Kékélé – Rumba Congo

31. Januar 2012  
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Fünf der grossen Stimmen der Rumba-Hochblüte der 60er und 70er Jahre treffen ihre ehemaligen Gitarristen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben – kein Revival sondern gespieltes und gesungenes Leben.

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 Mbote Ya Pamba, Petenge, Gina

Der Rumba stammt nicht von Kuba, sondern aus dem Kongo. Die Sprachwissenschafter sehen den engen Zusammenhang mit dem Wort «nkumba» was in KiKongo «Hüfte» heisst und einen uralten Tanz  bezeichnet. Nach Kuba wurden mehrheitlich Kongolesen versklavt. Kein Wunder erkannten die «ihre» Musik wieder, als in den 40er und 50er Jahren via Schellack und Vinyl Rumba, Cha-Cha-Cha und Jazz aus Kuba und den USA nach Brazzaville und Léopoldville zurück kehrten. Die Szene explodierte. In den 60er und 70er Jahren eroberten die Bands aus dem Kongo mit ihrem Congo Rumba ganz Afrika.

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Staff Benda Bilili – Très très fort

5. April 2009  
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staff-benda-bilili-tres-tres-fortEine zusammengewürfelte Schicksalsgemeinschaft aus Kinshasa sorgt für Worldmusic-Schlagzeilen. Der Mix aus Authentizität, Rumba und Innovation ist auch unwiderstehlich.

Benda Bilili heisst: bring das Versteckte nach vorne, schau unter die Oberfläche. Verstecken wollen und können sich die Mitglieder der Truppe nicht – dazu ist ihr Leben zu öffentlich und augenfällig: Es sind Männer um die 50zig,  die meisten Opfer von Kinderlähmung. Unterwegs sind sie mit ihren zum Teil selbstgebauten motorisierten oder handbetriebenen Rollstühlen. Mit ihnen musizieren Strassenkids, auch sie Ausgestossene. Einer von ihnen, Roger, hat ein Instrument aus einer grossen Konservendose, einem gebogenen Stück Holz und einer einzelnen Gitarrensaite entwickelt. Er nennt es Satongé, und es tönt wie eine Kreuzung zwischen Theremin und Singender Säge.

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The very best of Congolese Rumba – The Kinshasa-Abidjan Sessions

28. Januar 2009  
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congolese-rumba-kinshasa-abidjan-sessionsDiese Aufnahmen lassen den kongolesischen Rumba und seine Ikonen Wendo Kolosoy und Antoine Moundanda in neuen Aufnahmen wieder aufleben.

Einer der Väter des kongolesischen Rumba, Wendo Kolosoy, starb am 28. Juli 08. Er war eine so wichtige Musiker-Persönlichkeiten, dass die 40ziger und 50er Jahre, die Blütezeit des congolesischen Rumbas, auch als die «Ära von Wendo» bezeichnet werden. Seine Karriere wurde mit der Ermordung seines Freundes, Premierminister Lumumba, gestoppt. Musikalisch brach in Zaire die Zeit des Zaiko an. Erst nach 30 Jahren, nach dem Ende des Mobutu-Regimes, konnte Wendo seine Musik-Karriere wieder aufnehmen.

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