Beginners Guide to Scandinavia
14. September 2011
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Es macht durchaus Sinn, die nordischen Länder in einem gemeinsamen Sampler musikalisch vorzustellen, denn die Gemeinsamkeiten sind ohrenfälliger als die kulturellen Unterschiede.
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Pop & Contemporary: Vuoko Hovatta (Finnland): Aletta, Valravn (Dänemark/Faröer): Seersken
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Folk & Roots: Sigrid Moldestad (Norwegen): Gata, Morild (Dänemark/Finnland): Der Stole Tre Skalke
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Jazz, Experimental & Atmospheres: Bazar Bla (Schweden): Stilla, Agnar Már Magnússon (Island): Heimkoma
Hand auf’s Herz: Wie viele Bands und Interpreten aus den nordischen Ländern zwischen den Faröer Inseln und Island kennst du, ABBA, Björk und Jan Garbarek mal nicht eingerechnet? Was bleibt nach Namen wie Värttinä, Maria Kalaniemi, Kari Bremnes, Wimme oder Mari Boine? Eben. Hier kommt dieser 3 CDs starke Sampler gerade recht. Er macht keine Unterschiede zwischen den Ländern und braucht die Unterteilung in Roots, Pop und Jazz bloss als Strukturhilfe. Stilistisch ist alles so weit offen, dass vom Joik bis zum unstrukturierten klanglichen Experiment alles Platz hat. Zeitlich umfasst der Sammel-Horizont rund zwei Jahrzehnte.
Radioclit presents – The Sound of Club Secousse
16. Dezember 2010
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Die Produktion ist was für den DJ-Bag. Die beiden Groove-Bastler von Radioclit präsentieren ihre Favoriten für heisse Clubnächte.
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The Very Best feat. Mo Laudi: Angonde, Magic System: Petit Pompier, Skeat: Dumelang
Etienne Tron aus Frankreich und Johan Hugo aus Schweden haben als Radioclit ihre Homebase in London. Als «The Very Best» produzierten sie zusammen mit Esau Mwamwaya schon mehr als einmal heisse Clubhits. Sie sind gefragte Remixer und legen in Paris, London und rund um die Welt auf. Der Nottinghill Arts Club ist ihre Residenz auf der Insel. Sie versammeln auf dieser CD einige Tracks, die sie in den Clubnächten gerne drehen lassen.
Asita Hamidis Bazaar – S.W.E.N. Blue Butterflys Journey
28. Oktober 2009
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Schweden, Iran, Schweiz sind die geografischen Eckpunkte dieser Band. Ihre musikalische Welt ist noch weiter ausgesteckt.
Im Zentrum des Bazaar-Projekts, das mittlerweile schon die sechste Produktion vorlegt, stehen die Harfenistin Asita Hamidi und der Bassist Björn Meyer. Seit über einem Jahrzehnt komponieren und konzertieren sie zusammen. Um sie herum wechselt das Personal, aber sie halten die Band immer im kammermusikalischen Rahmen. Zur jetzigen Formation gehören der Schlagzeuger Kaspar Rast und der Stimmakrobat Bruno Amstad. Der Grundton der Produktion ist durch Asitas Harfe gegeben. Doch sie reist mit dem Instrument in Harmonien und Rhythmik, wie man sie selten von diesem Instrument hört.
The Very Best – Warm Heart Of Africa
16. Oktober 2009
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Esau Mwamwaya und Radioclit legen einen Baukasten vor, aus dem in den kommenden Wochen wohl ganz unterschiedliche Clubtracks entstehen werden. An Material fehlt es nicht.
Als vor zwei Jahren das erste gratis Mixed Tape von Esau und Radioclit unter dem gemeinsamen Bandnamen «The Very Best» auftauchte, schwärmten die Trendmusik-Fachblätter in den höchsten Tönen. Was der Secondhand-Ladenbesitzer Mwamwaya und die beiden europäischen Produzenten Etienne Tron und Johan Karlberg in ihrem Studio in London zusammenbauten war jener Sound, der dem Begriff «Worldmusic» den Staub von den Ohren blies. Oder etwas netter gesagt: Worldmusic war wieder einmal in der Pop-Welt angekommen. Das hat sich mit der ersten «richtigen» CD-Produktion im Prinzip nicht geändert.
Accordion Tribe – Lunghorn Twist
10. April 2009
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Fünf mal Akkordeon aus fünf verschiedenen, kulturelle Heimaten? Das geht sehr gut! Die Fünf tanzen traumartig in den Harmonien herum, und legen sich ständig neue Überraschungen in die Tasten.
Accordion Tribe wurde 1995 vom Amerikaner Guy Klucevsek initiiert. Die weiteren Mitglieder: Otto Lechner bringt die ganze österreichische Musiktradition mit, Bratko Bibič aus Slowenien die Balkan- und Roma-Einflüsse. Maria Kalaniemi aus Finnland steht für die nordische Welt. Bis 2008 wurde sie unterstützt von Lars Hollmer, der leider an Weihnachten 08 starb. Die Frühlingstour 09 bestreiten Accordion Tribe zu viert, “in memory of our friend and colleague.” Ausserhalb der Musikkreise bekannt gemacht wurde die Band durch den gleichnamigen Dokumentarfilm von Stefan Schwietert.
Zum Tod von Lars Hollmer
30. Dezember 2008
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Wie unt.se am 27.12.08 meldete ist der Ausnahme-Akkordeonist Lars Hollmer tot. Er wurde 60jährig. Hollmer galt nicht nur als einer der ganz Grossen was das Akkordeon betrifft, er wurde auch als Komponist hoch geschätzt. Wobei er nie ein Star war, aber weltweit einen hohen Kult-Status genoss.
Eigentlich wollte er ja mal Rock-Musiker werden. Doch da stand ihm sein Instrument etwas im Weg. Und die gradlinigen 4/4-Stadionrock-Songs waren auch nicht sein Ding, also spielte er zeitlebens jene Musik, die als “progressive Rock” ein eher nischenartiges Dasein fristet.




