Emel Mathlouthi – Kelmti Horra

30. Januar 2012  
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Die Singer-Songwriterin, eine der revolutionären Stimmen des jungen Tunesiens, trägt ihre politischen Songs in die Pop-Welt. Dabei behält sie bis in die Details alle Fäden in den Fingern.

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 Ma Lkit (Not Found), Dhalem (Tyrant), Kelmti Horra (My Word Is Free)

Emel Mathlouthi lernte schon als Kind die gesellschaftliche Enge ihrer Heimat kenne lernte: ihr Vater wurde wegen seiner allzu linken politischen Gesinnung als Professor von der Universität Tunis gefeuert. Wie sie in einem Interview mit Mondomix erzählt, wurde zuhause öfter Vivaldi und Billie Holiday gehört, als Oum Kalsoum. Bob Dylan, und vor allem Joan Baez sind für die Songwriterin wichtige Wegweiser. Die Begegnung mit dem polnisch-tunesischen Electronica-Musiker Nazal legte den Grundstein für die Sounds dieses ersten Albums.

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DuOud – Ping Kong

21. März 2009  
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duoud-ping-kongZwei Oudspieler mit Hang zur Elektronik gönnen sich einen digital-abenteuerlichen Ausflug. Die dritte gemeinsame CD-Produktion hat die musikalische, vor allem aber die produktionstechnische Zusammenarbeit verfeinert und ausgeweitet.

DuOud ist ein Wortspiel aus Duo und Oud. Das Duo, das sind Jean Pierre Smadja, tunesischer Jazzer und Produzent, und Mehdi Haddab, algerischer Oud-Virtuose. Die Oud, die arabische Laute hat die beiden als Schüler und Lehrer zusammengebracht. Der Schüler Smadj revanchierte sich, indem er seinen Oud-Lehrer mit dem Electronica-Virus infizierte. Auf der ersten Produktion «Wild Serenade» (2002) spielte die Elektronik eine eher begleitende Rolle. Bei der zweiten Produktion «Sakat» (2006)  half sie, die Lieder des jemenitischen Sängers Abdulatif Yagoub in eine westliche Soundwelt zu transportieren.

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