Anoushka Shankar – Traveller
3. Januar 2012
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Kein Wunder schoss dieses Album überall in die obersten Ränge der Weltmusik-Charts: Dieser indisch-spanische Musikdialog ist offen, vielschichtig und voller Überraschungen.
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Boy Meets Girl feat. Pepe Habichuela, Traveller, Casi Uno feat. Concha Buika
Die Beziehung zwischen indischer Musik und dem Flamenco wurde schon in vielen Projekten erforscht. Wie genau die verwandtschaftlichen Fäden laufen ist noch lange nicht geklärt. Je nach Forschungsgebiet – Melodie, Rhythmus, Tanz – zeigen sich andere Verwandtschaften, die manchmal über zwei Jahrtausende zurück reichen. Sehr oft wurde dies Verwandtschaft aus europäisch-spanischem Blickwinkel erkundet. Anoushka Shankar kehrt den Fokus für einmal um, bringt ihre Kompositionen in ein spanisches Umfeld.
Sergent Garcia – Una Y Otra Vez
27. Mai 2011
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Der französische Spanier mit dem direkten Draht zu Salsa und Reggae legt ein kolumbianisches Album vor, indem auch mal englisch gesungen wird. Viel verdrehter geht es kaum, aber was da entstanden ist tönt nach viel Musik und viel Spass.
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Una Y Otra Vez, Yo Soy Salsamuffin, Meme Si
Bruno Garcia machte um die Jahrhundertwende mit seinem frankophonen Salsa-Dancefloor-Groove auf sich aufmerksam. Nach seinem «mexikanischen» Album «Mascaras» hörte man aber nun sechs Jahre lange nichts mehr von ihm. Ausser man wohnt in Valencia, oder hört jeden Montag-Abend Radio Timbo im Netz. Dort öffnet Sergent Garcia seine Salsa-Muffin-Truhe, berichtet von seinen Reisen und seinen musikalischen Entdeckungen. Und die hatten in in den letzten Jahren des öftern nach Kolumbien gebracht.
Ojos de Brujo – Corriente vital
11. Mai 2011
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Zum Abschluss der 10jährigen Karriere hat sich die Vorzeigetruppe aus Barcelonas Mestizo-Szene einen besonderen Spass erlaubt: Ein Best of Album, aber nicht mit Aufnahmen aus den Archiven, sondern mit Neuaufnahmen und mit Gästen. Ein Familienfest.
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Todos Mortales feat. Roldan, Corre Lola feat. Amaral, Corriente Vital
Marina Abad und ihre Crew haben sich in Laufe ihrer Karriere Freunde in vielen musikalischen Bereichen gemacht. Und sie haben die spanische Musikszene nachhaltig geprägt. So liest sich denn die Songliste wie ein veritables Best-of-Set: Von «Ventilator R-80» aus ihrem Album BarÃ, das ihnen 2002 europaweit zum Durchbruch verhalf bis zu «Todos Mortales» aus dem letzten Studioalbum Aocaná sind alle Ohrwürmer versammelt. Und wie es sich für die Remix-geübten Spanier gehört sind die Songs durch einige Verwandlungen gegangen, und haben sich den eingeladenen Gästen angepasst:
Mercedes Péon – SOS
25. Januar 2011
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Die eigenwillige Galizierin legt mit ihrem vierten Album ihre bisher konsequenteste und abgerundetste Mischung aus Folkideen und Electronica vor.
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Derorán, Anacos, Desaparecer
Mercedes Péon muss wahrlich mehr als eine Seele in ihrer Brust haben: Zum einen ist sie eine der konsequentesten Sammlerinnen von traditionellen Melodien und Rhythmen ihrer Heimat. Zum andern stürzt sie sich eifrig in die Arbeit mit Sounds und Sequenzer. Auf dem galizischen Dudelsack ist sie eine anerkannte Meisterin, und andere Instrumente lernt sie dann, wenn sie sie einsetzen will. Ihre musikalische Welt ist gleichsam tief verwurzelt und avantgardistisch. Und sie ist so autark, dass sie ihre Kompositionen auch gerne solo, unterstützt von ihren Maschinen, vorträgt.
Dave Holland / Pepe Habichuela – Hands
20. Juli 2010
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In Abwandlung einer viel zitierten politischen Wahrheit könnte man behaupten: It’s in the rhythm, stupid! Und Pepe würde mich wohl korrigieren, und ergänzen: …and in the sound!
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Hands / El Ritmo Me Lleva / Puente Quebrao
Dave Holland ist einer der vielseitigsten Jazzbassisten, seit mehreren Jahrzehnten gefragt in Studios und in Projekten. Mit Pepe Habichuela, einem der gefeiertsten Gitarristen Spaniens, konnte er seinen Traum eines Jazz/Flamenco-Albums umsetzten. Diese Kombination gab es wohl schon öfters, aber die beiden gingen es insofern anders an, als dass sie sich Zeit liessen. Zeit, von einander zu lernen. Es geht in beiden Stilen nicht nur um Technik, sondern um Haltung, und die zu begreifen braucht Zeit. Es ist deshalb wohl nicht nur Schmeichelei, wenn Pepe Habichuela im CD-Booklet sagt:
Amparo Sanchez – Tucson-Habana
5. April 2010
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Die Songschreiberin und ehemalige Frontfrau von Amparanoia erkundet eine neue Facette ihres Ausdrucks: das nachdenkliche Träumen.
Über zehn Jahre lang hat Amparo Sanchez als Frontfrau der Mestizo-Rock-Truppe Amaparanoia ihre Spuren zwischen Spanien und Mexiko gelegt. Sie war zornig, politische Aussagen waren wichtiger als geschmeidige Lyrik. Sie spielte mit verschiedensten Musikformen: Überdrehte Tejano-Songs, ein Schuss Reggae, eine Portion Technik, viel Gitarren. Die Basis aber war stets der Rock, Sturm und Drang regierten. Nun erkundet Amparo Sanchez die ruhigeren Stimmungen, sucht die Emotion in den Tönen, so wie sie es schon immer an ihrem grossen Vorbild Billie Holiday bewunderte.
Miquel Gil – Eixos
20. Februar 2010
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Eine rauhe und doch warme Stimme, die gleichermassen von den Emotionen wie von den Tönen lebt, und die Wärme des Mittelmeers und seiner Orangenbäume – das ist Miquel Gil.
Gil ist in der katalanischen Tradition aufgewachsen, und hat den Einstieg in die Welt der Töne über die Rockmusik gefunden. Als Bassist und Perkussionist fing er an, bis er merkte, dass die Stimme sein sicherstes und wirkungsvollstes Instrument ist. Er begann aus den Musik-Quellen im gesamten Mittelmeerraum zu schöpfen: Griechenland und sein Rembetiko, Algerien und der Raï, die Polyphonien der Inseln und der italienischen und französischen Küstenregionen. Electronica, archaische Instrumente, Theatermusik, Filmsoundtrack – Gil komponierte und experimentierte auf allen Ebenen.
Oreka tx – Nömadak tx
29. Dezember 2009
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Ein uraltes, archaisches Instrument geht auf Reisen rund um die Welt, knüpft überall Freundschaften und glänzt auch als Hauptdarsteller im gleichnamigen Dokumentarfilm.
Im Zentrum der Produktion steht das baskische Txalaparta. In seiner Urform vier Klanghölzer, die von zwei Spielern mit Stöcken geschlagen werden. Der Sound ist natürlich verwandt mit dem Balafon oder der Marimba. Von den beiden Musikern verlangt es hohes Timing und Interaktion. Die Musiker und Filmemacher Harkaitz Martinez de San Vicente und Igor Otxoa reisten mit diesem Instrument in die Steppen der Mongolei, die Sahelzone, den hohen Norden oder die Slums von Indien. Manchmal schufen sie vor Ort auch gleich ein neues Txalaparta aus Eis oder aus Stein.
Carlos Núñez – Alborada Do Brasil
26. November 2009
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Der galicische Flötenvirtuose Núñez findet in Brasilien das Echo seiner eigenen Vorfahren. Keltische Melodien sind ebenso Ur-Bestandteil der brasilianischen Musik wie afrikanische Rythmen.
Galicien, der nord-westlichste Zipfel Spaniens, ist keltisches Land. Und seine Hauptstadt ist Santiago de Compostela. Hier hat sich Carlos Núñez als Flöten-Virtuose, Meister der Gaita, und Forscher der keltischen Tradition einen Namen gemacht. Dass dabei die Bretagne und Irland mit ihren starken keltischen Wurzeln immer wieder Ausgangspunkt seiner musikalische Projekte waren, erstaunt nicht. Die Beziehung zu Brasilien ist nicht so offensichtlich, wird im Laufe dieser CD aber sehr deutlich – und im ausführlichen Booklet auch bis in die historischen Verästelungen nachgewiesen.
Buika & Chucho Valdés – El Ultimo Trago
6. November 2009
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Die Ausnahmestimme der neuen Flamenco-Szene, Buika, und der kubanische Meisterpianist Chucho Valdés interpretieren Lieder aus dem Songbook der mexikanischen Legende Chavela Vargas.
Initiant dieser Zusammenarbeit war der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Er hat die Songs der Vargas seit den 90ziger Jahre immer wieder in seine Filmen eingebracht. Im Frühling 2009 brachte er die neue Flamme des Flamenco, Concha Buika, und den Pianisten Chucho Valdés zusammen. Im April feierten sie den 90. Geburtstag der Vargas mit einem Live-Konzert in Havanna. Und anschliessend entstand in einer 11-stündigen Aufnahmesession diese Produktion. In einem Interview bei Mondomix erzählen die beiden von den Aufnahmen, und über die grosse Vargas.







