JuJu – In Trance
20. Juli 2011
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Es ist das etwas andere Hörerlebnis. Erwarte keine Sammlung von Songs, sondern interpretiere den CD-Titel richtig: Es geht hier weniger um eine Anhör-CD, sondern um eine Eintauch-CD. Trance eben.
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Nightwalk, Waide Nayde, Deep Sahara
Zuerst zum Namen: Die beiden Frontleute Justin Adams und Juldeh Camara segeln neuerdings unter JuJu – das ist einfacher zu merken, hat aber nichts mit dem gleichnamigen Musikstil zu tun. Und sie haben ein kräftiges Rückgrad zu ihrem Projekt eingeladen. Der Bassist Billy Fuller wird zukünftig nicht nur im Studio sondern auch auf der Bühne mit von der Partie sein. Schlagzeuger Dave Smith wird als einer der innovativsten jungen Drummer Englands bezeichnet und ist irgendwo zwischen Jazz und Roots-Musik zuhause.
Dengue Fever – Cannibal Courtship
11. Juli 2011
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Die Khmer-Rocker aus Kalifornien haben aus ihrer persönlichen Sound-Mischung zwischen Spät-Hippie-Süsse, schräg angesägtem Jazz und exotischen Asienmelodien elf neue Songs wachsen lassen.
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Cement Slippers, Sister in the Radio, Mr. Bubbles
Sie sind nicht untätig geblieben in den letzten Monaten, die Brüder Holtzman und ihre Sängerin Chhom Nimol. Sie haben sich um die Wurzeln ihres Sounds gekümmert. Herausgekommen ist dabei u.a. die CD «Electric Cambodia» mit Aufnahmen von Ikonen des Khmer-Rocks der späten 60er und frühen 70er Jahre. Die Band hat sich den Sound und die Harmonien mittlerweile so zu eigen gemacht, dass die Zeitreise auch mit den eigenen neuen Songs perfekt funktioniert.
Raghu Dixit – Raghu Dixit
6. Juli 2011
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Auf dem Kontinent hat sich sein Name noch nicht herumgesprochen, aber in den englischsprachigen Teilen Europas wird er als DIE Entdeckung aus Indien gefeiert. Und das alles hat nichts mit Bollywood zu tun, sondern mit Folk und Pop.
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Hey Bhagawan, Mysore se aayi, Mumbai – waiting for a miracle
Folk? Indien? Raghu erklärt es so: «Ich habe nie auf die studierende Art Musik gelernt. Sondern so wie der Bauer auf dem Feld, oder der Taxifahrer in Bangalore – wir singen einfach.» Es ist einmal mehr die Legenden-Geschichte: Ein Sänger-Talent studiert erst klassischen Tanz, dann Mikrobiologie, lernt wegen einer Wette Gitarre spielen, und erfährt durch einen Zufall während eines Praktikums in Belgien zum ersten Mal die grosse Resonanz des Publikums auf seine Songs. Aufgebaut hat er seine Karriere aber in seiner Heimat im Süden von Indien. Dies ist seine erste CD-Produktion, eingespielt 2007. Es war das meistverkaufte Album jenseits von Bollywood in Indien im Jahr 2009. Und es brachte ihm den Newcomer Songlines-Award 2011 ein.
Bombino – Agadez
3. Juni 2011
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Tuareg-Bluesrock in der Version der jüngeren Generation. Bombino kennt die Sahara zwischen Agadez, Algier und Ouagadougou. Bereits die ersten 30 Jahre seines Lebens führten ihn quer durch die Wüste – und einen schönen Teil der restlichen Welt.
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Ahoulaguine Akaline (I Greet My Country), Tar Hani (My Love), Tenere (The Desert My Home)
Omara «Bombino» Moctar lernte aus zwei Quellen: Da waren die Lehr-Songs seines eigenen Tuareg-Volkes, z.B. von Tinariwen, die von Befreiung und Stolz sangen. Und da war die Musik der grossen Gitarristen aus dem Westen und Norden, von Jimi Hendrix bis Mark Knopfler. Schon in jungen Jahren war Bombino ständig auf der Flucht: Vor der Schule, vor den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen seinem Volk und der Armee von Niger. Irgendwann begegnete er auf seiner Reise dem Filmemacher Ron Wyman, der ihn in einem Film auftreten liess und ihn nach Amerika für die ersten Aufnahmen zu diesem Albums einlud.
Los Lobos – Tin Can Trust
8. September 2010
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Die Wölfe aus Los Angeles machen wieder das, was sie am besten können: Leicht verschleppte, texanisch verwurzelte Rocksongs schreiben und interpretieren.
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On Main Street, Yo Canto, Jupiter Or The Moon
Sie haben sich einige Abstecher gegönnt in den letzten Jahren: Mal begleiteten sie Leute von Elvis Costello über Cafe Tacuba bis Ruben Blades auf «The Ride», dann lieferten sie ein produktionstechnisch spannendes, aber seltsam gefühlsarmes Album wie «The Town And The City» ab, oder spielten ein Album mit lauter Disney-Melodien ein: «Goes Disney». Und jetzt setzen sie dort an, wo sie vor zehn Jahren Erfolge feierten: Songs, ohne Firlefanz, gradlinig gespielt, irgendwo zwischen Hinterhof und Volksfest-Bühne gereift.
Seu Jorge and Almaz
17. August 2010
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Der Erstling einer Band mit Star-Besetzung – mit einem Repertoire aus Coverversionen. Rock, Funk, Dub und Samba machen aus dem ungewöhnlichen Liederbuch eine filmischen Collage.
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Errare Humanum Est / Cristina / Everybody Loves The Sunshine
Es ist wie immer bei Seu Jorge: Was er macht hat was mit Film und Musik gleichzeitig zu tun, das eine gehört zum andern. So auch hier: Bassist Antonio Pinto lud ihn ein, einen Song für sein neustes Filmprojekt einzusingen. Die beiden kannten sich bereits aus den Zeiten von «City of God». Im Studio standen diesmal zwei weitere Ikonen aus der aktuellen brasilianischen Musikszene: Drummer Pupillo und Gitarrist Lucio Maia, beides Bandmitglieder von Nação Zumbi. Die Aufnahmesession für den einen Songs war so erfrischend, dass die vier gleich für ein ganzes Album und eine Tour zusammen spannten.
Yat-Kha – Tuva.Rock
12. August 2010
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Albert Kuvezin hat mit dieser Produktion Rock, Country-Anleihen und Obertongesang aus Tuwa zu einem einmaligen Ganzen zusammengeschweisst.
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Amdy Baryp / Dorug Daiym / Uzhar-La Bar
Yat-Kha ist eine Band mit wechselnder Besetzung, je nachdem ob gerade der Gitarrist und Rocker Albert Kuvezin oder sein Kollege, Komponist und Electronica-Musiker Iwan Sokolowski die Fäden in die Finger nimmt. Für Tuva.Rock hat sich Kuvezin eine schlagkräftige, rockige Truppe zusammen gestellt. Er lässt auch Igil-Spieler Radik Tiuliush für ein paar Songs ans Mikrofon, und hat als Gastsängerin Sailyk Ommun eingeladen.
Beyond Istanbul 2 – Urban Sounds of Turkey
22. März 2010
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Pop, Tango, Rock, Folk, Electronica, Tradition remixed oder adaptiert, Volkslied goes Disko oder wie auch immer: Die Musik der urbanen Türkei ist spannend und farbig.
DJ und Produzentin İpek İpekçioğlu hat für das Münchner Trikont-Label eine zweite Sammlung von türkischen Songs jenseits von Klischees und Tourismus zusammen gestellt. Die Macherin, und diverse MusikerInnen auf dieser Sammlung, kennen ihre ehemalige Heimat vor allem aus der Ferne. Aufgewachsen in anderen Kulturen ist gerade die Musik so was wie eine Nabelschnur zur eigenen Herkunfts-Kultur geworden. Dass gerade in den Städten die Tradition einen enormen Wandel erlebt, sieht man nicht nur in der Türkei.
Speed Caravan – Kalashnik Love
4. November 2009
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Ja, man kann auch ZZ Top auf arabisch machen, Oud statt Gitarre, Elektronik statt südstaatlicher Schweiss-Muskel-Mechanik. Trocken ist es dort, staubig. Hier zusätzlich atemlos.
Mehdi Haddab ist die eine Hälfte von DuOud, die andere Hälfte wäre Smadj. Beide teilen die Liebe für ein Instrument, die Oud. Es ist nicht das Power-Instrument, sondern eher für Schmelz, Erzählung und Sehnsucht zuständig. Mehdi hat aber das Teil voll elektrifiziert. Seine Liebe zu schwerem Rock – nicht Hardrock, nur hard and heavy! – ist aus jeder Note zu spüren. So was wie der Oud-spielende Cousin von Rai-Rocker Rachid Taha. Zudem viel näher bei Billy Gibbons als jeder andere mir bekannte algerische Saitenkünstler.
Manu Chao & Radio Bemba – Baionarena
10. Oktober 2009
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Das volle Programm vom 30. Juli 2008 in der Arena von Bayonne als Doppel-CD und als DVD, mit Fotos, und zusätzlichen Videoclips – und einem schalen Nachgeschmack.
Dass Manu Chao ein Tausendsassa und Weltstar ist, wissen alle. Dass seine Konzerte schweisstreibend und testosteron-triefend sind, weiss man ebenso. Das macht auch gar nichts, wenn man mitten in der Pogo tanzenden Menge ist und jeden Refrain mitsingen kann. Denn es sind viel bekannte Nummern auf diesem Live-Mitschnitt: Mr.Bobby Marleys Geist wird angerufen, Me gustas tu taucht immer mal wieder als musikalischer Jingle und Bindeglied auf, Clandestini sind wir auch immer noch.









