Ry Cooder – Pull Up Some Dust And Sit Down

5. Oktober 2011  
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Auf seine alten Tage wird der Gitarrist und Produzent noch zornig. Diese CD ist eine bissige Abrechnung mit geldgierigen Bankiers und Wirtschaftsbossen, hilflosen und sozial inkompetenten Politikern und hirnlosen Militärs.

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No Banker Left Behind, El Corrido de Jesse James, John Lee Hooker for President

Ry Cooder hat sich im Laufe seines Lebens sämtliche Stilrichtungen der amerikanischen Musik einverleibt. Er wird von Scheibe zu Scheibe echter, und er hält nichts mehr zurück. Diese Produktion ist so was wie ein musikalischer Rundumschlag, und dabei streift er jeden musikalischen Pfosten den er in in den letzten vierzig Jahren mit unzähligen Produktionen eingeschlagen hat. Wir haben hier Folksong, Country, Filmmusik, Rock, Gospel, Mariachi und Tejano, und wir hören auch ein Echo von vielen Musikern, mit denen Cooder im Laufe seiner Karriere zusammen spielte.

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Ry Cooder & Manuel Galbán – Mambo Sinuendo

19. August 2011  
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In Manuel Galbán fand Ry Cooder eine gitarristisch verwandte Seele. Aufgefallen war ihm der scheue Gitarrist während den Aufnahmen zu Buena Vista Social Club. Galbán starb am 4. Juli 2011. Jon Lusk schrieb für den «Independent» einen ausführlichen Nachruf.

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Patricia, Echale Salsita, La Luna En Tu Mirada

In Kuba gehörte Manuel Galbán in den 60er Jahren zu einer der berühmtesten Truppen, «Los Zafiros». Später tourte er unablässig mit seiner Truppe «Batey». Bis er für die Sessions mit Cooder nach Havanna eingeladen wurde. Cooder war so angetan vom Gitarrensound Galbáns, dass er fünf Jahre nach dem Grosserfolg nach Havanna zurückkehrte, um mit ihm eine Instrumentalplatte einzuspielen. «Mambo Sinuendo» erhielt 2004 einen Grammy als bestes Instrumental Pop Album.

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Buena Vista Social Club

18. August 2010  
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Mit diesem Album entdeckte die Welt erneut einen musikalischen Kontinent – und alles passierte wegen diversen Visa-Schwierigkeiten, ein paar Zufällen, einem amerikanischen Gitarristen und einem englischen Produzenten.

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Chan Chan / Dos Gardenias / Amor de Loca Juventud

Die Geschichte hinter diesem Projekt ist eine Aneinanderreihung von Zufällen. Nick Gold, Chef des World Circuit Labels, wollte eigentlich in Havanna kubanische und afrikanische Musiker für eine Aufnahme zusammenbringen. Die afrikanischen Musiker hatten aber Visa-Probleme, konnten nicht einreisen. In Havanna wartete bereits der amerikanische Gitarrist Ry Cooder. Und der ebenfalls eingeladene Juan de Marcos González, ehemals Leader von Sierra Maestra, stellte in jenen Wochen eine All Star Band der vergessenen Stars für sein Projekt «Afro Cuban All Stars» zusammen.

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The Chieftains feat. Ry Cooder – San Patricio

10. März 2010  
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Paddy Moloney von den Chieftains ist sich sicher: Selbst wenn historische Geschehnisse vergessen werden bleibt die Erinnerung in der Musik erhalten.

Die Legende um eine mehrheitlich irische Söldnertruppe, die San Patricios, die auf der Seite der Mexikaner gegen die Amerikaner kämpften, ist die historische Grundlage für dieses Album. Paddy Moloney machte sich daran, die Bruchstücke dieser Erinnerung in der mexikanischen Musik zu suchen. In Ry Cooder fand er einen Mitstreiter, der sich in der Kultur der Grenzregion USA / Mexiko historisch und musikalisch bestens auskennt.

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Gabby Pahinui Hawaiian Band – Vol. 1

18. Februar 2010  
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Dieses Album ist nicht nur der Hawaii-Schmelzer schlechthin, sondern war auch der Beginn der weltmusikalischen Karriere von Ry Cooder.

Hawaiis Musik war in den USA in der Mitte des letzten Jahrhunderts vor allem touristische Folklore, Zuckerschnulzen für die Cocktail-Parties in den Hotel-Loobys. In den 60ziger und vor allem den 70ziger Jahren aber begannen sich die Hawaiianer vermehrt auf ihre eigenen Wurzeln zu besinnen: Man spricht von der Hawaiianischen Renaissance. Es war eine  Besinnung auf die eigene Sprache und die ursprüngliche Musiktradition, und im Mittelpunkt dieser Bewegung stand Gabby Pahinui. Er war nicht nur ein Könner auf der Steel Guitar (in Europa oft als Hawaii-Gitarre bezeichnet), sondern vor allem bekannt für seine Meisterschaft in der Slack-key-Technik. Dabei werden die Gitarren nicht auf normale Art gestimmt, sondern in unterschiedlichen Akkorden.

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Das Cooder Dossier – The Title

18. Dezember 2008  
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cooder-foto-nonesuch_corr1Ry Cooder vor das Mikrofon zu kriegen war früher einiges schwieriger als heute – vielleicht liegt es an seiner Altersweisheit. Sicher aber hat es damit zu tun, dass der Meistergitarrist Sicherheit in seinem Werk und  Ausdruck gefunden hat.

Auf der einen Seite ist er ein Sucher: Hawaï, Okinawa, Mali, Roots, Mexiko, Kuba, Jazz, Seeger, R&B, Pop etc. pp. Es schien, als wolle Cooder alle Stile und alle Musik auf seiner Gitarre spielen. Davon ist er anfangs dieses Jahrhunderts abgewichen, und hat sich auf das konzentriert, was als musikalischer Humus rund um ihn herum aufgetürmt war.

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Ry Cooder – Anthology: The UFO has landed

16. Dezember 2008  
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ry-cooder-ufo-has-landedWie kann man einer Karriere gerecht werden, die rund 30 persönliche Alben umfasst? Selbst wenn 2 CDs randvoll gefüllt werden – man muss scheitern, wenn auch mit Stil.

Die Anthologie, zusammengestellt von Joachim Cooder, dem schlagzeugernden Sohn des Ausnahmegitarristen, umfasst Ausschnitte von den Anfängen (Ry Cooder, 1970) bis zu Chávez Ravine (2005). Es zeigt, wie Cooder auf die Einflüsse der Folktradition reagierte, wie er R&B-Grooves einbaute, und wie stark sein Herz von den mexikanisch schmelzenden Harmonien gefangen war.

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