2. Transmundial im Moods Zürich

12. November 2011  
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Erster Konzertabend des 2. Festivals Transmundial – und die Zürcher haben ihr Worldmusic-Festival noch nicht entdeckt! Schade, denn jede Band hätte eindeutig viel mehr Publikum verdient! So können die anwesenden Besucher mindestens  erzählen, dass sie genügend Platz zum tanzen hatten…..

Musikalisch  gab’s war für’s Gemüt, für die Ohren und für die Tanzbeine. Régis Gizavo und sein Trio liessen vergessen, dass draussen die Herbstnebel hängen. Die Songs des madegassischen Akkordeonisten haben sich, sicher auch wegen seinem neuen Begleiter, dem Pianisten Patrick Gouraguer, etwas Richtung Jazz verschoben. Die Instrumentalisten gönnten sich gerne  improvisierenden Auslauf. Leider gab’s nur zwei Songs von der neuen CD zu hören, die im nächsten Frühjahr erscheinen soll – wir bleiben gespannt!

Virtuoses Blech und Freunde auf der Bühne

Dann gab’s viel Blech um die Ohren: Naat Veliov trat an um seinen Ruf als einer der weltbesten Trompeter zu verteidigen. Das ging leider am Anfang in etwas zu viel des Guten unter: Wenn jeder Bläser seine Virtuosität gleichzeitig unter Beweis stellen will, gibt’s erst mal zu viel Fingerfertigkeit. Je länger das Konzert dauerte, umso eher spielte sich die Band auch in die vertrackten Arrangements ein. Leider war in den letzten Nummern der Gesang nicht auf derselben Virtuosen-Stufe wie das Gebläse.

Reggae auf mehrheitlich berndeutsch, aber auch in französisch und italienisch, gab’s dann mit der Bieler Truppe Fusion Square Garden. Sie kommen soeben aus dem Studio und haben dort mit Hilfe der angesagten Sänger der Reggae-Szene ein neues Album eingespielt. Zwei der «7 Fründe» kamen auch auf die Moods-Bühne: Famara und zum Schluss, ganz kurz, Dodo. Auch hier darf man auf das kommende Album gespannt sein.

D’Gary + Jihé – Horombe

29. Oktober 2009  
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d'gary-Jihe-horombeDer madegassische Gitarrenvirtuose D’Gary, normalerweise eher solo unterwegs, lancierte Mitte der neunziger Jahre auch ein Band-Projekt: Ein Glücksfall.

Ernest Randrianasolo, genannt D’Gary, gehört zu jenen Musikern, die bei Kollegen und der Kritik weltweit höchstes Ansehen geniessen. Ausserhalb seiner Heimat und der madegassischen Exilgemeinde in Frankreich ist er aber kaum bekannt. In dieser Produktion trifft er auf den Akkordeon-Virtuosen Régis Giazvo, Mitbegründer der Band Jihé, die hier D’Gary unterstützt. Ich habe leider nie gehört, dass dieses Projekt je weitergeführt wurde. Aber die resultierende CD ist ein Prunkstück.

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Régis Gizavo – Samy Olombelo

10. Juni 2009  
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regis-gizavo-samy-olombeloEr ist ein Meister des Akkordeons, ein begnadeter Sänger, und einer der profiliertesten Botschafter der Musik Madagaskars.

Régis Gizavo nimmt nie den leichten Weg. Ständig ist er am lernen, spielt mal hier mit, hat dort was am Laufen, oder gründet eine neue Formation. Er einer der weltoffensten und innovativsten Akkordeonisten. Seit er, dank dem Gewinn eines Preises bei Radio France Internationale RFI, den Sprung nach Paris geschafft hat, ist er dort viel beschäftigter Studiomusiker. Sein Palmares ist ausführlich und vielseitig: Ray Lema, Sally Nyolo, Richard Bona, Mahotella Queens, Lura, Cesária Evora. Und er war jahrelang Mitglied der korsischen Truppe I Muvrini.

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