Buika & Chucho Valdés – El Ultimo Trago
6. November 2009
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Die Ausnahmestimme der neuen Flamenco-Szene, Buika, und der kubanische Meisterpianist Chucho Valdés interpretieren Lieder aus dem Songbook der mexikanischen Legende Chavela Vargas.
Initiant dieser Zusammenarbeit war der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Er hat die Songs der Vargas seit den 90ziger Jahre immer wieder in seine Filmen eingebracht. Im Frühling 2009 brachte er die neue Flamme des Flamenco, Concha Buika, und den Pianisten Chucho Valdés zusammen. Im April feierten sie den 90. Geburtstag der Vargas mit einem Live-Konzert in Havanna. Und anschliessend entstand in einer 11-stündigen Aufnahmesession diese Produktion. In einem Interview bei Mondomix erzählen die beiden von den Aufnahmen, und über die grosse Vargas.
Manu Chao & Radio Bemba – Baionarena
10. Oktober 2009
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Das volle Programm vom 30. Juli 2008 in der Arena von Bayonne als Doppel-CD und als DVD, mit Fotos, und zusätzlichen Videoclips – und einem schalen Nachgeschmack.
Dass Manu Chao ein Tausendsassa und Weltstar ist, wissen alle. Dass seine Konzerte schweisstreibend und testosteron-triefend sind, weiss man ebenso. Das macht auch gar nichts, wenn man mitten in der Pogo tanzenden Menge ist und jeden Refrain mitsingen kann. Denn es sind viel bekannte Nummern auf diesem Live-Mitschnitt: Mr.Bobby Marleys Geist wird angerufen, Me gustas tu taucht immer mal wieder als musikalischer Jingle und Bindeglied auf, Clandestini sind wir auch immer noch.
Diego El Cigala – Dos Lágrimas
6. Oktober 2009
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Der Flamenco-Star hat in Kuba eine zweite musikalische Heimat gefunden. Was vor fünf Jahren wie ein Rausch begann ist zu einer tiefen Wahlverwandtschaft gewachsen.
Es ist ungerecht, aber unumgänglich, diese CD mit der Grammy-Produktion «Lagrimas Negras» zu vergleichen. Es ist wie eine Beziehung: Die Magie des Verliebens, die Entrücktheit der ersten Wochen voller Entdeckungen und Überraschungen, ist abgeklungen. Die gegenseitigen Gefühle haben sich vertieft, das Verständnis ist gewachsen, das Vertrauen ist stark geworden. Bezogen auf die Musik heisst das: die Sicherheit, aber auch die Verpflichtung zur Sorgfalt im Umgang mit den Liedern ist gewachsen.
Mara Aranda & Solatge – Dèria
24. August 2009
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Die momentane Formation Solatge ist eine weitere Häutung der musikalischen Identität von Mara Aranda.
Die musikalische Quelle, aus der die Sängerin Maria Aranda für dieses Projekt schöpft, sind die alten Liedersammlungen aus dem Königreich Aragón. Die Harmonien und Melodien der mittelalterlichen Welt erforschte sie bereits mit ihren älteren Projekten. Für «L’Ham de Foc» schrieb sie zusammen mit Efrén López neue Songs in alter Tradition, mit «Aman Aman» schöpfte sie aus dem Fundus der sephardischen Juden. Jetzt geht sie doppelt so weit zurück in der Zeit und schöpft aus einer 1000 Jahre alten Liedkultur, die zwischen den Pyrenäen und Süditalien zuhause war.
Depedro – Depedro
9. Juli 2009
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Wenn ein spanischer Gitarrist mit der Band Calexico zusammen spannt, kann eigentlich nur etwas rauskommen, das irgendwie nach Mexico tönt. Auf jeden Fall relaxt.
Jairo Zavala war Gitarrist und Frontmann in spanischen Rock- und Bluesbands (Vacazul, 3000 Hombres). Nun hat er ein neues Projekt gestartet. Damit seine Songideen auch gleich die richtige Form erhielten, fuhr er anfangs Sommer 08 nach Tucson ins Studio von Calexico. Man kannte sich, denn als Gastmusiker hatte er die Band schon auf Tourneen begleitet. Joey Burns und John Convertido hatten gerade die Aufnahmen für Amparo Sanchez, Ex-Frontfrau von Amparanoia, abgeschlossen, waren also eh in einer „spanischen Phase“.
Jarabe de Palo – Orquesta Reciclando
7. Juli 2009
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Pau Donés hat seinen grössten Erfolgen ein neues Kleid verpasst. Etwas fahrlässig verkürzt könnte man sagen: Rock raus, Latin und Swing rein.
Pau Donés ist Jarabe de Palo, auch das ist eine Verkürzung. Aber er ist der Songschreiber der Band aus Barcelona, die in den 90ziger Jahren auszog, dem spanischen Rock eine neue Note zu verpassen. Das ist nicht einfach, denn Rock und Spanien passen selten zusammen. Es kommt meistens zu viel Pathos dabei heraus. Aber Pau Donés hielt mit guten Song-Ideen dagegen. Schon die erste CD brachte mit «La Flaca» und «Grita» zwei Songs, welche die Band nicht nur in der Heimat, sondern auch in Europa bekannt machten.
Ojos de brujo: Todos Mortales
3. Juni 2009
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Ojos de Brujo: Todos Mortales
aus dem aktuellen Album AocanÃ
Manu Chao – Clandestino
3. Juni 2009
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Clandestino ist seine Rohform, aus der Manu Chao seither alle weiteren CD-Projekte schnitzte: Ohrwurm-Hocklines, Soundwebereien, engagierte oder wortmalende Texte in polyglottem Tonfall.
Mitte der 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts löste Frontmann Manu Chao seine Band «Mano Negra» auf, liess damit die hartnäckige durch-die-Wand-Philosophie und die Hau-drauf-Energie der Punk-Zeit hinter sich. Nur um drei Jahre später einen veritabeln Knaller abzuliefern. Angesagt waren jetzt Songs, die beinahe so was wie Neo-Folk-Gefühl ausstrahlten. Manu Chao erzählte mal ganz zufrieden: „Es gibt da einen Strassenmusikanten, der sagt, er könne mit den Songs dieses Albums auf der Strasse gut überleben.“
Ojos de Brujo – AocanÃ
20. Mai 2009
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Die charismatische Truppe aus Barcelona trägt ihren Rumba-HipHop-Flamenco-Latin-Mix auf die nächste Ebene. Ein zündendes Album.
Zurück nach der Babypause für Frontfrau Marina „la Canillas“ haben sich Ojos de Brujo tüchtig im Studio ausgetobt. Und nicht nur sie alleine: Die Liste der eingeladenen Gäste ist imposant und ausführlich, viele SängerInnen, einiges an Gebläse und zusätzlicher Hand- und anderer Perkussion, plus die ganze Truppe von Los Van Van sind da aufgeführt. Es wurde in Studios zwischen Indien und Havanna aufgenommen, und dementsprechend vielfältig, resp. viel-harmonisch klingt die Scheibe auch.
Bebo & Cigala – Lágrimas Negras
26. April 2009
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Diese Produktion ist ein musikalisches Meisterstück, eine transatlantisch-spanische Liebeserklärung an das grossartige lateinamerikanische Liederbuch.
Bebo Valdés steht heute, mit weit über 80 Jahren, im Zenith seiner Karriere – nach Jahren in der Vergessenheit. Für den Flamenco-Sänger Diego el Cigala war diese Zusammenarbeit das beste Eintritts-Ticket in die Latin-Szene der beiden Amerikas, das er sich nur wünschen konnte. Getroffen haben sich die beiden dank Fernando Trueba und «Calle 54», seinem Film über die Latin-Jazzszene. Die Legende erzählt, dass bei der ersten Aufnahmesession der beiden Musiker die Tränen nur so strömten.


