Rough Guide to African Roots Revival

21. Juni 2012  
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Nicht alle Rough Guides Sampler sind gleich zugänglich. Es gibt auch sperrigere, und dieser ist einer davon, denn ich merke was in der Musik schwingt, komme aber nicht in Resonanz.

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 Bedouin Jerry Can Band: Ya El Yaleladana, Bassekou Kouyaté: Mustapha, Papa Kourand: Pointe-Noire

Meine Ohren sind sehr flexibel geworden. Musik aus Indonesien, der Karibik, Indien, Afrika, Polynesien oder Sibirien: Ich finde in den meisten Fällen einen Zugang. Und wenn dann das Booklet noch etwas über die Musik und ihre Macher zu sagen weiss, bin ich glücklich – und das ist ja bei den Rough Guides immer der Fall. Doch bei dieser CD hatte ich etwas Mühe, nicht wegen dem Begriff „Roots“, sondern weil mir schlicht und einfach das dazu gehörende Publikum fehlte.

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Manecas Costa – Paraiso Di Gumbe

25. Februar 2012  
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Gäbe es eine Insel, die genau zwischen Brasilien, Jamaica und Afrika liegen würde, müsste das die wahre Heimat von Manecas Costas sein. Die liegt aber in Guinea-Bissau.

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DJunda DJunda, Paraiso Di Gumbe, Antonia

Eine andere Art, die Musik von Manecas Costa zu beschreiben wäre: lusitanisch (um den weltumspannenden Einfluss der Portugiesen zu betonen). Guinea-Bissau war bis Mitte der 70er Jahre eine portugiesische Kolonie. Gumbe andererseits ist ein Rhythmus, eng verwandt mit dem Zouk, der vor 200 Jahren von ehemaligen Sklaven aus Jamaica  zurück in die „alte“ Heimat gebracht wurde. Vermischt mit den traditionellen Rhythmen des Mutterlandes ist Gumbe heute so was wie der nationale Herzschlag der Musik.

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JuJu – In Trance

20. Juli 2011  
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Es ist das etwas andere Hörerlebnis. Erwarte keine Sammlung von Songs, sondern interpretiere den CD-Titel richtig: Es geht hier weniger um eine Anhör-CD, sondern um eine Eintauch-CD. Trance eben.

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Nightwalk, Waide Nayde, Deep Sahara

Zuerst zum Namen: Die beiden Frontleute Justin Adams und Juldeh Camara segeln neuerdings unter JuJu – das ist einfacher zu merken, hat aber nichts mit dem gleichnamigen Musikstil zu tun. Und sie haben ein kräftiges Rückgrad zu ihrem Projekt eingeladen. Der Bassist Billy Fuller wird zukünftig nicht nur im Studio sondern auch auf der Bühne mit von der Partie sein. Schlagzeuger Dave Smith wird als einer der innovativsten jungen Drummer Englands bezeichnet und ist irgendwo zwischen Jazz und Roots-Musik zuhause.

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Hazmat Modine – Cicada

25. Mai 2011  
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Wade Schuman führt seine Truppe durch Klangwelten, die irgendwo zwischen New York und New Orleans verwurzelt sind. Für Liebhaber von Groove und R&B der handwerklichen Sorte ein Ohrenschmaus: Grandiose Mundharmonikas, eine wild-intensive Stimme und eine ganze Büchse voller Ohrwürmer. Toll!

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Two Forty Seven, Buddy, Walking Stick

Call and Response ist ein musikalischer Dreh. Dieses Rezept wenden Hazmat Modine auch auf ihre Bandkarriere an. Wade Schuman und seine Truppe riefen 2006 mit der Produktion «Bahamut» zum ersten Mal deutlich und vernehmbar – und seither kommen die Responses, die Antworten, aus allen Ecken der Welt. Die Musik der Truppe ist im besten Sinne Rootsmusik. Die verschiednen Stil-Elemente zwischen Karibik und Second Line, Gospel und Klezmer, die sie in ihren Mix einbeziehen, machen es aus. Dazu kommt eine packende Live-Energie und höchstes musikalisches Können.

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Island Blues – Entre Mer Et Ciel

6. Oktober 2010  
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island-blues-gsDas Network-Label ist bekannt für seine thematischen Sampler. Auf dieser Doppel-CD hat Christian Scholze Musik von den Inseln des gesamten Globus  zusammengetragen.

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Bob Brozman, John McSherry, Dónal O’Connor – Six Days In Down

30. September 2010  
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Ein glückliches Zusammentreffen von drei Musikern, die keine stilistischen Berührungsängste haben und einfach gerne spielen. Hier treffen Zeit, Humor und Können aufeinander.

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Brelydian, A Mháire Bruineall, Portaferry Swing

Sie sind Meister ihres Fachs: Bob Brozman spielt so ziemlich alles was Saiten hat, am liebsten seine National Steel Gitarre. John McSherry spielt auf allem, was Flötenform hat, ob jetzt ein Luftsack dranhängt oder nicht. Und Dónal O’Connor kennt die direkteste Verbindung zwischen Geige und Tanzbein. Nach seinen Abstechern nach Hawaï, Okinawa oder La Réunion hat sich Bob mal für sechs Tage in Downpatrick, Irland, niedergelassen. Dass dabei ein nicht voll-traditionelles Album entstand, dürfte klar sein.

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Kareyce Fotso – Kwegne

28. September 2010  
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Ein Album, das von einer aussergewöhnlichen Stimme getragen wird. Instrumente spielen nur eine marginale Rolle, die Produktion ist spartanisch und ehrlich.

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Peu Be, Mayole, Poa’lag

Es ist ein mutiges Unterfangen, in dieser Musikwelt der ausgefeilten Produktionen das ursprünglichste Instrument in den Mittelpunkt zu stellen: die Stimme. Kareyce Fotso brauchte lange – bis ans Ende ihres Studiums – um ihren Vater zu überzeugen, dass ihr Leben nicht in einem Labor stattfinden sollte, sondern auf der Bühne. Ihre erste CD veröffentlichte sie nur in Kamerun. Einige Exemplare fanden ihren Weg in die RFI-Jury des Prix Découvertes, wo sie bis ins Finale kam. In diversen Rollen und Produktionen bereist sie als Kulturbotschafterin Kameruns die Welt.

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Samy Izy – Tsara Madagasikara

15. September 2010  
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Der Kopf der jungen Truppe ist seit Jahrzehnten einer der Fixpunkte in Madagaskars Musikwelt. Er lässt seinen jungen KollegInnen in diesem Projekt viel Raum zur Mitgestaltung des Repertoires.

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Omaly, Manahirana, Bozy

Egal welchen Sampler mit madegassischer Musik man in den letzten zwei Jahrzehnten in die Finger nahm, Sammy war mit drauf. Vor allem mit seiner Band «Tarika Sammy», die sich Mitte der 90er Jahre aufsplittete, weil die singenden Schwestern Hanitra und Noro sich als «Tarika» selbständig machten. Auf Madagaskar hat jeder Landesteil seine spezifischen Musikstile. Umso spannender, dass Sammy seine jetzige Formation aus MusikerInnen aus ganz unterschiedlichen Regionen zusammengestellt hat.

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Show of Hands – Arrogance, Ignorance and Greed

27. Februar 2010  
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Das 23. Album haben Show of Hands wieder etwas mehr auf der folkige Seite ihres Musikspektrums produziert.

Steve Knightley und Phil Beer sind Schwerarbeiter: Mindestens ein Album erscheint pro Jahr. Und Show of Hands gelten als einer der heissesten Live-Acts überhaupt auf der englischen Insel. Nebenher pflegt jeder der beiden noch eine Solokarriere und ist für Studiojobs zu haben – ziemlich ausgebucht nennt man das wohl. Und das ausgerechnet mit einem Stilmix, der sich ganz bewusst zwischen die Genre-Definitionen setzt – irgendwo zwischen Folkrock und Roots-Pop (geht das überhaupt?). Mal wuchert die Formation zur Rocktruppe, mal wird sie abgespeckt zum Duo.

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Ali Farka Touré & Toumani Diabaté – Ali & Toumani

26. Februar 2010  
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Der Korameister Toumani nutzte die letzte gemeinsame Tour nach England, um die Zusammenarbeit mit dem Gitarrenmeister Ali noch einmal zu vertiefen – das letzte Album dieser musikalischen Freundschaft ist ruhig und meditativ ausgefallen.

Für das erste gemeinsame Album «In The Heart Of The Moon» hatten die beiden 2006 einen Grammy erhalten. Noch vor der Auszeichnung wurden die beiden 2005 für einige Konzerte nach Europa eingeladen. Toumani wusste um die schwere Krebserkrankung von Ali, und wollte die vielleicht letzte Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen. Produzent Nick Gold arrangierte im Umfeld der Londoner Konzerte die Möglichkeit für drei Aufnahme-Sessions. Das Resultat ist diese CD.

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Márta Sebestyén – I can see the gates of heaven…

11. Januar 2010  
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Márta Sebestyén ist die singende Musik-Enzyklopädie der ungarischen Volksmusik. Diese Aufnahmen sind gleichzeitig sorgfältig studierte Tradition und Improvisation.

Das Leben von Márta Sebestyén war von dem Moment an vorgezeichnet, als sie als 12jährige einen Gesangswettbewerb gewann. Der Preis wurde ihr übergeben von einem der bekanntesten Musikforschern Ungarns, Lázlo Vikár. Seit jenem Tag ist sie Forscherin und begnadete Interpretin fast vergessener Lieder in einer Person. In ihrem aktuellen Album greift sie tief in den Fundus ihrer eigenen Feldaufnahmen und anderer Sammlungen. Die Lieder stammen aber nicht aus einem Liederbuch, es sind quasi musikalische Collagen.

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Egschiglen – Gereg

23. Dezember 2009  
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egschiglen-geregGereg heisst die silberne Identitätsmarke, welche auf dem Cover abgebildet ist – eine Identitätsmarke welche den Besitzer in den Zeiten Dschingis Khans der gültige Reisepass war.

Die Musiker von Egschiglen haben diesen Pass nun schon seit fast zwei Jahrzehnten rege benutzt. Ursprünglich wurde die Truppe von vier Studenten des Konservatoriums von Ulan Bator gegründet. In der Nähe von Nürnberg (Röthenbach) fanden sie eine zweite Heimat, und pendeln seither zwischen ihren beiden Heimaten hin und her. Aus dem Quartett ist durch den Zuzug von zwei Musikerinnen (Gesang, Perkussion) ein Sextett geworden.

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Ali Farka Touré – Savane

20. November 2009  
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ali-farka-toure-savaneDas Abschiedswerk des grossen Sängers und Gitarristen aus Niafunke hält Geschichten und Einsichten fest, die es verdienen, über die Zeit gerettet zu werden.

Ali Farka Touré war unbestritten Malis Meistergitarrist des letzten Jahrhunderts. Und er blieb zeitlebens ein Bauer, ein Mann der Erde. Als einer, der mit den Jahreszeiten lebte, wusste er Bescheid über die Dinge die vergehen, und jene die bleiben. So lebt dieses Werk mehrheitlich von traditionellen Liedern der unterschiedlichen Volksgruppen seiner Heimat. In seinen eigenen Songs räsoniert er über die Zeit und das Leben, oder über das neue Mali und seine Demokratie:

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Bassekou Kouyaté & Ngoni ba – I speak fula

14. Oktober 2009  
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bassekou-Kouyate-&-Ngony-Ba-I-speak-FulaSorgfältig arrangiert und mit einer erlesenen Gästeliste ist diese zweite Produktion von Kouyaté und seinem Ngoni-Quartett eine wahre Hörfreude.

Wer Musik aus Mali mag, hat Bassekou Kouyaté und seine Band sicher in den letzten zwei Jahren irgendwo in der Nähe auf einer Bühne spielen gesehen. Denn seit «Segu Blue» und dem BBC World Music Award 2008 ist Bassekou beinahe ständig auf allen Kontinenten unterwegs. Und wer ihn live erlebt hat weiss: Im Herzen ist der Ngoni-Meister ein Rocker. Die Bühnenroutine hat auf das vorliegende Album abgefärbt – im positiven Sinn. Produzentin Lucy Duran hat erneut mitgeholfen, aber das Album spricht vor allem von Reife. Bassekou beherrscht die Kunst des Arrangements, setzt seine schnellen Riffs und Soli wirkungsvoll, und seine Frau Ami singt überzeugender denn je.

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Afel Bocoum – Tabital Pulaaku

27. August 2009  
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afel-bocoum-tabital-pulaakuFür Afel Bocoum gibt es viel Bewahrenswertes: die Familie, Freunde, die eigenen Kultur und die Heimat. Davon erzählen seine ruhigen Lieder.

Afel Bocoum stammt aus Niafunké, dem gleichen Dorf wie sein Onkel Ali Farka Touré. Er war auch jahrelang einer der treusten Sidemen des grossen Gitarristen und spielte in dessen unterschiedlichen Formationen immer die akustische Gitarre. Aber er ging auch eigene Wege. Im Berufsleben studierte er Landwirtschaft und wurde Berater. Und er gründete seine eigene Band Alkibar («die Botschafter des grossen Flusses»). Heute ist er Bewahrer, Mahner und Lehrer, sowohl in Sachen Landwirtschaft wie auch für Musik und Gesellschaft.

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Mamane Barka – Introducing…

30. Mai 2009  
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mamane-barka-introducingDiese Produktion stellt nicht nur einen jungen Musiker vor, sondern auch sein äusserst selten gehörtes Instrument: die Biram.

Durch den schnellen Wandel der afrikanischen Gesellschaft gehen nicht nur viele Traditionen verloren, sondern auch viele Instrumente. Trommeln, die früher auf den Feldern gespielt wurden, Gesänge zur Bestimmung des Arbeitstempos und zur Motivation der Arbeiter, sind of schon vergessen. Ein ähnliches Schicksal hätte beinahe auch die Biram erleben müssen. Es ist eine 5-saitige Harfe, die einen langen, bootsförmigen Klangkörper hat, und einen gebogenen Hals. Die Saiten sind am Hals und an einem Steg befestigt, der direkt auf der Tierhaut aufgesetzt ist, welche den Klangkörper umspannt.

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Chango Spasiuk – Pinandí

8. März 2009  
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chango-spasiuk-pynandi-los-descalzosHier schüttet einer sein musikalisches Herz aus. Chango Spasiuk ist ein Getriebener des Chamamé, der argentinischen Variante des Polka und Schottisch – aber Achtung: das ist was ganz anders als jetzt wahrscheinlich in den Ohren klingelt!

Polka, Schottisch, Tanzboden, hoppsassa – nix da, wenn es um Chamamé geht! Die Heimat dieses Musikstils ist im hohen Norden von Argentiniens, in der Provinz Misiones, dort wo ein Arm Argentiniens zwischen Brasilien und Paraguay eingeklemmt wird. Und Polka ist mehr mit dem Herzschmerz des Tango verwandt, als mit dem klobigen Tanzschritten aus der Urheimat Europa und der Ukraine. Aber es hat ungemein viel mit der Handorgel zu tun, resp. dem Akkordeon. Und der aktuelle Botschafter des Chamamé ist Chango Spasiuk.

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Max Lässer – neue Sounds für Schweizer Volksmusik

10. Februar 2009  
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090210-max-ueberlaendlerSchweizer Volksmusik ist – gerade für Schweizer – eine heikle Sache. Für den  Gitarristen Max Lässer, seit Jahrzehnten einer der brilliantesten Saitenkünstler der Schweizer Folk-, Pop- oder Rockmusik, war dies gerade die grosse Herausforderung: Wie kriege ich meinen persönlichen Zugang zu dieser Musik.

Die Suche nach dem direkten Wurzel-Bezug hat sich in den letzten Jahren in drei Produktionen niedergeschlagen: «Überland», «Überland Duo+» und jetzt «Überländler». In wechselnden Besetzungen kreuzte er durchs Schweizer Land und testete neue Songs, neue Sounds, aber auch neues Publikum. Wir rollen seine Geschichte mit der Schweizer Volksmusik und dem Überland-Orchester auf.

ACHTUNG: Für die SchweizerInnen gilt: Es gibt diesen Podcast auch in Schweizerdeutsch auf der homepage von Max Lässer (sobald er Zeit hat, ihn aufzuschalten). Man kann diese Version aber auch hier anhören:

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Hier gibt’s die europäische Version als regulären Podcast inkl. Download.

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Max Lässer & das Überlandorchester – Überländler

6. Februar 2009  
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max-lasser-uberlandlerDie eine wird denken: Darf der das? Und der andere wird sagen: War höchste Zeit für diesen Hausputz! Max Lässer und sein Überlandorchester verpassen der Schweizer Volksmusik neue Sounds und Songs.

Die Schweizer Volksmusik hat den Gitarristen Max Lässer schon immer angezogen. In jedem seiner Programme, sei’s mit seinen unterschiedlichen Ark-Formationen, solo oder im Duett mit Hank Shizzoe, tauchte  ein Walzer oder ein Tänzchen im Repertoire auf. Seit 2001 gibt es nun das Überlandorchester, mal grösser, mal kleiner oder mal nur als Duo, und da ist die Volksmusik das Herzstück. Mit Markus Flückiger hat Lässer einen Mit- und Gegenspieler gefunden, der mit Schwyzer Örgeli und Akkordeon zu den Innovatoren der Schweizer Volksmusik zählt. Das Orchester – für diese Aufnahmen mit u.a. Anton Bruhin, Töbi Tobler, Walter Kaiser oder Dani Häusler – ist in absolut lockerer Spiellaune.

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Warsaw Village Band – Infinity

26. Januar 2009  
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warshaw-village-band-infinityWarshaw Village Band ist eine weibliche Band, obschon die Hälfte der Truppe Männer sind. Aber die Song-Geschichten erzählen von Frauen und werden mehrheitlich von Frauen erzählt.

Namensquelle des aktuellen Albums war eine Geburt. Für die Eltern von Lena, die Cellistin Maja und den Geiger Wojtek, Grund genug, über das Leben nachzudenken. Und dabei zum Schluss zu kommen, dass es mit der Kultur in etwa genau so ist wie mit dem richtigen Leben: Es wird von Generation zu Generation weitergegeben und entsteht trotzdem immer wieder neu. Und das bis in die Unendlichkeit – «Infinity».

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