Vieux Farka Touré: Free download Remix von «Chérie Lé»
11. Dezember 2009
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Der junge Gitarrist aus Mali zeigte schon immer ein Interesse für Remixes seiner Songs. Allerdings trafen nicht alle Pult-Wizards auf dem Remix-Album «UFOs Over Bamako» (mit Songs aus Vieuxs erstem Album) den richtigen Groove. Mal schauen, ob Bigga Bush, Tamir Muskat oder Sabbo ihre Sache mit Vieuxs Zweitling «Fondo» etwas achtsamer angehen. Einen Vorgeschmack, Sabbos Version von «Chérie Lé», bietet Six Degrees auf seinem Global Noize-Blog als gratis download an. Das Remix-Album soll am 15.12.09 erscheinen.
dunkelbunt – raindrops and elephants
18. September 2009
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Wie interpretiert man ein Label? Ulf Lindeman a.k.a. dunkelbunt macht es vor. Er hat sich vom Repertoire des Piranha Labels inspirieren lassen.
Ein Hamburger in Wien, oder doch eher in Berlin? Egal – auf jeden Fall aus den Lautsprechern. Auch wenn ihn einige (Presse)Texte in die Nähe von Kruder & Dorfmeister rücken, ist das Handwerk von Lindeman doch anders gelagert. Der Vergleich mit Jazzanova passt da schon besser, ist aber immer noch zu technik-lastig. Die Kunst von dunkelbunt ist es, Songs als Songs zu bauen, und nicht als Soundlandschaften. Auch wenn die meisten der Mikrofonkünstler reimen und nicht singen, ist es doch ein Songalbum.
Novalima – Coba Coba Remixed
2. September 2009
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Die erste grosse Welt-Tournee von Novalima ist Geschichte, die Remixed-CD von «Coba Coba» in die Läden. So können die Konzert-Erinnerungen auf dem Dancefloor aufgefrischt werden.
Einzelne Nummern erhalten gleich mehreere Neuverpackungen. Novalima liefern zusätzlich einen neuen Song, eigentlich eine Songskizze: «Bomba», der Remix (Coba Soundsystem) ist ausgefeilter. «Yo Voy» wird gleich drei Mal neu gemixt – vor allem der Groove wird hochgetuned, die Melodie ganz ausgeblendet. Wohl eher was für den Bastelkasten von DJs. Vorsichtiger ausgelegt z.B. die Dub-Versionen von «Ruperta» oder «Camote», sehr auf Lounge getrimmt «Africa Lando».
Comfusões1 – From Angola to Brasil
10. August 2009
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Hinter dem Remix-Projekt steht der brasilianische Produzent Mauricio Pacheco, und seine Liebe für Hits aus Angola aus den 60ziger und 70ziger Jahren.
Vor der Unabhängigkeit und dem Bürgerkrieg kamen aus Namibia einige Schmelzer, die in der gesamten portugiesisch sprechenden Welt mitgesummt und -geträllert wurden. Die Namen der damals bekanntesten Interpreten sind, mit der Ausnahme von Bonga, grösstenteils vergessen. Musiker wie Teta Lando oder Artur Nunes waren kaum ausserhalb des portugiesischen Sprachraums bekannt, gingen wieder vergessen, oder sind mittlerweile gestorben. Einige, wie Carlos Lamartine, haben den über 25jährigen Bürgerkrieg in der Heimat überstanden. Auf Akwaba Music erzählt er, wie er die Musik Angolas aus den 50zigern bis heute erlebt hat.


