Melingo – Corazón Y Hueso
2. Dezember 2011
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Während die einen viel Electronica beimischen macht sich Daniel Melingo auf, dem Tango wieder zu seiner dramatischen, Geschichten erzählenden Seele zu verhelfen: it’s the singer and the song!
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La Novia, El Paso de la Siguiriya, Corazón y Hueso
Melingo wurde in den letzten Jahren zum führenden singenden Tanguero, zumindest für meine europäischen Ohren. Als Schauspieler, der er auch ist, komponiert er seine Songs nicht nur, er inszeniert sie. Und so werden wir wieder durch die schäbigen Quartiere von Buenos Aires geführt, erfahren Geschichten von unerfüllter Liebe, von Sehnsucht und Angst. Und belauschen den Sänger, wie er mit seinen eigenen Worten ein Zwiegespräch führt.
Juan Carlos Cáceres – Noche de Carnaval
12. September 2011
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Cáceres hat es schon immer zur schwarzen, zur afrikanischen Seite des Tangos gezogen. Nun dehnt er seinen musikalischen Horizont noch weiter aus: Swing, Charleston und ein Hauch von New Orleans finden Platz.
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El presente, A los murgueros, La casa de los fantasmas
Cáceres lebt im selbstgewählten Exil in Paris. Aber er trägt seine Heimat, den Rio de la Plata, die Grenzregion zwischen Argentinien und Uruguay in sich. Und in Grenzregionen fühlt er sich eindeutig am wohlsten. Auf seinem dritten Album für das Tango-Label Mañana des Gotan Project Kopfes Edouardo Makaroff mischt er unbeschwert Dixieland und Swing in seine Tangos. Ein weiterer Makaroff, Vorname Sergio und ein Cousin des Labelbesitzers, unterstützt ihn dabei. Eine charmante Bereicherung erhält der Klangkosmos von Cáceres durch die argentinische Cellistin und Sängerin Laura Caronni.
Müller & Makaroff – El Gaucho
3. September 2010
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Zwei Drittel der Kerntruppe des Gotan Project liefern einen stimmungsvollen, leider etwas kurzen Soundtrack zum Film «El Gaucho».
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Andrés Retamal / Rio Negro / Jesús María
Der Film von Andrés Jarach war meines Wissens noch nicht in den Sälen. Aber der Soundtrack ist schon in manchem iPod. Der Gaucho ist wohl so was wie das Urmodell des Argentiniers auf dem Land: fest im Sattel, rauh aber herzlich, und immer mit einer Melodie auf den Lippen. So stelle ich ihn mir jedenfalls vor. Edouard Makaroff, der Gitarrist des Kerntrios des Gotan Projects und Christoph H. Müller, der Soundtüftler des Trios, haben den Soundtrack geschrieben. Der Film selber ist ein Roadmovie über einen Rodeohelden, der zwei Welten kennt: Die Pferde in weiter Landschaft, und die endlosen Strassen zwischen den Rodeo-Standorten.
Think Global – Latin Dance Box Set
15. Juli 2010
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Eine gültige Sammlung von Songs und Grooves, die bestens zu den hochsommerlichen Temperaturen passen, und mit deren Kauf erst noch ein die beiden Hilfsorganisationen Amnesty International und Oxfam unterstützt werden.
«Think Global» ist ein Label des weit gespannten Worldmusic Networks. Phil Stanton, seine Frau Sandra Alayón-Stanton und ihre Crew verstehen es seit über 15 Jahren, Musik aus allen Weltgegenden in Genre- oder Länder-spezifischen Samplern zusammenzustellen. Aus ihrem Haus kommen auch die «Rough Guides to…»
Phil und Sandra gründeten das Think Global-Label, um einen Teil der Einnahmen via die beiden renommierten Entwicklungs- und Sozial-Hilfswerke Oxfam und Amnesty International wieder in jene Länder zurückzuführen, aus denen die Musik kommt, die sie für ihre CD-Produktionen verwenden.
- Salsa:
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The Spanish Harlem Orchestra: Salsa Pa’l Bailador / Grupo Latin Vibe: All That Vibe
- Fiesta Latina:
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Los Fulanos: C’mon Get Dancing / Monchy Y Alexandra: Hoja En Blanco
- Tango:
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Daniel Melingo: Leonel El Feo / Otros Aires: La Pampa Seca
Dino Saluzzi & Anja Lechner – Ojos Negros
21. Juli 2009
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Ein Bandoneon, ein Cello und ganz viel Atem in und zwischen den Melodien – «Ojos Negros» ist kein Tango Album für Tänzer, sondern für Lauscher.
Dino Saluzzi und Anja Lechner spielen schon seit über zehn Jahren in verschiedenen Formationen miteinander. Dies ist ihr erstes Duett-Album, die gemeinsame Suche nach dem, was tief im Inneren den Tango ausmacht. Anja Lechner erzählt, dass sie über die Jahre immer wieder mit dem Bandoneon-Virtuosen alte 78ziger Schellack-Aufnahmen der Tango-Legenden angehört, und sich so die unterschiedlichsten Annäherungsweisen an den Tango er-hört habe.
Juan Carlos Cáceres – Utopía
3. Juli 2009
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Der Mann ist ein Überzeugungstäter, jede Produktion eine Spurensuche und gleichzeitig eine Übersetzung ins Heute.
Juan Carlos Cáceres ist existenzialistischer Philosoph, bildender Künstler, Lehrer, Forscher, Politiker, Pianist, Trombonist und vor allem Spurensucher. Auf seiner Suche nach den Wurzeln des Tango hat er die Wichtigkeit der afrikanischen Einflüsse auf diesen Musikstil neu entdeckt. Und er legt seine Erkenntnisse mit jeder Produktion neu dar. Kein Wunder schwingen da ab und an Töne mit, die eher an Jazzspelunken und Marchingbands aus New Orleans erinnern. Ja, Dr. John ist nicht weit weg.
Gotan Project – La Revancha del Tango
22. Juni 2009
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Ein Argentinier, ein Franzose und ein Schweizer verknüpften in Paris Tango und Electronica. Sie begeisterten damit die Lounge-Generation für eine Musiktradition, die bereits etwas Patina angesetzt hatte.
Tango war für viele Musik der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Erst in den 80ziger Jahren erlebten sowohl Tanz wie Musik eine Renaissance. Ehemalige Rockmusiker wandten sich dem Tango zu, so z.B. Daniel Melingo. Im Zuge der Digitalisierung der Musik wurde in den 90ziger Jahren der Elektrotango geboren. Als um die Jahrhundertwende das Gotan Project auf den Plan trat, waren also die Ohren der Lounge Generation gut vorbereitet – aber mit einem so durchschlagenden Erfolg hatte wohl niemand gerechnet.
Putumayo presents – Tango around the world
19. Februar 2009
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Diese Tangosammlung ist so anschmiegsam, fliessend und überraschend wie die Bewegungen der Tänzer für den Zuschauer an Rand des Parketts.
Eines der Mutterländer des Tangos ist ganz sicher Argentinien. Doch in den vergangenen hundert Jahren haben Rhythmus, Harmonie und Schmelz dieser Musikform, und des untrennbar damit verbundenen Tanzes, Freunde in allen Weltregionen gefunden. Putumayo steht immer wieder für eine gut sortierte Musiksammlung, aus deren Fülle einzelne Perlen zusammen getragen. So auch hier.
Melingo: Narigon
6. Januar 2009
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Melingo: Narigon
Melingo – Maldito Tango
1. Januar 2009
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Daniel Melingo ist nicht nur ein begnadeter Selbstdarsteller – er ist auch ein Meister der Interpretation. Das ist insofern überraschend, wenn man weiss, dass der Tango “nur” die zweite grosse musikalische Liebe des Argentiniers ist.
Melingo ist Tango und umgekehrt – das war nicht immer so. Er vertraute früher auf die reinigende Kraft der Rockmusik, doch hat er mittlerweile herausgefunden, dass seine Emotionen und seine Theatralik besser in seiner heimatlichen Musikform, dem Tango, aufgehoben ist. Auf der einen Seite studiert er heute klassischen Tango, auf der anderen Seite will er die Spontaneität in die Interpretation zurückbringen. Trocken meint er in einem Interview mit dem Magazin «Jazzthetik»: «Einige nennen es neo-traditionalistisch… Aber es sind die Wurzeln, aus denen neues Leben entspringt.»





