern zusammengestellt. Der Erfolg des ersten Chicha-Samplers &#8211; auch in der Heimat der Songs, in Peru &#8211; hatten ihn überrascht. Hatte er auf dem ersten Sampler quasi die Gassenhauer zusammengetragen, so grub er sich für diesen zweiten Sampler tief in die Geschichte und die Archive des Chicha ein. Die Bandnamen tönen exotisch: <a href="http://www.google.ch/search?client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;channel=s&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Los+Shapis&amp;btnG=Google-Suche#q=Los+Shapis&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=vaq&amp;sa=G&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;channel=s&amp;prmd=iv&amp;source=univ&amp;tbs=vid:1&amp;tbo=u&amp;ei=YGTZTKfAMcrsOdak3d8I&amp;oi=video_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CCYQqwQwAA&amp;fp=3ee12e47fd96b7e1" target="_blank">Los Shapis</a>, <a href="http://www.google.ch/search?client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;channel=s&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Los+Walkers&amp;btnG=Google-Suche#q=Los+Walkers&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=BJW&amp;sa=G&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;channel=s&amp;prmd=iv&amp;source=univ&amp;tbs=vid:1&amp;tbo=u&amp;ei=FWrZTOa6NsOVOtPxtcEJ&amp;oi=video_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CCYQqwQwAA&amp;fp=3ee12e47fd96b7e1" target="_blank">Los Walkers</a>, <a href="http://www.google.ch/search?client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;channel=s&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=Los+Destellos&amp;btnG=Google-Suche#q=Los+Destellos&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=QeB&amp;sa=G&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;channel=s&amp;prmd=ivl&amp;source=univ&amp;tbs=vid:1&amp;tbo=u&amp;ei=N2rZTJ3VMcaCOt2poMoJ&amp;oi=video_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CCYQqwQwAA&amp;fp=3ee12e47fd96b7e1" target="_blank">Los Destellos</a>. Sie stehen alle für den Lieblings-Musikstil einer peruanischen Generation zwischen politischer Diktatur, wirtschaftlicher Misere, kultureller Identitätssuche und Party. Und ganz nebenher erfährt man, dass die wohl berühmteste Cumbia, «La Colegiala», eigentlich eine Chicha-Gitarrennummer von Walter Leon und seinen Ilusionistas ist.</p>
<p>So macht der Besuch in den Musikarchiven Spass: hier liegen Perlen und Fundstücke aus einer Zeit herum, die noch gar nicht so lange zurückliegt, und doch schon eine geheimnisvolle Patina angesetzt haben.</p>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Novalima &#8211; Coba Coba Remixed</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 06:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Novalima]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erste grosse Welt-Tournee von Novalima ist Geschichte, die Remixed-CD von «Coba Coba» in die Läden. So können die Konzert-Erinnerungen auf dem Dancefloor aufgefrischt werden. Einzelne Nummern erhalten gleich mehreere Neuverpackungen. Novalima liefern zusätzlich einen neuen Song, eigentlich eine Songskizze: «Bomba», der Remix (Coba Soundsystem) ist ausgefeilter. «Yo Voy» wird gleich drei Mal neu gemixt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/novalima-coba-coba-remixed.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3405" title="novalima-coba-coba-remixed" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/09/novalima-coba-coba-remixed.jpg" alt="novalima-coba-coba-remixed" width="200" height="200" /></a>Die erste grosse Welt-Tournee von Novalima ist Geschichte, die Remixed-CD von <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/novalima-coba-coba/">«Coba Coba»</a> in die Läden. So können die Konzert-Erinnerungen auf dem Dancefloor aufgefrischt werden.</p>
<p>Einzelne Nummern erhalten gleich mehreere Neuverpackungen. Novalima liefern zusätzlich einen neuen Song, eigentlich eine Songskizze: «Bomba», der Remix (Coba Soundsystem) ist ausgefeilter. «Yo Voy» wird gleich drei Mal neu gemixt &#8211; vor allem der Groove wird hochgetuned, die Melodie ganz ausgeblendet. Wohl eher was für den Bastelkasten von DJs. Vorsichtiger ausgelegt z.B. die Dub-Versionen von «Ruperta» oder «Camote», sehr auf Lounge getrimmt «Africa Lando».</p>
<p><span id="more-3402"></span></p>
<ul>
<li>Ruperta (Zeb Remix) </li>
<li>Camote (Toni’s Dub) </li>
<li>Africa Lando (Boozoo Bajou Remix) </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Novalima – Afro-Peruanische Rythmen treffen auf Electronica</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/06/novalima-%e2%80%93-afro-peruanische-rythmen-treffen-auf-electronica/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 19:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt genug Beispiele dafür, dass man mit Studiotechnik der Musik die Luft abdrehen kann. Novalima zeigen auf CD und im Konzert, dass es nicht so sein muss. Im Gegenteil: Im Studio kann man an den Loops und Sounds feilen, bis einem die Ohren abfallen (siehe auch die Kritik zu «Coba Coba»). Auf der Bühne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/novalima-pod.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2530" title="novalima-pod" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/06/novalima-pod.jpg" alt="novalima-pod" width="590" height="250" /></a>Es gibt genug Beispiele dafür, dass man mit Studiotechnik der Musik die Luft abdrehen kann. Novalima zeigen auf CD und im Konzert, dass es nicht so sein muss. Im Gegenteil: Im Studio kann man an den Loops und Sounds feilen, bis einem die Ohren abfallen (siehe auch die Kritik zu <a href="http://www.globalsounds.info/2009/01/novalima-coba-coba/">«Coba Coba»)</a>. Auf der Bühne aber darf man Gas geben &#8211; wenn darunter die Songs nicht leiden.</p>
<p>Den Beweis erbrachten Novalima am 30. Mai 09 auf der Bühne des Afropfingsten Festivals in Winterthur. Nach dem Konzert erzählten Bassist Carlos Lo Carillo, Laptop-Mann Grimaldo del Solar und Sängerin Milagros Guerrero, was es brauchte, um die peruanische Musik auf der Weltkarte neu zu platzieren.</p>
<p>Die Reportagen des Festivals: <a href="http://www.globalsounds.info/2009/05/20-afro-pfingsten-festival-winterthur-der-reggae-abend/">Reggae-Night</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/05/latin-night-ein-spaziergang-und-ein-ethnologischer-einwurf/">Noche Latina</a>, <a href="http://www.globalsounds.info/2009/06/african-soul-night-gut-gelauntes-staraufgebot/">African Soul Night</a>.</p>
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		<itunes:subtitle>Es gibt genug Beispiele dafür, dass man mit Studiotechnik der Musik die Luft abdrehen kann. Novalima zeigen auf CD und im Konzert, dass es nicht so sein muss. Im Gegenteil: Im Studio kann man an den Loops und Sounds feilen,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Es gibt genug Beispiele dafür, dass man mit Studiotechnik der Musik die Luft abdrehen kann. Novalima zeigen auf CD und im Konzert, dass es nicht so sein muss. Im Gegenteil: Im Studio kann man an den Loops und Sounds feilen, bis einem die Ohren abfallen (siehe auch die Kritik zu «Coba Coba»). Auf der Bühne aber darf man Gas geben - wenn darunter die Songs nicht leiden.

Den Beweis erbrachten Novalima am 30. Mai 09 auf der Bühne des Afropfingsten Festivals in Winterthur. Nach dem Konzert erzählten Bassist Carlos Lo Carillo, Laptop-Mann Grimaldo del Solar und Sängerin Milagros Guerrero, was es brauchte, um die peruanische Musik auf der Weltkarte neu zu platzieren.

Die Reportagen des Festivals: Reggae-Night, Noche Latina, African Soul Night.</itunes:summary>
		<itunes:author>Jodok W. Kobelt</itunes:author>
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		<title>Radiokijada &#8211; Nuevos sonidos afro peruanos</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/05/radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 05:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Radiokijada]]></category>
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		<description><![CDATA[Es lebe das Gebiss des Maultiers! Oder wie ein Electronica-Tüftler und ein Perkussionist eine Soundlandschaft malen. Radiokijada sind der peruanische Perkussionist Rodolfo Muñez, und der Klangtüftler Christoph H. Müller, der Mann, der auch den Sound für Gotan Project schuf. Die beiden haben in den letzten Jahren in mehreren Sessions eine Klangwelt geschaffen, die archaische Instrumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2227" title="radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/05/radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos.jpg" alt="radiokijada-nuevos-sonidos-afro-peruanos" width="200" height="200" /></a>Es lebe das Gebiss des Maultiers! Oder wie ein Electronica-Tüftler und ein Perkussionist eine Soundlandschaft malen.</p>
<p>Radiokijada sind der peruanische Perkussionist Rodolfo Muñez, und der Klangtüftler Christoph H. Müller, der Mann, der auch den Sound für Gotan Project schuf. Die beiden haben in den letzten Jahren in mehreren Sessions eine Klangwelt geschaffen, die archaische Instrumente und modernste Digitaltechnik verschmelzen liess. Der Hintergrund ist der afrikanische Einfluss auf die peruanische Musik als Folge der Sklaverei. Eine Wurzel des Projekts steckt in der Musikgeschichte, eine andere ist das Stromkabel.</p>
<p><span id="more-2224"></span>Trommeln waren in fast allen Ländern, die Sklaverei kannten, verboten (zu gefährlich!). So enstanden aus alten Früchtekisten die ersten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cajon">Canjons</a>, Almosen-Sammelbüchsen mutierten zu <a href="http://meinldistribution.com/no_cache/marken/drums_percussion/meinl_percussion.html?tx_flshop_pi[filterType]=P-ME-CA&amp;tx_flshop_pi[productKey]=7530&amp;tx_flshop_pi[shortlist]=7540">Cajitas</a>, und die Gebisse von Eseln und Maultieren dienten als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCiro">Güiro</a>. Auf „Recycling“-Gegenständen werden die komplexen und unverwechselbaren afro-peruanischen Rhythmen geklopft, geschabt und geschlagen. Tonaufnahmen aus der Natur, von Dorfplätzen und aus Tanzlokalen werden dicht vermischt mit digitalen Sound-Ebenen. Hier kippt ein Song Richtung Kuba &#8211; Muñoz studierte in Havanna &#8211; da spielt die Gitarre in traditioneller Lando-Manier, und Ch. H. Müller schichtet seine Soundfarben.</p>
<p>Das ist kein Lied-Album, sondern die Klangmalerei über eine Musik-Kultur. Ist etwas für Leute die daran interessiert sind, wie sich Musik weiter entwickeln könnte. Wer Andenklänge erwartet, ist definitiv auf dem falschen Tonträger.</p>
<ul>
<li>Que Lindo Suena </li>
<li>Aqua E’ Nieve </li>
<li>Tumba Y Cajon </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Chicha Libre &#8211; ¡Sonido Amazonica!</title>
		<link>http://www.globalsounds.info/2009/02/chicha-libre-%c2%a1sonido-amazonica/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Als in Peru die Farfisa-Orgel auf Cumbia-Rhythmen traf, entstand ein Musikstil, der jetzt, 40 Jahre später, augenzwinkernd wieder belebt wird. Das Barbès-Label aus Brooklyn hat ein paar schillernde Musiker unter Vertrag: Hazmat Modine lassen die Mundharmonika und die Tuba aufleben, den Mix aus Balkan und Soul haben sich die Slavic Soul Party schon in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/chicha-libre-sonido-amazonica.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1106" title="chicha-libre-sonido-amazonica" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/02/chicha-libre-sonido-amazonica.jpg" alt="chicha-libre-sonido-amazonica" width="200" height="200" /></a>Als in Peru die Farfisa-Orgel auf Cumbia-Rhythmen traf, entstand ein Musikstil, der jetzt, 40 Jahre später, augenzwinkernd wieder belebt wird.</p>
<p>Das <a href="http://www.barbesrecords.com/">Barbès-Label aus Brooklyn</a> hat ein paar schillernde Musiker unter Vertrag: Hazmat Modine lassen die Mundharmonika und die Tuba aufleben, den Mix aus Balkan und Soul haben sich die Slavic Soul Party schon in den Namen geschrieben. Dritter Paradiesvogel ist nun Chicha Libre, die Truppe von Olivier Conan, einem Franzosen, der in Brooklyn hängen geblieben ist. In Peru hat er Tanzmelodien aus den 70ziger Jahren ausgegraben. Truppen mit schillernden Namen wie «Los Diablos Rojos» spielten dort in den Arbeitersiedlungen der boomenden Ölstädte zum Tanz. Wahrscheinlich wurde auch viel getrunken, geraucht und der eine oder andere Pilz geschluckt.</p>
<p><span id="more-1104"></span>Der Musik-Mix: die Melodien stammen oft aus den Anden &#8211; also all jene leicht klagenden Flötenmelodien, hier aber von einer Hohner Electrafox gespielt. Dazu singen die Gitarren mal wie die die alten Shadows, dann wieder wird ausgiebig das Wah-Wah-Pedal bedient. Und alles auf einem Rhythmusteppich, der aus Cumbia- und anderen afro-südamerikanischen Rhythmen gewoben ist. Das tönt mal nach Jahrmarkt, mal nach Manu Chao, mal nach &#8220;El Condor Pasa&#8221;, dann wieder nach Soundtrack eines secondhand-Morricones und zuweilen sogar nach <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Switched-On_Bach">Switched on Bach</a> (zur Erklärung: Das war damals, als Herr Moog den Synthesizer erfand). Und ja, ein wunderbares Cover von «l&#8217;été indien».</p>
<p>Eine klamaukige Soundmischung aus einer Zeit, die wohl nicht so süss war, wie sie heute tönt &#8211; der Soundtrack für eine leicht abhängende Sommerparty.</p>
<ul>
<li>El Borrachito </li>
<li>Indian Summer </li>
<li>La Cumbia Del Zapatero </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Novalima &#8211; Coba Coba</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 17:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu in den Läden]]></category>
		<category><![CDATA[Novalima]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Musiker, die zusammen in Lima aufwuchsen, leben heute in alle Welt verstreut. Eines verbindet sie: Die afro-peruanischen Rhythmen. Und die entwickeln sich auch in Barcelona, Hong Kong oder London prächtig. Getragen wird Novalima vom Quartett Rafael Morales, Grimaldo del Solar, Ramón Pérez-Prieto und Carlos Li-Carillo. Ihr gemeinsames Übungs-Studio ist das Internet. In ihrer Heimatstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/novalima-coba-coba.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-930" title="novalima-coba-coba" src="http://www.globalsounds.info/wp-content/uploads/2009/01/novalima-coba-coba-200x200.jpg" alt="novalima-coba-coba" width="200" height="200" /></a>Vier Musiker, die zusammen in Lima aufwuchsen, leben heute in alle Welt verstreut. Eines verbindet sie: Die afro-peruanischen Rhythmen. Und die entwickeln sich auch in Barcelona, Hong Kong oder London prächtig.</p>
<p>Getragen wird Novalima vom Quartett Rafael Morales, Grimaldo del Solar, Ramón Pérez-Prieto und Carlos Li-Carillo. Ihr gemeinsames Übungs-Studio ist das Internet. In ihrer Heimatstadt Lima werden sie von einer verschworenen Gruppe von Sängern und Perkussionisten unterstützt, von denen die meisten schon auf dem Vorgänger-Album «Afro» zu hören waren. Und es dreht sich alles um Rhythmen. Aber Achtung: die peruanischen Versionen des afrikanischen Erbes sind nicht so glatt wie die brasilianischen oder karibischen Cousins. Sie sind sperriger, vertrackter.</p>
<p><span id="more-927"></span>Die produktionstechnische Verwandtschaft zum Gotan Project ist klar zu hören. Doch Novalima sind nicht ganz so zugänglich wie die französisch-argentinische Tangocrew. Die Perkussionsinstrumente in Peru scheinen sich nicht mit dem Rhythmus zu begnügen, sie wollen auch mitsingen. Und das ergibt dann Grooves, da verschieben und verschachteln sich die einzelnen Instrumente, dass es ein heiteres Rätselraten für all jene ist, die verzweifelt nach dem Grundbeat suchen. Die Songs pendeln zwischen Lounge-Atmosphäre und Tanzfläche hin und her, und stolpern sich dabei manchmal selber über die Takte.</p>
<p>Ob Novalima mit diesem Album ihre Heimat Peru auf der musikalischen Landkarte neu positionieren? Ich weiss es nicht. Aber eine spannende Auseinandersetzung mit dem musikalischen Erbe ist es allemal.</p>
<ul>
<li>Se Me Van </li>
<li>Coba Guarango </li>
<li>Africa Landu </li>
</ul>
<p><strong class="rating">Rating:</strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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