Souad Massi – Ô Houria
22. November 2010
Gespeichert unter Neu in den Läden
Sie sagte schon immer, dass sie Chansons mit arabischen Texten und Melodien schreibe. Das aktuelle Album setzt auf die französische und amerikanische Seite der algerischen Songschreiberin.
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Samira Meskina, Ô Houria, Une Lettre A… Si H’Med
Etwas härter kritisierend müsste ich schreiben: Souad Massi verabschiedet sich von der Weltmusik und macht jetzt Pop-Chansons. Nur: Sie hat schon immer Pop-Musik gemacht. Am Anfang mit ihren Formationen zwischen Flamenco und Hardrock. Erfolgreich wurde sie mit ihrer persönliche Mischung von mediterranen, magrebinischen Melodien und Texten, eingepackt in Chanson-Arrangements. Jetzt setzt sie andere Prioritäten, das Chanson zuerst, die arabischen Farben an zweiter Stelle.
Souad Massi – Deb
5. August 2009
Gespeichert unter Angespielt
Mit der zweiten Produktion machte die algerische Sängerin klar, wohin die Reise gehen würde: Folk-Chansons mit magrebinischen Melodien, das wurde ihr Markenzeichen.
Souad Massi ist eine Folksängerin im amerikanischen Sinn, aber in arabischer, eigentlich mediterraner Form. Als Folk-Sängerin mit Gitarre holte sie als Teenager erste Bühnenerfahrung. Die erste Band, eine Flamenco-Gruppe, war ein Misserfolg. Darauf zog sie mit der Hardrockband ihres Bruders durch’s Land. Als sie 1999 an’s Festival Femmes d’Algerie nach Paris eingeladen wurde, stellten sich ihre Lebens-Weichen. Mit dem Erstling «Raoui» (der Geschichtenerzähler – 2001) drückte sie aus, warum sie Musik machen wollte. Mit «Deb» (2003) machte sie deutlich, wo ihr musikalische Heimat ist – die ist gross.



