Egschiglen – Gereg

23. Dezember 2009  
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egschiglen-geregGereg heisst die silberne Identitätsmarke, welche auf dem Cover abgebildet ist – eine Identitätsmarke welche den Besitzer in den Zeiten Dschingis Khans der gültige Reisepass war.

Die Musiker von Egschiglen haben diesen Pass nun schon seit fast zwei Jahrzehnten rege benutzt. Ursprünglich wurde die Truppe von vier Studenten des Konservatoriums von Ulan Bator gegründet. In der Nähe von Nürnberg (Röthenbach) fanden sie eine zweite Heimat, und pendeln seither zwischen ihren beiden Heimaten hin und her. Aus dem Quartett ist durch den Zuzug von zwei Musikerinnen (Gesang, Perkussion) ein Sextett geworden.

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Ali Farka Touré – Savane

20. November 2009  
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ali-farka-toure-savaneDas Abschiedswerk des grossen Sängers und Gitarristen aus Niafunke hält Geschichten und Einsichten fest, die es verdienen, über die Zeit gerettet zu werden.

Ali Farka Touré war unbestritten Malis Meistergitarrist des letzten Jahrhunderts. Und er blieb zeitlebens ein Bauer, ein Mann der Erde. Als einer, der mit den Jahreszeiten lebte, wusste er Bescheid über die Dinge die vergehen, und jene die bleiben. So lebt dieses Werk mehrheitlich von traditionellen Liedern der unterschiedlichen Volksgruppen seiner Heimat. In seinen eigenen Songs räsoniert er über die Zeit und das Leben, oder über das neue Mali und seine Demokratie:

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Bassekou Kouyaté & Ngoni ba – I speak fula

14. Oktober 2009  
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bassekou-Kouyate-&-Ngony-Ba-I-speak-FulaSorgfältig arrangiert und mit einer erlesenen Gästeliste ist diese zweite Produktion von Kouyaté und seinem Ngoni-Quartett eine wahre Hörfreude.

Wer Musik aus Mali mag, hat Bassekou Kouyaté und seine Band sicher in den letzten zwei Jahren irgendwo in der Nähe auf einer Bühne spielen gesehen. Denn seit «Segu Blue» und dem BBC World Music Award 2008 ist Bassekou beinahe ständig auf allen Kontinenten unterwegs. Und wer ihn live erlebt hat weiss: Im Herzen ist der Ngoni-Meister ein Rocker. Die Bühnenroutine hat auf das vorliegende Album abgefärbt – im positiven Sinn. Produzentin Lucy Duran hat erneut mitgeholfen, aber das Album spricht vor allem von Reife. Bassekou beherrscht die Kunst des Arrangements, setzt seine schnellen Riffs und Soli wirkungsvoll, und seine Frau Ami singt überzeugender denn je.

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Afel Bocoum – Tabital Pulaaku

27. August 2009  
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afel-bocoum-tabital-pulaakuFür Afel Bocoum gibt es viel Bewahrenswertes: die Familie, Freunde, die eigenen Kultur und die Heimat. Davon erzählen seine ruhigen Lieder.

Afel Bocoum stammt aus Niafunké, dem gleichen Dorf wie sein Onkel Ali Farka Touré. Er war auch jahrelang einer der treusten Sidemen des grossen Gitarristen und spielte in dessen unterschiedlichen Formationen immer die akustische Gitarre. Aber er ging auch eigene Wege. Im Berufsleben studierte er Landwirtschaft und wurde Berater. Und er gründete seine eigene Band Alkibar («die Botschafter des grossen Flusses»). Heute ist er Bewahrer, Mahner und Lehrer, sowohl in Sachen Landwirtschaft wie auch für Musik und Gesellschaft.

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Mamane Barka – Introducing…

30. Mai 2009  
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mamane-barka-introducingDiese Produktion stellt nicht nur einen jungen Musiker vor, sondern auch sein äusserst selten gehörtes Instrument: die Biram.

Durch den schnellen Wandel der afrikanischen Gesellschaft gehen nicht nur viele Traditionen verloren, sondern auch viele Instrumente. Trommeln, die früher auf den Feldern gespielt wurden, Gesänge zur Bestimmung des Arbeitstempos und zur Motivation der Arbeiter, sind of schon vergessen. Ein ähnliches Schicksal hätte beinahe auch die Biram erleben müssen. Es ist eine 5-saitige Harfe, die einen langen, bootsförmigen Klangkörper hat, und einen gebogenen Hals. Die Saiten sind am Hals und an einem Steg befestigt, der direkt auf der Tierhaut aufgesetzt ist, welche den Klangkörper umspannt.

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Chango Spasiuk – Pinandí

8. März 2009  
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chango-spasiuk-pynandi-los-descalzosHier schüttet einer sein musikalisches Herz aus. Chango Spasiuk ist ein Getriebener des Chamamé, der argentinischen Variante des Polka und Schottisch – aber Achtung: das ist was ganz anders als jetzt wahrscheinlich in den Ohren klingelt!

Polka, Schottisch, Tanzboden, hoppsassa – nix da, wenn es um Chamamé geht! Die Heimat dieses Musikstils ist im hohen Norden von Argentiniens, in der Provinz Misiones, dort wo ein Arm Argentiniens zwischen Brasilien und Paraguay eingeklemmt wird. Und Polka ist mehr mit dem Herzschmerz des Tango verwandt, als mit dem klobigen Tanzschritten aus der Urheimat Europa und der Ukraine. Aber es hat ungemein viel mit der Handorgel zu tun, resp. dem Akkordeon. Und der aktuelle Botschafter des Chamamé ist Chango Spasiuk.

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Max Lässer – neue Sounds für Schweizer Volksmusik

10. Februar 2009  
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090210-max-ueberlaendlerSchweizer Volksmusik ist – gerade für Schweizer – eine heikle Sache. Für den  Gitarristen Max Lässer, seit Jahrzehnten einer der brilliantesten Saitenkünstler der Schweizer Folk-, Pop- oder Rockmusik, war dies gerade die grosse Herausforderung: Wie kriege ich meinen persönlichen Zugang zu dieser Musik.

Die Suche nach dem direkten Wurzel-Bezug hat sich in den letzten Jahren in drei Produktionen niedergeschlagen: «Überland», «Überland Duo+» und jetzt «Überländler». In wechselnden Besetzungen kreuzte er durchs Schweizer Land und testete neue Songs, neue Sounds, aber auch neues Publikum. Wir rollen seine Geschichte mit der Schweizer Volksmusik und dem Überland-Orchester auf.

ACHTUNG: Für die SchweizerInnen gilt: Es gibt diesen Podcast auch in Schweizerdeutsch auf der homepage von Max Lässer (sobald er Zeit hat, ihn aufzuschalten). Man kann diese Version aber auch hier anhören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Hier gibt’s die europäische Version als regulären Podcast inkl. Download.

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Max Lässer & das Überlandorchester – Überländler

6. Februar 2009  
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max-lasser-uberlandlerDie eine wird denken: Darf der das? Und der andere wird sagen: War höchste Zeit für diesen Hausputz! Max Lässer und sein Überlandorchester verpassen der Schweizer Volksmusik neue Sounds und Songs.

Die Schweizer Volksmusik hat den Gitarristen Max Lässer schon immer angezogen. In jedem seiner Programme, sei’s mit seinen unterschiedlichen Ark-Formationen, solo oder im Duett mit Hank Shizzoe, tauchte  ein Walzer oder ein Tänzchen im Repertoire auf. Seit 2001 gibt es nun das Überlandorchester, mal grösser, mal kleiner oder mal nur als Duo, und da ist die Volksmusik das Herzstück. Mit Markus Flückiger hat Lässer einen Mit- und Gegenspieler gefunden, der mit Schwyzer Örgeli und Akkordeon zu den Innovatoren der Schweizer Volksmusik zählt. Das Orchester – für diese Aufnahmen mit u.a. Anton Bruhin, Töbi Tobler, Walter Kaiser oder Dani Häusler – ist in absolut lockerer Spiellaune.

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Warsaw Village Band – Infinity

26. Januar 2009  
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warshaw-village-band-infinityWarshaw Village Band ist eine weibliche Band, obschon die Hälfte der Truppe Männer sind. Aber die Song-Geschichten erzählen von Frauen und werden mehrheitlich von Frauen erzählt.

Namensquelle des aktuellen Albums war eine Geburt. Für die Eltern von Lena, die Cellistin Maja und den Geiger Wojtek, Grund genug, über das Leben nachzudenken. Und dabei zum Schluss zu kommen, dass es mit der Kultur in etwa genau so ist wie mit dem richtigen Leben: Es wird von Generation zu Generation weitergegeben und entsteht trotzdem immer wieder neu. Und das bis in die Unendlichkeit – «Infinity».

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Max Lässer & Markus Flückiger – Überland Duo+

19. Januar 2009  
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max-laesser-markus-fueckiger-ueberlandGitarren und Handorgeln auf der Suche nach dem was echt ist in der Schweizer Volksmusik.

Der Gitarrist Max Lässer ist einer der vielseitigsten Saitenvirtuosen der Schweiz. Immer wieder kommt er neben seinen afrikanischen und amerikanischen Projekten zurück auf die Schweizer Volksmusik – auch, weil es eine technische Herausforderung ist, die Polkas, Mazurkas und Walzer auf die Gitarre zu übertragen. Markus Flückiger kommt aus der traditionellen Volksmusik und ist heute einer der innovativsten Schwyzer Örgeli und Akkordeon-Interpreten. Für einige Aufnahmen (daher das “+”) kamen Instrumente wie Hackbrett, Bass, Perkussion und Trümpi hinzu.

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